Empfang Telefon, Chat, Termine, Rückruf
Dokumentation Angebote, Protokolle, Rechnungen
Betrieb Mail, Touren, Projekte, Recruiting
Branchen-Fachwissen SHK, Elektro, Maler
Sichtbarkeit Blog, Google-Profil, Audit
Für Ihre Branche KI-Lösungen für 8 Branchen
Open Source & KI Eigene Plattformen statt SaaS-Inseln
Verkündigung digital Werkzeuge für Gemeinden
Beispiele aus dem Haus KI-Anwendungen, die wir selbst betreiben
Übersicht Alle 56 Produkte auf einer Seite
Alle KI-Lösungen →
Beispiele aus dem Haus
Computer & Laptops PC, Mac, Kaufberatung
Mobilgeräte Smartphone, TV, Fotos
Peripherie & Netzwerk Drucker, WLAN, NAS
Smart Home & IoT Automation, PV, Homeoffice
Alle Hardware-Leistungen →
IT-Infrastruktur VPN, Netzwerk, DSGVO
Business-Software Buchhaltung, Kasse, Zeiterfassung
Web & Marketing Webseite, SEO, WordPress, Newsletter
Entwicklung & Beratung KI-Tools, Automation, Wartung, Beratung
Krypto & Web3 Steuern, Wallets, Mining, DePIN
Monitoring & IoT Sensoren, Dashboards, Alarmierung
Branchen-IT Spezialisierte IT für kleine Betriebe
Service & Recht Termin, Verträge, Karriere
Alle Unternehmens-Leistungen →
Modul der naturwerk©-Initiative · Pilot

naturwerk© Bienenfeind-Karte Risiken für Bienenstände kartieren

Web-Karte mit Risiko-Score je Bienenstand: Pestizid-Drift, Lichtbelastung, Mobilfunk, Mikroplastik, Tracht-Flächen-Quote. Zusammengeführt aus naturwerk©-Sensoren, Bundesnetzagentur, OpenStreetMap und Imker-Crowdsourcing. Mit PDF-Standortakte für Verlust-Anzeigen und Vereinsarbeit.

Privat-Zugang ab 49 € Vereins-Lizenz 199 € / Jahr Standortakte für Verlust-Anzeigen
Imker mit Tablet zeigt Bienenfeind-Karte mit Risiko-Heatmap im Streuobstwiesen-Hintergrund
Das Problem

Wenn Völker sterben und keiner weiß, woran

Pestizid-Drift aus Nachbar-Feldern, Streulicht von Tankstelle und Sport-Anlage, Mobilfunk-Standorte in Tracht-Reichweite, Mikroplastik-Eintrag aus Verkehr, schwindende Tracht-Flächen durch Bauleitplanung – Bienenstände sind heute einer komplexen Belastungslage ausgesetzt. Wenn Völker zusammenbrechen, fehlt fast immer eine belastbare Sammelübersicht der lokalen Faktoren.

Wer Verluste anzeigt, hört oft: „Können Sie das eingrenzen?" Genau das ist der Punkt. Ohne Karten-Daten gibt es keine Diskussion. Mit einer zusammenführenden Risiko-Karte wird aus „Wir wissen nicht, was passiert ist" ein Datensatz mit Standort, Faktoren-Score und 30-Tage-Vorgeschichte – Grundlage für jede Verlust-Anzeige, jede Versicherungs-Sache und jede Vereinsarbeit zum Bienenschutz.

Was die Karte sichtbar macht

  • Pestizid-Drift-Risiko aus Drift-Wächter-Mesh und Spritzalarm-PWA
  • Lichtbelastung aus Licht-Wächter und OpenStreetMap-Beleuchtung
  • Mobilfunk-Standorte aus Bundesnetzagentur-Daten
  • Mikroplastik-Indikator aus Sammlern und Verkehrsdichte
  • Tracht-Flächen-Quote aus Corine-Land-Cover und Open-Data-Landwirtschaft
  • Lokales Wetter und Trachtindex aus DWD-Daten
Funktionsweise

Vom Standort zur Risiko-Akte

1

Bienenstand eintragen

Sie tragen Position und Beuten-Anzahl in der Web-App ein. GPS oder Karten-Pin, mit Genauigkeit auf 25 Meter. Eingaben sind privat, nur für Sie sichtbar.

