Werkzeug · Kasse und Buchhaltung

Kassen-Export nach DATEV.
Vorschau des Buchungsstapels in einer Minute.

CSV-Export aus SumUp, Zettle oder einem anderen Kassensystem hochladen. Sie sehen die Buchungen im DATEV-Format, Summen je Steuersatz, Stornos und jede Zeile, die sich nicht verbuchen lässt.

Kassenabschluss am Abend in einem Café mit Kassensystem, Kartenterminal und Bons auf dem Tresen

Kassen-Export auswählen

SumUp: Dashboard, Verkäufe, Export CSV. Zettle: my.zettle.com, Berichte, Transaktionen exportieren. Generisch: jede CSV mit Datum, Betrag und Steuersatz; die Spalten werden automatisch erkannt. Höchstens 10 MB. Die Datei wird nur im Arbeitsspeicher verarbeitet und nach der Auswertung sofort gelöscht; gespeichert wird nichts.

So sieht Ihr Befund aus

Beispielbefund aus einem SumUp-Export mit 30 Zeilen: drei Steuersätze (19 %, 7 %, 0 %), eine Rückerstattung. Werte aus der Testdatei, nicht aus einem Kundenkonto.

In Ordnung

DATEV-Vorschau sumup-test.csv

30 Buchungen aus 30 Zeilen, Bruttoumsatz 247,30 €, 1 Storno, 0 Zeilen nicht verarbeitbar.

Buchungen30
Summe brutto247,30 €
Stornos1
Fehlerzeilen0
KontenrahmenSKR03
Umsatz 19 %27,40 €
Umsatz 7 %94,90 €
Umsatz 0 %125,00 €

Erkannte Spalten

  • ok: datum: Spalte 1 „Datum“
  • ok: brutto: Spalte 6 „Betrag inkl. Steuern“
  • ok: steuer: Spalte 8 „Steuerbetrag“
  • ok: satz: Spalte 7 „Steuersatz“
  • ok: status: Spalte 4 „Status“
  • ok: zahlungsart: Spalte 3 „Zahlungsart“
  • ok: beleg: Spalte 2 „Transaktionsnummer“
  • ok: text: Spalte 5 „Beschreibung“
  • ok: gebuehr: Spalte 9 „Gebühr“
  • hinweis: Trennzeichen „;“, Zeichensatz UTF-8, 30 Datenzeilen, 0 Zeilen ohne erfolgreichen Status ausgelassen

Summen je Steuersatz

SteuersatzBuchungenBruttoNettoUmsatzsteuerErlöskonto SKR03
19 %927,40 €23,03 €4,37 €8400
7 %1694,90 €88,69 €6,21 €8300
0 %5125,00 €125,00 €0,00 €8120

Bruttoumsatz je Steuersatz

19 %
27,40 €
7 %
94,90 €
0 %
125,00 €

Buchungsstapel-Vorschau (erste 20 Zeilen)

Umsatz (ohne S/H)S/HKontoGegenkontoBUBelegdatumBelegfeld 1Buchungstext
14,90S100083000109TX100200Buch Stadtführer Bar
2,10S100083000209TX100201Tageszeitung Karte
25,00S100081200309TX100202Gutschein Karte
3,80S100084000409TX100203Cappuccino Bar
2,20S100083000509TX100204Croissant mitnehmen Karte
25,00S100081200609TX100205Gutschein Karte
2,20S100083000709TX100206Croissant mitnehmen Bar
25,00S100081200809TX100207Gutschein Karte
25,00S100081200909TX100208Gutschein Karte
3,80S100084001009TX100209Cappuccino Bar
4,50S100083001109TX100210Brötchen belegt Karte
4,50S100083001209TX100211Brötchen belegt Karte
2,20S100083001309TX100212Croissant mitnehmen Bar
3,80S100084001409TX100213Cappuccino Karte
14,90S100083001509TX100214Buch Stadtführer Karte
3,80S100084001609TX100215Cappuccino Bar
4,20S100084001709TX100216Latte Karte
4,50S100083001809TX100217Brötchen belegt Karte
3,80S100084001909TX100218Cappuccino Bar
2,20S100083002009TX100219Croissant mitnehmen Karte

Vollständiger Stapel mit allen Zeilen im Vollbefund.

