KI-Ahnenforschung-Box · Sütterlin und Kurrent lokal

Was Oma in Sütterlin geschrieben hat, bleibt auf Ihrem Schreibtisch.Eine eigene Box für die Familienforschung in Ihrer Werkstube.

Sütterlin und Kurrent transkribieren, Kirchenbuch-Einträge entziffern, alte Standesamtsauszüge lesen, Latein und Französisch in Urkunden übersetzen – alles lokal auf einem Mini-Rechner bei Ihnen. Familienurkunden, Kirchenbuch-Fotos und Forscher-Notizen verlassen das Haus nicht. Einmalige Investition statt monatlicher Cloud-Lizenz. Drei Größen: Familienforscher-Box ab 990 €, Stammbaum-Werkstatt 1.890 €, Genealogie-Stammtisch-Box 2.990 €.

Schreibtisch eines Familienforschers mit aufgeschlagenem Kirchenbuch in Sütterlin-Schrift, Lupe, alten Sterbebildern, daneben kompakter Mini-Rechner mit Bildschirm, der die Transkription anzeigt, warmes Tageslicht
Lokal Familienurkunden bleiben auf Ihrem Schreibtisch – kein Cloud-Upload
Eigentum Sie kaufen die Hardware – einmalige Investition, kein Abo
Sütterlin · Kurrent Spezialisierte Schrifterkennung für historische deutsche Handschrift
ab 990 € Familienforscher-Box Festpreis, Lieferung vorkonfiguriert

Warum eine eigene Box statt Cloud-Dienst

Familienforschung ist eine sehr persönliche Sache. Sie laden Briefe von Verstorbenen, Sterbebilder, Heimatortskartei-Auszüge, fremde Familienurkunden, die Sie aus einem Nachlass übernommen haben, manchmal auch sehr private Notizen Ihrer Eltern oder Großeltern. Ein Großteil der Cloud-Dienste, die Sprachmodelle anbieten, behält sich vor, Ihre Eingaben für die Weiterentwicklung ihrer Modelle zu verwenden – auch wenn das im Kleingedruckten zurückgezogen werden kann, ist das ein ungutes Gefühl.

Mit einer eigenen Box drehen Sie das Verhältnis um. Die Box steht in Ihrer Werkstube, das Sprachmodell läuft direkt darauf, kein Datenstrom geht in fremde Rechenzentren. Sie behalten die Hardware, das Modell, die Web-Oberfläche und Ihre gesamte Sammlung. Wenn Sie das Forschen mal pausieren, schalten Sie die Box ab – kein Abo läuft im Hintergrund weiter. Wenn Sie weitermachen, schalten Sie sie ein und arbeiten an genau der Stelle weiter, wo Sie aufgehört haben.

Der zweite Grund ist die Verlässlichkeit. Cloud-Dienste ändern ihre Modelle ohne Vorankündigung, manche werden eingestellt, andere ändern ihre Preise. Eine eigene Box läuft so wie am ersten Tag – auch in zehn Jahren noch, sofern Sie sie pflegen. Sie ist damit das richtige Werkzeug für eine Aufgabe, die Sie über Jahre und Jahrzehnte verfolgen.

Was die Box im Forscher-Alltag konkret leistet

Acht typische Aufgaben aus der Familienforschung, für die die Box gebaut ist. Alles läuft lokal, ohne dass eine Datei das Gerät verlässt.

Sütterlin entziffern

Sie fotografieren oder scannen einen Brief, eine Postkarte oder ein Schulheft in Sütterlin. Die Box gibt Ihnen den Text in moderner Druckschrift zurück, mit Markierung unsicherer Stellen. Bei klarer Handschrift in wenigen Sekunden pro Seite.

Kurrent in Kirchenbüchern

Die ältere Form der deutschen Schreibschrift, häufig in Kirchenbüchern und Standesamts-Registern. Die Box ist auf diese Schwung-Form trainiert und kommt mit unterschiedlichen Schreiber-Händen zurecht.

Latein-Einträge übersetzen

Katholische Kirchenbücher vor 1875 sind oft in Latein geführt, mit festen Formeln für Taufe, Heirat und Tod. Die Box kennt diese Formeln und übersetzt sie in modernes Deutsch, behält Eigennamen bei.

Französisch im Rheinland

Während der napoleonischen Zeit waren Standesamts-Einträge in weiten Teilen Westdeutschlands französisch geführt. Die Box erkennt diese Einträge und liefert eine deutsche Übertragung.

Eigene Sammlung indizieren

Sie ziehen Ihre Scans, Fotos und Notizen in einen Sammlungs-Ordner. Die Box baut daraus einen durchsuchbaren Index und beantwortet Fragen mit Quell-Verweis auf das konkrete Dokument.

Lebensläufe entwerfen

Aus den Fakten, die Sie zu einer Person gesammelt haben, schreibt die Box einen ersten Lebenslauf-Entwurf in einer von Ihnen gewählten Tonlage. Sie überarbeiten, die Box liefert das Gerüst.

