Selbstversorger-IT
Hochbeet-Sensorik, lokale KI, Solar — ohne Cloud, ohne Plattform
Bewässerungs-Automatik mit Bodensensoren, lokale KI für Pflanzenbestimmung offline, Solar-Datenlogging, Wildkamera mit KI-Sortierung. Wir machen Ihren Selbstversorger-Hof digital — datensouverän, reparierbar, langlebig.
Selbstversorgung und Datenhoheit gehören zusammen — die Tomate weiß auch nicht, wer Google ist
Selbstversorger sind eine besondere Spezies. Sie haben sich entschieden, einen Teil ihres Lebens nicht an die Plattform-Wirtschaft auszulagern. Sie ziehen Tomaten aus eigenem Saatgut, halten Hühner für Eier, machen aus Äpfeln Saft und Most, dokumentieren Ernten in einem Heft. Wenn solche Menschen dann zur IT-Frage kommen, hören sie meistens 'nimm die Cloud'. Das passt nicht zur Lebensgrundhaltung.
Unser Ansatz: lokale Hardware, offene Software, dokumentierte Schnittstellen. Mac mini im Hofbüro für die KI-Aufgaben, Raspberry Pi und ESP32 für Sensoren, Home Assistant als Steuerung, Nextcloud als Datenarchiv. Strom kommt aus eigener Solaranlage, Internet ist nice-to-have aber kein Zwang. Das System gehört Ihnen, ist reparierbar mit Standard-Bauteilen und überlebt jeden US-Cloud-Pivot.
Wir bauen für Hobby-Bauern mit 1.000 m² genauso wie für Permakultur-Höfe mit 5 Hektar. Die Größe verändert die Sensoren-Anzahl, nicht den Ansatz. Und wir sind Brücke zum Prepping-Thema, falls Sie das angehen wollen — Selbstversorgung und Krisen-Resilienz sind die zwei Seiten derselben Medaille.
Garten-Dashboard, das Sie morgens beim Kaffee am Tablet öffnen
Das Dashboard ist der zentrale Blick auf Ihren Hof. Bewässerungs-Status pro Beet, Solar-Ertrag heute, Erntekalender für die Woche, KI-Status, Garten-Karte mit allen Beeten und ihrer Bestimmung. Alles aus lokalen Daten gespeist, kein Internet-Zwang, alles auf einem Tablet, einem Smartphone oder dem alten iMac in der Küche bedienbar. Mockup unten zeigt eine typische Übersicht.
Sechs Bausteine, alle einzeln aufbaubar
Sie nehmen, was zu Ihrem Stand passt. Bewässerungs-Automatik ist meistens der Einstieg, weil sie sofort Arbeit spart. Wildkamera mit KI ist ein Spaß-Projekt mit Mehrwert.
Bewässerungs-Automatik
Bodenfeuchte-Sensoren in Hochbeeten und Folien-Tunnel, Magnetventile am Wasserschlauch, Steuerung über Home Assistant. Bei Hitze gießt das System morgens automatisch, bei Regen-Vorhersage nicht. Spart Wasser und Sie selbst sparen Arbeit.
Lokale KI auf Mac mini
Pflanzenbestimmung, Pilz-Erkennung, Krankheits-Diagnose — alles offline auf einem Mac mini im Hofbüro. Keine Cloud, keine Privatdaten an OpenAI. Stromverbrauch unter Last 25 W. Ein Stromausfall stoppt die KI nicht — ein Akku-Backup hält sie online.
Solar mit Datenlogging
Photovoltaik mit Wechselrichter, Batterie-Speicher, intelligenter Lastverteilung. Eigenverbrauch maximieren, Wallbox bei Sonne nachladen, Spülmaschine startet automatisch zur Mittagszeit. Daten lokal, kein Hersteller-Cloud-Zwang.
Garten-Journal mit Saatkalender
Aussaat-Termine, Pflanztiefen, Vorzieh-Hinweise, Erntemengen, Mischkultur-Empfehlungen. Pro Beet eine Historie über Jahre, sodass Sie sehen, was gut wuchs und was nicht. Mit Foto-Dokumentation und Wetter-Verknüpfung.
