Fahrsimulator auf echten Straßen
Ihre Region zum Durchfahren, direkt im Browser
Wir machen aus echten 360-Grad-Straßenbildern eine Fahrt aus der Fahrerperspektive: Gas, Bremse, Spurwechsel, Abbiegen an Kreuzungen und ein Chauffeur, der selbst durch die Gegend fährt. Wer den Link öffnet, fährt los.
Titelbild und Demofilm: Aufnahmen von Panoramax, Urheber amicklew, bearbeitet von Die Netzhandwerker, Lizenz CC BY-SA 4.0.
So sieht es aus
Der Demofilm zeigt eine Fahrt durch Paris. Er ist mit derselben Software entstanden, die auch im Browser läuft, aus frei lizenzierten 360-Grad-Aufnahmen.
- Fahrbahn, Häuser und Verkehr aus echten Aufnahmen
- Stufenlose Fahrt zwischen den Aufnahmepunkten
- Tacho, Kompass und Streckenkarte im Bild
Vier Situationen, in denen selbst fahren mehr zeigt als jedes Foto.
Ihre Region als Erlebnis
Für Tourismus und Stadtmarketing: Gäste fahren schon vor der Reise durch Altstadt, Promenade oder Passstraße, und zwar selbst gesteuert statt als fertiger Film.
Ein Standort, der für sich spricht
Für Immobilien und Gewerbegebiete: Interessenten erkunden Lage, Umfeld und Verkehrsanbindung auf eigene Faust und sehen, was ein Lageplan nicht zeigt.
Die Zufahrt vorher kennen
Für große Gelände: Lieferanten, Speditionen und Gäste sehen vorab, welches Tor das richtige ist und wo abgebogen wird. Als Vorbereitung, nicht als Navigation.
Ein Exponat, das auffällt
Für Messestände, Museen und Veranstaltungen: Besucher steuern selbst, und in den Pausen fährt der Chauffeur als Schaustück durch die Straßen.
Was wir bauen
Eine eigene Anwendung für Ihr Gebiet und Ihren Zweck, als Unikat und ohne Fertigvorlage.
Fahrt aus der Fahrerperspektive
Motorhaube, Gas, Bremse, Rückwärtsgang, Spurwechsel und Abbiegen an Kreuzungen, per Tastatur, Gamepad oder Touch.
Die passende Bildquelle
Google Street View, frei lizenzierte 360-Grad-Aufnahmen oder eigene Befahrungen Ihres Geländes, je nach Zweck und Rechten.
Startpunkte und Chauffeur
Adresse eingeben und losfahren. Auf Knopfdruck fährt der Chauffeur selbst, biegt zufällig ab und wendet an Sackgassen.
Zugang und Kostenkontrolle
Persönliche Zugangscodes, ein Kontingent je Zugang und eine feste Monatsgrenze, an der die Anwendung stoppt und Sie benachrichtigt.
Selbst fahren: Live-Zugang auf Anfrage
Im Live-Zugang fahren Sie auf echten Google-Street-View-Bildern, ab einer Adresse Ihrer Wahl. Sie schreiben uns kurz, wofür Sie den Simulator nutzen möchten, und erhalten einen persönlichen Code mit eigenem Kontingent. Der Demofilm oben zeigt frei lizenzierte Aufnahmen, weil Google Street-View-Bilder in Werbefilmen nicht erlaubt.
Zugang anfragenSo läuft es ab
In Stufen, damit Sie früh etwas zum Fahren haben und nach jeder Stufe entscheiden können.
Ziel und Gebiet festlegen
Sie beschreiben Zweck und Gebiet. Wir legen schriftlich fest, was der Simulator können soll und wo seine Grenzen liegen.
Bildquelle klären
Wir prüfen die Abdeckung Ihres Gebiets und die Bedingungen der Quelle. Fehlen Bilder, planen wir eine eigene Befahrung.
Erste Strecke bauen
Eine Strecke entsteht vollständig, als Link zum Fahren. Daran entscheiden Sie über Darstellung und Funktionen.
Ausbau und Übergabe
Weitere Stufen folgen mit eigenem Festpreis. Sie erhalten die getestete Anwendung mit Quellcode und Dokumentation.
Wie aus Einzelbildern eine Fahrt wird
Straßenbilder sind Rundumfotos, die alle paar Meter entstehen. Wer sie der Reihe nach zeigt, sieht eine Diashow. Unsere Software legt jedes Bild im Browser auf ein vereinfachtes Modell aus Fahrbahn und Straßenrand und bewegt die Kamera stufenlos zwischen den Aufnahmepunkten. So entsteht eine durchgehende Fahrt, und die Sitzposition darf tiefer liegen als die Kamera, die das Bild gemacht hat.
