Wildkameras, die selbst sortieren
Tausende Aufnahmen, nach Art geordnet
Eine Wildkamera liefert in einer Saison Tausende Bilder, die meisten davon Gras im Wind. Wir bauen Kamerasysteme, die Aufnahmen übertragen, Tierarten automatisch erkennen und nur das zeigen, was zählt.
Vier Lagen, in denen Wildkameras mehr Arbeit machen als sie abnehmen.
Speicherkarten voller Leerbilder
Wind, Regen und Sonnenlicht lösen die Kamera aus. Wer die Karten auswertet, klickt sich stundenlang durch leere Aufnahmen.
Lange Wege zur Kamera
Jeder Kartenwechsel ist ein Gang ins Gelände. In der Brutzeit stört genau dieser Gang, und bei vielen Kameras wird er zur Tagesaufgabe.
Keine Übersicht über die Saison
Einzelne Bilder zeigen einen Moment. Wie oft ein Tier eine Fläche besucht, zu welcher Uhrzeit und in welcher Woche, bleibt im Ordner verborgen.
Bilder ohne Zusammenhang
Aufnahmen liegen auf privaten Rechnern der Ehrenamtlichen. Für den Jahresbericht fehlen sie, oder sie sind nicht mehr einer Kamera zuzuordnen.
Was wir bauen
Ein System, das Kameras, Übertragung und Auswertung verbindet.
Kameras mit Übertragung
Wildkameras mit Mobilfunk- oder Funkübertragung, vorkonfiguriert und auf Ihre Fläche abgestimmt.
Automatische Artbestimmung
Eine KI sortiert Leerbilder aus und ordnet Aufnahmen Tierarten zu. Unsichere Fälle landen zur Prüfung bei Ihnen.
Auswertung und Statistik
Besuche je Art, Tageszeit und Woche, als Diagramm und Tabelle. Mehrere Kameras und Flächen im Vergleich.
Benachrichtigung
Auf Wunsch eine Nachricht, wenn eine bestimmte Art erfasst wird, etwa an einer Brutfläche.
So läuft es ab
Von der ersten Kamera zum laufenden Monitoring.
Fläche und Ziel
Welche Arten, welche Fläche, wie viele Kameras, welche Netzabdeckung. Das klären wir schriftlich.
System einrichten
Kameras, Übertragung und Auswertung werden eingerichtet und auf Ihre Arten abgestimmt.
Versand und Aufstellung
Die Kameras kommen fertig konfiguriert. Eine Anleitung zeigt Höhe, Ausrichtung und Befestigung.
Laufender Betrieb
Aufnahmen laufen ein und werden sortiert. Wir pflegen das System per Fernwartung.
Was eine Wildkamera wirklich leisten kann
Eine Wildkamera zeichnet auf, was vor ihr passiert, Tag und Nacht, ohne Menschen, die stören. Damit liefert sie Nachweise, die bei Begehungen schwer zu bekommen sind: nachtaktive Arten, seltene Besuche, Verhalten an Nestern oder Durchlässen.
Die eigentliche Arbeit beginnt danach. Aufnahmen müssen gesichtet, zugeordnet und gezählt werden. Genau diese Arbeit nehmen wir ab, damit die Kamera ein Werkzeug bleibt und kein Ordner voller Bilder wird.
Wie die Artbestimmung arbeitet
Ein Erkennungsmodell prüft jede Aufnahme: Ist ein Tier zu sehen, und wenn ja, welches. Für häufige heimische Arten ist die Erkennung verlässlich, bei seltenen oder schwer unterscheidbaren Arten bleibt der Mensch die letzte Instanz. Deshalb markiert das System unsichere Fälle, statt zu raten.
Datenschutz im Gelände
Kameras können auch Menschen erfassen, etwa Spaziergänger auf Wegen. Wir richten die Auswertung so ein, dass solche Aufnahmen erkannt und ausgeblendet oder gelöscht werden. Aufstellung und Hinweisschilder bleiben Ihre Aufgabe, die Technik unterstützt Sie dabei.
Was wir machen und was nicht
Das machen wir
- Auswahl und Vorkonfiguration der Kameras
- Übertragung per Mobilfunk oder Funknetz
- Automatische Artbestimmung und Aussortieren von Leerbildern
- Dashboard mit Statistik und Export
- Pflege und Anpassung per Fernwartung
Das machen wir nicht
- Keine Aufstellung der Kameras im Gelände
- Keine fachliche Begutachtung einzelner Nachweise
- Keine Rechtsberatung zu Aufstellung und Datenschutz
- Keine Empfehlung zu jagdlichen Maßnahmen
Weiterführend
Aus dem Bereich Umwelt
Beschreiben Sie Ihr Anliegen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Welche Tierarten erkennt das System?
Häufige heimische Säugetiere und größere Vögel werden zuverlässig erkannt. Für spezielle Arten stimmen wir die Erkennung ab. Unsichere Aufnahmen kommen zur Prüfung zu Ihnen.
Brauche ich Mobilfunk an der Kamera?
Nicht unbedingt. Wo kein Netz ist, übertragen Funknetze mit großer Reichweite an einen Empfänger in Netznähe, oder die Kamera speichert und überträgt gesammelt.
Wie lange hält der Akku?
Das hängt von Auslösungen, Übertragung und Wetter ab. Mit Solarmodul laufen viele Kameras über die Saison ohne Batteriewechsel.
Können vorhandene Kameras eingebunden werden?
Teilweise. Aufnahmen von Speicherkarten lassen sich in die Auswertung hochladen. Ob eine direkte Anbindung möglich ist, prüfen wir am Modell.
Was passiert mit Aufnahmen von Menschen?
Sie werden erkannt und je nach Einstellung ausgeblendet oder gelöscht, bevor jemand sie sichtet.
Was kostet es?
Festpreis nach Sichtung. Der Aufwand hängt an der Zahl der Kameras, der Übertragung und der Auswertung.