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Individualsoftware für Textildruck

Gang-Sheets, die sich selbst packen

Zwanzig Aufträge auf einen Meter Film, möglichst dicht, ohne dass hinterher jemand die Motive verwechselt. Und danach die Frage, was jeder einzelne Auftrag an Film, Tinte und Pulver gekostet hat. Beides ist heute Handarbeit im Grafikprogramm und eine Schätzung in der Rechnung. Beides lässt sich rechnen.

DTF-Drucker mit auslaufender Filmbahn, auf der viele kleine bunte Motive dicht nebeneinander gedruckt sind, daneben eine Rolle Transferfilm und gefaltete Textilien
Was entstehtEin eigenes Programm für Ihre Bahnbreite, Ihre Aufträge und Ihre Abrechnung.
WofürMotive prüfen, Bogen packen, Verbrauch je Auftrag, Trennschnitte und Kennungen.
FormatePNG mit Transparenz, PDF, TIFF herein. Druckfertiger Bogen an das RIP hinaus.
BetriebLäuft auf Ihrem Rechner im eigenen Netz. Einrichtung über Fernwartung.

Wo die Zeit tatsächlich verloren geht

Nicht am Drucker. Der druckt, was auf dem Bogen liegt. Die Zeit geht beim Zusammenstellen des Bogens verloren, und das Geld beim Abrechnen danach.

Packen im GrafikprogrammMotive werden von Hand nebeneinandergeschoben, gedreht, verkleinert, bis es passt. Bei zwanzig Aufträgen am Tag ist das eine eigene Arbeitskraft, und das Ergebnis hängt davon ab, wer es macht und wie viel Zeit gerade ist.
Verbrauch je Kunde unbekanntAbgerechnet wird nach Stück oder nach Fläche, verbraucht wird nach laufendem Meter. Wer viele kleine Motive schickt, verursacht mehr Rüst- und Sortieraufwand als der, dessen Motiv den halben Bogen füllt. In der Rechnung steht davon nichts.
Sortieren nach dem DruckEin Meter Film mit dreißig Motiven aus acht Aufträgen muss zerschnitten und richtig zugeordnet werden. Ohne Markierung neben jedem Block ist das Rätselraten, und ein falsch zugeordnetes Motiv kostet den ganzen Auftrag.
Nachdrucke und ReklamationenEin Motiv ist misslungen und muss nachgedruckt werden. Es allein auf einen Meter zu setzen, wäre Verschwendung, also wartet es. Ohne Sammelstelle für Nachdrucke wird es vergessen oder doch einzeln gedruckt.
DER UMFANG

Was so ein Programm übernehmen kann

Nicht alles auf einmal. Sinnvoll ist der Baustein, der bei Ihnen am meisten Zeit oder Film frisst, und danach der nächste.

  • Motive einlesen und prüfen — Auflösung gegen Ausgabegröße, Farbraum, Transparenz und harte Kanten im Alphakanal, Mindestabstand zum Rand, zu dünne Linien, die im Transfer verschwinden. Was durchfällt, wird benannt, nicht stillschweigend gedruckt.
  • Automatisches Packen — Anordnung auf feste Bahnbreite mit Mindestabstand, Drehung erlaubt oder gesperrt, gleiche Größen gruppiert. Nachdrucke und Kleinstmotive füllen die Lücken, statt einen eigenen Bogen zu brauchen.
  • Trennschnitte und Kennungen — Neben jedem Block eine Auftragskennung als Markierung, dazu Schnittlinien für das Zerteilen. Wer den Bogen zerschneidet, braucht keine Liste daneben.
  • Verbrauch je Auftrag zurückrechnen — Bedruckte Fläche, belegte Bahnlänge und der Anteil am gemeinsamen Bogen je Auftrag. Damit steht in der Rechnung eine gerechnete Zahl statt einer Schätzung.
  • Nachdruck und Reklamation — Einzelne Motive erneut einplanen, mit Grund und Kostenstelle. So wird sichtbar, welcher Kunde, welches Motiv oder welche Filmcharge die Fehlerquote treibt.
  • Auftragsbuch und Kalkulation — Welcher Auftrag lag auf welchem Bogen, wann wurde er gedruckt, was hat er verbraucht. Der Wiederholauftrag ist dann kein neuer Vorgang, sondern ein Klick.
Ein gepackter Bogen mit vier Aufträgen, Beispieldarstellung
Bogen packen Eingang Bogen packen Nachdrucke Filmbestand Abrechnung Bogen 600 mm, vier Aufträge Anteil je Auftrag A-2418 31 % A-2421 27 % A-2422 24 % A-2425 18 % 1,15 m Bahnlänge 92 % Flächennutzung Kennung und Schnittlinie je Block. Nachdrucke füllen die Lücken.

Beispieldarstellung einer Bedienoberfläche. Jede Farbe steht für einen Auftrag, neben jedem Block liegt die Kennung, rechts die zurückgerechneten Anteile.

Was sich anbinden lässt

Der Bogen entsteht bei uns, gedruckt wird weiterhin über Ihr RIP. Was darüber hinaus geht, prüfen wir vorher.

WegWas möglich istEinschätzung
Übergabe an das RIP als DateiFertiger Bogen in der eingestellten Bahnbreite, Auflösung und Farbraum wie vom RIP erwartet.Machbar. Der Regelfall.
Bestellungen aus dem ShopAufträge und Motive automatisch übernehmen, statt Dateien aus E-Mails zu sammeln.Machbar, hängt am Shop-System.
Schneidplotter für KonturschnittKonturen und Passermarken für einen nachgelagerten Schnitt erzeugen.Teilweise, nach Prüfung.
Direkte DruckeransteuerungOhne RIP zu drucken hieße Farbmanagement und Kopfsteuerung selbst zu bauen.Nicht Gegenstand.

