Digitaler Euro im Shop und an der Kasse
Wir stellen um, sobald Ihr Zahlungsdienstleister ihn anbietet
Der digitale Euro kommt frühestens 2029, und wer heute Karte annimmt, muss ihn nach dem Gesetzentwurf voraussichtlich auch annehmen. Wir prüfen jetzt Ihre Zahlungswege und Verträge und rüsten Onlineshop, Kasse und Buchhaltung zum Festbetrag um, wenn die Erweiterungen der Zahlungsdienstleister bereitstehen.
Was jetzt geht und was später
Die Technik für den digitalen Euro kommt von Banken und Zahlungsdienstleistern. Bis sie da ist, lohnt sich Vorbereitung, aber keine Investition in neue Geräte.
Zahlungswege-Check
Zahlarten, Gebühren, Vertragslaufzeiten und Buchhaltungsweg erfassen. Terminal- und Zahlungsverträge nur mit Zusage für neue Zahlarten verlängern.
Pilot der EZB
Ab der zweiten Jahreshälfte zwölf Monate Testbetrieb mit ausgewählten Händlern. Wir werten aus, wie Annahme, Gebühren und Abrechnung in der Praxis laufen.
Erweiterungen erscheinen
Zahlungsdienstleister liefern Erweiterungen für Shopsysteme und Updates für Kassen und Terminals. Dann steht der Festbetrag für Ihre Umrüstung.
Erste Ausgabe
Ihre Kunden können mit digitalem Euro zahlen. Shop, Kasse und Buchhaltung sind zu diesem Zeitpunkt umgestellt und getestet.
Stand November 2026. Der Zeitplan hängt davon ab, dass die EU-Verordnung bis Ende 2026 beschlossen wird. Den Stand im Einzelnen beschreibt unser Beitrag zum digitalen Euro.
Für wen sich die Umrüstung stellt
Vier typische Ausgangslagen. In allen ist der digitale Euro eine weitere Zahlart, die sauber in die vorhandenen Abläufe passen muss.
Der WooCommerce-Shop mit Stripe und PayPal
Zwei Zahlungsdienste, zwei Erweiterungen, zwei Auszahlungsrhythmen. Der digitale Euro kommt als dritte Zahlart dazu, und die Kasse des Shops darf dabei nicht unübersichtlicher werden.
Der Shopify-Shop
Ob der digitale Euro über Shopify Payments oder einen anderen Zahlungsdienstleister kommt, entscheidet über Weg und Gebühren. Wir prüfen beide Wege und richten den günstigeren ein.
Die Ladenkasse mit Terminal
Kassensoftware mit TSE, Kartenterminal vom Bank- oder Fintech-Anbieter, Tagesabschluss in die Buchhaltung. Hier müssen Kasse, Terminal und Kassenexport dieselbe neue Zahlart kennen.
Laden und Shop zusammen
Ein Betrieb, zwei Kanäle, eine Buchhaltung. Wir stellen beide Kanäle in einem Zug um, damit der digitale Euro an der Theke und im Shop gleich heißt und gleich gebucht wird.
Was wir liefern
Vom Check heute bis zur Testzahlung am Tag der Umstellung. Sie geben frei, wir machen.
Zahlungswege-Check
Alle Zahlarten in Shop und Kasse, Gebühren der letzten zwölf Monate, Vertragslaufzeiten, Weg in die Buchhaltung. Als Bericht mit Empfehlung.
Shop umstellen
Erweiterung des Zahlungsdienstleisters einrichten, Zahlart im Checkout anlegen, Bestellbestätigung und Rückerstattung prüfen, Testbestellung.
Kasse und Terminal
Abstimmung mit Kassenhersteller und Terminalanbieter, Zahlart in der Kasse, Belegtext, Kassenexport, Testzahlung an der Theke.
Buchhaltung anbinden
Eigene Zahlart in der Kassen- und Zahlungsdienst-DATEV-Brücke, Gebühren und Gutschriften zugeordnet, Abgleich mit dem Geschäftskonto.
So sieht die Umrüstung aus
Drei Ansichten aus dem Ablauf: der Zahlungswege-Check, der Checkout nach der Umstellung und das Übergabeprotokoll. Alle Namen, Beträge und Termine sind Beispiele; wie der digitale Euro im Checkout genau dargestellt wird, legen die Zahlungsdienstleister fest.
