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Der Slicer kann alles — außer Aufträge

Drucken ist gelöst. Was fehlt, ist alles darum herum: welches Teil auf welchen Drucker, was es tatsächlich kostet, wann es fertig ist und wer den Fehldruck bezahlt. Die meisten Dienstleister führen das in einer Tabelle, einem Kalender und in einem Kopf. Genau das lässt sich in ein Programm gießen, ohne den Slicer anzufassen.

Regal mit vier FDM-3D-Druckern mit offenen Bauräumen, fertige Kunststoffteile auf den Druckbetten, daneben ein Stapel Filamentrollen
Was entstehtEin eigenes Programm für Ihre Drucker, Ihre Materialien und Ihre Abrechnung.
WofürDateien prüfen, kalkulieren, Warteschlange planen, Fehldrucke und Material erfassen.
FormateSTL, 3MF, OBJ und STEP herein. Der Slicer bleibt unangetastet.
BetriebLäuft auf Ihrem Rechner im eigenen Netz. Einrichtung über Fernwartung.

Wo die Zeit tatsächlich verloren geht

Nicht am Drucker. Der läuft stundenlang allein. Verloren geht die Zeit bei der Annahme, der Planung und der Abrechnung — und das Geld bei den Fehldrucken, die niemand erfasst.

Warteschlange im KopfFünf Drucker, zwölf Aufträge, drei Materialien. Wer wann was aufspannt, entscheidet sich morgens am Regal. Fällt die Person aus, steht die Planung, und Zusagen an Kunden beruhen auf Gefühl statt auf Belegung.
Preis nach GefühlDer Slicer nennt Druckzeit und Materialmenge, aber niemand überträgt das systematisch in einen Preis. Nachbearbeitung, Stützenentfernung, Ausschussanteil und Rüstzeit fehlen ganz. Bei kleinen Teilen ist der Preis fast reine Handarbeit.
Fehldrucke ohne SpurEin abgebrochener Druck kostet Material, Maschinenstunden und den Liefertermin. Erfasst wird er selten. Damit fehlt genau die Zahl, aus der sich ablesen ließe, ob ein Drucker, ein Material oder eine Bauteilform das Problem ist.
Dateien ohne ZuordnungZwanzig STL-Dateien im Downloadordner, benannt nach dem, was der Kunde gerade eingetippt hat. Welche Fassung freigegeben ist und welche Einstellungen beim letzten Mal funktioniert haben, weiß niemand mehr.
DER UMFANG

Was so ein Programm übernehmen kann

Nicht alles auf einmal. Sinnvoll ist der Baustein, der bei Ihnen am meisten Zeit oder Geld frisst, und danach der nächste.

  • Dateien prüfen — Größe gegen Bauraum, Volumen und Oberfläche, nicht geschlossene Netze, nicht-mannigfaltige Kanten, zu dünne Wände, Anzahl der Einzelteile. Was durchfällt, wird beim Kunden benannt, bevor gedruckt wird.
  • Kalkulation je Teil — Materialvolumen einschließlich Stützen, Druckzeit aus dem Slicer-Ergebnis, Maschinenstundensatz, Rüsten, Nachbearbeitung und ein Zuschlag für die gemessene Ausschussquote. Das ergibt einen Preis, der nicht geschätzt ist.
  • Warteschlange über mehrere Drucker — Belegung je Gerät, Materialwechsel, Rüstzeiten und Termine. Sichtbar wird, wann welcher Auftrag fertig ist und wo sich ein Engpass bildet.
  • Fehldrucke erfassen — Abbruch mit Grund, verbrauchtem Material und verlorener Zeit. Die Quote je Drucker, je Material und je Bauteilform wird damit zu einer Zahl statt zu einem Bauchgefühl.
  • Materialbestand — Rollen und Flaschen mit Restmenge, Charge und Standort. Der Bestand sinkt mit jedem Druck automatisch, und rechtzeitig vor dem Ende kommt ein Hinweis.
  • Auftrags- und Kundenverwaltung — Welche Datei in welcher Fassung, welche Einstellungen, welches Material, welcher Preis. Beim Wiederholauftrag steht alles bereit, statt neu ermittelt zu werden.
Belegung von vier Druckern über einen Tag, Beispieldarstellung
Warteschlange Anfragen Warteschlange Drucker Material Ausschuss Belegung Dienstag 08 Uhr 12 Uhr 16 Uhr 20 Uhr Drucker 1 A-118 A-121 A-124 Drucker 2 A-119 A-126 Drucker 3 Abbruch A-122 A-127 Drucker 4 A-120 A-128 11 Aufträge heute 1 Abbruch erfasst 78 % Auslastung Do 14 Uhr nächster freier Platz

Beispieldarstellung einer Bedienoberfläche. Jeder Balken ist ein Auftrag, die schmalen Felder sind Materialwechsel und Rüstzeit, der markierte Balken ein erfasster Abbruch.

Was sich anbinden lässt

Der Slicer bleibt, was er ist. Angebunden wird alles darum herum, soweit die Geräte es zulassen.

WegWas möglich istEinschätzung
Slicer über die KommandozeileZeit und Materialbedarf automatisch ermitteln, ohne dass jemand jede Datei von Hand lädt.Machbar bei den verbreiteten Slicern.
Drucker mit NetzwerkschnittstelleStatus, Fortschritt, Abbruch und Warteschlange auslesen und beschicken.Machbar, hängt an der Firmware.
Drucker ohne NetzwerkPlanung, Kalkulation und Erfassung laufen trotzdem, die Datei geht wie bisher an das Gerät.Machbar ohne Eingriff.
Harz- und PulververfahrenAndere Rechengrundlage: Volumen, Schichtzeit und Nachbearbeitung statt Filamentlänge.Machbar, eigener Rechenweg.