Wie wir dabei vorgehen

Vier Schritte, jeder mit einem Ergebnis, das Sie beurteilen können. Kein Vorhaben, das ein halbes Jahr im Dunkeln läuft.

1Ablauf aufnehmenSchriftlich, anhand von drei echten Aufträgen. Was kam herein, was wurde damit gemacht, wie lange hat jeder Schritt gedauert. Erst danach steht fest, ob sich eine eigene Entwicklung überhaupt lohnt.
2Kleinster nützlicher BausteinEin Modul, das für sich allein schon Zeit oder Material spart. Meist ist das die Aufbereitung des Eingangs oder die Kalkulation, weil beides sofort messbar wirkt.
3Parallel mitlaufen lassenDer bestehende Ablauf bleibt bestehen. Das neue Programm läuft daneben, die Ergebnisse werden verglichen. Umgestellt wird erst, wenn es besser ist, nicht wenn es fertig ist.
4Ausbauen nach BedarfDer nächste Baustein kommt, wenn der vorige trägt. Sie entscheiden nach jedem Schritt, ob weitergebaut wird.
Vom Einzelmotiv zum abgerechneten Bogen
Motive prüfen und sammeln Bogen dicht packen Kennungen Schnitt und Zuordnung Abrechnung Anteil je Auftrag Der Rückweg ist der Punkt, an dem aus einer Anordnung eine Abrechnung wird

Der Rückweg ist der Punkt, an dem aus einer Anordnung eine Abrechnung wird: die tatsächlich belegte Fläche je Auftrag geht in die Kalkulation zurück.

Was diese Leistung ausdrücklich nicht ist

  • Kein RIP-Ersatz Farbmanagement, Rasterung und Ansteuerung des Druckkopfes bleiben beim vorhandenen RIP. Dort steckt jahrelange Entwicklung, die sich nicht nebenbei nachbauen lässt.
  • Keine Farbverbindlichkeit Ob ein Rot auf dem Textil so aussieht wie auf dem Bildschirm, entscheidet Ihr Farbprofil und Ihre Presse, nicht die Anordnung auf dem Bogen.
  • Kein Nachbau vorhandener Software und keine Umgehung von Lizenzen Vorhandene Programme werden nicht entsperrt, nicht weitergegeben und nicht nachgebildet.
  • Keine Aussage zu Haltbarkeit und Waschbeständigkeit Film, Pulver, Presszeit und Textil bleiben Ihr Fachwissen.
  • Keine Wartung fremder RIP- oder Druckersoftware Wir betreuen, was wir selbst gebaut haben.
  • Kein Ortstermin Aufnahme, Entwicklung und Einrichtung laufen schriftlich und über Fernwartung.

Wann sich das rechnet und wann nicht

Die ehrliche Rechnung vorweg, damit niemand Aufwand in etwas steckt, das sich nicht trägt.

Dafür spricht

Sie sammeln Aufträge zu Gang-Sheets. Viele kleine Motive von vielen Kunden. Sie rechnen nach Fläche ab und ahnen, dass die Kleinstaufträge nicht tragen. Motive kommen über einen Shop oder per Mail und müssen einsortiert werden. Nachdrucke gehen unter.

Dagegen spricht

Sie drucken überwiegend große Einzelmotive, die den Bogen ohnehin füllen, oder Sie haben ein RIP mit brauchbarer Sammelfunktion, das nur nicht eingerichtet ist. Dann ist die Einrichtung des Vorhandenen die günstigere Antwort.



Erzählen Sie uns, wie bei Ihnen ein Bogen entsteht

Drei echte Bögen genügen als Grundlage. Daraus sehen wir, wie viel Film die Handarbeit kostet und ob sich eine eigene Entwicklung überhaupt trägt.

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Häufig gestellte Fragen

Ersetzt das unser RIP?

Nein, und das wäre auch kein sinnvolles Ziel. Farbmanagement und Kopfsteuerung sind ein eigenes Fachgebiet. Was fehlt, ist die Stufe davor: aus vielen Einzelaufträgen einen dichten, sortierbaren, abrechenbaren Bogen zu machen. Genau die bauen wir.

Wie dicht packt das im Vergleich zur Handarbeit?

Das hängt an Ihren Motiven. Seriös lässt sich das nur an Ihren eigenen Aufträgen zeigen: zehn echte Bögen nachrechnen und dem tatsächlichen Verbrauch gegenüberstellen. Danach kennen Sie die Zahl für Ihren Betrieb.

Kann jeder Auftrag eine eigene Kennung auf dem Bogen bekommen?

Ja, und das ist einer der Punkte, die im Alltag am meisten bringen. Neben jedem Block steht eine kurze Kennung, dazu die Schnittlinien. Beim Zerteilen braucht niemand mehr eine Liste daneben, und die Verwechslungsgefahr sinkt deutlich.

Wir bekommen Motive über unseren Shop. Lässt sich das anbinden?

Meistens ja. Bestellungen und Dateien werden übernommen, geprüft und landen direkt in der Sammelstelle für den nächsten Bogen. Ob es im Einzelfall geht, hängt am Shop-System und wird vorher geprüft.

Was kostet eine solche Entwicklung?

Das hängt am Umfang, und den kennt vor der Aufnahme des Ablaufs niemand. Am Anfang steht die schriftliche Aufnahme anhand echter Aufträge, danach nennen wir den Aufwand für den ersten Baustein schriftlich.

Wem gehört das Programm am Ende?

Sie erhalten eine dauerhafte Lizenz für den Einsatz im eigenen Betrieb, dazu den Quelltext. Weiterentwicklung und Betreuung laufen als Service.


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