Website zu langsam?
Google sagt Ihnen, warum.
Google PageSpeed Insights vergibt einen Score von 0 bis 100 und zeigt die konkreten Engpässe. Wir übersetzen die englischen Fachbegriffe und beschleunigen Ihre Seite auf 90+ — unsere eigene liegt bei 99 in Mobile.
So testen Sie in drei Schritten
Die Bedienung ist auf Englisch, die Grundidee einfach: URL rein, 30 Sekunden warten, Ergebnis lesen.
URL eingeben
Auf pagespeed.web.dev die vollständige Adresse Ihrer Startseite eintragen — inklusive https:// und ohne Schrägstrich am Ende.
Mobile und Desktop getrennt lesen
Oben gibt es zwei Reiter. Der Mobile-Reiter zählt für Google-Rankings — auf den schauen wir zuerst. Ein Score ist eine zusammengefasste Gesamtnote, die vier einzelnen Werte darunter sind die eigentliche Diagnose.
Empfehlungen durchgehen
Unter „Diagnostics" und „Opportunities" listet Google konkrete Punkte. Die oberen beiden haben meist den größten Effekt. Die Zahl daneben zeigt die geschätzte Zeiteinsparung.
Welcher Score ist welcher
Was die Farbkreise wirklich bedeuten und ab welchem Wert Sie handeln sollten.
Rot — Handlungsbedarf
Ihre Seite lädt spürbar langsam. Besucher brechen ab, Google stuft im Ranking zurück. Typische Ursachen: unoptimierte Bilder, zu viele Plugins, kein Caching. Meist in wenigen Stunden behebbar.
Gelb — verbesserungswürdig
Nicht katastrophal, aber auch nicht konkurrenzfähig — vor allem wenn Mitbewerber über 90 liegen. Die Details zeigen oft ein bis drei konkrete Punkte mit großem Hebel.
Grün — solide
Ab 90 ist Ihre Seite schneller als die meisten. Unsere eigene liegt bei 99 in Mobile — erreichbar, aber nicht in einer Stunde. Ab diesem Niveau sind Verbesserungen in Details.
Die häufigsten Ursachen für niedrige Scores
- Zu große Bilder. Ein Hero-Foto aus der Smartphone-Kamera hat 4 MB. Ins Web gehört eine 80 KB WebP-Version. Allein das bringt oft 20 Punkte.
- Render-blockierendes CSS und JavaScript. Viele Themes laden 200 KB CSS, bevor überhaupt etwas sichtbar ist. Kritisches CSS inline ausliefern, Rest verzögert laden.
- Externe Schriftarten von Google Fonts. Jede Schriftart ist ein zusätzlicher DNS-Lookup und ein Request. Lokal einbetten ist schneller und DSGVO-sauberer.
- Tracking-Skripte ohne Plan. Facebook Pixel, drei verschiedene Analytics, zwei Chat-Widgets — jedes davon kostet Ladezeit. Meist brauchen Sie ein oder zwei davon.
- Kein Browser-Caching oder Komprimierung. Der Server liefert Ressourcen bei jedem Besuch frisch aus. Mit richtigen Headers laden wiederkehrende Besucher die Seite halb aus dem Browser-Cache.
- Layout-Sprünge (CLS). Bilder ohne width/height-Angabe, eingeblendete Cookie-Banner, nachgeladene Werbung — alles was die Seite während des Ladens umwirft, kostet Punkte.
Ihre Seite schafft nur 40 und Sie wissen nicht, wo anfangen?
Wir machen eine Analyse, legen einen Plan vor, bringen die Seite in die grüne Zone. Unsere eigene Seite liegt bei 99 in Mobile — das ist das Niveau, das wir auch für Kundenprojekte anstreben. Abrechnung ab 29 Euro pro halbe Stunde, Festpreis auf Anfrage.
Beschleunigung anfragenHäufig gestellte Fragen
Was genau misst PageSpeed Insights?
Zwei Dinge gleichzeitig. Einmal sogenannte „Lab Data" — ein synthetischer Test, den Google im Rechenzentrum fährt. Und einmal „Field Data" — echte Ladezeiten Ihrer Besucher aus dem Chrome User Experience Report. Field Data gibt es nur für Seiten mit genug Besuchern, sonst fehlt dieser Abschnitt.
Warum ist mein Mobile-Score schlechter als der Desktop-Score?
Weil Mobile härter getestet wird. Google simuliert ein Mittelklasse-Android mit gedrosseltem 4G. Wenn Ihre Seite auf einem Büro-Rechner schnell lädt, heißt das nichts für jemanden mit schwachem Empfang im Zug. Der Mobile-Score ist der, der in Google-Rankings zählt.
Ist ein Score von 75 gut oder schlecht?
Google unterteilt: 0 bis 49 rot (schlecht), 50 bis 89 gelb (verbesserungswürdig), 90 bis 100 grün (gut). Ein 75er Score ist nicht schlimm, aber auch nicht konkurrenzfähig — vor allem wenn Mitbewerber bei 95 liegen. Für neue Seiten peilen wir 90+ an, für ältere Seiten oft 80+ realistisch.
Was sind Core Web Vitals?
Drei Messwerte, die Google als Ranking-Faktor nutzt. LCP (Largest Contentful Paint) misst, wie schnell das größte Element sichtbar ist — Ziel unter 2,5 Sekunden. CLS (Cumulative Layout Shift) misst Layout-Sprünge während des Ladens — Ziel unter 0,1. INP (Interaction to Next Paint) misst, wie schnell die Seite auf Klicks reagiert — Ziel unter 200 Millisekunden.
Mein Hoster sagt, meine Seite ist schnell — Google sagt das Gegenteil.
Hoster meinen meist Server-Antwortzeit (TTFB). Das ist eine von vielen Komponenten. Was langsam macht, sind oft riesige Bilder, zu viele externe Skripte, schlecht konfiguriertes Caching, nicht genutzte CSS-Bibliotheken. Der Server selbst ist meistens nicht der Engpass.
Was lässt sich in wenigen Stunden wirklich verbessern?
Viel. Typische Quick Wins: Bilder auf WebP-Format umstellen und passende Größen ausliefern (oft 50 bis 80 Prozent Einsparung). Schriftarten lokal einbetten statt von Google laden. Render-blockierendes CSS inline ausliefern. Ungenutzte Plugins und Tracking-Skripte entfernen. Damit sind Scores von 50 auf 85 in wenigen Stunden realistisch.
Kosten Sie das pauschal oder nach Aufwand?
Nach Aufwand. Wir fangen mit einer Analyse an (typisch eine Stunde, 58 Euro), legen einen Plan vor, setzen um. Je nach Zustand der Seite sind das zwischen 2 und 8 Stunden Arbeit. Einen Festpreis machen wir nur, wenn das Ergebnis glasklar beschreibbar ist — zum Beispiel „Score in Mobile von unter 50 auf über 85, alles andere unverändert".
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