Wildkamera mit KI-Sortierung
Wildkamera in der Obstwiese oder am Hühnerstall. Lokale KI sortiert die Aufnahmen: Reh, Wildschwein, Marder, Mensch — automatisch. Sie schauen morgens das Tagebuch, nicht 5.000 Fehlauslösungen.
Autarke Datenarchiv
Eigene Cloud auf NAS, verschlüsselt. Familienfotos, Hofdokumente, Selbstversorger-Wissen — alles lokal, nichts beim US-Konzern. Backup-Routinen, Snapshot-Geschichte. Bei Stromausfall läuft das NAS auf USV weiter.
Warum unsere Selbstversorger-IT anders ist
Sechs Prinzipien, die unsere Lösungen für Selbstversorger prägen — und sie deutlich von Smart-Home-Plattformen unterscheiden.
Datenhoheit ist eine Selbstversorger-Tugend
Wer Tomaten selbst zieht, will nicht, dass Google weiß, wann sie reif sind. Lokale Lösungen passen zur Selbstversorger-Mentalität — wir helfen, sie technisch sauber aufzubauen.
Reparierbar, nicht weggeworfen
Wir bauen mit Standard-Bauteilen (Raspberry Pi, ESP32, Mac mini), die Sie bei Defekt ersetzen oder selbst reparieren können. Kein Apple-Server, der nach 7 Jahren abgeschaltet wird.
Skalierbar mit dem eigenen Lernen
Sie fangen mit Bodenfeuchte-Sensor und Erntekalender an. Wenn Sie Lust auf mehr haben, bauen wir Wetter-Station, Solar-Lastmanagement, KI-Pflanzenbestimmung dazu. Kein 'Komplett-Paket' ist nötig.
Brücke zum digitalen Prepping
Selbstversorger und Prepper überschneiden sich. Wer einen Hochbeet-Sensor baut, kann den nächsten Schritt zur Krisen-Notfall-Kommunikation gehen. Siehe unsere Seite zum digitalen Prepping.
Kein Plattform-Lock-In
Home Assistant statt SmartThings, Nextcloud statt Dropbox, Mac mini statt Cloud-Computing. Wenn Sie umziehen oder den Hof übergeben, wandert alles mit, ohne neue Abos.
Familien-fest aufgesetzt
Die Frau muss das System auch bedienen können, wenn der Selbstbau-Enthusiast krank ist. Wir richten so ein, dass auch ohne Linux-Hintergrund jemand die Hauptfunktionen übernehmen kann.
Die Brücke zum digitalen Prepping
Wer einen Bewässerungs-Sensor baut, hat den ersten Schritt in eine Welt gemacht, in der Hardware Eigentum ist und nicht Subscription. Der zweite Schritt ist oft Krisen-Resilienz — was passiert, wenn der Strom drei Tage ausfällt? Was, wenn das Internet drei Wochen tot ist? Wir haben dazu einen ausführlichen Artikel veröffentlicht — er heißt 'Digitales Prepping mit Offline-KI' und beschreibt, wie ein autarker Hof mit lokaler KI, eigener Stromversorgung und Mesh-Funk eine sehr robuste Basis bekommt.
Selbstversorger-IT und Prepping-IT teilen sich Hardware und Philosophie. Eine Solar-Anlage mit USV ist beides. Ein Mac mini mit lokaler KI ist beides. Eine Nextcloud auf NAS ist beides. Wir bauen die Schnittmenge so, dass Sie nicht entscheiden müssen, ob Sie Selbstversorger oder Prepper sind — Sie sind beides, je nach Lage.
Die meisten Anfragen kommen aus dem 35-bis-55-Jährigen-Bereich, oft mit IT-Hintergrund oder Handwerks-Hintergrund. Sie wissen, was sie wollen, aber sie wollen nicht alles selbst zusammenfrickeln. Wir machen die heikle Erst-Einrichtung, dokumentieren alles, und Sie können dann selbst erweitern — oder uns dazuholen, wenn der Wartungsvertrag läuft.
