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Umweltmessstationen

Messen, was auf der Fläche passiert
Boden, Wasser, Wetter und Luft im Dashboard

Ob eine Vernässung wirkt, wie trocken der Boden im Juni wird oder wann der Pegel fällt: Das zeigen nur Messreihen. Wir bauen Messstationen, die selbstständig messen, übertragen und die Daten verständlich aufbereiten.

Messstation mit Windmesser, Regenmesser und Solarmodul an einem Gemüsefeld
Solarbetrieb Funkübertragung Dashboard mit Verlauf Export der Messreihen

Vier Situationen, in denen Messreihen den Unterschied machen.

Vernässung ohne Kontrolle

Eine Fläche wurde wiedervernässt. Ob der Wasserstand in der Brutzeit hoch genug bleibt, weiß niemand, bis es zu spät ist.

Trockenheit im Anbau

In der Solawi oder im Gemüsebau entscheidet die Bodenfeuchte über den Einsatz von Wasser. Gefühl ersetzt keine Messung.

Unterricht ohne echte Daten

Schulen und Umweltbildung arbeiten mit Lehrbuchwerten. Eigene Messungen auf dem Schulgelände machen Themen greifbar.

Lokale Belastung ungeklärt

Feinstaub oder Temperatur unterscheiden sich stark von Ort zu Ort. Die nächste amtliche Messstelle liegt oft weit entfernt.

Was wir bauen

Stationen, die zu Ihrer Fläche und Fragestellung passen.

Boden und Wasser

Bodenfeuchte in mehreren Tiefen, Grundwasser- und Gewässerpegel, Wassertemperatur.

Wetter

Temperatur, Luftfeuchte, Niederschlag, Wind und Sonneneinstrahlung.

Luft

Feinstaub, Stickstoffdioxid und weitere Größen nach Fragestellung.

Dashboard

Verläufe, Grenzwertmeldungen, Vergleiche zwischen Stationen und Export der Messreihen.

Bodenfeuchtesensor steckt in der Erde eines Ackers, ein Kabel führt zu einem Gehäuse
Bodenfeuchtesensoren messen in der Wurzelzone, wo die Pflanze das Wasser braucht.
Notebook zeigt Diagramme mit Bodenfeuchte und Temperatur über mehrere Wochen
Messreihen über Wochen zeigen, was einzelne Werte nicht zeigen.

So läuft es ab

Von der Fragestellung zur laufenden Messreihe.

Fragestellung

Was soll gemessen werden, wie genau, wie oft und wo. Das klären wir schriftlich.

Station zusammenstellen

Sensoren, Stromversorgung und Übertragung werden passend kombiniert und vorkonfiguriert.

Versand und Aufstellung

Die Station kommt einsatzbereit mit Anleitung für Mast, Ausrichtung und Sensoren.

Messbetrieb

Daten laufen ins Dashboard. Kalibrierung, Wartungshinweise und Anpassungen per Fernwartung.

Warum eigene Messungen sinnvoll sind

Amtliche Messnetze sind genau, aber grob. Sie sagen, wie das Wetter in der Region war, nicht wie nass eine bestimmte Wiese im Mai ist. Für Schutzflächen, Anbau und Bildung zählt die Lage auf der eigenen Fläche.

Eine eigene Station liefert diese Daten dauerhaft und vergleichbar. Aus einzelnen Werten werden Reihen, aus Reihen werden Entscheidungen: wann bewässert wird, ob ein Wehr angepasst werden muss, ob eine Maßnahme wirkt.

Übertragung ohne Stromanschluss

Viele Flächen haben weder Strom noch zuverlässigen Mobilfunk. Die Stationen laufen deshalb mit Solarmodul und Akku und übertragen über Funknetze mit großer Reichweite an einen Empfänger in Netznähe. Wo Mobilfunk vorhanden ist, geht es auch direkt.

Genauigkeit ehrlich einordnen

Nicht jeder Sensor erreicht die Genauigkeit amtlicher Messgeräte. Für Verläufe, Vergleiche und Frühwarnungen reichen gute Sensoren meist aus. Wo belastbare Einzelwerte nötig sind, sagen wir das und wählen die Technik entsprechend.

Was wir machen und was nicht

Das machen wir

  • Auswahl und Vorkonfiguration der Sensoren
  • Solarversorgung und Funk- oder Mobilfunkübertragung
  • Dashboard mit Verlauf, Meldungen und Export
  • Einbindung mehrerer Stationen in ein Messnetz
  • Betreuung per Fernwartung

Das machen wir nicht

  • Kein Aufbau der Station auf der Fläche
  • Keine amtlich anerkannten Messungen
  • Keine Probennahme und keine Laboranalytik
  • Keine fachliche Bewertung der Messergebnisse

Beschreiben Sie Ihr Anliegen

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Reichweite hat die Funkübertragung?

Das hängt stark vom Gelände ab. In offener Landschaft sind mehrere Kilometer üblich, im Wald oder hinter Gebäuden deutlich weniger. Wir prüfen die Lage vorab anhand Ihrer Angaben.

Wie oft wird gemessen?

Einstellbar, typisch alle zehn bis sechzig Minuten. Häufigere Messungen kosten mehr Energie.

Muss die Station gewartet werden?

Gelegentlich: Solarmodul reinigen, Regenmesser freihalten, Sensoren prüfen. Das Dashboard weist auf Auffälligkeiten hin.

Kann ich die Daten weitergeben?

Ja. Messreihen lassen sich exportieren oder über eine Schnittstelle an andere Systeme übergeben.

Eignet sich das für Schulen?

Ja. Für Schulen bauen wir Stationen mit verständlicher Darstellung, die sich im Unterricht nutzen lässt.

Was kostet es?

Festpreis nach Sichtung. Der Aufwand hängt an Sensoren, Übertragung und Zahl der Stationen.

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