Krypto-Steuern als Kanzlei-Marke.
Ihre Mandanten haben Krypto, Sie wollen aber kein eigenes Tool bauen und Mandant-Daten nicht zu CoinTracking, Accointing oder einem US-SaaS schicken. Wir betreiben Ihr Krypto-Dashboard – mit Ihrem Logo, auf Ihrer Subdomain, auf einem Hetzner-Server in Falkenstein. Ein Login für alle Ihre Krypto-Mandanten, FIFO nach BMF, Anlage-SO-Export.
- Voll White-Label – Mandanten sehen Ihre Kanzlei, nicht uns
- Hetzner Falkenstein, kein US-Cloud-Risiko, AVV nach Art. 28 DSGVO
- FIFO/LIFO, Haltefristen, Staking, Mining, DeFi, NFT
- Anlage-SO-Export plus Beleg-PDF für die Mandant-Akte
- Multi-Mandant – ein Dashboard, alle Krypto-Kunden
Wann sich ein eigenes Krypto-Dashboard lohnt
Bei einem oder zwei Krypto-Mandanten reicht eine Standard-Lösung wie CoinTracking. Ab fünf bis zehn Mandanten wird das Pro-Mandant-Lizenzmodell teuer und die Daten verlassen Ihre Kanzlei. Hier setzen wir an.
Einzelkanzlei mit 5–15 Krypto-Mandanten
Bisher Excel oder Pro-Mandant-Lizenzen bei CoinTracking. Jetzt ein Dashboard, ein Workflow, eine Rechnung pro Monat.
Mittelständische Kanzlei mit 25+ Mandanten
Mandanten reichen Wallet-Adressen ein, Kanzlei-Mitarbeiter prüfen und exportieren. Audit-Trail dokumentiert jeden Schritt.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Krypto-Bestände in Mandant-Bilanzen prüfen – mit Stichtags-Bewertung, Audit-Trail und nachvollziehbarem FIFO.
Kanzleiverbund oder Genossenschaft
Mehrere Standorte teilen sich eine Instanz mit getrennten Mandant-Räumen. Lizenzkosten werden gepoolt.
Mandanten mit Mining-Einkünften
Hash-Rate, Stromkosten, Block-Rewards in Euro umgerechnet zum Zuflusszeitpunkt – als gewerbliche Einkünfte oder sonstige Leistungen aufbereitet.
Mandanten mit Staking-Erträgen
Ethereum, Cardano, Polkadot, Solana – Erträge tageweise erfasst, Wechsel der 10-Jahres-Regel nach BMF berücksichtigt.
Mandanten mit DeFi und Liquidity-Pools
Hingabe der Coins, Erhalt der LP-Token, Yield-Erträge, Rücktausch – jede Phase als eigene Transaktion mit eigener Bewertung.
Mandanten mit NFT-Trades
Veräußerungsgeschäfte mit Haltefrist je Token, Bewertung zum Marktpreis in Euro, Metadaten als Beleg.
Was wir konkret betreiben
Acht Bausteine, die zusammen ein vollständiges Krypto-Steuer-System für Ihre Kanzlei ergeben. Sie konfigurieren das Frontend, wir betreiben Backend, Datenbank, Updates und Watchdog.
Wallet-Anbindung
Bitcoin, Ethereum, Solana, BNB, Avalanche, Polygon, Cardano, Polkadot, Litecoin, Tron – über Public Address oder xPub. Hardware-Wallets per Watch-only.
Exchange-Anbindung
Binance, Kraken, Bitvavo, Coinbase, Bitpanda, Crypto.com, Kucoin, OKX und weitere mit Read-only-API. CSV-Import als Fallback.
FIFO und LIFO nach BMF
BMF-Schreiben vom 10. Mai 2022 als Basis. FIFO ist Standard, LIFO als Mandant-Option. Wechsel nur zum Jahresanfang.
