PV-Monitoring
für Photovoltaik-Anlagen
Ihre PV-Anlage speist Strom ein, aber Sie sehen nur einmal im Quartal eine Abrechnung? Wir richten Ihr eigenes Monitoring-System ein: Live-Ertrag, Störungsalarm per E-Mail oder SMS, Fernüberwachung mehrerer Anlagen, Wartungsintervalle im Blick. Marken übergreifend für SMA, SolarEdge, Fronius, Huawei, Kostal und weitere Wechselrichter.
Hersteller-Cloud oder eigenes Monitoring?
SMA Sunny Portal, SolarEdge Monitoring, Fronius Solar.web – alle Hersteller bieten eigene Dashboards. Oft mit laufender Gebühr, meist nur für eine Marke, oft mit Datenhoheit außerhalb der EU.
Mietkonto
- Laufende Gebühr pro Anlage – über die Jahre summiert sich das
- Jede Wechselrichter-Marke mit eigener App – fünf Anlagen, fünf Konten
- Daten liegen in Hersteller-Servern, oft außerhalb der EU
- Funktionen sind fix – keine individuellen Alarme, keine eigene Auswertung
- Bei Hersteller-Insolvenz oder Produkt-Einstellung sind die Daten weg
Eigenes Dashboard
- Einmal eingerichtet, dann läuft es ohne Pro-Anlage-Gebühr
- Alle Anlagen, alle Marken, ein einziges Dashboard
- Daten auf Ihrem deutschen Server – datenschutzgerecht
- Individuelle Alarme, eigene Auswertungen, Export nach Excel
- Funktioniert auch dann weiter, wenn der Hersteller sein Portal abschaltet
Einmal einrichten, dann läuft es. Wir besprechen Umfang und Wechselrichter persönlich.
PV-Anlage besprechenWas ein eigenes PV-Monitoring leistet
Funktionen, die wir standardmäßig einbauen – weitere Anpassungen auf Anfrage.
Live-Ertrag und Tagesübersicht
Aktuelle Leistung, Tagesertrag, Wochen- und Monatssumme auf einen Blick – mit Vergleich zur Vorperiode und zu den Soll-Werten.
Störungsalarm per E-Mail oder SMS
Fällt ein String aus, sinkt der Ertrag unter Schwellwert oder meldet der Wechselrichter einen Fehler – Sie bekommen sofort eine Nachricht.
Verbrauch und Einspeisung getrennt
Wenn Eigenverbrauch und Einspeisung gemessen werden: getrennte Auswertung, Quote und Kostenersparnis transparent darstellbar.
Wartungsintervalle und Prüfungen
Die DGUV V3-Prüfung steht alle vier Jahre an, die Reinigung optional jährlich – das Dashboard erinnert rechtzeitig.
Mehrere Anlagen in einem Konto
Wenn Sie mehrere Höfe oder mehrere Anlagen betreiben: alle in einem Dashboard, einzeln auswertbar oder summiert.
Jahresauswertung für Steuerberater
Ertrag pro Monat, eingespeiste Kilowattstunden, Vergütung nach EEG – als PDF-Export für die Buchhaltung.
Vergleich zu Soll-Ertrag und Nachbar-Anlagen
Der Soll-Ertrag wird aus Ausrichtung, Neigung und Wetterdaten berechnet. Abweichungen fallen sofort auf.
Integration Heizung, Wärmepumpe, Batteriespeicher
Wenn Sie zusätzlich Heizung, Wärmepumpe oder Speicher haben: als zusätzliche Datenquelle eingebunden, Zusammenhänge sichtbar gemacht.
Für welche Betriebe das passt
Vier typische Konstellationen, in denen sich ein eigenes PV-Monitoring direkt bezahlt macht.
Landwirt mit mehreren Anlagen
Zwei, drei, fünf PV-Anlagen auf verschiedenen Scheunen oder Betriebsgebäuden, meist mit unterschiedlichen Wechselrichtern. Ein Dashboard spart Klickerei und zeigt auf, welche Anlage schwächelt.
Betrieb mit Biogas, PV und Wind
Mehrere Erneuerbare-Quellen parallel – das klassische Hersteller-Portal ist für eine Marke gebaut. Ein eigenes Monitoring führt alle Ströme zusammen.