Der Zahlungswege-Check: eine Seite pro Kanal
Für jeden Kanal, ob Shop, Ladenkasse oder Rechnung, stehen Zahlarten, Gebühren der letzten zwölf Monate, effektiver Satz und Vertragsende nebeneinander. Daraus sehen Sie, wo heute das meiste Geld an Zahlungsdienstleister geht und welcher Vertrag vor 2029 neu verhandelt werden sollte.
Die Zahlen kommen aus Ihren Abrechnungen, nicht aus Preislisten. Wer schneller eine Größenordnung will, nimmt unseren Gebührenrechner.
| Zahlart | Gebühren | Satz | Vertrag bis |
|---|---|---|---|
| Karte (Online-Dienst) | 742 € | 2,3 % | monatlich |
| PayPal | 618 € | 3,6 % | monatlich |
| Rechnung (Dienstleister) | 389 € | 3,9 % | 03/2030 |
Der Checkout: eine Zahlart mehr, nicht mehr Durcheinander
Der digitale Euro erscheint als eigene Zahlart neben Karte und PayPal. Wir legen die Reihenfolge so fest, dass die günstigste Zahlart für Sie gut sichtbar ist, ohne Kunden etwas aufzudrängen. Bestellbestätigung, Rechnung und Rückerstattung kennen die neue Zahlart.
Bevor der Shop umgeschaltet wird, laufen Testbestellungen mit Zahlung, Teilrückerstattung und Stornierung durch.
QR-Code scannen oder Bank-App öffnen
Das Protokoll: was umgestellt und getestet ist
Am Ende steht ein Protokoll mit jedem Kanal, jeder Testzahlung und der Zuordnung in der Buchhaltung. Es zeigt, was geprüft wurde und was noch offen ist, etwa ein Terminal-Update, das der Anbieter erst im nächsten Monat ausrollt.
Den Shop-Zugang, den Sie uns für die Umstellung gegeben haben, entziehen Sie danach wieder. Das steht als letzter Punkt im Protokoll.
So läuft es ab
Fünf Schritte, zwei davon heute, drei wenn die Technik bereitsteht.
Anfrage mit Ihren Kanälen
Sie schreiben uns, welche Kanäle Sie haben: Shopsystem, Kasse, Terminal, Zahlungsdienste. Dazu die Abrechnungen der letzten zwölf Monate, soweit zur Hand.
Zahlungswege-Check und Bericht
Wir werten Gebühren, Verträge und den Weg in die Buchhaltung aus und schicken Ihnen den Bericht mit Empfehlung, was Sie vor 2029 regeln sollten.
Festbetrag für die Umrüstung
Sobald Ihr Zahlungsdienstleister den digitalen Euro anbietet, nennen wir den Festbetrag für die Umstellung aller Kanäle. Sie entscheiden, ob und wann.
Umstellung und Testzahlungen
Erweiterung im Shop, Zahlart an der Kasse, Zuordnung in der Buchhaltung. Jede Zahlart wird mit echter Zahlung und Rückerstattung getestet.
Übergabe mit Protokoll
Protokoll mit allen Prüfpunkten, offene Punkte mit Zuständigkeit, Zugang zurück an Sie.
Nachsehen im ersten Monat
Nach dem ersten Monatsabschluss gleichen wir Gebühren und Gutschriften mit der Abrechnung ab und korrigieren, was nicht passt.
Systeme und Wege
Wie der digitale Euro voraussichtlich in die verbreiteten Systeme kommt. Verfügbar ist er heute in keinem davon.
| System | Erwarteter Weg | Was wir machen |
|---|---|---|
| WooCommerce | Erweiterung des Zahlungsdienstleisters | Einrichten, Checkout, Rückerstattung, Test |
| Shopware | Erweiterung des Zahlungsdienstleisters | Einrichten, Checkout, Rückerstattung, Test |
| Shopify | Shopify Payments oder Drittanbieter | Beide Wege prüfen, günstigeren einrichten |
| Eigener Shop | Schnittstelle des Zahlungsdienstleisters | Anbindung programmieren und testen |
| Kassensystem mit TSE | Update des Kassenherstellers | Zahlart, Belegtext, Kassenexport, Test |
| Kartenterminal | Update oder Tausch durch den Anbieter | Vorab klären, Termin abstimmen, Test |
| Rechnung und Zahlungslink | Zahlungsanforderung der Bank | Siehe Kundenzahlungen annehmen |
Stand November 2026. Welche Anbieter wann liefern, steht noch nicht fest; der Zahlungswege-Check hält das für Ihre Systeme nach.
