Vertriebs-Pipeline
Lead kommt rein, Angebot geht raus
Lead kommt per Formular, Mail oder LinkedIn. KI recherchiert das Unternehmen automatisch (Handelsregister, Web-Präsenz, Größe, Branche), schlägt Gesprächseinstieg vor. Nach dem Termin erstellt die KI den Angebots-Entwurf aus dem Transkript. Integration in Ihr CRM.
Warum eigenes Vertriebs-Pipeline-Produkt statt Agentur oder SaaS-Abo
Im B2B-Vertrieb ist das Flaschenhals-Problem fast immer gleich: Sales-Zeit bindet drei Dinge — Recherche vor Erstgespräch, Nacharbeit mit Angebots-Entwurf, administrative CRM-Pflege. Zusammen sind das 60 bis 70 Prozent der Arbeitszeit eines Vertrieblers. Die eigentliche Verkaufsarbeit (Zuhören, Verstehen, Überzeugen) kommt zu kurz.
Die Vertriebs-Pipeline dreht das Verhältnis um. Neuer Lead trifft ein: KI recherchiert innerhalb von zwei Minuten das Unternehmen (Handelsregister, Bilanz, Web-Präsenz, LinkedIn-Spur des Ansprechpartners), schlägt drei Gesprächseinstiege vor, legt die Unterlagen bereit. Nach dem Termin: Gesprächs-Transkript wird analysiert, Angebots-Entwurf mit konkreten Positionen kommt in 30 Minuten. Sie verbringen Ihre Zeit mit Kunden, nicht mit Recherche.
Wie die Pipeline im Alltag läuft
Schritt 1 — Lead-Eingang strukturiert: Formular von der Website, Reply auf eine Outreach-Mail, LinkedIn-Nachricht, Anruf aus dem KI-Telefonassistenten — alle Kanäle landen im CRM als strukturierter Lead.
Schritt 2 — Automatische Recherche: KI zieht Handelsregister, Unternehmenswebsite, News der letzten sechs Monate, LinkedIn-Profil des Ansprechpartners, Bilanz-Kennzahlen wenn öffentlich.
Schritt 3 — Gesprächseinstieg vorgeschlagen: Drei konkrete Einstiegs-Themen: ein aktuelles Ereignis, eine Kennzahl, eine spezifische Frage. Kein Floskel-Einstieg, sondern recherchiertes Interesse.
Schritt 4 — Termin-Transkript per Voice: Videokonferenz oder Präsenz-Termin wird (mit Einwilligung) transkribiert. Wichtige Punkte werden automatisch extrahiert: Bedarf, Budget, Timing, Entscheider.
Schritt 5 — Angebots-Entwurf in 30 Minuten: KI erstellt konkreten Angebots-Entwurf mit Positionen, Preisen, Umsetzungsplan. Sie prüfen, feilen, schicken raus.
Für wen sich Vertriebs-Pipeline lohnt
B2B-Dienstleister mit 5 bis 50 Mitarbeitern: IT-Dienstleister, Agenturen, Unternehmensberatungen, Personalberatungen, Software-Anbieter, Ingenieurbüros. Betriebe mit deal-size zwischen 5.000 und 100.000 Euro und Verkaufszyklen über zwei bis sechs Monate. Weniger geeignet für Transaktionsgeschäft unter 500 Euro (Überbau lohnt nicht) oder für hochindividuelle Enterprise-Deals über 500k (da lebt der Verkauf von Chemie, nicht von KI).
Was wir konkret für Sie bauen
Multi-Channel-Lead-Eingang
Website-Formular, Email-Inbox, LinkedIn, Telefon-Notizen aus Julia, Chat-Bot-Nachrichten — alles in einem Pool.
Handelsregister plus Web-Scrape
Unternehmensname reicht. KI zieht HR-Daten, Geschäftsführer, Gründungsdatum, Bilanzsumme, Mitarbeiteranzahl, Standorte.
LinkedIn-Ansprechpartner-Recherche
Der Name des Ansprechpartners wird mit dem Unternehmen verknüpft. Berufsweg, Hintergrund, gemeinsame Kontakte, fachlicher Fokus.
News-Monitoring
Die letzten sechs Monate News zum Unternehmen: Investitionen, Personalia, Probleme, Auszeichnungen. Einstiegs-Thema aus der aktuellen Lage.
Gesprächs-Transkription
Video-Calls (Zoom, Teams, Meet) werden transkribiert (mit Einwilligung aller Teilnehmer). Wichtige Aussagen automatisch markiert: Bedarf, Budget, Timing.
Angebots-Generator
Aus Ihrem Leistungs-Portfolio erstellt die KI einen passgenauen Angebots-Entwurf. Preise aus Ihrer Pricing-Bibliothek, Umsetzungsplan aus ähnlichen Projekten.
CRM-Integration
Ihr eigenes CRM (Pipedrive, HubSpot, Salesforce, Monday, Zoho oder unser eigenes-crm) wird angebunden. Leads landen strukturiert drin, Status-Updates automatisch.
Nachfass-Automatik
7 Tage ohne Rückmeldung: freundliche Erinnerung per Mail. 21 Tage: zweiter Versuch mit neuem Winkel. 60 Tage: archiviert.
Was der Markt sonst anbietet
Was zahlen B2B-Dienstleister heute für vergleichbare Lösungen? Und was kostet unser Produkt im direkten Vergleich?