Häufige Fragen
Wie teuer ist ein typisches Selbstversorger-Setup?
Sehr modular. Mac mini fürs Hofbüro mit lokaler KI 1.200 bis 1.800 €. Bewässerungs-Automatik 4 Beete: 380 bis 600 €. Wildkamera mit lokaler KI: 250 bis 450 €. Solar-Datenlogging hängt von der Anlage ab, 280 bis 800 € für Wechselrichter-Anbindung. NAS mit 2 TB: 480 bis 720 €. Sie buchen, was Sie brauchen — Erfolgsbasis ab 29 €.
Brauche ich Internet auf dem Hof?
Für die Kern-Funktionen nicht. Bewässerung, Erntekalender, lokale KI, Wildkamera — alles funktioniert offline. Internet brauchen Sie nur für Backup in eine externe Cloud (optional) oder für Updates und Fern-Wartung durch uns.
Wie viel Strom zieht das alles?
Mac mini 8 bis 25 W (KI-Last), NAS 12 bis 35 W, Sensoren je 0,5 bis 2 W, Wildkamera mit Solarpanel autark. Gesamt typisch 40 bis 80 W Dauerlast. Das sind etwa 35 bis 70 € Stromkosten pro Jahr — minimal im Vergleich zur ersparten Cloud-Abo-Summe.
Was ist mit Datenschutz, wenn ich KI-Pflanzenbestimmung nutze?
Lokale KI heißt: Bilder bleiben auf Ihrem Mac mini, kein Upload. Die Pflanzenbestimmung läuft auf Ihrem Gerät, niemand außer Ihnen sieht die Aufnahmen. Pilz-Erkennung funktioniert genauso. Bei Wildkameras werden Aufnahmen, in denen die KI Menschen erkennt, automatisch nicht gespeichert.
Funktioniert das auch im Winter, wenn ich zwei Wochen wegfahre?
Bewässerungs-Automatik deaktiviert sich bei Frost. Wildkamera läuft weiter (LTE-Modul oder LoRa-Alarm bei Auffälligkeiten). NAS macht weiter, Backup auch. KI-Modul auf Mac mini ruht und springt bei Bewegung wieder an. Stromausfälle puffert die USV. Sie kommen nach zwei Wochen zurück und finden alles im selben Zustand.
Ich bin technisch nicht versiert — kann ich das selbst pflegen?
Pflege im Sinne von 'Sensoren zurücksetzen' oder 'Bewässerung pausieren' ja, das ist Browser-Klick-Niveau. Tiefer reingreifen (Updates, neue Sensoren hinzufügen) ist Linux-Wissen. Wir bieten einen Wartungsvertrag ab 49 €/Monat, in dem wir das übernehmen.
Kann ich später noch erweitern?
Ja, alles modular. Heute Bewässerung, nächstes Jahr Hühnerstall-Tür-Automatik mit Helligkeitssensor, in zwei Jahren Wetter-Station mit Frost-Vorhersage. Standard-Hardware, dokumentierte Schnittstellen, Sie können auch selbst Hand anlegen.
Was, wenn die Solaranlage neue Software bekommt und nicht mehr kompatibel ist?
Wir setzen auf offene Schnittstellen (Modbus, MQTT) statt Hersteller-APIs. Wenn der Hersteller seine Cloud abschaltet, läuft Ihr System weiter — die Daten kommen direkt aus dem Wechselrichter. Bei Hardware-Wechsel passen wir die Anbindung im Wartungsvertrag an.
Wir bauen Ihren Selbstversorger-Hof digital — Datenhoheit inklusive
Erstberatung am Hof oder per Video. Hochbeet-Sensorik, lokale KI, Solar-Datenlogging, autarke Cloud — wir starten klein und wachsen mit Ihrem Lernen. Erfolgsbasis ab 29 €.
Erfolgsbasis ab 29 € · Erstberatung ohne Druck · Sie zahlen nur, wenn wir die Aufgabe lösen.