Verpächter oder Investor
Sie haben eine Anlage installieren lassen, der Wartungsvertrag liegt beim Installateur, aber Sie wollen selbst Kontrolle. Ein eigenes Dashboard gibt Ihnen das zurück, unabhängig vom Installateur.
Genossenschaft oder WEG-Anlage
Mehrere Eigentümer teilen sich eine Anlage – transparente Monatsabrechnung und klare Zahlen für die Mitgliederversammlung.
Was ist ein PV-Monitoring-System?
Ein Monitoring-System für Photovoltaik-Anlagen sammelt Messwerte am Wechselrichter, am Einspeise-Zähler und gegebenenfalls am Batteriespeicher, bereitet diese Daten auf und macht den Anlagenzustand jederzeit sichtbar.
Im Kern besteht jedes PV-Monitoring aus drei Bausteinen: einer Datenquelle am Wechselrichter, einer Übertragung zu einem Server und einer Auswertung im Browser oder als App auf dem Handy. Die Datenquelle ist je nach Anlage unterschiedlich – moderne Wechselrichter sprechen Modbus TCP oder bringen eine Hersteller-API mit, ältere Geräte werden über einen separaten Zähler oder einen optischen Sensor angebunden.
Das Monitoring von PV-Anlagen geht dabei deutlich über die reine Ertragsanzeige hinaus. Erfasst werden in der Regel die Wirkleistung pro Strang, Spannungs- und Stromwerte einzelner Strings, Wechselrichter-Temperatur, Fehler- und Warnmeldungen, der Eigenverbrauch sowie die Einspeisung ins öffentliche Netz. Aus diesen Werten errechnet das System Tages-, Monats- und Jahressummen, vergleicht den tatsächlichen Ertrag mit dem zu erwartenden Soll-Ertrag und schlägt bei Abweichungen Alarm.
Der Vorteil eines eigenen Monitoring-Systems gegenüber Hersteller-Portalen wie SMA Sunny Portal, SolarEdge Monitoring oder Fronius Solar.web liegt in der Datenhoheit, der Markenfreiheit und in der Erweiterbarkeit – mehr Wechselrichter, mehr Sensoren, individuelle Alarmregeln, alles im selben Dashboard.
Fernüberwachung der PV-Anlage – ortsunabhängig im Blick
Die Fernüberwachung ist der zentrale Nutzen jedes PV-Monitorings: Anlagenzustand und Ertrag jederzeit aus der Ferne prüfen, ohne in den Technikraum gehen zu müssen.
In der Praxis bedeutet Fernüberwachung: Sie öffnen das Dashboard im Browser oder auf dem Handy und sehen sofort die aktuelle Leistung, die Tagessumme, den Zustand jedes Wechselrichters und alle offenen Meldungen. Dazu kommen Push-Benachrichtigungen oder SMS bei kritischen Ereignissen – etwa wenn ein Wechselrichter offline geht, ein String wegfällt oder der Ertrag mehrere Tage hintereinander unter der Soll-Kurve bleibt.
Für Betriebe mit verteilten Standorten ist das ein klarer Effizienzgewinn. Statt jede Anlage einzeln per App des jeweiligen Herstellers prüfen zu müssen, läuft alles über eine Oberfläche. Die Fernüberwachung läuft über eine verschlüsselte Verbindung, die Daten liegen auf einem Server in Deutschland.
Wer den Service in eine bestehende IT-Betreuung einbinden möchte: Wir richten die Anbindung gerne auch über eine sichere VPN-Anbindung ein, sodass das Monitoring im selben Netzverbund läuft wie Ihre übrige Hof-IT.
Mehrere PV-Anlagen in einem Dashboard überwachen
Wer zwei, drei oder mehr Photovoltaik-Anlagen betreibt, kennt das Problem: Jede Marke ein eigenes Portal, jede Anlage ein eigener Login. Ein gemeinsames Monitoring führt alles zusammen.