2

Datenquellen verknüpfen

Sieben Datenebenen werden für Ihre Position aggregiert: Drift, Licht, Mobilfunk, Mikroplastik, Tracht, Wetter, Crowdsourcing. Daten-Stand wird je Layer angezeigt.

3

Risiko-Score berechnen

Aus den Datenebenen entsteht ein zusammenfassender Score mit fünf Dimensionen, je farbcodiert. Methode und Gewichtung sind in der App offen einsehbar.

4

Heatmap im 3-km-Radius

Die Karte zeigt nicht nur Ihren Stand, sondern den gesamten Tracht-Flugradius mit Belastungs-Hotspots. Ideal für Standortwahl-Diskussionen im Verein.

5

Push-Alarm bei akuten Risiken

Bei Drift-Wächter-Spitzen, Spritzalarm-Crowdsourcing-Meldungen oder neuen Bauanträgen mit Tracht-Bezug im Umkreis kommt eine Push-Nachricht ans Smartphone.

6

PDF-Standortakte für Verluste

Im Schadensfall erzeugen Sie eine PDF-Akte mit allen Risikofaktoren der letzten 30 Tage. Wird Anlage zur Anzeige beim Veterinäramt oder zur Schadensregulierung.

Pakete

Pakete für Privat-Imker, Vereine und Behörden

Drei Stufen – Privat-Imker zahlen einmalig pro Jahr, Vereine bekommen flächige Lizenzen, Behörden und Forschung erhalten Datenauszüge auf Anfrage.

Privat-Imker

49 € pro Jahr
Bis zu 3 Bienenstände
  • 12 Monate Karten-Zugang
  • Risiko-Score je Standort, jährliche Aktualisierung
  • Push-Alarm bei akuten Risiken
  • 2 PDF-Standortakten pro Jahr
  • Anleitung für Eigenmeldungen
Verlängerung 29 € im Folgejahr.

Behörden & Forschung

999 € einmalig
Daten-Auszug bis 200 km²
  • Flächiger Daten-Auszug für ein gewähltes Gebiet
  • Rohdaten als CSV und GeoJSON
  • Schriftliche Methoden-Dokumentation
  • Begleitete Übergabe per Video
  • Folge-Update nach 12 Monaten inklusive
Für Veterinärämter, Landwirtschaftskammern, Universitäten.

Pilot-Modul – Datenebenen werden im Lauf 2026 schrittweise erweitert. Aktueller Daten-Stand und Quelle sind in der Karte je Layer einsehbar.

Standorte besprechen, passendes Paket wählen

In 15 Minuten klären wir, ob ein Privat-Zugang reicht oder eine Vereinslizenz sinnvoll ist, welche Datenebenen für Sie wichtig sind und ob ein Forschungs-Auszug in Frage kommt.

Termin anfragen
Datenquellen

Was unter der Karte liegt

Wir setzen auf öffentliche und etablierte Datenquellen sowie das Mesh aus naturwerk©-Sensoren. Die Methode ist offen dokumentiert, Daten-Stand und Lizenz werden je Layer angezeigt. Eigentum statt Abo: Ihre Standort-Daten bleiben jederzeit Ihre.

Methoden-Beschreibung und Beispiel-Daten sind quelloffen einsehbar. Wenn Sie Daten zur Karte beitragen wollen (Verlust-Meldung, Spritzalarm, Tracht-Hinweis), können Sie das im Crowdsourcing-Bereich.

DatenebeneQuelle
Pestizid-DriftDrift-Wächter-Mesh + Spritzalarm-PWA (naturwerk©)
LichtbelastungLicht-Wächter-Mesh + OpenStreetMap-Beleuchtung
MobilfunkBundesnetzagentur-Standortdaten (EMF-DB)
Mikroplastik-IndikatorMikroplastik-Sammler + Verkehrsdichte (OSM)
Tracht-FlächenCorine-Land-Cover + Open-Data-Landwirtschaft
Wetter und TrachtindexDWD-Open-Data
Bauanträge mit Tracht-BezugKommunale Bauleitplanverfahren (manuell)
Crowdsourcing-VerlusteImker-Eingaben in Vereins-Lizenzen
Zielgruppen

Wer die Bienenfeind-Karte heute schon braucht

Privatimker in intensiver Lage

Bienenstand am Ortsrand mit Maisfeld in Hauptwindrichtung, Streuobstwiese neben Bundesstraße – die Karte zeigt, welche Risiken konkret bestehen und gibt eine schriftliche Grundlage für Standort-Entscheidungen.