Digitaler Euro im Onlineshop: was sich wirklich ändert
Für einen Onlineshop ist der digitale Euro zunächst eine weitere Zahlart. Kunden wählen ihn im Checkout, bestätigen die Zahlung in der App ihrer Bank oder ihres Zahlungsdienstleisters, und das Geld landet auf dem Geschäftskonto. Nach den bisherigen Plänen halten Betriebe selbst kein Guthaben in digitalen Euro; Eingänge werden automatisch auf das Bankkonto übertragen. Für die Buchhaltung bedeutet das: ein weiterer Zahlungsweg mit eigenen Gutschriften und eigenen Gebühren, der sauber zugeordnet werden will.
Die Technik dafür bauen nicht die Shopbetreiber selbst. Wie heute bei Karten und PayPal kommt sie als Erweiterung oder Schnittstelle von den Zahlungsdienstleistern, die den digitalen Euro anbieten. Unsere Arbeit ist, diese Erweiterung so einzurichten, dass Checkout, Bestellbestätigung, Rechnung, Rückerstattung und Buchhaltung zusammenpassen, und das mit echten Testzahlungen zu belegen.
An der Ladenkasse
Im Laden zahlt der Kunde mit Karte oder Smartphone am Terminal, auch offline mit vorher aufgeladenem Guthaben. Damit das an Ihrer Kasse funktioniert, müssen Terminal, Kassensoftware und Kassenexport die neue Zahlart kennen. Das ist vor allem Arbeit der Hersteller und Anbieter; wir sorgen dafür, dass sie bei Ihnen ankommt, richtig angelegt ist und im Tagesabschluss getrennt auftaucht. Wer seine Kasse ohnehin erneuert, sollte schon heute auf offene Schnittstellen und Verträge mit Zusage für neue Zahlarten achten.
Warum jetzt schon prüfen
Viele Terminal- und Zahlungsverträge laufen drei oder fünf Jahre und verlängern sich automatisch. Wer 2027 einen neuen Vertrag ohne Zusage für den digitalen Euro unterschreibt, sitzt 2029 womöglich auf einem Terminal, das die neue Zahlart nicht kann. Dazu kommt die Gebührenfrage: Für Händler soll die Gebühr gedeckelt werden, und wer seine heutigen Kosten je Zahlart kennt, kann später vergleichen. Beides klärt der Zahlungswege-Check, ohne dass Sie heute in neue Technik investieren.
Muss jeder Betrieb mitmachen?
Nach dem Gesetzentwurf müssen Händler, die bereits digitale Zahlungen annehmen, auch den digitalen Euro akzeptieren. Das Europäische Parlament will kleine und Kleinstunternehmen ausnehmen; der Rat sieht das in Teilen anders. Bis zur Einigung im Trilog bleibt offen, wer genau verpflichtet ist. Freiwillig anbieten kann ihn jeder Betrieb, sobald sein Zahlungsdienstleister ihn anbietet.
Was wir machen und was nicht
Wir sind die Manufaktur für Shop, Kasse und Buchhaltungsanbindung, nicht die Bank.
Das machen wir
- Zahlungswege-Check mit Gebühren, Verträgen und Buchhaltungsweg
- Einrichtung der Erweiterungen in WooCommerce, Shopware und Shopify
- Anbindung eigener Shops an die Schnittstelle des Zahlungsdienstleisters
- Abstimmung mit Kassenhersteller und Terminalanbieter, Zahlart und Kassenexport
- Zuordnung in der Kassen- und Zahlungsdienst-DATEV-Brücke
- Testzahlungen, Übergabeprotokoll, Abgleich nach dem ersten Monat
Das machen wir nicht
- Den digitalen Euro ausgeben oder Konten dafür führen; das tun Banken und Zahlungsdienstleister
- Verträge mit Zahlungsdienstleistern vermitteln oder Provisionen nehmen
- Rechts- oder Steuerberatung zur Annahmepflicht
- Terminals verkaufen oder vermieten
- Umstellen, bevor die Technik offiziell verfügbar und getestet ist
Weiterführend
Rechnen und lesen
Beschreiben Sie Ihr Anliegen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Ab wann kann ich den digitalen Euro in meinem Shop anbieten?
Frühestens zur ersten Ausgabe, die die Europäische Zentralbank für 2029 plant, vorausgesetzt die EU-Verordnung wird bis Ende 2026 beschlossen. Ab der zweiten Jahreshälfte 2027 läuft ein Pilot mit ausgewählten Zahlungsdienstleistern und Händlern. Die Erweiterungen für Shopsysteme und die Updates für Kassen kommen von den Zahlungsdienstleistern; wir rechnen damit, dass die ersten ab etwa 2028 bereitstehen.
