Lohnt sich eine Solaranlage auf Ihrem Dach?
Solarrechner mit Ertrag, Eigenverbrauch und Amortisation
Dachfläche, Ausrichtung, Verbrauch und Speicher eingeben, Ergebnis sofort sehen: Anlagengröße, Jahresertrag, Ersparnis, Amortisation und Bilanz über 20 Jahre. Jede Annahme ist sichtbar und änderbar. Ihre Werte bleiben im Browser. Darunter finden Sie alles, was Sie 2026 für die Entscheidung brauchen: Technik, Anlagenarten, Regeln, Förderung und Planungsschritte.
Ihr Dach, Ihr Verbrauch, Ihr Ergebnis
Links die Eingaben, rechts das Ergebnis. Jede Änderung rechnet sofort neu. Die wirtschaftlichen Annahmen stehen unter „Annahmen anpassen“ und lassen sich auf Ihr Angebot einstellen.
Ergebnis
davon selbst genutzt –, eingespeist –
davon vom Dach –, aus dem Netz –
Erzeugung und Verbrauch im Jahresverlauf
Näherungsrechnung mit Richtwerten für Deutschland. Kein Angebot, keine Ertragsgarantie. Die Feinplanung mit Lastprofil, Dachaufmaß und Standortdaten übernimmt der ausführende Fachbetrieb.
Was der Rechner rechnet, und was nicht
Keine Blackbox. So kommen die Zahlen zustande.
Ertrag
Anlagengröße aus Dachfläche mit rund 1 kWp je fünf Quadratmeter. Spezifischer Ertrag je Region zwischen 950 und 1.080 Kilowattstunden je kWp, abzüglich Abschlägen für Ausrichtung, Neigung und Verschattung. Monatsverteilung nach dem typischen Verlauf in Deutschland.
Eigenverbrauch
Der direkt genutzte Anteil sinkt, je größer die Anlage im Verhältnis zum Verbrauch ist. Ein Speicher hebt den Anteil abhängig von seiner nutzbaren Größe im Verhältnis zum Tagesverbrauch, gemindert um den Wirkungsgrad der gewählten Batterietechnologie. Das Modell folgt den bekannten Kennlinien für Einfamilienhäuser, nicht Ihrem individuellen Lastprofil.
Wirtschaftlichkeit
Ersparnis aus vermiedenem Netzbezug plus Einspeisevergütung, abzüglich Betriebskosten. Jahr für Jahr mit Strompreisanstieg und 0,5 Prozent Leistungsverlust der Module. Speichertausch nach Lebensdauer der Technologie mit 70 Prozent des heutigen Preises eingerechnet. Amortisation ist das Jahr, in dem die Summe die Investition übersteigt. Bilanz über 20 Jahre, dem Vergütungszeitraum.
Grenzen
Keine Finanzierungskosten, keine Förderkredite, keine Steuern, kein dynamischer Stromtarif, keine Abregelung bei negativen Börsenpreisen. Wer das sauber braucht, bekommt es bei uns als Rechner nach Maß mit Standortdaten je Adresse und Ihrem echten Lastprofil.
So funktioniert eine Solaranlage
Sonnenlicht trifft auf die Zellen der Module, Elektronen geraten in Bewegung, Gleichstrom entsteht. Der Wechselrichter macht daraus Wechselstrom für Haus, Speicher oder Netz. Acht Bauteile, die zusammenspielen müssen.

Solarmodule
Wandeln Licht in Gleichstrom. Aktuelle Module leisten rund 400 bis 450 Wp auf etwa zwei Quadratmetern. Hersteller sichern die Leistung meist über 25 Jahre zu.

Unterkonstruktion
Dachhaken, Schienen und Klemmen tragen die Module und leiten Wind- und Schneelast in den Dachstuhl. Statik und Dachhaut müssen vorher geprüft sein.

Verkabelung und Anschlusskasten
Solarkabel führen die Modulstränge zum Generatoranschlusskasten. Dort sitzen Überspannungsschutz und Trennschalter, bevor es zum Wechselrichter geht.

Wechselrichter
Macht aus Gleichstrom Wechselstrom mit 230 Volt und regelt die Anlage. Hybridgeräte binden den Speicher gleich mit ein. Lebensdauer meist 10 bis 15 Jahre, also ein Tausch in der Anlagenlaufzeit.

Zähler und Smart Meter
Der Zweirichtungszähler misst Bezug und Einspeisung. Ab 7 kWp ist ein intelligentes Messsystem mit Steuerbox vorgesehen, damit der Netzbetreiber die Einspeisung bei Bedarf regeln kann.

