Energy-Sharing-Checkliste für WEGs und Hausgemeinschaften
Wenn Sie PV-Strom künftig in einer Gemeinschaft teilen wollen, brauchen Sie früh Ordnung in Rollen, Zählpunkten, Teilnehmerdaten und Dokumenten. Diese Checkliste zeigt die Punkte, die vor einem echten Projekt geklärt sein sollten.
Die Liste ersetzt keine Rechtsberatung. Sie hilft Ihnen aber, das Vorhaben organisatorisch und digital so aufzustellen, dass die Umsetzung nicht später im Chaos endet.
1. Rollen und Verantwortliche
- Wer ist Betreiber der Anlage?
- Wer ist Ansprechpartner für Teilnehmer?
- Wer pflegt Stammdaten und Dokumente?
- Wer spricht mit Installateur, Verwaltung und Netzbetreiber?
2. Teilnehmer und Einheiten
- Welche Wohnungen oder Einheiten sollen teilnehmen?
- Gibt es Wechsel, Leerstand oder unsichere Mieterstruktur?
- Sind Namen, Kontaktdaten und Zuständigkeiten sauber erfasst?
- Gibt es einen klaren Aufnahme- und Austrittsprozess?
3. Zähler und Messkonzept
- Welche Zählpunkte sind vorhanden?
- Wo sind Smart Meter bereits installiert, wo noch nicht?
- Sind Bezeichnungen, Fotos und Zuordnungen dokumentiert?
- Ist klar, welche Daten später regelmäßig benötigt werden?
4. Daten und Unterlagen
- Liegen Grundrisse, Einheitenlisten und Betreiberdaten vor?
- Gibt es einen zentralen Ort für Dokumente und Versionen?
- Sind offene Rückfragen sichtbar oder verstreut in Mails?
- Gibt es bereits Vorlagen für Teilnehmerinformationen?
5. Prozesse im Betrieb
- Wie werden neue Teilnehmer aufgenommen?
- Wie werden Änderungen an Einheiten oder Bewohnern gepflegt?
- Wie wird mit fehlenden Daten oder offenen Dokumenten umgegangen?
- Wer sieht den Projektstatus auf einen Blick?
6. Abgrenzung und Partner
- Wer deckt Recht und Vertragsprüfung ab?
- Wer ist für Installation und Messstellenbetrieb zuständig?
- Wer braucht welche Exportdaten für Abrechnung oder Steuer?
- Welche digitale Rolle soll Netzhandwerker übernehmen?
Sie wollen daraus ein sauberes Projekt machen?
Wir bauen Ihnen die digitale Schicht für Teilnehmerverwaltung, Dokumente, Datenflüsse und Monitoring. Damit Sie nicht erst beim ersten Bewohnerwechsel merken, dass die Organisation fehlt.
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