Werkstatt-Copilot
Kostenvoranschläge per WhatsApp-Foto
Kunde schickt Foto vom Schaden, Werkstatt-Copilot klassifiziert Blech, Lack, Motor oder Bremsen, schätzt Arbeitsstunden anhand Ihrer Werkstatt-Historie und generiert den Kostenvoranschlag. Ihre Werkstatt bestätigt, der Kunde bekommt binnen Minuten Termin-Vorschlag und Preis.
Warum eigenes Werkstatt-Copilot-Produkt statt Agentur oder SaaS-Abo
Eine KFZ-Werkstatt verliert im Schnitt jeden dritten Interessenten am Telefon: der Kunde fragt nach einem Preis für eine Reparatur, der Meister kann ohne Sichtprüfung keinen geben, der Kunde legt auf und ruft die nächste Werkstatt an. Gleichzeitig blockiert die Telefon-Annahme Stunden pro Woche, die eigentlich für die Hebebühne gebraucht würden.
Werkstatt-Copilot öffnet einen zweiten Eingangskanal: WhatsApp. Der Kunde schickt ein Foto von Delle, Kratzer, Auspuff, Reifen — und bekommt in Minuten einen seriösen Kostenrahmen plus zwei Termin-Vorschläge. Die Werkstatt bestätigt mit einem Tipp, ohne das Telefon abzunehmen.
Die KI klassifiziert das Foto (Blech, Lack, Motor, Bremse, Reifen, Auspuff), schätzt die Arbeitsstunden anhand der eingespielten Werkstatt-Historie und berücksichtigt Teile-Preise aus den aktuellen Händler-APIs. Der Meister hat immer das letzte Wort — die Schaetzung ist Vorschlag, nicht Freigabe. Was freigegeben ist, geht automatisch per Mail oder WhatsApp zurück.
Wie der Werkstatt-Alltag mit Copilot aussieht
Schritt 1 — Kundenanfrage per WhatsApp: Der Kunde schickt ein Foto vom Schaden, optional mit Kurzbeschreibung. Kein Anruf nötig, keine Wartezeit in der Schleife.
Schritt 2 — Automatische Vorsortierung: Der Copilot erkennt, ob es Blech, Lack, Motor, Bremse, Reifen oder Auspuff ist. Unklare Fälle werden als unklar markiert und wandern direkt zum Meister.
Schritt 3 — Schätzung mit Werkstatt-Historie: Aus Ihrer Historie der letzten zwei Jahre lernt der Copilot, wie lange Sie typischerweise für vergleichbare Arbeiten brauchen. Er schlägt einen Rahmen mit Unter- und Obergrenze vor.
Schritt 4 — Freigabe-Blick des Meisters: Der Meister sieht auf dem Tablet einen Vorschlag: Foto, Klassifikation, geschätzte Zeit, Material, Kostenrahmen. Ein Tipp — freigegeben, verworfen oder angepasst.
Schritt 5 — Rückmeldung an Kunden plus Termin: Freigegebener Vorschlag geht automatisch per WhatsApp oder Mail zurück, mit zwei konkreten Terminvorschlägen aus Ihrem Kalender. Kunde bestätigt, Termin ist gebucht.
Für wen sich Werkstatt-Copilot lohnt
KFZ-Betriebe mit zwei bis zwanzig Mitarbeitern, besonders freie Werkstätten, Karosseriebetriebe, Lackierereien, Reifenservices und kombinierte Werkstätten. Betriebe, die täglich zehn bis fünfzig Anfragen bekommen und davon nur einen Bruchteil zu festen Terminen bringen. Werkstätten, die einen Meister am Tresen oder am Telefon verbrennen, der eigentlich auf der Hebebühne gebraucht wird. Weniger passend: große Autohäuser mit eigenem Service-Annahme-Team oder reine Reifen-Express-Shops ohne Reparatur-Geschäft.
Was wir konkret für Sie bauen
Foto-Klassifikation
Claude Vision erkennt auf dem Kundenfoto den Schadenstyp: Blech, Lack, Motor, Bremse, Reifen, Auspuff. Unklar-Flag bei schwierigen Bildern.