Stromspeicher
Lithium-Eisenphosphat-Batterien mit 5 bis 15 Kilowattstunden sind im Einfamilienhaus üblich. Sie verschieben Mittagsstrom in den Abend und heben den Eigenverbrauch deutlich.

Wallbox
Lädt das E-Auto bevorzugt dann, wenn das Dach Überschuss liefert. Mit Überschussladen wird das Fahrzeug zum zweiten Speicher und drückt die Fahrkosten.

Energiemanager
Verteilt den Solarstrom nach Priorität auf Haushalt, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe. Zeigt Erträge, meldet Störungen und bildet die Grundlage für ein Monitoring über Jahre.
Welche Anlage passt zu welchem Gebäude
Vier Bauformen, vier Ausgangslagen. Der Rechner oben deckt alle ab, wenn Sie Fläche oder Leistung entsprechend eintragen.

Aufdach
Der Standard auf Schrägdächern
Module auf Schienen über der Dacheindeckung, Hinterlüftung inklusive. Schnelle Montage, bestes Verhältnis von Aufwand und Ertrag. Bei Dächern vor Ablauf der Lebensdauer lohnt die Sanierung vor der Belegung.

Flachdach und Carport
Aufgeständert, frei ausgerichtet
Module auf Gestellen mit Ballast oder Verankerung, Ausrichtung und Neigung frei wählbar. Ost-West-Belegung bringt mehr Fläche und einen flacheren Tagesverlauf, der gut zum Verbrauch passt.

Balkonkraftwerk
Der Einstieg ohne eigenes Dach
Ein bis vier Module mit Mikrowechselrichter, Anschluss über die Steckdose, Anmeldung nur im Marktstammdatenregister. Deckt einen Teil der Grundlast und senkt die Rechnung sofort, ersetzt aber keine Dachanlage.