Wie wir dabei vorgehen

Vier Schritte, jeder mit einem Ergebnis, das Sie beurteilen können. Kein Vorhaben, das ein halbes Jahr im Dunkeln läuft.

1Ablauf aufnehmenSchriftlich, anhand von drei echten Aufträgen. Was kam herein, was wurde damit gemacht, wie lange hat jeder Schritt gedauert. Erst danach steht fest, ob sich eine eigene Entwicklung überhaupt lohnt.
2Kleinster nützlicher BausteinEin Modul, das für sich allein schon Zeit oder Material spart. Meist ist das die Aufbereitung des Eingangs oder die Kalkulation, weil beides sofort messbar wirkt.
3Parallel mitlaufen lassenDer bestehende Ablauf bleibt bestehen. Das neue Programm läuft daneben, die Ergebnisse werden verglichen. Umgestellt wird erst, wenn es besser ist, nicht wenn es fertig ist.
4Ausbauen nach BedarfDer nächste Baustein kommt, wenn der vorige trägt. Sie entscheiden nach jedem Schritt, ob weitergebaut wird.
Von der hochgeladenen Datei zum Termin
Datei prüfen und messen Kalkulation Zeit, Material, Ausschuss Warteschlange Gerät und Termin Rückmeldung Lauf, Abbruch, Verbrauch Der Rückweg ist der Kern

Der Rückweg ist der Kern: gemessene Laufzeiten und die tatsächliche Ausschussquote fließen in die nächste Kalkulation, statt in einem Protokoll zu versanden.

Was diese Leistung ausdrücklich nicht ist

  • Kein Slicer-Ersatz Bahnplanung, Stützstrukturen und Maschinenbefehle bleiben beim vorhandenen Slicer. Dort steckt jahrelange Entwicklung.
  • Keine Aussage zur Bauteilfestigkeit Ob ein Teil hält, entscheiden Werkstoff, Ausrichtung und Belastung. Eine Prüfung der Geometrie ersetzt keine Auslegung.
  • Kein Nachbau vorhandener Software und keine Umgehung von Lizenzen Vorhandene Programme werden nicht entsperrt, nicht weitergegeben und nicht nachgebildet.
  • Keine Zusage zu Maßhaltigkeit Schwund, Verzug und Toleranzen hängen an Material und Gerät, nicht an der Verwaltung.
  • Keine Wartung fremder Slicer- oder Druckersoftware Wir betreuen, was wir selbst gebaut haben.
  • Kein Ortstermin Aufnahme, Entwicklung und Einrichtung laufen schriftlich und über Fernwartung.

Wann sich das rechnet und wann nicht

Die ehrliche Rechnung vorweg, damit niemand Aufwand in etwas steckt, das sich nicht trägt.

Dafür spricht

Sie drucken für Kunden und nicht nur für sich. Mehrere Geräte, mehrere Materialien, laufende Termine. Sie schreiben viele Angebote für kleine Teile. Fehldrucke kommen vor, und niemand kann sagen wie oft. Wiederholaufträge werden jedes Mal neu ermittelt.

Dagegen spricht

Ein Drucker, ein Material, gelegentliche Aufträge aus dem Bekanntenkreis. Dann reichen eine Tabelle und ein Kalender, und der Aufwand einer Eigenentwicklung trägt sich nicht.



Erzählen Sie uns, wie ein Auftrag bei Ihnen durchläuft

Drei echte Aufträge genügen als Grundlage. Daraus sehen wir, welcher Baustein bei Ihnen am meisten Zeit spart und ob sich eine eigene Entwicklung überhaupt trägt.

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Häufig gestellte Fragen

Ersetzt das unseren Slicer?

Nein. Bahnplanung und Stützstrukturen sind ein eigenes Fachgebiet mit sehr viel Entwicklung dahinter. Die Eigenentwicklung setzt davor und danach an: Datei prüfen, kalkulieren, einplanen, erfassen, abrechnen. Der Slicer wird dabei über die Kommandozeile befragt und bleibt sonst unangetastet.

Woher kommt die Druckzeit für die Kalkulation?

Aus dem Slicer selbst. Die meisten verbreiteten Slicer lassen sich ohne Oberfläche aufrufen und liefern Zeit und Materialbedarf zurück. Das ist genauer als jede eigene Schätzung und kostet keine zusätzliche Pflege.

Können wir mehrere Drucker gemeinsam planen?

Ja, das ist meist der Baustein mit dem größten Effekt. Sichtbar wird die Belegung je Gerät samt Materialwechseln und Rüstzeiten. Daraus ergibt sich ein belastbarer Liefertermin statt einer Zusage aus dem Bauch.

Lohnt sich das Erfassen von Fehldrucken wirklich?

Erfahrungsgemäß ja, weil die Zahl fast immer überrascht. Erst wenn Ausschuss je Drucker, Material und Bauteilform sichtbar wird, lässt sich entscheiden, ob ein Gerät gewartet, ein Material gewechselt oder ein Aufschlag kalkuliert werden muss.

Was kostet eine solche Entwicklung?

Das hängt am Umfang, und den kennt vor der Aufnahme des Ablaufs niemand. Am Anfang steht die schriftliche Aufnahme anhand echter Aufträge, danach nennen wir den Aufwand für den ersten Baustein schriftlich.

Wem gehört das Programm am Ende?

Sie erhalten eine dauerhafte Lizenz für den Einsatz im eigenen Betrieb, dazu den Quelltext. Weiterentwicklung und Betreuung laufen als Service.


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