Lesart

Jede Zeile bucht Kasse 1000 (Soll) gegen das Erlöskonto des Steuersatzes (Haben); Stornos drehen die Seite. BU-Schlüssel bleibt leer, weil Erlöskonten im SKR03 Automatikkonten sind. Konten und Belegkreis vor dem Import mit der Kanzlei festlegen.

Grundlagen: DATEV-Format Buchungsstapel (EXTF), Pflichtfelder Umsatz, Soll/Haben, Konto, Gegenkonto, Belegdatum · Standardkontenrahmen SKR03/SKR04 (DATEV)

Wer braucht das

Vier Betriebe, bei denen Kassendaten jeden Monat in die Buchhaltung müssen.

Cafés, Bäckereien, Imbisse

Hunderte Transaktionen am Tag, drei Steuersätze, Trinkgeld und Gutscheine. Der Export ist da, der Stapel fehlt.

Einzelhandel mit Kartenterminal

SumUp oder Zettle als Kasse. Die Kanzlei bekommt Auszahlungen statt Umsätze und fragt jeden Monat nach.

Marktstände und mobile Händler

Verkäufe an wechselnden Orten mit einem Tablet. Ein Export je Monat, viele Stornos, kein Kassenbuch.

Steuerkanzleien

Mandanten liefern CSV in fünf Formaten. Die Kanzlei braucht einen Stapel mit sauberer Kontierung und Fehlerliste.

Was geprüft und gebaut wird

Acht Schritte vom Export zum Buchungsstapel.

Spalten erkennen

Datum, Betrag, Steuersatz, Steuerbetrag, Status, Zahlungsart, Beschreibung, Belegnummer anhand der Überschrift.

Datum lesen

Deutsche und ISO-Formate, mit und ohne Uhrzeit; unlesbare Daten landen in der Fehlerliste.

Beträge parsen

Komma und Punkt, Tausendertrennzeichen, negative Werte; Brutto aus Netto plus Steuer, wenn nötig.

Steuersatz zuordnen

19, 7 oder 0 Prozent aus Satz- oder Steuerbetragsspalte; alles andere ist ein Fehler, nicht ein Rateversuch.

Status filtern

Fehlgeschlagene, abgebrochene, ausstehende Transaktionen ausgelassen; Rückerstattungen als Storno.

Buchung bilden

Kasse gegen Erlöskonto je Steuersatz, Soll/Haben, Belegdatum TTMM, Belegfeld, Buchungstext mit Zahlungsart.

Summen je Steuersatz

Brutto, Netto und Umsatzsteuer je Satz zum Abgleich mit dem Z-Bon.

Fehlerliste

Jede Zeile, die nicht verbucht werden konnte, mit Zeilennummer und Grund.

So geht es weiter

Drei Stufen, jede für sich nutzbar. Nichts davon setzt eine Anmeldung voraus.

Stufe 1: Kurzbefund sofort

Das Werkzeug oben liefert den Befund ohne Anmeldung und ohne persönliche Daten. Datei oder Adresse rein, Ergebnis lesen.

Stufe 2: Vollbefund als PDF

Alle Zeilen, alle Fundstellen, alle Grundlagen in einer Datei zum Weitergeben an Kanzlei, Agentur oder Elektrobetrieb. Nur Ihre E-Mail-Adresse.

Stufe 3: Wir beheben es

Sie fordern ein Angebot an. Betreff und Kennzahlen aus dem Befund sind vorausgefüllt. Wir antworten per E-Mail mit Umfang und Festbetrag.

Was mit Ihren Daten passiert

Hochgeladene Dateien werden nach der Auswertung sofort gelöscht. Das PDF liegt 24 Stunden unter einem zufälligen Link und wird dann automatisch entfernt. Gespeichert bleiben nur E-Mail, Firma und Kennzahlen zur Bearbeitung.

Vollbefund als PDF anfordern

Führen Sie zuerst das Werkzeug aus. Danach können Sie den Vollbefund zu genau diesem Ergebnis anfordern.

Vom Kassen-Export zum DATEV-Buchungsstapel

Format, Rechtslage, typische Fehler und was eine saubere Lösung ausmacht.