90–450€/Monat pro Nutzer
Plattform-Abo, begrenzte KI, Lock-in Salesforce Sales Cloud
ab 165€/Monat pro Nutzer
Enterprise, Setup-Aufwand, teuer bei kleinem Team Clay AI
149–800€/Monat
starke Recherche, aber reines SaaS-Abo Vertriebs-Pipeline
4.500€ einmalig
Eigenes CRM oder Anbindung, 99€/Monat optional Eigenentwicklung in-house
20.000–60.000€
6–12 Monate, Entwickler nötig
Preisstand: 22. April 2026. Alle Angaben ohne Gewähr — vor einer Kaufentscheidung beim jeweiligen Anbieter gegenprüfen.
Komplett-Paket: Bedarfsaufnahme, Konfiguration, Integration in Ihre bestehenden Systeme, Datenbank-Anbindung, Schulung für Ihr Team, erster produktiver Einsatz. Zwölf Monate Updates inklusive. Das Produkt gehört Ihnen.
Optionaler Wartungsvertrag: Monitoring der KI-Pipelines, API-Key-Rotation, Updates neuer Features, Support binnen 24 Stunden werktags. Kündbar zum Monatsende, nicht verpflichtend.
Datenschutz und DSGVO
Wir bauen DSGVO-konform. Das heißt konkret: Auftragsverarbeitungs-Vertrag nach Art. 28 DSGVO zwischen Ihnen und uns für die Einrichtungsphase. Wenn das fertige Produkt bei Ihnen läuft, werden Sie selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO — und wir zeigen Ihnen im Setup, welche Nachweise, Consent-Flows und Einstellungen dafür nötig sind.
KI-APIs wie Anthropic Claude, Groq oder OpenAI werden über Ihre eigenen API-Keys angesprochen. Das bedeutet: Der direkte Vertrag läuft zwischen Ihnen und dem Anbieter, nicht zwischen uns. AV-Verträge und EU-Standardvertragsklauseln sind bei allen genannten Anbietern verfügbar — wir helfen beim Abschluss und hinterlegen die Dokumente in Ihrem Datenschutz-Ordner.
Sensible Daten wie Patienten-, Mandanten- oder Personal-Daten werden nach Möglichkeit lokal verarbeitet. Wo das nicht möglich ist, nutzen wir Anbieter mit EU-Rechenzentren oder EU-Standardvertragsklauseln nach EU-Kommissionsbeschluss 2021/914. Sie entscheiden, welche Daten wohin gehen — nicht wir.
Beschreiben Sie Ihr Problem
Wir melden uns bei Ihnen und finden eine Lösung.
Häufig gestellte Fragen
Welche CRMs werden unterstützt?
Vollständige Integration: Pipedrive, HubSpot (Free und Pro), Salesforce (Sales Cloud), Monday Sales, Zoho CRM, unser eigenes-crm. Eingeschränkt: Bitrix24, Odoo, Microsoft Dynamics (ab Professional-Lizenz). Ohne Integration als Standalone mit CSV-Export zu jedem System.
Wie wird die Einwilligung für die Gesprächsaufzeichnung geregelt?
Vor jedem Termin bekommt der Kunde automatisch eine Mail mit Hinweis auf die Transkription und der Möglichkeit, dem zu widersprechen. Bei Widerspruch läuft der Termin ohne Transkription. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung) — lexikalisch korrekt, datenschutzrechtlich belastbar.
Welche Sprachmodelle werden verwendet?
Claude Sonnet 4.6 für Recherche und Angebots-Entwurf. Whisper-Large-v3 für Transkription. Optional OpenAI GPT-4o als Alternative. Alle via EU-Endpunkte oder mit EU-Standardvertragsklauseln.
Wie wird die Preiskalkulation im Angebots-Entwurf gefüllt?
Sie pflegen eine Pricing-Bibliothek mit Ihren Leistungen und typischen Preisen. Die KI nimmt daraus passende Bausteine und kombiniert sie zum Angebot. Pauschale, Stundensatz, Tagessatz, Projektpreis — alles konfigurierbar.
Was kostet der laufende Betrieb?
KI-Kosten: pro Lead-Recherche etwa 25 Cent (Claude Sonnet plus Websuche), pro Gesprächs-Transkription etwa 10 Cent pro Minute, pro Angebots-Entwurf etwa 20 Cent. Bei 100 Leads pro Monat rund 60 Euro an API-Kosten, die Sie direkt beim Anbieter zahlen (Anthropic, Groq).
Kann ich das Tool auch ohne Transkription nutzen?
Ja, komplett modular. Sie können nur die Lead-Recherche nutzen, oder nur den Angebots-Entwurf, oder alles. Jedes Modul an- und abschaltbar. Der Einmalpreis ändert sich nicht, Sie zahlen für die Einrichtung.
Wer sieht die Gesprächs-Transkripte?
Nur Sie. Die Transkripte liegen in Ihrem CRM oder auf Ihrem Server. Der KI-Provider sieht sie für die Sekunden der Verarbeitung und löscht danach (mit AV-Vertrag bestätigt). Kein Training auf Ihren Daten.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Eine Woche: Tag 1 CRM-Anbindung, Tag 2 Website-Formular und Email-Integration, Tag 3 LinkedIn-Anbindung, Tag 4 Gesprächs-Transkription, Tag 5 Pricing-Bibliothek und Angebots-Templates. Danach Probebetrieb mit fünf Test-Leads.