Welche Bildquelle passt
Google Street View deckt weite Teile des Straßennetzes ab und wird über die Google Maps Platform nach Verbrauch abgerechnet. Frei lizenzierte Aufnahmen kosten keine Nutzungsgebühr, sind aber lückenhaft und verlangen eine Namensnennung. Eigene Befahrungen mit einer 360-Grad-Kamera kommen überall hin, auch auf Betriebsgelände, und die Bilder gehören Ihnen.
Was die Technik nicht kann
Gefahren wird dort, wo eine Kamera war, und bis zu fünf Meter daneben. Abseits der Aufnahmewege gibt es kein Bild. Autos und Personen in den Aufnahmen stehen still und wirken beim Vorbeifahren verzerrt, weil das Bild keine Tiefeninformation enthält. Gesperrte oder ungepflegte Bereiche erscheinen so, wie sie aufgenommen wurden.
Kosten im Griff
Wo Bilder nach Verbrauch abgerechnet werden, zählt die Anwendung mit. Jeder Zugang hat ein eigenes Kontingent, und an einer festen Monatsgrenze stoppt sie, bevor ungeplante Kosten entstehen.
Was wir machen und was nicht
Klare Grenzen, damit der Simulator hält, was er verspricht.
Das machen wir
- Fahrsimulator als eigene Anwendung für Ihr Gebiet
- Anbindung der Bildquelle und Einhaltung ihrer Auflagen
- Zugangscodes, Kontingente und Einbindung in Ihre Website
- Dokumentation, Übergabe und auf Wunsch den laufenden Betrieb
Das machen wir nicht
- Keine Fahrausbildung und kein Ersatz für Fahrstunden
- Keine Navigation für den echten Straßenverkehr
- Keine Werbefilme oder Screenshots mit Street-View-Bildern
- Keine Fertigvorlagen, jeder Simulator entsteht als Unikat
Weiterführend
Verwandte Leistungen
Beschreiben Sie Ihr Anliegen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Fahrsimulator auf echten Straßen?
Das hängt vom Gebiet, von der Bildquelle und vom Funktionsumfang ab. Wir teilen das Vorhaben in Stufen und nennen je Stufe einen Festpreis, bevor sie beginnt. Laufende Kosten entstehen, wenn Bilder nach Verbrauch abgerechnet werden, etwa bei Google. Diese Kosten begrenzen wir technisch.
Muss bei den Nutzern etwas installiert werden?
Nein. Der Simulator läuft in aktuellen Browsern mit WebGL 2. Ein Link genügt. Am besten läuft er auf Computer und Tablet. Gesteuert wird per Tastatur, Gamepad oder Touch.
Wo kann man fahren?
Überall dort, wo Aufnahmen vorliegen und miteinander verknüpft sind. Bei Google Street View sind das weite Teile des Straßennetzes in Deutschland und vielen anderen Ländern. Am Ende einer Aufnahmefahrt ist Schluss, von dort geht es rückwärts oder gewendet zurück.
Kann man gegen Autos oder Häuser fahren?
Nein. Alles im Bild ist eine Aufnahme, nichts davon ist ein Hindernis. Das Auto folgt dem Weg, den die Kamera gefahren ist, und kann bis zu fünf Meter daneben fahren. Fahrzeuge und Personen auf den Aufnahmen erscheinen beim Vorbeifahren leicht verzerrt.
Dürfen Street-View-Bilder dafür verwendet werden?
Ja, in der Anwendung selbst, über die Google Maps Platform und mit den von Google verlangten Angaben. Werbefilme und Screenshots mit Street-View-Bildern sind dagegen nicht erlaubt. Deshalb zeigt unser Demofilm frei lizenzierte Aufnahmen. Die Einrichtung läuft über ein Google-Konto auf Ihren Namen.
Können wir eigene Aufnahmen verwenden?
Ja. Mit einer 360-Grad-Kamera lässt sich auch ein Werksgelände oder eine Privatstraße befahren, die keine Karte zeigt. Die Rechte an den Bildern liegen dann bei Ihnen, und Sie dürfen damit frei werben. Wir sagen Ihnen, welche Kamera und welcher Bildabstand sich eignen.
Wie bekommen wir den Live-Zugang?
Schreiben Sie uns über das Formular unten. Sie erhalten einen persönlichen Zugangscode mit eigenem Kontingent und fahren damit selbst auf echten Street-View-Bildern, an einem Ort Ihrer Wahl.
Gehört uns das Ergebnis?
Ja. Quellcode und Dokumentation werden Ihnen übergeben. An den Bildern erhalten Sie die Rechte, die die jeweilige Quelle einräumt: Google-Bilder bleiben bei Google, freie Aufnahmen stehen unter ihrer Lizenz, eigene Aufnahmen gehören Ihnen.