Indach und Fassade
Wenn Optik oder Fläche entscheiden
Module ersetzen die Dacheindeckung oder bilden die Fassade. Höherer Aufwand je kWp, dafür einheitliches Bild und bei Neubau oder Sanierung ein Teil der Hülle statt ein Aufbau darauf.
Welche Batterie in den Speicher gehört
Vier Technologien, die heute verbaut werden. Im Rechner wählbar, mit nutzbarer Kapazität, Wirkungsgrad, Lebensdauer und Tausch in der Bilanz.
Lithium-Eisenphosphat
LiFePO4, der Standard im Haus
Lange Lebensdauer, sehr sicher, kaum Brandrisiko, stabile Preise. Etwas geringere Energiedichte als NMC, dafür bei den meisten Herstellern erste Wahl für Heimspeicher mit 5 bis 15 Kilowattstunden.
Lithium-NMC
Nickel-Mangan-Cobalt, kompakt
Mehr Kapazität auf weniger Platz, verbreitet in Komplettsystemen und in E-Autos. Enthält Kobalt, altert etwas schneller als LiFePO4. Achten Sie auf Batteriemanagement und Garantie über die Zyklenzahl.
Natrium-Ionen
Neu am Markt, ohne Lithium
Kommt ohne Lithium und Kobalt aus, verträgt Frost und tiefe Entladung gut. Wirkungsgrad und Energiedichte liegen noch unter Lithium, das Angebot ist klein und die Preise liegen leicht darüber. Interessant für Garage, Keller und Gartenhaus.
Blei (AGM oder Gel)
Die alte Technik, Inselbetrieb
Niedriger Anschaffungspreis, aber nur die Hälfte der Nennkapazität nutzbar, geringer Wirkungsgrad, Tausch nach wenigen Jahren und viel Platzbedarf. Für netzgekoppelte Hausanlagen heute kaum noch sinnvoll, für Inselanlagen weiterhin üblich.
Zyklen, nutzbarer Anteil und Wirkungsgrad sind typische Herstellerangaben. Maßgeblich ist das Datenblatt des konkreten Speichers.
Was 2026 für neue Anlagen gilt
Vier Regeln, die in jede Rechnung gehören. Maßgeblich sind Gesetzestext und Bundesnetzagentur; wir fassen zusammen.
Einspeisevergütung
Für Anlagen bis 10 kWp auf Gebäuden, Inbetriebnahme ab 1. August 2026 bis 31. Dezember 2026: 7,70 Cent je Kilowattstunde bei Überschusseinspeisung, 12,22 Cent bei Volleinspeisung. Der Satz gilt ab Inbetriebnahme 20 Jahre fest. Quelle: Bundesnetzagentur, wöchentlich automatisch abgeglichen.
Solarspitzengesetz
Neue Anlagen bekommen keine Vergütung für Strom in Stunden mit negativen Börsenpreisen. Ohne intelligentes Messsystem ist die Einspeisung auf 60 Prozent der Leistung begrenzt. Ab 7 kWp gehört ein Smart Meter mit Steuerbox dazu.
Steuern
Nullsteuersatz bei der Umsatzsteuer für Kauf und Installation von Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden. Einnahmen aus der Einspeisung bei diesen Anlagen einkommensteuerfrei. Keine Umsatzsteuer auf die Vergütung für Privatbetreiber.
Energy Sharing
Nach § 42c EnWG dürfen Betreiber überschüssigen Solarstrom in der Nachbarschaft teilen. Für Hausgemeinschaften, Wohnungseigentümer und Quartiere eine Option, die den Eigenverbrauch über das eigene Gebäude hinaus hebt. Wir prüfen das Modell in der Energy-Sharing-Beratung.
Zahlen ohne Gewähr, Stand Oktober 2026. Ein Wächter prüft Vergütungssätze und Strompreis wöchentlich gegen Bundesnetzagentur und BDEW und aktualisiert den Rechner. Im Rechner sind alle Werte änderbar.
Wann sich die Anlage rechnet und wie Sie planen
Die Rendite kommt heute aus dem selbst verbrauchten Strom, nicht aus der Einspeisung. Darauf baut jede gute Planung auf.
Was den Ertrag in Euro bestimmt
- Eigenverbrauch vor Einspeisung. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den vollen Strompreis, jede eingespeiste bringt nur die Vergütung.
- Anlage zum Verbrauch passend. Zu groß bedeutet viel Einspeisung zu niedrigem Satz, zu klein verschenkt Dachfläche. Der Rechner zeigt das Verhältnis.
- Speicher mit Augenmaß. Die ersten Kilowattstunden Speicher bringen am meisten, jede weitere weniger. Verschieben Sie den Regler und beobachten Sie die Amortisation.
- E-Auto und Wärmepumpe. Große Verbraucher, die tagsüber laufen können, heben den Eigenverbrauch und verkürzen die Amortisation spürbar.
- Monitoring über Jahre. Ein stiller Minderertrag kostet mehr als jede Komponente. Soll-Ist-Vergleich und Störungsalarm gehören zum Betrieb.
Planung in acht Schritten
- Ziel festlegenEigenverbrauch, Unabhängigkeit oder Volleinspeisung. Davon hängt die Auslegung ab.
- Verbrauch prüfenStromrechnungen der letzten Jahre, geplante Verbraucher wie E-Auto oder Wärmepumpe einrechnen.
- Dach bewertenFläche, Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Zustand der Eindeckung und Statik.
- Größe und Speicher festlegenMit dem Rechner oben, danach mit dem Fachbetrieb auf Ihr Lastprofil verfeinern.
- Förderung und Finanzierung klärenKfW-Kredit 270, regionale Zuschüsse für Speicher oder Fassaden, Nullsteuersatz beim Kauf.
- Angebote vergleichenMehrere Angebote mit gleicher Auslegung, Blick auf Technik, Garantien, Monitoring und Referenzen statt nur auf den Preis.
- Netz und RegisterNetzverträglichkeitsprüfung beim Netzbetreiber vor dem Bau, Eintrag im Marktstammdatenregister innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme.
