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Onlineshop nach Maß für Handel, Handwerk und Hersteller

Ein Onlineshop, der Ihnen gehört — nicht dem Anbieter.

Wir bauen Shops als eigenständige Software: Katalog, Kasse, Zahlarten, Versand, Warenwirtschaft und deutsche Pflichtangaben in einem System, dessen Quelltext und Daten bei Ihnen liegen. Kein gemietetes Fremdsystem, keine fertige Vorlage, keine monatliche Abhängigkeit von fremden Produktentscheidungen.

Arbeitsplatz im Versandbüro mit Laptop, Artikelübersicht, gepackten Paketen, Handscanner und Notizblock
2,5 sLadezeit bis zum HauptinhaltSchwelle „gut" für Largest Contentful Paint. Jede Zehntelsekunde darüber trifft zuerst die Kasse.
200 msReaktion auf EingabenSchwelle „gut" für Interaction to Next Paint. Betrifft Filter, Varianten­auswahl und den Warenkorb.
0,1LayoutsprüngeSchwelle „gut" für Cumulative Layout Shift. Springende Buttons kosten Bestellungen, nicht nur Nerven.
0,8 sAntwortzeit des ServersRichtwert für Time to First Byte. Bei Shops entscheidet sie über Katalog- und Suchgeschwindigkeit.

Die vier Werte sind die offiziellen Schwellenwerte von Google für Core Web Vitals und die zugehörige Serverdiagnose. Wir bauen gegen diese Werte und messen nach dem Start erneut — nicht gegen ein Gefühl.

Ein Shop ist keine Website mit Warenkorb

Eine Firmenwebsite informiert. Ein Shop führt Bestand, nimmt Geld an, erzeugt Belege, verschickt Ware und muss Rückgaben verkraften. Das sind vier verschiedene Baustellen, und drei davon liegen hinter der sichtbaren Oberfläche.

Katalog

Varianten, Staffelpreise, Zubehör, Mindestmengen, Datenblätter, Bilder in mehreren Größen. Der Katalog entscheidet, ob jemand findet, was er sucht.

Kasse

Jeder überflüssige Schritt kostet Bestellungen. Adressprüfung, Versandarten, Gastbestellung und Fehlermeldungen gehören zur Kasse, nicht in ein Formular danach.

Zahlung

Karte, Lastschrift, Überweisung, Rechnungskauf, Vorkasse. Dazu die unangenehmen Fälle: abgebrochene Zahlung, Rücklastschrift, Teilerstattung, doppelte Buchung.

Nachlauf

Bestandsabgleich, Lieferschein, Rechnung, Sendungsnummer, Retoure, Gutschrift. Hier entsteht die Arbeit, die einen Shop im Alltag teuer oder günstig macht.

Schreibtisch mit ausgedruckten Auftragsbestätigungen, Taschenrechner und aufgeklapptem Rechner im Büro eines Versandhändlers

Bestellungen, Zahlungen und die Fälle, die schiefgehen

Die meisten Shops funktionieren, solange alles glattläuft. Interessant wird es beim Abbruch: Die Zahlung schlägt fehl, der Bestand reicht nur für zwei von drei Artikeln, die Rechnungsanschrift weicht ab, der Gutschein wurde doppelt eingelöst. Was der Shop in diesen Momenten tut, entscheidet über Rückfragen, Erstattungen und Bewertungen.

Wir bauen die Kasse deshalb so, dass jeder Bestellzustand nachvollziehbar bleibt und jede Zahlung einer Buchung zugeordnet ist. Der Zahlungsdienstleister bleibt austauschbar: Er hängt an einer eigenen Schnittstelle, nicht mitten im Shop.

  • Kartenzahlung, Lastschrift, Überweisung, Rechnungskauf, Vorkasse
  • starke Kundenauthentifizierung nach PSD2 im Ablauf berücksichtigt
  • Bestellzustände von reserviert bis erstattet, jeder Schritt protokolliert
  • Abgleich von Zahlungseingang und Bestellung, Abweichungen sichtbar
  • Teilstornierung, Teilerstattung und Gutschrift ohne Umweg über die Buchhaltung
Packtisch in einem kleinen Lager mit Regalen voller beschrifteter Kartons, Paketwaage und Tablet mit Bestandsliste

Lager, Versand und die Systeme, die es schon gibt

Der häufigste Grund für falsche Bestände ist doppelte Pflege. Wer Artikel im Shop und in der Warenwirtschaft getrennt führt, verkauft irgendwann etwas, das nicht mehr da ist. Deshalb ist die Anbindung kein Zusatz, sondern Teil des Aufbaus.