Werkstatt-Historie als Basis
Wir spielen Ihre Aufträge der letzten zwei Jahre ein. Die KI lernt, wie lange Sie typisch für eine Bremsen-Erneuerung, eine Kupplung, einen Zahnriemen brauchen — Ihr Tempo, nicht Durchschnittswerte.
Teile-Preise aus Live-APIs
Anbindung an Sonepar, HELLA Gutmann, Bosch-Partnernet oder Ihren eigenen Großhändler. Aktuelle Teile-Preise fließen in den Kostenvoranschlag.
WhatsApp Business API
Offizielle WhatsApp-Business-Anbindung via Meta Cloud API. datenschutzgerecht, zwei-Faktor-verifiziert, mit Opt-in-Flow für jeden Neukunden.
Meister-Freigabe per Tablet
Der Meister sieht die Anfrage auf einem iPad oder Android-Tablet. Freigabe mit einem Tipp, Anpassung per Sprache (KI-Diktat inklusive), Ablehnung mit einem Wisch.
Termine aus Ihrem Kalender
Integration in Google Calendar, Outlook oder Werkstatt-Planer. Zwei passende Termine werden dem Kunden vorgeschlagen, die Buchung geht direkt in den Kalender.
Eskalation bei Unklarheit
Wenn die KI nicht sicher ist, markiert sie die Anfrage als "persönliches Gespräch empfohlen" und leitet automatisch zurück zum Telefon.
Eigener Server, eigene Daten
Installiert auf Ihrem Server oder bei Ihrem IT-Dienstleister. Kundendaten bleiben bei Ihnen. Wir machen Wartung und Updates — ohne Zugriff auf Inhalte.
Was der Markt sonst anbietet
Was zahlen KFZ-Betriebe heute für vergleichbare Lösungen? Und was kostet unser Produkt im direkten Vergleich?
99–249€/Monat laufend
SaaS, Daten liegen beim Anbieter, keine Foto-KI Teilehaber-Tools
79–149€/Monat
nur Teile-Suche, keine Schätzung, keine WhatsApp Selbstbau mit ChatGPT
20€/Monat für API
unstrukturiert, keine Werkstatt-Historie, keine Teile-Preise Werkstatt-Copilot
3.900€ einmalig
Eigentum, volle Historie, Ihre Server, optional 79€/Monat Wartung Eigenentwicklung in-house
20.000–60.000€
6–12 Monate, Entwickler nötig
Preisstand: 22. April 2026. Alle Angaben ohne Gewähr — vor einer Kaufentscheidung beim jeweiligen Anbieter gegenprüfen.
Komplett-Paket: Bedarfsaufnahme, Konfiguration, Integration in Ihre bestehenden Systeme, Datenbank-Anbindung, Schulung für Ihr Team, erster produktiver Einsatz. Zwölf Monate Updates inklusive. Das Produkt gehört Ihnen.
Optionaler Wartungsvertrag: Monitoring der KI-Pipelines, API-Key-Rotation, Updates neuer Features, Support binnen 24 Stunden werktags. Kündbar zum Monatsende, nicht verpflichtend.
Datenschutz und DSGVO
Wir bauen datenschutzgerecht. Das heißt konkret: Auftragsverarbeitungs-Vertrag nach Art. 28 DSGVO zwischen Ihnen und uns für die Einrichtungsphase. Wenn das fertige Produkt bei Ihnen läuft, werden Sie selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO — und wir zeigen Ihnen im Setup, welche Nachweise, Consent-Flows und Einstellungen dafür nötig sind.
KI-APIs wie Anthropic Claude, Groq oder OpenAI werden über Ihre eigenen API-Keys angesprochen. Das bedeutet: Der direkte Vertrag läuft zwischen Ihnen und dem Anbieter, nicht zwischen uns. AV-Verträge und EU-Standardvertragsklauseln sind bei allen genannten Anbietern verfügbar — wir helfen beim Abschluss und hinterlegen die Dokumente in Ihrem Datenschutz-Ordner.