Imkerverein-Vorstände

Mitgliederbetreuung wird konkret: Wer hat Stände in Belastungs-Hotspots? Welche Beratung lohnt? Vorstands-Report monatlich, anonymisierte Heatmap als Diskussionsgrundlage.

Veterinärämter

Bei einer Verlust-Anzeige liefert die Standortakte den lokalen Belastungs-Kontext der letzten 30 Tage. Hilft bei der Einordnung von Hinweisen auf Pflanzenschutz-Verstöße.

Landwirtschaftskammern

Aufklärungsmaterial für Bestäuber-Schutz wird konkret und regional: Welche Risiken gibt es im Kammergebiet? Datenauszüge für Beratung und Veröffentlichung.

Naturschutz und Insektenschutz-Vereine

Vorbereitung von Stellungnahmen in Bauleitplanverfahren, Argumentationshilfe für Insektenschutz-Zonen, Begleitung von Pilot-Projekten in Schutzgebieten.

Forschung und Bildungs-Einrichtungen

Bachelor- und Master-Arbeiten zu Bestäuber-Belastung, Schul-Bienenstöcke mit Pausenhof-Kontext, Citizen-Science-Projekte mit kleinem Budget.

Datenschutz

Daten gehören dem Imker

Standortdaten der Bienenstände, Verlust-Meldungen und Akten landen verschlüsselt auf einem Server in Deutschland (Hetzner Falkenstein). Wir verarbeiten als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO – mit unterschriebenem Vertrag, klar geregelten Zwecken und Löschfristen.

Ihre Bienenstände sind privat. Andere Imker sehen Ihren Standort nur, wenn Sie ihn explizit freigeben. In der Vereins-Lizenz sehen Vorstände aggregierte Karten ohne Personen-Bezug. Standortdaten lassen sich jederzeit löschen.

Was wir nicht erheben

  • Keine Bilder, keine Beuten-Fotos, keine Imker-Personen-Daten
  • Keine Weitergabe von Standortdaten ohne Konsens
  • Keine Werbe-Cookies, keine Tracking-Pixel im Dashboard
  • Crowdsourcing-Meldungen sind privat per Default
  • Keine Verkettung mit anderen Imker-Datenbanken
Onboarding

Vom ersten Anruf bis zur ersten Standortakte

1

Standort-Gespräch

Sie schildern Ihre Stand-Situation, gewünschtes Paket und welche Datenebenen am wichtigsten sind. Wir empfehlen Privat oder Vereins-Lizenz.

2

Zugang einrichten

Sie erhalten Zugangsdaten zur Web-App. Karten-Tour beim ersten Login, Eingabe Ihrer Stände in 5 Minuten.

3

Datenebenen aktivieren

Pro Stand wählen Sie aktive Datenebenen. Standardmäßig sind alle aktiv. Push-Schwellwerte werden gemeinsam eingestellt.

4

Erste Risiko-Aktualisierung

Innerhalb von 24 Stunden ist Ihr erster Risiko-Score aktiv. Sie sehen die Heatmap im 3-km-Radius je Stand.

5

Begleitung im Alltag

Push-Alarme, monatliche Übersicht. Bei Vereinslizenz: Vorstands-Report. Bei Privat: Stiller Modus möglich.

6

Akte im Bedarfsfall

Bei Verlust oder Anzeige erzeugen Sie eine PDF-Standortakte mit den letzten 30 Tagen Risikodaten. Anlage zur Verlust-Anzeige.

Teil der naturwerk©-Initiative

Die Bienenfeind-Karte ist eines von mehreren Bürger-Tech-Modulen unter der Marke naturwerk© — der Manufaktur-Linie der Netzhandwerker für bezahlbare Sensorik gegen Umweltverschmutzung. Weitere Module: Drift-Wächter mit spuerwerk©-Sensorik gegen Pestizid-Drift, Lärm-Wächter, Licht-Wächter, Spritzalarm-PWA für Crowdsourcing, Pestizid-Scanner als Werkstatt-Service, Gülle-Wächter für Ammoniak und H2S, Mikroplastik-Sammler.

