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Individualsoftware für Werbetechnik

Folie ist der Hauptkostenblock — und wird geschätzt

Auf der Rolle zu verschachteln ist etwas anderes als auf der Platte: feste Breite, nahezu beliebige Länge, und jeder Zentimeter Vorschub kostet. In den meisten Betrieben werden die Motive von Hand auf der Bahn verteilt, der Verbrauch wird geschätzt, und beim Nachbestellen fällt auf, dass die Kalkulation nicht gestimmt hat. Genau dafür lässt sich ein schmales Programm bauen.

Schneidplotter mit eingelegter Folienrolle in einem Betrieb für Werbetechnik, daneben ein entgittertes Motiv aus roter Folie, ein Rakel und eine Rolle Übertragungsfolie
Was entstehtEin eigenes Programm für Ihren Betrieb, gebaut auf Ihre Folien und Ihre Maschine.
WofürVerschachteln auf der Bahn, Verbrauch je Auftrag, Restrollen, Schnittdatei.
FormateSVG, PDF, AI, EPS und DXF herein. HPGL oder Herstellerformat hinaus.
BetriebLäuft auf Ihrem Rechner im eigenen Netz. Einrichtung über Fernwartung.

Wo die Zeit tatsächlich verloren geht

Nicht am Plotter. Der schneidet in Minuten, was vorher eine halbe Stunde Anordnen gekostet hat. Die teuren Minuten liegen davor, und der teuerste Posten steht in keiner Auswertung.

Anlegen nach AugenmaßDie Motive werden im Zeichenprogramm auf der Bahn verteilt, unter Zeitdruck, nach Gefühl. Das Ergebnis ist ordentlich und nie optimal. Wer zwei Zentimeter Abstand lässt, weil es schneller geht, verschenkt bei jeder Rolle mehrere Meter.
Verbrauch, den niemand kenntFolie wird nach laufenden Metern gekauft und je Auftrag geschätzt. Bei Mischaufträgen aus mehreren Farben weiß hinterher niemand, welcher Kunde welchen Anteil verursacht hat. Die Preisliste bleibt jahrelang unverändert, während der Einkauf steigt.
Reste, die keiner findetAngebrochene Rollen stehen im Regal, ohne dass die Restlänge irgendwo steht. Also wird eine neue Rolle angebrochen, und die alte bleibt stehen, bis sie hart wird. Restbestand ist gebundenes Geld, das langsam verdirbt.
Entgittern als vergessene ZeitEin Motiv mit vielen Innenkonturen dauert beim Entgittern ein Vielfaches der Schnittzeit. Kalkuliert wird trotzdem nach Fläche. Genau die filigranen Aufträge, die am meisten Arbeit machen, sind die mit der schlechtesten Marge.
DER UMFANG

Was so ein Programm übernehmen kann

Nicht alles auf einmal. Sinnvoll ist der Baustein, der bei Ihnen am meisten Zeit oder Material frisst, und danach der nächste.

  • Dateieingang und Bereinigung — Schnittkontur aus der Grafikdatei herauslösen, Text in Pfade wandeln, doppelte und offene Pfade bereinigen, Einheiten festlegen, Innen- und Außenkonturen trennen.
  • Verschachtelung auf der Bahn — Anordnung auf feste Folienbreite mit Mindestabstand. Drehung frei oder gesperrt, je nachdem ob die Folie gerichtet ist. Gleiche Motive im Verbund, damit an einem Stück entgittert werden kann.
  • Restrollenverwaltung — Jede angebrochene Rolle mit Farbe, Typ, Restlänge und Standort. Die Verschachtelung greift zuerst auf Reste zu, bevor eine neue Rolle vorgeschlagen wird.
  • Verbrauch und Kalkulation — Laufende Meter je Auftrag, aufgeschlüsselt nach Kunde und Farbe. Der Entgitteraufwand kommt als eigene Kennzahl aus Konturenzahl und Pfadlänge dazu, statt in der Fläche zu verschwinden.
  • Ausgabe an den Plotter — Schnittkraft, Geschwindigkeit und Überschneidung je Folienart aus einer gepflegten Materialtabelle statt aus dem Gedächtnis. Ausgabe als HPGL oder im Format Ihrer Maschine.
  • Auftragsbuch — Welches Motiv, welche Folie, welche Parameter, welcher Verbrauch. Beim Wiederholauftrag steht alles bereit, und die Kalkulation rechnet mit gemessenen Werten.
Anordnung auf der Folienbahn, Beispieldarstellung
Bahn belegen Aufträge Bahn belegen Restrollen Material Auswertung Rolle 630 mm, Auftrag gemischt Rest 4,80 m belegte Bahnlänge 87 % Bahnnutzung 3 Kunden auf der Bahn Schulz Bau 1,90 m Verein Nord 1,45 m Kfz Meier 1,05 m