Sensible Daten wie Patienten-, Mandanten- oder Personal-Daten werden nach Möglichkeit lokal verarbeitet. Wo das nicht möglich ist, nutzen wir Anbieter mit EU-Rechenzentren oder EU-Standardvertragsklauseln nach EU-Kommissionsbeschluss 2021/914. Sie entscheiden, welche Daten wohin gehen — nicht wir.
Beschreiben Sie Ihr Anliegen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Anfragen pro Monat schafft der Copilot?
Technisch unbegrenzt — WhatsApp Business erlaubt 1.000 unique Conversations pro Monat auf dem Basis-Tarif, darueber 0,08 bis 0,15 Euro pro Gespräch. Die meisten Werkstätten liegen bei 200 bis 800 Anfragen pro Monat, also komfortabel im Basistarif.
Braucht es einen eigenen Server?
Der Copilot läuft auf einem völlig gängigen VPS oder auf einem Rechner bei Ihrem IT-Dienstleister. Mindestanforderung: 4 GB RAM, 40 GB Speicher, Ubuntu 22.04 oder neuer. Wir können auch ein Hosting-Paket mit anbieten für 12 Euro pro Monat.
Was passiert, wenn die KI falsch klassifiziert?
Der Meister sieht jede Anfrage vor Freigabe. Falsche Klassifikationen werden korrigiert, und der Copilot lernt daraus — in den ersten Wochen besonders, später seltener. Nach vier Wochen Betrieb sind ungefähr 85 Prozent der Vorschläge sofort freigabefähig.
Wie viele Werkstatt-Aufträge braucht die KI zum Lernen?
Minimum 50 dokumentierte Aufträge mit Zeit- und Teilekosten aus den letzten zwölf Monaten. Ideal sind 200 und mehr. Weniger geht auch, dann fällt die Schätzung konservativer aus — also eher zu hoch als zu niedrig.
Welche WhatsApp-Kosten fallen an?
Meta berechnet ab dem 1.001. eingehenden Gespräch pro Monat 0,08 Euro bei Kundeninitiative. Ausgehende Nachrichten kosten 0,12 bis 0,18 Euro je nach Typ. Die ersten 1.000 Gespräche pro Monat sind frei. Das reicht für 99 Prozent der Betriebe.
Kann ich die KI abschalten und manuell übernehmen?
Jederzeit und pro Anfrage. Sie können den Copilot in den Urlaubs-Modus setzen (alle Anfragen gehen nur zum Meister), in Teilzeit-Modus (nur tagsüber aktiv) oder komplett deaktivieren. Der WhatsApp-Kanal bleibt, nur die KI macht Pause.
Was passiert nach den zwölf Monaten?
Sie haben drei Optionen: weiter mit 79 Euro pro Monat Wartung und Updates, oder Selbstbetrieb ohne laufende Kosten (das System gehört Ihnen), oder einmalig 790 Euro Update-Paket für weitere zwölf Monate. Kein Abo-Zwang.
Können Sie auch bestehende Systeme anbinden?
Anbindung an Werbas, Hostettler, Loco-Soft, Werk360, Tap oder Ihre eigene Datenbank ist Teil der Einrichtung. Aufwand je nach API zwischen 4 und 16 Stunden, typischerweise im Preis enthalten.
Wie unterscheidet sich der Copilot von einem Chatbot?
Ein Chatbot beantwortet Fragen. Der Copilot klassifiziert Schadensfotos, rechnet Aufwand hoch, zieht Teile-Preise, schlägt Termine vor — und lässt den Meister freigeben. Das ist keine Konversation, das ist Arbeitsvorbereitung.
Ist das rechtlich sauber?
Ja. Die KI macht Vorschläge, der Meister gibt frei. Nichts geht ohne menschliche Bestätigung an den Kunden. Dadurch keine Fernabsatz-Automatik, keine automatisierte Willenserklärung. AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO für die KI-Verarbeitung bekommen Sie mit dem Setup.