„Wir messen, was sie verschweigen."

Alle naturwerk©-Module ansehen →

Manifest

In Deutschland gibt es kein staatliches flächendeckendes Pestizid-Luft-Monitoring. Beim Gülle-Ammoniak existieren Grenzwerte, aber kaum lokale Messstellen. Lichtverschmutzung wird bundesweit gar nicht erfasst. Die einzigen verlässlichen Daten kommen von NGO-finanzierten Studien — die zeigen seit Jahren, dass deutsche Atemluft, deutsche Böden und deutsche Gewässer mit Stoffen belastet sind, die niemand systematisch misst.

naturwerk© bringt Mess-Werkzeuge in Bürgerhand. Hardware, die einer kauft und besitzt. Software, die jeder selbst hosten kann. Werkstatt-Services, die ohne Vertrag laufen. Damit jede Initiative, jeder Imker, jede Gemeinde, jede Familie am Ortsrand ihre eigene Datengrundlage hat — für Behördenanzeigen, Pressearbeit, Gerichtsverfahren oder einfach das Wissen, woran man ist.

„Wir messen, was sie verschweigen."

Beschreiben Sie Ihr Problem

Wir melden uns bei Ihnen und finden eine Lösung.

Häufig gestellte Fragen

Was zeigt die Bienenfeind-Karte konkret?

Für jede Standort-Position eines Bienenstandes wird ein Risiko-Score in fünf Dimensionen berechnet: Pestizid-Drift-Risiko aus Drift-Wächter-Mesh und gemeldeten Spritzalarm-Vorfällen, Lichtbelastungsrisiko aus Licht-Wächter-Daten und OpenStreetMap-Beleuchtung, Mobilfunk-Belastung aus Bundesnetzagentur-Standortdaten, Mikroplastik-Indikator aus Sammlern und Verkehrsdichte sowie Trachtflächen-Quoten aus Corine-Land-Cover. Daraus ergibt sich ein zusammenfassender Score je Standort und eine Heatmap im Umkreis von 3 Kilometern.

Wo kommen die Daten her?

Sieben Quellen werden zusammengeführt: Drift-Wächter-Mesh und Spritzalarm-PWA der naturwerk-Initiative für Pestizid-Vorfälle, Licht-Wächter-Mesh für Lux-Werte und Spektrum, Bundesnetzagentur-Standortdaten für Mobilfunk, OpenStreetMap für Verkehrs- und Beleuchtungs-Infrastruktur, Corine-Land-Cover und Open-Data-Landwirtschaft für Tracht-Flächen, DWD für Wetter- und Klima-Kontext sowie Imker-Crowdsourcing für Verlust-Meldungen. Datenstand und Quelle sind in der Karte je Layer einsehbar.

Was ist im Privat-Imker-Zugang für 49 € einmalig enthalten?

Sie bekommen einen 12-Monats-Zugang zur Web-Karte für bis zu drei Bienenstände, jährlich aktualisierter Risiko-Score je Standort, monatliche Push-Benachrichtigung bei signifikanten Veränderungen (Pestizid-Vorfall im Umkreis, neue Werbeanlage, Bautätigkeit), zwei PDF-Standortakten pro Jahr für Verlust-Anzeigen sowie Anleitung für Eigenmeldungen. Verlängerung um 12 Monate für 29 €.

Was leistet die Vereins-Lizenz für 199 € jährlich?

Imkervereine erhalten Zugang für bis zu 50 Bienenstände in einem zusammenhängenden Gebiet, eine vereinseigene Heatmap mit Standort-Übersicht, monatliche Vorstands-Reports mit Trend-Analysen, beliebige PDF-Standortakten für Mitglieder, eine schlanke Schulungs-Webinar-Reihe für Vorstände sowie eine Crowdsourcing-Funktion für interne Verlust-Meldungen. Die Lizenz läuft 12 Monate und verlängert sich nicht automatisch.

Wie funktioniert das Behörden- und Forschungs-Paket für 999 € einmalig?