Das DATEV-Format Buchungsstapel

Ein DATEV-Buchungsstapel ist eine CSV-Datei mit einer EXTF-Kopfzeile, die Beraternummer, Mandantennummer, Wirtschaftsjahresbeginn, Sachkontenlänge und den Stapelzeitraum trägt, gefolgt von einer Spaltenüberschrift mit über hundert Feldern. Für eine Kassenbuchung reichen acht davon: Umsatz ohne Soll/Haben-Kennzeichen, Soll/Haben-Kennzeichen, Konto, Gegenkonto ohne BU-Schlüssel, BU-Schlüssel, Belegdatum als TTMM, Belegfeld 1 und Buchungstext. Erlöskonten im SKR03 und SKR04 sind Automatikkonten: Sie tragen den Steuersatz im Konto, deshalb bleibt der BU-Schlüssel leer. Wer stattdessen ein Erlöskonto ohne Steuerautomatik nutzt, braucht den Schlüssel 3 für 19 Prozent und 2 für 7 Prozent.

Was SumUp und Zettle liefern

SumUp exportiert Verkäufe und Transaktionen als CSV mit Datum, Transaktionsnummer, Zahlungsart, Status, Beschreibung, Betrag inklusive Steuern, Steuersatz, Steuerbetrag und Gebühr. Zettle liefert Transaktionsberichte mit Datum, Zeit, Belegnummer, Typ, Zahlungsart, Betrag und Steuer. Beide Exporte enthalten Trinkgeld, Gebühren und Auszahlungen in eigenen Spalten oder Zeilen. Die Spaltennamen wechseln mit Sprache und Version; deshalb erkennt das Werkzeug Spalten über Schlüsselwörter und zeigt die Zuordnung im Befund. Ein Verkauf mit mehreren Steuersätzen auf einem Bon erscheint bei SumUp als mehrere Zeilen, bei anderen Systemen als eine Zeile mit Mischsatz: dann ist die Positionsliste nötig, nicht der Transaktionsexport.

Rechtslage

Die Kasse selbst unterliegt § 146a AO und der KassenSichV: zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung, DSFinV-K-Export, Belegausgabepflicht und seit 2025 die Meldung an das Finanzamt. Die Übergabe an die Buchhaltung regeln die GoBD (BMF-Schreiben vom 28.11.2019): Jede Buchung muss auf den Beleg zurückführbar sein, Tageseinnahmen sind einzeln aufzuzeichnen, und eine Verdichtung ist nur zulässig, wenn die Einzeldaten erhalten bleiben. Der Buchungsstapel darf deshalb Tagesumsätze je Steuersatz zusammenfassen, solange der Export mit den Einzeltransaktionen aufbewahrt wird. Aufbewahrungsfrist: zehn Jahre, seit 2025 für Buchungsbelege acht Jahre (§ 147 Abs. 3 AO in der Fassung des Vierten Bürokratieentlastungsgesetzes vom 29.10.2024).

Typische Fehler

  • Auszahlung statt Umsatz: Die Bankgutschrift des Kartendienstleisters wird gebucht, nicht der Verkauf. Umsatz zu niedrig, Gebühren fehlen.
  • Steuersatz geraten: Exporte ohne Steuerspalte werden pauschal mit 19 Prozent gebucht. Bei Bäckereien und Cafés ist der Hauptumsatz aber mit 7 Prozent besteuert.
  • Stornos addiert: Negative Beträge werden als positive Umsätze importiert, weil das Vorzeichen in der Betragsspalte nicht gelesen wurde.
  • Belegdatum im falschen Jahr: TTMM ohne Jahr; ein Stapel über den Jahreswechsel braucht zwei Dateien.
  • Trinkgeld als Erlös: Trinkgeld an Angestellte ist kein Umsatz des Betriebs und gehört auf ein Durchlaufkonto.