Beim Monitoring mehrerer PV-Anlagen werden alle Wechselrichter – unabhängig vom Hersteller – an dasselbe Backend angebunden. Sie sehen pro Anlage Live-Werte und Tagessummen, können aber auch Summen über alle Anlagen bilden, etwa für die monatliche Gesamteinspeisung Ihres Betriebs. Vergleiche zwischen den Anlagen zeigen schnell, welche schwächelt – ein typischer Anwendungsfall ist die Erkennung von Verschattung, Verschmutzung oder String-Ausfällen, die im Einzelportal lange unbemerkt blieben.
Alarme lassen sich pro Anlage individuell konfigurieren – eine kleine Aufdach-Anlage hat andere Schwellwerte als eine 200-Kilowatt-Freiflächenanlage. Auch Wartungsintervalle laufen pro Anlage separat: Die DGUV V3-Prüfung, die Reinigung, die Reinigung der Module – jede Anlage hat ihren eigenen Kalender im Dashboard.
Monitoring für bestehende Solaranlagen nachrüsten
Viele Bestandsanlagen laufen ohne digitales Monitoring. Eine Nachrüstung ist in den meisten Fällen ohne Eingriff in die Anlagensicherheit möglich.
Bei einer Nachrüstung prüfen wir zuerst, welche Schnittstellen der Wechselrichter bietet. Geräte ab Baujahr etwa 2012 haben in der Regel Modbus TCP, SunSpec oder eine herstellereigene API. Bei diesen Wechselrichtern reicht die Konfiguration der bestehenden Hardware – kein Eingriff in den DC-Bereich, keine Veränderung der Anlagensicherheit.
Bei älteren Solaranlagen ohne digitale Schnittstelle setzen wir auf optische Lesesensoren am Einspeise-Zähler. Diese registrieren die Impulse der LED am Stromzähler und melden den Verbrauch sekundengenau an unseren Server. Die Datentiefe ist geringer als bei einer direkten Wechselrichter-Anbindung, aber für Ertragsverlauf, Tagessummen und einfache Soll-Ist-Vergleiche ausreichend.
Wenn parallel auch ein Batteriespeicher überwacht werden soll, lässt sich diese Datenquelle in dasselbe Dashboard integrieren – Eigenverbrauchsquote, Speicherzyklen und PV-Ertrag im Zusammenhang betrachtet. Auch eine reine PV-Anlagen-Fernwartung oder eine Prüfung des PV-Konzepts sind als getrennte Leistungen verfügbar.
So funktioniert's
So lösen wir Ihr Problem per Fernwartung – in vier einfachen Schritten.
Anfrage senden
Sie beschreiben Ihr Problem
Verbindung herstellen
Sicherer Zugriff auf Ihren PC
Problem beheben
Wir lösen es vor Ihren Augen
Ergebnis bestätigt
Alles läuft – und Sie wissen warum
Beschreiben Sie Ihr Anliegen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Welche Wechselrichter unterstützen Sie?
SMA (Sunny Boy, Tripower, Home Manager), SolarEdge, Fronius (Symo, Primo, Galvo), Huawei (SUN2000), Kostal (Piko, Plenticore), KACO, Growatt, Solax. Über Standard-Protokolle wie Modbus TCP, SunSpec oder die Hersteller-APIs. Bei exotischen Marken klären wir im Kick-off, ob eine Anbindung möglich ist.
Wie kommt das Monitoring an die Daten?
Drei Wege stehen zur Verfügung: (1) Wechselrichter-API direkt über die Hersteller-Cloud auslesen (einfach, aber hängt am Hersteller). (2) Lokal im Netzwerk über Modbus TCP – dabei wird ein kleiner Server vor Ort installiert, der die Daten weitergibt. (3) Zähler-Auslesung über optische Sensoren bei älteren Anlagen ohne API. Wir entscheiden im Einzelfall, was für Sie passt.
Muss ich Internet an der Anlage haben?
Ja, für die Übertragung der Live-Daten brauchen wir eine Verbindung. Bei abgelegenen Scheunen oder Höfen reicht oft LTE-Router oder eine LoRaWAN-Anbindung. Wir klären im Vorfeld, welche Lösung am stabilsten ist.
Was unterscheidet das Monitoring vom SMA Sunny Portal?
