Naturschutz mit Daten
Sensorik, Software und Web für Menschen, die draußen schützen
Wer Kiebitze, Rehkitze oder Wildbienen schützen will, braucht belastbare Beobachtungen statt Vermutungen. Wir bauen die Technik dafür: Kameras und Sensoren, die selbst auswerten, Plattformen, die Menschen koordinieren, und Webseiten, die Vereine sichtbar machen.
Acht Bereiche
Von der Wildkamera bis zum Förderantrag. Jeder Bereich hat eine eigene Seite mit Ablauf und Abgrenzung.
Wildtier-Monitoring
Wildkameras mit automatischer Artbestimmung, Fernübertragung und Auswertung.
Bodenbrüter-Schutz
Gelege überwachen, Störungen belegen, Schutzzäune im Blick behalten.
Kitzrettung-Plattform
Software, die Mähtermine, Flächen und Drohnenteams zusammenbringt.
Umweltmessstationen
Bodenfeuchte, Pegel, Wetter und Luft mit eigenem Dashboard.
Bioakustik
Vögel, Fledermäuse und Insekten automatisch am Klang erfassen.
Naturschutz-Webseiten
Webseiten, Spendenseiten und Kartenanwendungen für Vereine und Verbände.
Grüne IT
Schlanke Seiten, Ökostrom-Hosting und langlebige Hardware.
Förderprojekte
Technische Konzepte und Kostenpläne für Ihren Förderantrag.
So läuft es ab
Vom ersten Gedanken zur laufenden Messung in vier Schritten.
Vorhaben klären
Was soll geschützt oder gemessen werden, auf welcher Fläche, von wem, mit welchem Ziel. Das klären wir schriftlich mit Ihnen.
Technik bauen
Wir stellen Sensoren, Kameras und Software zusammen und richten alles vor. Nichts von der Stange, sondern passend zur Fläche.
Versand und Aufbau
Die Geräte kommen fertig eingerichtet. Eine bebilderte Anleitung zeigt, wie sie aufgestellt werden.
Betrieb und Auswertung
Daten laufen in Ihr Dashboard. Wartung, Aktualisierungen und Anpassungen übernehmen wir per Fernwartung.
Warum Naturschutz Messdaten braucht
Viele Entscheidungen im Naturschutz fallen auf Grundlage einzelner Beobachtungen. Ein Gelege ist verschwunden, ein Fuchs wurde gesehen, eine Wiese wurde zu früh gemäht. Was fehlt, ist die durchgehende Aufzeichnung: wann, wie oft, unter welchen Bedingungen.
Genau dort setzt Technik an. Eine Kamera, die rund um die Uhr aufzeichnet und selbst sortiert, ersetzt keine Kartierung, aber sie füllt die Lücken dazwischen. Ein Sensor, der die Bodenfeuchte misst, zeigt, ob eine Vernässung wirkt, bevor die Brutsaison beginnt.
Gezielt statt pauschal
Wer weiß, was auf einer Fläche wirklich passiert, kann Maßnahmen gezielt einsetzen. Ein Schutzzaun dort, wo Störungen belegt sind. Ein Mähtermin, der verschoben wird, weil die Fläche noch nicht abgesucht ist. Daten machen Schutzmaßnahmen begründbar, auch gegenüber Behörden und Förderstellen.
Für wen wir bauen
Biologische Stationen, Naturschutzvereine und Ortsgruppen, Landschaftspflegeverbände, Landwirtinnen und Landwirte mit Schutzflächen, Kommunen, Schulen und Forschungsgruppen. Ob eine einzelne Kamera oder ein Messnetz über mehrere Flächen: Der Umfang richtet sich nach dem Vorhaben.
Was wir machen und was nicht
Das machen wir
- Sensoren, Kameras und Messstationen, individuell zusammengestellt und vorkonfiguriert
- Software zur Auswertung, Koordination und Darstellung der Daten
- Webseiten und Kartenanwendungen für Vereine und Verbände
- Technische Konzepte und Kostenpläne für Förderanträge
- Wartung und Anpassung per Fernwartung
Das machen wir nicht
- Keine Kartierung oder Artbestimmung im Gelände
- Keine Einsätze auf der Fläche, kein Aufbau vor Ort
- Keine naturschutzfachliche oder rechtliche Beratung
- Keine Drohnenflüge
Weiterführend
Beschreiben Sie Ihr Anliegen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Wer baut die Technik auf?
Sie oder Ihre Ehrenamtlichen. Die Geräte kommen fertig eingerichtet mit bebilderter Anleitung. Alles Weitere, von der Einrichtung bis zur Wartung, läuft per Fernwartung.
Brauchen die Geräte Strom- und Netzanschluss an der Messstelle?
Nicht zwingend. Viele Stationen laufen mit Solarmodul und Akku. Für die Übertragung nutzen wir je nach Lage Mobilfunk oder Funknetze mit großer Reichweite.
Wem gehören die Daten?
Ihnen. Die Daten liegen auf Servern in Deutschland oder auf Wunsch auf Ihrem eigenen Server. Sie können sie jederzeit vollständig exportieren.
Wie unterscheidet sich das von naturwerk©?
naturwerk© richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die Umweltbelastungen wie Drift oder Ammoniak selbst messen wollen. Dieser Bereich richtet sich an Organisationen und Betriebe, die Arten und Flächen schützen.
Gibt es Förderung für solche Vorhaben?
Oft ja, über Stiftungen, Bundes- und Landesprogramme. Welche Programme passen, hängt vom Vorhaben ab. Wir liefern das technische Konzept und den Kostenplan für den Antrag.
Was kostet es?
Festpreis nach Sichtung. Der Aufwand hängt an der Zahl der Geräte, der Übertragung und dem Umfang der Auswertung.