Lasersoftware, die nur das kann, was Sie täglich brauchen
Die großen Programme können alles. Sie benutzen davon fünf Funktionen und arbeiten den Rest von Hand nach. Wir bauen den umgekehrten Weg: ein eigenes Programm, das genau Ihren Ablauf abbildet, von der Kundendatei bis zum fertigen Maschinenprogramm. Was Sie nicht brauchen, ist auch nicht drin.
Wo die Zeit tatsächlich verloren geht
Nicht am Laser. Der schneidet, was man ihm gibt. Verloren geht die Zeit in den Minuten davor und danach, jeden Tag, bei jedem Auftrag.
Was so ein Programm übernehmen kann
Nicht alles davon auf einmal. Sinnvoll ist ein Baustein, der sofort Zeit spart, und danach der nächste. Was für Sie oben steht, entscheidet Ihr Ablauf, nicht eine Funktionsliste.
- Dateieingang und Bereinigung — SVG, DXF, PDF und AI einlesen, Einheiten festlegen, doppelte Linien entfernen, offene Konturen schließen, Text in Pfade wandeln, Innen- und Außenkonturen trennen.
- Verschachtelung — Teile automatisch auf der vorhandenen Plattengröße anordnen, mit Mindestabstand, Restplatten berücksichtigt, Ausbeute als Zahl.
- Kalkulation aus Schnittdaten — Schnittlänge, Leerwege, Einstiche und Gravurflächen ergeben eine Laufzeit. Mit Material, Maschinenstundensatz und Rüstzeit ergibt das einen Preis, der nicht geschätzt ist.
- Maschinenprogramm erzeugen — Schnittreihenfolge, Ebenen je Material, Leistung und Geschwindigkeit aus einer gepflegten Materialtabelle statt aus dem Gedächtnis.
- Auftragsbuch — welche Datei, welches Material, welche Parameter, welche Laufzeit. Beim nächsten Mal ist die Einstellung da, und die Kalkulation lernt aus echten Zeiten.
Der orange Rückweg ist der Punkt, den fertige Programme selten haben: gemessene Laufzeiten fließen in die nächste Kalkulation zurück, statt dass jedes Angebot wieder bei der Schätzung beginnt.
Welche Maschinen sich ansprechen lassen
Die Antwort hängt an der Steuerung, nicht am Gerätepreis. Offen dokumentierte Steuerungen lassen sich direkt bedienen, geschlossene nur über den Umweg einer Datei. Was in Ihrem Fall gilt, prüfen wir vor jeder Zusage.
| Steuerung | Was möglich ist | Einschätzung |
|---|---|---|
| G-Code-Steuerungen GRBL, Marlin, Smoothieware | Direkte Ansteuerung über die serielle Schnittstelle, eigenes Maschinenprogramm, Rückmeldung während des Laufs. | Machbar. Der übliche Fall bei Tischgeräten mit Diodenlaser. |
| DSP-Steuerungen etwa Ruida, Trocen, TopWisdom | Erzeugung eines Maschinenprogramms im herstellereigenen Format. Umfang und Aufwand sind je Steuerung verschieden. | Prüfung vor der Zusage. Ohne öffentliche Beschreibung des Formats sagen wir ab. |
| Galvo-Markierlaser | Eigene Ansteuerungskette mit eigener Karte. Vorbereitung und Kalkulation gehen, die Ansteuerung selbst ist ein eigenes Vorhaben. | Nur im Einzelfall nach Prüfung. |
| Maschinen mit fester Herstellersoftware | Vorbereitung, Verschachtelung und Kalkulation laufen bei uns, übergeben wird eine fertige Datei in das vorhandene Programm. | Machbar, ohne die Steuerung anzufassen. |
Wie wir dabei vorgehen
In vier Schritten, jeder mit einem Ergebnis, das Sie beurteilen können. Kein Vorhaben, das ein halbes Jahr im Dunkeln läuft.
Was diese Leistung ausdrücklich nicht ist
- – Kein Nachbau eines vorhandenen Programms. Wir bilden Ihren Ablauf ab, nicht die Oberfläche einer fremden Anwendung. Eine Nachbildung wäre teuer, rechtlich heikel und am Ende schlechter als das Original.
- – Keine Umgehung von Lizenzen. Vorhandene Software wird nicht entsperrt, nicht weitergegeben und nicht umgangen. Wer eine gebrauchte Lizenz sucht, sucht etwas anderes als das hier.