Was können Sie jetzt schon tun, wenn es den digitalen Euro noch nicht gibt?
Den Zahlungswege-Check: Wir erfassen alle Zahlarten in Shop und Kasse, die Gebühren der letzten zwölf Monate, die Vertragslaufzeiten mit Terminal- und Zahlungsdienstleistern und den Weg der Zahlungen in die Buchhaltung. Daraus ergibt sich, was beim digitalen Euro auf Sie zukommt und welche Verträge Sie besser nicht über 2029 hinaus ohne Zusage für neue Zahlarten verlängern.
Muss ich den digitalen Euro annehmen?
Nach dem Gesetzentwurf müssen Händler, die bereits digitale Zahlungen wie Karte annehmen, auch den digitalen Euro akzeptieren. Das Europäische Parlament will kleine und Kleinstunternehmen davon ausnehmen. Wer genau betroffen ist, entscheidet sich im Trilog zwischen Parlament, Rat und Kommission. Wir beobachten das und melden uns bei unseren Kunden, sobald es feststeht.
Welche Shopsysteme stellen Sie um?
WooCommerce, Shopify und Shopware sowie eigene Shops, die wir gebaut haben. Bei WooCommerce und Shopware richten wir die Erweiterung des Zahlungsdienstleisters ein, bei Shopify hängt der Weg davon ab, ob Sie Shopify Payments oder einen anderen Zahlungsdienstleister nutzen. Andere Systeme prüfen wir im Zahlungswege-Check.
Und an der Ladenkasse?
Dort kommt der digitale Euro in der Regel über das Kartenterminal oder die Kassensoftware, die per Update die neue Zahlart lernen. Wir stimmen das mit dem Hersteller Ihrer Kasse und Ihrem Terminalanbieter ab, legen die Zahlart in der Kasse an, prüfen Belegtext und Kassenexport und machen eine Testzahlung. Ob ein Terminal ausgetauscht werden muss, entscheidet der Anbieter; das klären wir vorab.
Was kostet die Umrüstung?
Sie bekommen einen Festbetrag, nachdem wir Shop, Kasse und Verträge gesichtet haben. Er hängt davon ab, wie viele Kanäle umzustellen sind, welche Systeme laufen und ob die Buchhaltungsanbindung mit angepasst wird. Es gibt keine Stundenabrechnung und keine Überraschung nach der Umstellung.
Werden Sie selbst Zahlungsdienstleister?
Nein. Den digitalen Euro geben Banken und zugelassene Zahlungsdienstleister aus; sie schließen den Vertrag mit Ihnen und rechnen die Gebühren ab. Wir richten die Technik ein, verbinden sie mit Ihrer Buchhaltung und prüfen, dass alles funktioniert. Wir vermitteln keine Verträge und nehmen keine Provisionen.
Wie hoch werden die Gebühren für den digitalen Euro?
Für Händler sollen die Gebühren gesetzlich gedeckelt werden, die genaue Höhe steht aber noch nicht fest. Mit unserem Gebührenrechner können Sie heute schon durchspielen, was bei drei verschiedenen Annahmen zur Obergrenze im Vergleich zu Karte und PayPal bliebe.
Was ändert sich in der Buchhaltung?
Der digitale Euro wird eine eigene Zahlart mit eigenen Gebühren und Gutschriften auf Ihrem Geschäftskonto. Damit er nicht als ungeklärter Posten endet, legen wir ihn in der Kassen- und Zahlungsdienst-DATEV-Brücke als eigene Zahlart an und ordnen Gebühren und Eingänge zu.
Brauchen Sie Zugriff auf meinen Rechner?
Nein. Wir arbeiten remote, ganz ohne Zugriff auf Ihren Rechner: im Verwaltungsbereich Ihres Shops über einen eigenen Zugang, den Sie nach der Umstellung wieder entziehen, und an der Kasse gemeinsam mit dem Kassenhersteller. Für die Testzahlung an der Ladenkasse genügt ein kurzer Termin, bei dem Sie die Zahlung auslösen.
Was passiert, wenn sich der Zeitplan verschiebt?
Dann verschiebt sich die Umrüstung mit. Der Zahlungswege-Check ist unabhängig davon nützlich, weil er Gebühren und Verträge offenlegt. Die eigentliche Umstellung beauftragen Sie erst, wenn Ihr Zahlungsdienstleister den digitalen Euro anbietet.