Beispieldarstellung einer Bedienoberfläche. Die Motive liegen auf der festen Bahnbreite, gleiche Teile im Verbund, der Rest am Ende der Bahn geht zurück in die Restverwaltung.

Was sich anbinden lässt

Die Antwort hängt daran, wie offen die Maschine ist. Was in Ihrem Fall geht, prüfen wir vor jeder Zusage.

WegWas möglich istEinschätzung
Plotter mit HPGLDirekte Ausgabe über serielle oder USB-Schnittstelle, Parameter je Folie, Rückmeldung über den Vorschub.Machbar. Der übliche Fall.
Plotter mit HerstellertreiberÜbergabe als Datei in die vorhandene Software, die Maschine bleibt unangetastet.Machbar, ohne Eingriff.
Druck und Schnitt mit PassermarkenMarken an der richtigen Stelle setzen und in die Datei schreiben. Die Kamerakalibrierung selbst bleibt bei der Maschine.Teilweise, nach Prüfung.
Flachbett-Cutter mit WerkzeugwechselAnordnung auf der Platte statt auf der Bahn, Werkzeugzuordnung je Kontur.Machbar, anderer Rechenweg.

Wie wir dabei vorgehen

Vier Schritte, jeder mit einem Ergebnis, das Sie beurteilen können. Kein Vorhaben, das ein halbes Jahr im Dunkeln läuft.

1Ablauf aufnehmenSchriftlich, anhand von drei echten Aufträgen. Was kam herein, was wurde damit gemacht, wie lange hat jeder Schritt gedauert. Erst danach steht fest, ob sich eine eigene Entwicklung überhaupt lohnt.
2Kleinster nützlicher BausteinEin Modul, das für sich allein schon Zeit oder Material spart. Meist ist das die Aufbereitung des Eingangs oder die Kalkulation, weil beides sofort messbar wirkt.
3Parallel mitlaufen lassenDer bestehende Ablauf bleibt bestehen. Das neue Programm läuft daneben, die Ergebnisse werden verglichen. Umgestellt wird erst, wenn es besser ist, nicht wenn es fertig ist.
4Ausbauen nach BedarfDer nächste Baustein kommt, wenn der vorige trägt. Sie entscheiden nach jedem Schritt, ob weitergebaut wird.
Der Weg vom Entwurf zur Rolle
Grafikdatei Kontur herauslösen Bahn belegen Reste zuerst Verbrauch Meter je Kunde Schnittdatei Parameter je Folie Vier Schritte, von denen heute meist drei von Hand laufen. Der Rückweg schreibt den gemessenen Verbrauch in die Materialtabelle und in die Restverwaltung zurück.

Vier Schritte, von denen heute meist drei von Hand laufen. Der Rückweg schreibt den gemessenen Verbrauch in die Materialtabelle und in die Restverwaltung zurück.