Haltefristen-Tracking
1-Jahres-Frist nach § 23 EStG je Coin und je Mandant. Lot-genaue Berechnung – jede Position einzeln verfolgt.
Staking, Lending, Mining
Sonstige Einkünfte je Quelltyp getrennt. Bewertung zum Zuflusszeitpunkt in Euro, BMF-konforme Aufteilung.
Steuer-Export
Anlage-SO-fähiger Datensatz (CSV plus PDF), Mandant-Beleg mit Quell-Transaktionen für die Akte. Audit-Trail integriert.
White-Label-Branding
Kanzlei-Logo, Kanzlei-Farben, eigene Subdomain wie krypto.ihre-kanzlei.de. Kein Netzhandwerker-Branding im Mandant-Frontend.
Multi-Mandant-System
Ein Login für die Kanzlei, getrennte Räume pro Mandant, Rechte-Verwaltung für Mitarbeiter. Optional Mandant-Self-Service-Login.
Excel, SaaS-Tool, eigenes Dashboard – die Kosten-Logik
Drei Wege, Krypto-Mandanten zu betreuen. Welcher passt, hängt von der Mandantenzahl, dem Daten-Standort und der Kanzlei-Marke ab.
| Aspekt | Excel manuell | CoinTracking / Pro-Mandant-SaaS | Eigenes White-Label |
|---|---|---|---|
| Datenquelle | CSV-Imports manuell | API-Anbindung | API-Anbindung plus CSV |
| Server-Standort | Eigener Rechner | Häufig USA oder Schweiz | Hetzner Falkenstein |
| White-Label | — | Anbieter-Marke sichtbar | Kanzlei-Marke und Subdomain |
| Pflege und Updates | Sie selbst, jedes BMF-Schreiben | Anbieter | Wir (im Service-Beitrag enthalten) |
| Mandanten-Self-Service | — | Pro Mandant ein Account | Optionaler Self-Service in Ihrer Marke |
| Lizenz-Modell | — | Pro Mandant pro Jahr | Pauschal pro Kanzlei pro Monat |
| Lock-in | — | Daten beim Anbieter | CSV-Export jederzeit, Selbsthosten möglich |
| Audit-Trail bei Außenprüfung | Manuell rekonstruieren | Anbieter-Format | Volle Transparenz, Quell-Transaktionen je Position |
Pakete für Steuerberater-Kanzleien
Drei Stufen für laufenden Betrieb plus eine Pilot-Stufe zum Testen. Setup-Aufwand für Onboarding, Datenmigration und Schulung wird bei Bedarf separat angeboten.
Pilot-Demo
- Ein Dashboard, ein Mandant
- Bis zu 5 Wallets oder Exchanges
- 30 Tage Vollzugriff
- Gemeinsamer Test-Termin per Telefon
- Daten werden bei Umstellung übernommen
Mittelstand
- Bis zu 25 Mandanten
- Alle gängigen Wallets und Exchanges
- FIFO/LIFO, Haltefristen, Staking, DeFi
- Standard-Branding mit Kanzlei-Logo
- Monatlich kündbar
Manufaktur
- Unbegrenzte Mandanten
- Volle White-Label-Subdomain (z. B. krypto.ihre-kanzlei.de)
- Mandant-Self-Service-Logins
- Eigene Hetzner-Instanz, eigenes Backup
- Watchdog mit Mail-Alert bei Störung
- Mindestlaufzeit 12 Monate, danach monatlich
Setup & Onboarding
- Kanzlei-Onboarding über Telefon und Bildschirm-Freigabe
- Datenmigration aus CoinTracking, Accointing, Blockpit oder Excel
- Halbtags-Schulung Kanzlei-Team
- DNS-Einrichtung und Subdomain-Zertifikat
- Zwei Probe-Steuer-Exporte gegengeprüft
So läuft die Pilot-Phase ab
Vom ersten Telefonat bis zum ersten Steuer-Export für einen Mandant – komplett remote.