Wir binden an, was im Betrieb bereits läuft, und ersetzen nur das, was nachweislich stört. Läuft die Buchhaltung über ein bestehendes Programm, bleibt sie dort. Der Shop liefert die Belege in der Form, die dieses Programm erwartet.

  • Bestandsabgleich mit Warenwirtschaft oder Lagerliste, in beide Richtungen
  • Versandetiketten und Sendungsverfolgung über Ihren Versanddienstleister
  • Rechnung und Lieferschein automatisch, auch als E-Rechnung im Format XRechnung oder ZUGFeRD
  • Export für Buchhaltung und Steuerkanzlei nach vereinbartem Kontenrahmen
  • Kundengruppen mit eigenen Preisen, Zahlungszielen und Freigaberegeln
Aktenordner mit ausgedruckten Unterlagen, Lesebrille und geschlossenem Rechner auf einem Bürotisch

Was ein deutscher Shop erfüllen muss

Die folgenden Punkte sind keine Empfehlungen, sondern geltendes Recht. Sie betreffen die Technik genauso wie den Text — ein Bestellbutton mit falscher Beschriftung ist ein Programmierfehler mit rechtlicher Folge.

PflichtWas das für den Shop bedeutetFundstelle
Widerrufsrecht14 Tage für Verbraucher im Fernabsatz, mit Belehrung, Muster­formular und funktionierender Rückabwicklung im Bestellzustand.§§ 312g, 355 BGB
BestellbuttonDie Schaltfläche muss ausdrücklich auf die Zahlungspflicht hinweisen. Eine allgemeine Beschriftung genügt nicht.§ 312j Abs. 3 BGB
GrundpreisBei Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche zusätzlich der Preis je Mengeneinheit, unmittelbar beim Gesamtpreis.§ 4 PAngV
PreisermäßigungBei Rabattwerbung ist der niedrigste Gesamtpreis der letzten 30 Tage anzugeben. Das muss der Shop selbst mitführen.§ 11 PAngV
ProduktsicherheitAngaben zu Hersteller und verantwortlicher Person, Warnhinweise und Produktkennzeichnung bereits vor dem Vertragsschluss.GPSR, seit 13.12.2024
VerpackungenRegistrierung im Verpackungsregister vor dem ersten Versand, dazu Mengenmeldung und Systembeteiligung.§ 9 VerpackG
BarrierefreiheitElektronischer Geschäftsverkehr ist erfasst. Bedienbarkeit ohne Maus, Kontraste, Beschriftungen und Fehlermeldungen müssen tragen.BFSG, seit 28.06.2025
UmsatzsteuerBei Lieferungen an Verbraucher in andere EU-Staaten greift ab 10.000 Euro Jahresumsatz der Steuersatz des Ziellandes.§ 3c UStG, OSS
E-RechnungIm Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen besteht die Pflicht, elektronische Rechnungen empfangen zu können.§ 14 UStG, seit 01.01.2025

Wir setzen diese Anforderungen technisch um und weisen darauf hin, wo Ihr Shop sie heute nicht erfüllt. Die rechtliche Prüfung und Formulierung der Texte gehört zu einer Kanzlei oder einem zugelassenen Rechtsdienstleister — das ist keine Rechtsberatung, sondern Handwerk an der Software.

Wie wir vorgehen

Zuerst wird gemessen und festgelegt, dann gebaut. Wer die Reihenfolge dreht, bezahlt sie zweimal — einmal beim Bauen und einmal beim Umbauen.

Aufnahme

Sortiment, Sonderregeln, vorhandene Systeme, Zahlarten, Versandwege und Belegpflichten werden schriftlich festgehalten. Daraus entsteht ein Anbindungsplan mit Festpreis für die Umsetzung.

Aufbau

Katalog, Kasse, Kundenkonto, Verwaltung und Schnittstellen entstehen als eigener Quelltext. Sie sehen jede Ausbaustufe in einer Vorschau, bevor sie öffentlich wird.