Was diese Leistung ausdrücklich nicht ist

  • Kein Ersatz für Ihr Grafikprogramm Entwerfen, Zeichnen und Layout bleiben, wo sie sind. Es geht um den Schritt danach.
  • Keine Kamerakalibrierung und keine Passergenauigkeitszusage Marken setzen ja, das Erkennen und Nachführen bleibt Sache der Maschine.
  • Kein Nachbau vorhandener Software und keine Umgehung von Lizenzen Vorhandene Programme werden nicht entsperrt, nicht weitergegeben und nicht nachgebildet.
  • Keine Wartung fremder Plottersoftware Wir betreuen, was wir selbst gebaut haben.
  • Kein Ortstermin Aufnahme, Entwicklung und Einrichtung laufen schriftlich und über Fernwartung.
  • Keine Aussage zu Haltbarkeit oder Verklebung Folienwahl, Untergrund und Verarbeitung bleiben Ihr Fachwissen.

Wann sich das rechnet und wann nicht

Die ehrliche Rechnung vorweg, damit niemand Aufwand in etwas steckt, das sich nicht trägt.

Dafür spricht

Sie verarbeiten regelmäßig ganze Rollen und mehrere Farben. Viele kleine Motive statt weniger großer. Mischaufträge, bei denen mehrere Kunden auf eine Bahn passen. Restbestand, der spürbar Geld bindet. Filigrane Motive, bei denen Sie ahnen, dass die Marge nicht stimmt.

Dagegen spricht

Sie schneiden gelegentlich einzelne Aufkleber aus eigenen Entwürfen und kaufen Folie in kleinen Mengen. Dann ist der Zeitgewinn kleiner als der Aufwand, und wir sagen Ihnen das im ersten Schritt.



Erzählen Sie uns, was zwischen Entwurf und Rolle passiert

Drei echte Aufträge genügen als Grundlage. Daraus sehen wir, welcher Baustein bei Ihnen am meisten Folie oder Zeit spart und ob sich eine eigene Entwicklung überhaupt trägt.

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Häufig gestellte Fragen

Ersetzt das unser Grafikprogramm?

Nein. Entwerfen und Layout bleiben dort, wo sie heute sind. Eine Eigenentwicklung setzt danach an: Schnittkontur herauslösen, auf der Bahn anordnen, Verbrauch rechnen, Datei an den Plotter geben. Genau dieser Zwischenschritt ist es, der heute Handarbeit ist.

Wie viel Folie spart eine automatische Verschachtelung wirklich?

Das hängt an Ihren Motiven und lässt sich nicht seriös vorab beziffern. Was sich seriös machen lässt: Wir nehmen zehn Ihrer letzten Aufträge, lassen sie durch die Anordnung laufen und stellen das Ergebnis Ihrer tatsächlichen Bahnnutzung gegenüber. Danach kennen Sie die Zahl für Ihren Betrieb, nicht für einen Werbeprospekt.

Wir arbeiten mit gerichteter Folie und mit Reflexfolie. Geht das?

Ja, das ist eine Einstellung je Materialtyp. Bei gerichteter oder reflektierender Folie wird die Drehung gesperrt oder auf 180 Grad begrenzt, bei ungerichteter Folie ist sie frei. Genau solche Regeln machen den Unterschied zwischen einer Standardlösung und einem Programm, das zu Ihrem Lager passt.

Kann das Programm auch die Restrollen im Regal berücksichtigen?

Ja, und das ist häufig der größere Hebel als die Verschachtelung selbst. Voraussetzung ist, dass Restlängen einmal erfasst und danach fortgeschrieben werden. Das Programm zieht bei jedem Auftrag ab und schlägt zuerst passende Reste vor.

Was kostet eine solche Entwicklung?

Das hängt am Umfang, und den kennt vor der Aufnahme des Ablaufs niemand. Deshalb steht am Anfang die schriftliche Aufnahme anhand echter Aufträge. Danach nennen wir den Aufwand für den ersten Baustein schriftlich, bevor entwickelt wird.

Wem gehört das Programm am Ende?

Sie erhalten eine dauerhafte Lizenz für den Einsatz im eigenen Betrieb, dazu den Quelltext. Weiterentwicklung und Betreuung laufen als Service. Das Programm läuft weiter, auch wenn die Betreuung endet.


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