Erstgespräch
30 Minuten Telefonat: Mandantenzahl, Coin-Spektrum, Wunsch-Subdomain, AVV-Vorlage. Sie bekommen den Pilot-Vertrag in Schriftform.
Setup binnen 5 Werktagen
Wir richten Ihre Pilot-Instanz auf einem Hetzner-Server in Falkenstein ein. Ein Mandant, fünf Wallets oder Exchanges, Ihr Logo im Header.
Schulung per Bildschirm-Freigabe
Eine Stunde Telefonat mit Bildschirm-Freigabe über die Fernwartung. Sie sehen den vollständigen Workflow vom Wallet-Import bis zum Anlage-SO-Export.
30 Tage testen, dann entscheiden
Sie nutzen den Pilot mit echten Mandant-Daten. Nach 30 Tagen entscheiden Sie zwischen Mittelstand, Manufaktur oder Stop. Bei Stop wird die Instanz nach Datenexport gelöscht.
Pilot-Demo anfragen
Sie schicken uns eine kurze Mail mit der Mandantenzahl und den am häufigsten genutzten Wallets oder Exchanges. Wir melden uns binnen 24 Stunden mit einem Termin-Vorschlag für das Erstgespräch.
Beschreiben Sie Ihr Problem
Wir melden uns bei Ihnen und finden eine Lösung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Wallets und Exchanges werden unterstützt?
Auf Wallet-Seite: Bitcoin, Ethereum, Solana, BNB-Chain, Avalanche, Polygon, Cardano, Polkadot, Litecoin, Tron sowie weitere EVM-kompatible Chains über öffentliche Adressen oder xPub. Auf Exchange-Seite: Binance, Kraken, Bitvavo, Coinbase, Bitpanda, Crypto.com, Kucoin, OKX, BingX und weitere mit Read-only-API. Hardware-Wallets (Ledger, Trezor) lesen wir über die Public Keys ein – die privaten Schlüssel kommen nie ins System.
Ist das Dashboard BMF-konform?
Wir folgen dem BMF-Schreiben vom 10.05.2022 zur einkommensteuerlichen Behandlung von virtuellen Währungen und sonstigen Token. FIFO ist Standard, LIFO als Alternative wählbar. Haltefristen nach § 23 EStG werden je Coin und je Mandant getrennt berechnet. Staking-, Lending- und Mining-Erträge werden separat aufgeführt. Den Export gibt es als Anlage-SO-fähigen Datensatz und als Beleg-PDF für die Mandant-Akte.
Wo laufen die Daten?
Die Anwendung und alle Mandant-Daten laufen auf einem Hetzner-Server in Falkenstein, Sachsen. Kein US-Cloud-Anbieter, kein CLOUD-Act-Zugriff, kein Daten-Transfer in Drittstaaten. Die Datenbank ist verschlüsselt, Backups laufen verschlüsselt auf einen separaten Hetzner-Storage-Box-Account.
Können wir das mit unserem Kanzlei-Logo betreiben?
Ja. Im Manufaktur-Tier bekommen Sie eine eigene Subdomain (zum Beispiel krypto.ihre-kanzlei.de) mit Ihrem Logo, Ihren Farben und Ihrer Domain im Mandant-Login. Mandanten sehen den Namen Ihrer Kanzlei – nicht den unseren. Die Marke „Netzhandwerker" taucht im Mandant-Frontend nicht auf.
Wie funktioniert der DSGVO-Datenfluss?
Sie sind als Steuerberater Verantwortlicher im Sinne der DSGVO, wir sind Auftragsverarbeiter. Vor Live-Schaltung schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO ab. Mandant-Daten dürfen wir nur auf Ihre Weisung verarbeiten, ein Verarbeitungsverzeichnis liefern wir mit. Die Mandanten-Wallets-Adressen sind keine personenbezogenen Daten der Mandanten direkt, aber im Kanzlei-Kontext werden sie zu solchen – deshalb dieselbe Sorgfalt wie bei jeder anderen Mandant-Information.