- – Kein voller Ersatz für ein gekauftes Programm. Wer Kameraausrichtung, Passermarken, Rasterbildaufbereitung und einen kompletten Vektoreditor braucht, fährt mit einer fertigen Anwendung besser. Eine Eigenentwicklung lohnt sich dort, wo ein spezieller Ablauf viel Zeit frisst.
- – Keine Wartung fremder Steuersoftware. Wir betreuen, was wir selbst gebaut haben.
- – Kein Ortstermin. Aufnahme, Entwicklung und Einrichtung laufen schriftlich und über Fernwartung.
- – Keine Aussage zur Arbeitssicherheit. Absaugung, Schutzklasse, Einhausung und Unterweisung bleiben Sache des Betreibers. Software ersetzt keinen Schutzdeckel.
Wann sich das rechnet und wann nicht
Die ehrliche Rechnung vorweg, damit niemand Aufwand in etwas steckt, das sich nicht trägt.
Sie haben einen wiederkehrenden Ablauf mit vielen Handgriffen. Sie schneiden Serien statt Einzelstücke. Sie kalkulieren viele Angebote und wissen, dass die Schätzung mal trägt und mal nicht. Material ist teuer genug, dass Ausbeute zählt. Ihre Dateien kommen von Kunden und sind selten sauber.
Sie schneiden gelegentlich Einzelstücke aus eigenen Zeichnungen. Ihr Ablauf ändert sich bei jedem Auftrag. Sie brauchen einen vollwertigen Zeicheneditor mit Kamerafunktion. Dann ist ein fertiges Programm die günstigere Antwort, und wir sagen Ihnen das im ersten Schritt.
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Drei echte Aufträge genügen als Grundlage. Daraus sehen wir, welcher Baustein bei Ihnen am meisten Zeit spart und ob sich eine eigene Entwicklung überhaupt trägt.
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Häufig gestellte Fragen
Können Sie unsere vorhandene Lasersoftware einfach nachbauen?
Nein. Ein Nachbau wäre ein Vorhaben über mehrere Jahre und am Ende schwächer als das Original. Sinnvoll ist der umgekehrte Zuschnitt: Wir bauen die drei bis fünf Schritte, die bei Ihnen täglich Zeit kosten, und lassen alles andere beim vorhandenen Programm. Damit ist nach wenigen Wochen etwas da, das wirkt.
Läuft das neben der Software, die wir schon haben?
Ja, und das ist der Regelfall. Die Eigenentwicklung übernimmt die Vorbereitung und übergibt eine fertige Datei oder ein fertiges Maschinenprogramm. Der Rest bleibt, wie er ist. So lässt sich Schritt für Schritt umstellen, ohne dass die Produktion an einem Umstellungstag hängt.
Welche Steuerung braucht unsere Maschine dafür?
Steuerungen, die G-Code sprechen, lassen sich direkt ansprechen. Bei DSP-Steuerungen hängt es am Format des Maschinenprogramms, das prüfen wir vorher und sagen ab, wenn es sich nicht belastbar erzeugen lässt. Bei Maschinen mit fester Herstellersoftware bleibt die Steuerung unangetastet und wir liefern die vorbereitete Datei.
Was kostet eine solche Entwicklung?
Das hängt am Umfang, und den kennt vor der Aufnahme des Ablaufs niemand. Deshalb steht am Anfang die schriftliche Aufnahme anhand echter Aufträge. Danach nennen wir den Aufwand für den ersten Baustein schriftlich, bevor entwickelt wird. Jeder weitere Baustein wird einzeln entschieden.
Wem gehört das Programm am Ende?
Sie erhalten eine dauerhafte Lizenz für den Einsatz im eigenen Betrieb, dazu den Quelltext. Die Weiterentwicklung und Betreuung läuft als Service. Kein Abonnement, an dem die Lauffähigkeit hängt: Das Programm läuft weiter, auch wenn die Betreuung endet.
Wie lange dauert es, bis wir etwas benutzen können?
Der erste Baustein ist auf Wochen ausgelegt, nicht auf Monate. Genau dafür wird er klein geschnitten. Ein Vorhaben, das ein halbes Jahr braucht, bevor jemand es anfassen kann, entwickelt sich in die falsche Richtung, und das merkt man dann zu spät.
Was, wenn sich herausstellt, dass ein fertiges Programm genügt?
Dann sagen wir das. Es kommt vor, und es ist die günstigere Antwort. Die Aufnahme des Ablaufs bringt Ihnen auch in diesem Fall etwas, weil danach schwarz auf weiß steht, wo die Zeit hingeht.