- Betrieb und MonitoringErträge laufend mit dem Soll vergleichen, Störungen melden lassen, Wechselrichtertausch einplanen.
Dieser Rechner, in Ihrer Website, mit Ihren Zahlen
Wir bauen Solarrechner und Energie-Werkzeuge nach Maß. Eigener Code, keine fremde Erweiterung, keine Portalgebühr. Ihre Anfragen landen bei Ihnen.
Standortdaten je Adresse
Einstrahlung und Ertrag aus offenen Satellitendaten für die konkrete Adresse statt Regionsmittel. Dachfläche und Ausrichtung aus dem Luftbild vorgeschlagen, vom Kunden bestätigt.
Ihre Preise und Produkte
Modultypen, Wechselrichter, Speicher und Montagepauschalen aus Ihrer Liste. Der Kunde sieht ein Richtangebot in Ihrem Design, Sie pflegen die Preise selbst in einer einfachen Verwaltung.
PDF-Bericht und Anfrage
Ergebnis als PDF mit Ihrem Logo, Anfrage direkt in Ihr Postfach, Ihre Kundenverwaltung oder Ihre Warenwirtschaft. Mit Datenschutz nach DSGVO und ohne Weitergabe an Portale.
Monitoring nach dem Bau
Aus dem Rechner wird nach der Inbetriebnahme der Soll-Wert. Wir binden Wechselrichterdaten an, vergleichen Soll und Ist und melden Minderertrag, für eine Anlage oder Ihren ganzen Bestand.
Das machen wir
- Solarrechner und Konfiguratoren für Ihre Website, nach Maß
- Monitoring und Ertragsanalysen für bestehende Anlagen
- Datenbrücken zu Wechselrichtern, Zählern, Kundenverwaltung und DATEV
- Energy-Sharing-Prüfung und Digitalisierung für Gemeinschaften
Das machen wir nicht
- Module montieren, Elektroarbeiten, Netzanschluss
- Anlagen verkaufen oder Angebote von Fachbetrieben vermitteln
- Steuerliche oder rechtliche Beratung zur eigenen Anlage
- Ertragsgarantien aussprechen
Weiterführend
Rund um Photovoltaik
Verwandte Leistungen
Beschreiben Sie Ihr Anliegen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Wie genau ist der Solarrechner?
Der Rechner arbeitet mit Richtwerten für Deutschland: spezifischer Ertrag je Region, Abschläge für Ausrichtung, Neigung und Verschattung sowie einem Näherungsmodell für den Eigenverbrauch mit und ohne Speicher. Das Ergebnis ist eine belastbare erste Einschätzung, kein Angebot und keine Ertragsgarantie. Die Feinplanung mit Lastprofil, Dachaufmaß und Standortdaten übernimmt der ausführende Fachbetrieb.
Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?
Nein. Der Rechner läuft vollständig in Ihrem Browser. Es wird nichts an unseren Server oder an Dritte gesendet. Erst wenn Sie das Ergebnis bewusst in das Anfrageformular übernehmen und absenden, erreicht uns der Text.
Wie viel kWp passen auf mein Dach?
Als Faustwert passen auf fünf Quadratmeter nutzbare Dachfläche rund 1 kWp. Ein Modul mit etwa 430 Wp belegt rund zwei Quadratmeter. Gauben, Schornsteine, Dachfenster und Randabstände verringern die nutzbare Fläche. Der Rechner nimmt Ihnen die Umrechnung ab, Sie geben nur die Fläche oder direkt die gewünschte Leistung ein.
Lohnt sich ein Stromspeicher?
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch und die Unabhängigkeit vom Netz, meist von rund 30 Prozent auf 55 bis 70 Prozent. Ob er sich rechnet, hängt vom Verhältnis zwischen Speicherkosten, Strompreis und Einspeisevergütung ab, und von der Batterietechnologie: Lithium-Eisenphosphat hält rund 6.000 Zyklen, Blei nur rund 1.500 bei halber nutzbarer Kapazität. Im Rechner wählen Sie die Technologie und sehen sofort, wie sich Amortisation und Bilanz verändern, wenn Sie die Speichergröße verschieben.
Was gilt aktuell für die Einspeisevergütung?
Für Anlagen bis 10 kWp auf Gebäuden gilt bei Inbetriebnahme ab 1. August 2026 bis 31. Dezember 2026 eine Vergütung von 7,70 Cent je Kilowattstunde bei Überschusseinspeisung und 12,22 Cent bei Volleinspeisung. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Bundesnetzagentur. Unser Wächter prüft die Sätze wöchentlich und aktualisiert den Rechner; im Rechner bleibt der Wert änderbar. Stand Oktober 2026.
Welche Steuern fallen bei einer privaten Solaranlage an?
Für Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden gilt beim Kauf und bei der Installation der Nullsteuersatz bei der Umsatzsteuer. Die Einnahmen aus der Einspeisung sind bei diesen Anlagen von der Einkommensteuer befreit. Für größere oder gewerbliche Anlagen gelten andere Regeln. Fragen zur eigenen Steuersituation klärt der Steuerberater.
Bauen Sie die Solaranlage auch?
Nein. Wir sind eine IT-Manufaktur. Wir rechnen, messen und bauen die Software drumherum: Solarrechner für Fachbetriebe, Monitoring für bestehende Anlagen, Ertragsanalysen aus Wechselrichterdaten und Datenbrücken. Planung, Montage und Netzanmeldung übernimmt ein Elektro- oder Solarfachbetrieb Ihrer Wahl.
Kann ich diesen Rechner auf meiner eigenen Website einsetzen?
Ja. Für Solarteure, Elektrobetriebe, Energieberater und Stadtwerke bauen wir den Rechner nach Maß: mit Ihren Preisen und Produkten, Ihrem Design, Standortdaten je Adresse, PDF-Bericht und Anfrage direkt in Ihr Postfach oder Ihre Kundenverwaltung. Den Rahmen nennen wir nach einer Sichtung Ihrer Website.