Was kostet die Pilot-Phase?
Die Pilot-Demo kostet 290 € einmalig und enthält ein eingerichtetes Dashboard für einen Mandant, fünf Wallets oder Exchanges und 30 Tage Vollzugriff. Nach der Pilot-Phase entscheiden Sie, ob Sie auf Mittelstand oder Manufaktur umstellen – die Daten werden weitergeführt, kein Re-Setup nötig.
Was passiert bei einer Betriebs-Prüfung oder Außenprüfung?
Jede Berechnung, jede Transaktion und jede manuelle Korrektur ist mit Zeitstempel und User-ID protokolliert (Audit-Trail). Beim Export für Anlage SO geben wir zu jeder Position die Quell-Transaktionen mit aus. Damit ist die Berechnung jederzeit gegenüber dem Finanzamt nachvollziehbar – auch zwei Jahre nach Abgabe der Steuererklärung.
Können Mandanten selbst Daten einpflegen?
Optional. Im Manufaktur-Tier können Sie Mandanten einen eigenen Login geben, mit dem sie Wallet-Adressen, Exchange-API-Keys oder CSV-Exporte selbst einreichen können. Sie als Kanzlei sehen alle Mandanten in einer Übersicht und prüfen vor dem Steuer-Export. Wenn Sie das nicht möchten, geben Sie keinen Mandant-Zugang frei – dann pflegt nur Ihre Kanzlei die Daten ein.
Wie geht das Dashboard mit DeFi und NFTs um?
DeFi-Positionen (Liquidity-Pools, Yield-Farming, Lending) werden als zusammengesetzte Transaktionen importiert: Hingabe der Coins, Erhalt der LP-Token, später Rücktausch. Erträge werden als sonstige Einkünfte erfasst, die Erstanschaffungskosten der LP-Token bleiben erhalten. NFT-Trades laufen als reguläre Veräußerungsgeschäfte mit eigener Haltefrist – die NFT-Metadaten werden mit angezeigt, die Bewertung erfolgt zum jeweiligen Marktpreis in Euro.
Wie ist die Vertragsbindung?
Monatlich kündbar im Mittelstand-Tier. Im Manufaktur-Tier mit eigener Subdomain läuft die Mindestlaufzeit über das Steuerjahr (12 Monate), danach monatlich – damit Sie den Steuer-Export für das laufende Jahr fertigstellen können, bevor das System abgeschaltet wird. Beim Vertragsende exportieren Sie Ihre Mandant-Daten als CSV und PDF und behalten alles in der Kanzlei-Akte.
Warum nicht ein vorhandenes Tool wie CoinTracking, Accointing oder Blockpit nutzen?
Das sind sehr ordentliche Tools – wenn Sie Ihre Mandanten zu jenen Anbietern schicken oder pro Mandant Lizenzen kaufen wollen. Unser Ansatz ist anders: Sie betreiben EIN Dashboard für ALLE Ihre Mandanten unter Ihrer Marke, auf einem deutschen Server, ohne pro Mandant zu zahlen. Mandanten-Daten verlassen nicht die Kanzlei-Infrastruktur. Bei kleinen Mandantenzahlen ist die Standard-SaaS-Lösung günstiger – ab etwa zehn Krypto-Mandanten lohnt sich das eigene White-Label.
Wer betreut uns nach der Einrichtung?
Wir. Updates, neue Coin-Anbindungen, neue BMF-Vorgaben, Performance-Pflege und Backups laufen über den monatlichen Service-Beitrag. Anrufen können Sie uns unter 02562 187 99 13, schreiben unter [email protected]. Reaktionszeit zu Geschäftszeiten: gleicher Werktag. Bei kritischen Fehlern (Ausfall des Mandant-Logins, falsche Berechnung) priorisiert.