Veterinärämter, Landwirtschaftskammern, Universitäten und Forschungs-Verbünde bekommen einen flächigen Daten-Auszug für ein gewähltes Gebiet (bis 200 Quadratkilometer), Rohdaten als CSV und GeoJSON, eine schriftliche Methoden-Dokumentation, eine begleitete Übergabe per Video und ein Folge-Update nach 12 Monaten. Geeignet für Stellungnahmen, Bachelor- und Master-Arbeiten oder Programm-Begleitung.

Ist die Risiko-Bewertung wissenschaftlich abgesichert?

Wir nennen die Methode offen und transparent: Daten-Aggregation, Gewichtung, Zeit-Skalierung. Der Score ist ein Indikator, kein Beweis. Für gerichtsfeste Schadensbewertung verweisen wir an Fachgutachter, die unsere Datenakte als Anlass-Beleg nutzen können. Wir vergleichen unsere Daten mit Bayer/BVL-Veröffentlichungen und der Imker-Schaden-Meldekette des Bieneninstituts Celle, soweit zugänglich.

Können andere Imker meinen Standort sehen?

Standardmäßig nein. Bienenstände sind im Privat-Zugang ausschließlich für den Eigentümer sichtbar. In der Vereins-Lizenz sehen Vorstände aggregierte Karten ohne Personen-Bezug, Mitglieder können einander explizit Standorte freigeben. In der öffentlich sichtbaren Karte zeigen wir keine Bienenstände, nur Risiko-Heatmaps der Umgebung.

Wo liegen die Daten und wie ist der Datenschutz geregelt?

Standortdaten der Bienenstände, Verlust-Meldungen und Akten liegen verschlüsselt auf einem Server in Deutschland (Hetzner Falkenstein). Wir verarbeiten als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Standortdaten werden auf Wunsch jederzeit gelöscht (Recht auf Vergessen-Werden). Open-Data-Quellen werden mit Stand und Lizenz angegeben. Crowdsourcing-Meldungen sind nur für die meldende Person personalisiert sichtbar.

Bekomme ich Push-Alarme bei akuten Risiken?

Ja. Bei Drift-Wächter-Alarmen im 3-km-Umkreis Ihres Stands kommt eine Push-Nachricht ans Smartphone, ebenso bei Spritzalarm-PWA-Meldungen, neuen Lichtanlagen mit hohem Blau-Anteil und Bauantrags-Veröffentlichungen mit Auswirkung auf Tracht-Flächen. Schwellwerte und Zeitfenster lassen sich individuell anpassen.

Hilft die Karte bei einer konkreten Verlust-Anzeige?

Ja, das ist eines der Haupt-Nutzungsszenarien. Bei einem Bienenstock-Verlust durch akute Vergiftung erzeugt die Karte eine Standortakte mit allen Risiko-Faktoren der letzten 30 Tage rund um Ihren Stand: nahegelegene Pestizid-Anwendungen, Wetter-Bedingungen, Drift-Wächter-Spitzen, Spritzalarm-Crowdsourcing. Diese Akte wird Anlage zur Anzeige beim Veterinäramt oder zur Schadensregulierung.

Was kann die Bienenfeind-Karte NICHT?

Sie ersetzt keine Veterinärmedizinerin, keine Wirkstoff-Analyse einer toten Biene und keinen Schadensgutachter. Sie kann nicht zaubern – wenn Datenquellen lückenhaft sind, ist auch der Score lückenhaft (transparent gekennzeichnet). Was sie kann: Risiken bündeln und sichtbar machen, sodass Sie und Ihr Verein vorbereitet sind und im Schadensfall handlungsfähig werden.

Für wen ist das Modul besonders sinnvoll?

Privatimker mit Bienenständen in landwirtschaftlich intensiver Lage, Imker mit Streuobstwiese in Verkehrsnähe, Vorstände von Imkervereinen mit Mitglieder-Stand-Übersichts-Bedarf, Naturschutz-Ortsgruppen mit Insektenschutz-Schwerpunkt, Veterinärämter zur Plausibilisierung von Verlust-Anzeigen, Landwirtschaftskammern für Aufklärungs-Material, Forschungs-Projekte zur Bestäuber-Belastung, sowie Eltern-Beiräte und Schulen mit Schul-Bienenstöcken auf dem Gelände.

Direkt per WhatsApp schreiben