Das Sunny Portal ist gut für eine einzelne SMA-Anlage. Wenn Sie mehrere Marken, individuelle Alarme oder eigene Auswertungen brauchen, stößt es schnell an Grenzen. Unser Monitoring führt Wechselrichter verschiedener Hersteller in einem Dashboard zusammen, ist individualisierbar und läuft auf Ihrem eigenen Server – auch wenn SMA mal etwas am Portal ändert.
Wie hoch sind die laufenden Kosten für das Monitoring?
Der laufende Betrieb beschränkt sich auf einen kleinen Server in Deutschland – keine Pro-Anlage-Gebühr, keine Lizenz pro Wechselrichter. Über mehrere Jahre gerechnet ist das gegenüber Hersteller-Abos deutlich günstiger, vor allem wenn Sie mehrere PV-Anlagen überwachen möchten. Wir besprechen den Umfang im Vorgespräch.
Kann das auch eine bestehende Anlage nachrüsten?
Ja. Bei jeder Anlage mit einem Wechselrichter ab Baujahr 2012 ist eine Anbindung machbar. Bei älteren Anlagen ohne digitale Schnittstelle setzen wir auf Zähler-Auslesung per optischem Sensor – funktioniert auch dann.
Bekomme ich die Daten auch aufs Handy?
Ja. Das Dashboard ist als Progressive Web App gebaut – Sie öffnen es einmal auf dem Handy, speichern als Icon auf dem Startbildschirm, dann haben Sie es wie eine App immer dabei. Alarme kommen per E-Mail oder SMS (mit kleiner zusätzlicher Gebühr).
Wie funktioniert die Fernüberwachung einer PV-Anlage?
Der Wechselrichter sendet seine Messwerte – Wirkleistung, Spannung, String-Ströme, Temperatur, Fehlercodes – in kurzen Abständen an unseren Server. Dort werden die Daten gespeichert, mit Soll-Werten und Wetterdaten abgeglichen und im Dashboard aufbereitet. Bei Abweichungen oder Störungen löst das System einen Alarm aus. Sie sehen den Anlagenzustand jederzeit aus der Ferne, egal ob Sie auf dem Hof, im Büro oder unterwegs sind.
Können mehrere PV-Anlagen in einem System überwacht werden?
Ja. Mehrere PV-Anlagen an verschiedenen Standorten – auch mit unterschiedlichen Wechselrichter-Marken – laufen in einem Dashboard zusammen. Sie können jede Anlage einzeln auswerten oder Summen über alle Anlagen bilden. Schwellwerte für Alarme lassen sich pro Anlage separat einstellen. Das ist besonders praktisch für Betriebe mit mehreren Höfen oder Verpächter mit verteilten Anlagen.
Lässt sich ein Monitoring-System für ältere Solaranlagen nachrüsten?
In den meisten Fällen ja. Wechselrichter ab Baujahr 2012 haben in der Regel eine digitale Schnittstelle (Modbus TCP, RS485, herstellereigene API). Ältere Anlagen ohne Schnittstelle erhalten einen optischen Sensor am Einspeise-Zähler. Wir prüfen vor Ort, welche Anbindung technisch möglich ist und welche Datentiefe Sie damit erreichen.
Was unterscheidet ein PV-Monitoring-System von einer einfachen Ertragsanzeige?
Eine Ertragsanzeige zeigt, wieviel Strom heute oder im Monat produziert wurde. Ein vollständiges PV-Monitoring-System geht weiter: Es vergleicht den Ist-Ertrag mit dem zu erwartenden Soll-Ertrag (auf Basis von Ausrichtung, Neigung, Wetterdaten), erkennt String- oder Modul-Ausfälle, dokumentiert Wartungsintervalle und sendet automatisch Alarme. Sie sehen nicht nur was ist, sondern auch ob die Anlage so läuft wie sie soll.
Wie schnell erkennt das System eine Störung an der PV-Anlage?
Die Daten werden meist im Minutentakt abgerufen. Eine eindeutige Störung – Wechselrichter offline, String-Ausfall, harter Fehlercode – löst innerhalb weniger Minuten einen Alarm aus. Bei schleichenden Ertragseinbußen (Verschmutzung, leichte Degradation) greift der Vergleich gegen den Soll-Ertrag: Liegt der Ist-Wert mehrere Tage hintereinander deutlich darunter, kommt eine Hinweismeldung.