Was eine saubere Lösung ausmacht

Die Transaktionen werden täglich über die Schnittstelle des Kassensystems abgeholt, nicht per Export von Hand. Eine Kontierungsregel je Steuersatz, Zahlungsart und Artikelgruppe ist mit der Kanzlei abgestimmt und versioniert. Stornos, Gutscheine, Trinkgeld und Gebühren haben feste Konten. Der Stapel entsteht monatlich mit EXTF-Kopf, wird gegen den Z-Bon und die Auszahlungen des Kartendienstleisters abgestimmt und landet mit Kassenbericht im Postfach der Kanzlei. Abweichungen erzeugen eine Klärungsliste statt einer stillen Falschbuchung. Wie wir das als Brücke einrichten, steht unter https://netzhandwerker.de/anzeige/kassen-datev-bruecke.

Weiterführend auf netzhandwerker.de

Der Monatsabschluss der Kasse muss nicht von Hand laufen.

Wir bauen die Brücke von Ihrem Kassensystem zur Kanzlei: Transaktionen automatisch abholen, Steuersätze und Zahlungsarten nach Ihrer Kontierung zuordnen, Stornos sauber gegenbuchen und den DATEV-Stapel samt Kassenbericht monatlich übergeben. Festbetrag nach Sichtung Ihres Exports.

Angebot anfordern

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Beschreiben Sie, was aus dem Befund werden soll. Betreff und Kennzahlen sind nach dem Prüflauf vorausgefüllt. Wir antworten per E-Mail an support@netzhandwerker.de mit dem nächsten Schritt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Exporte funktionieren?

SumUp-Verkaufs- und Transaktionsexporte, Zettle-Transaktionsberichte und jede CSV mit mindestens einer Datums- und einer Betragsspalte. Das Werkzeug erkennt Spalten über ihre Überschrift: Datum, Betrag inkl. Steuern, Steuersatz, Steuerbetrag, Status, Zahlungsart, Beschreibung, Belegnummer. Welche Spalten erkannt wurden, steht am Anfang des Befunds.

Warum nur 20 Zeilen in der Vorschau?

Die Vorschau zeigt, ob Datum, Beträge, Steuersätze und Kontierung stimmen. Für den Import brauchen Sie den vollständigen Stapel. Den enthält der Vollbefund als PDF-Tabelle; die Importdatei im DATEV-Format liefern wir im Rahmen der Einrichtung, abgestimmt auf Ihre Kanzlei.

Welche Konten verwendet die Vorschau?

Standardkonten des gewählten Kontenrahmens: Kasse 1000 (SKR03) oder 1600 (SKR04) im Soll, Erlöskonten 8400/8300/8120 (SKR03) beziehungsweise 4400/4300/4120 (SKR04) im Haben, je nach Steuersatz. Das sind Automatikkonten, deshalb bleibt der BU-Schlüssel leer. Abweichende Konten, Kostenstellen und Belegkreise legt Ihre Kanzlei fest.

Wie werden Stornos und Rückerstattungen behandelt?

Negative Beträge oder Zeilen mit Status Rückerstattung, Storno oder Chargeback drehen die Buchungsseite: Erlöskonto im Soll, Kasse im Haben, Buchungstext mit Vorsatz „Storno“. Fehlgeschlagene, abgebrochene oder ausstehende Transaktionen werden ausgelassen und gezählt.

Was ist mit Kartengebühren?

SumUp und Zettle ziehen ihre Gebühr vor der Auszahlung ab. Die Vorschau bucht den vollen Verkaufsbetrag als Erlös; die Gebühr und die Auszahlung gehören in eine zweite Buchung gegen Geldtransit, die in der Einrichtung dazukommt. Die Gebührenspalte wird erkannt und im Vollbefund ausgewiesen.

Ist die Vorschau ein gültiger DATEV-Import?

Nein. Die Vorschau zeigt die Felder des Buchungsstapels (Umsatz, Soll/Haben, Konto, Gegenkonto, BU-Schlüssel, Belegdatum, Belegfeld 1, Buchungstext). Die Importdatei braucht zusätzlich die EXTF-Kopfzeile mit Beraternummer, Mandantennummer, Wirtschaftsjahr und Sachkontenlänge. Diese Angaben kommen von Ihrer Kanzlei.

Ersetzt das den Kassenbericht?

Nein. Der tägliche Kassenbericht und der Z-Bon der TSE bleiben Pflicht nach § 146a AO und den GoBD. Der DATEV-Stapel ist die Übergabe an die Buchhaltung, nicht die Kassenführung.

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