Datenübernahme

Artikel, Varianten, Bilder, Kunden und Bestellhistorie ziehen aus dem alten System um. Alte Adressen werden dauerhaft weitergeleitet, damit Rankings und verschickte Links bestehen bleiben.

Messung

Nach dem Start werden Ladezeiten, Abbrüche in der Kasse, Suchbegriffe ohne Treffer und fehlgeschlagene Zahlungen ausgewertet. Was sich zeigt, wird behoben — nicht vermutet.

Umzug aus einem gemieteten Shop-System

Viele Betriebe starten mit einem gemieteten System und stoßen später an dieselben drei Grenzen: Der Funktionsumfang lässt sich nicht erweitern, die Daten liegen woanders, und die monatlichen Kosten steigen mit dem Erfolg. Der Wechsel ist kein Neuanfang bei null — die Substanz ist vorhanden.

Wir übernehmen Artikeldaten, Bilder, Kategorien, Kundenkonten und Bestellhistorie vollständig, bauen den Shop auf eigener Technik neu und schalten erst um, wenn beide Systeme parallel geprüft sind. Die alten Artikeladressen antworten danach mit einer dauerhaften Weiterleitung, damit Suchmaschinen und bereits verschickte Links weiter funktionieren.

Was Sie danach haben: Quelltext, Datenbank und Inhalte in Ihrem Besitz, eine Anbindung an Ihre bestehenden Systeme und die Möglichkeit, jede weitere Anforderung umsetzen zu lassen, statt auf die Freigabe eines fremden Anbieters zu warten.

Passende Einstiege

Ein Shop steht selten allein. Diese Seiten gehören häufig zum selben Vorhaben.

Schildern Sie kurz, was verkauft werden soll

Sortiment, Sonderregeln und vorhandene Systeme genügen für den ersten Schritt. Daraus entsteht ein Anbindungsplan mit klarem Umfang und Festpreis für die Umsetzung.

Shop anfragen

Beschreiben Sie Ihr Anliegen

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet einen eigenen Shop von einem gemieteten System?

Beim eigenen Shop gehören Quelltext, Daten und Datenbank Ihnen. Sie bestimmen Funktionsumfang, Speicherort und Zeitpunkt jeder Änderung. Bei einem gemieteten System endet der Zugriff auf Ihren Shop, sobald die Miete endet, und der Funktionsumfang folgt fremden Entscheidungen.

Ab wie vielen Artikeln lohnt sich ein eigener Shop?

Die Artikelzahl entscheidet selten. Entscheidend sind Sonderfälle: Staffelpreise, Varianten, Mindestmengen, Kundengruppen mit eigenen Konditionen, Abholung statt Versand, Vorkasse für Neukunden. Sobald solche Regeln auftauchen, ist eine eigene Umsetzung schneller und im Betrieb sparsamer als das Umbiegen fremder Standards.

Können bestehende Artikeldaten übernommen werden?

Ja. Wir exportieren Artikel, Varianten, Bilder, Kategorien, Kundenkonten und Bestellhistorie aus dem bestehenden System, gleichen sie ab und spielen sie in den neuen Shop ein. Alte Artikel-Adressen leiten wir dauerhaft weiter, damit Rankings und verschickte Links bestehen bleiben.

Welche Zahlarten lassen sich anbinden?

Üblich sind Kartenzahlung, Lastschrift, Sofortüberweisung, Rechnungskauf und Vorkasse. Angebunden wird über den Zahlungsdienstleister Ihrer Wahl. Wir bauen die Kasse so, dass ein Wechsel des Anbieters später möglich bleibt, ohne den Shop neu zu bauen.

Übernehmen Sie auch Versand und Warenwirtschaft?

Ja, als Anbindung. Bestände, Bestellungen, Lieferscheine und Rechnungen laufen über Schnittstellen zu Ihrem Versanddienstleister, Ihrer Warenwirtschaft und Ihrer Buchhaltung. Doppelte Pflege in zwei Systemen ist der häufigste Grund für falsche Bestände.

Wer schreibt die Pflichttexte für den Shop?

Die technische Umsetzung machen wir: Bestellbutton, Grundpreise, Versandkostenangaben, Widerrufsstrecke, Produktkennzeichnung nach GPSR und barrierefreie Bedienung. Die juristische Prüfung der Texte gehört in die Hand einer Kanzlei oder eines Rechtsdienstleisters.


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