Alte Fotos restaurieren

Auf der Stammbaum-Werkstatt und der Stammtisch-Box: Kratzer entfernen, Gesichter schärfen, verblasste Schwarzweiß-Fotos vorsichtig kolorieren. Voreinstellung: Restaurieren statt Erfinden.

Gedcom-Dateien einlesen

Wenn Sie einen Stammbaum aus Gramps, Family Tree Maker oder einem anderen Programm haben, importiert die Box die Gedcom-Datei und fragt deren Inhalte mit ab. Sie ersetzt das Programm nicht, sie ergänzt es.

Hardware-Größenvergleich

Drei Größen für drei Forscher-Typen. Alle Geräte sind handelsübliche Standard-Hardware, kein Eigenbau – Ersatzteile bekommen Sie über jeden Computerhändler.

Eigenschaft Familienforscher-Box · 990 € Stammbaum-Werkstatt · 1.890 € Genealogie-Stammtisch-Box · 2.990 €
Bauform Mini-Rechner im Buchformat, lautlos Mini-Rechner mit größerem Gehäuse, lautlos Kompakter Standgerät-Server, leise Lüfter
Arbeitsspeicher 16 GB 24 GB 48 GB
Sprachmodell-Größe Mittlere Klasse, deutschsprach-tauglich Mittlere Klasse mit mehr Spielraum für längere Texte Große Klasse, mehrere Modelle parallel
Schrifterkennung Sütterlin, Kurrent, Druck Plus: Latein-Formel-Erkennung, schwer beschädigte Stellen Alle Schriften, mehrere Forscher gleichzeitig
Foto-Restauration Nicht enthalten (auf Wunsch nachrüstbar 290 €) Enthalten Enthalten, mehrere parallele Aufträge
Parallele Nutzer 1 1–2 3–8 Forscher mit getrennten Konten
Geeignet für Einzelne Familienforscher, Hobby Intensiv Forschende mit großer Sammlung Forscher-Stammtische, Heimatvereine, Geschichtskreise
Stromverbrauch im Alltag 8–30 Watt 10–60 Watt 40–150 Watt

Für wen die Box passt – und für wen nicht

Eine Box ist eine spürbare Anschaffung. Wir sagen vorher, für wen sie taugt und für wen ein anderes Werkzeug besser ist.

Die Box passt zu Ihnen, wenn

  • Sie regelmäßig Sütterlin oder Kurrent entziffern und das Ihnen Stunden frisst
  • Sie eine wachsende Sammlung an Scans, Fotos und Notizen haben und nicht mehr alles im Kopf behalten
  • Sie kein Cloud-Abo wollen, das jeden Monat Geld kostet
  • Ihnen wichtig ist, dass Familienurkunden und Briefe im Haus bleiben
  • Sie das Forschen über Jahre verfolgen und ein verlässliches Werkzeug brauchen, das sich nicht ständig ändert
  • Sie Ihren Forscherkreis oder Heimatverein gemeinsam ausstatten möchten

Eine Box ist eher nicht das Richtige, wenn

  • Sie nur gelegentlich einen einzelnen Brief entziffern müssen und dafür ist der Aufwand zu groß
  • Sie überhaupt keine eigene Sammlung führen und nur an fremden Quellen in Archiv-Portalen arbeiten
  • Sie nicht zwei Stunden Erst-Einrichtung investieren möchten
  • Sie keinen Platz für einen kleinen Mini-Rechner haben oder ohne festen Schreibtisch arbeiten

So gehen wir vor – vom ersten Gespräch bis zur einsatzbereiten Box

Vier Schritte. Sie wissen jederzeit, wo wir gerade stehen.

Erstgespräch

Wir klären, welche Schriften und Sprachen Sie häufig vor sich haben, wie groß Ihre Sammlung ist und welche Größe für Sie passt. Schriftlich oder am Telefon, je nach Ihrer Vorliebe.

Vorkonfiguration

Wir richten die Box bei uns in der Manufaktur ein: Betriebssystem, Sprachmodell, Schrifterkennung, Web-Oberfläche, Backup-Plan. Alles getestet, bevor das Gerät zu Ihnen geht.

Versand und Einrichtung

Die Box kommt per Versand zu Ihnen. Wir gehen per Fernwartung einmal über das Gerät, schließen Sie ans Heimnetz an und prüfen, dass alles läuft. Dauer etwa 45 Minuten.

Einweisung

Eine gemeinsame Stunde, in der wir mit Ihrem ersten Sütterlin-Brief arbeiten, die Sammlung anlegen und die wichtigsten Handgriffe einüben. Gedruckte Anleitung bekommen Sie dazu.

Pakete und Preise

Festpreise. Sie wissen vorher, was Sie zahlen. Eigentum wo es Sinn macht – Service wo er gebraucht wird.

Familienforscher-Box

990 €

einmalig, für einzelne Forschende

  • Mini-Rechner im Buchformat (Apple-Silicon-Generation)
  • 16 GB Arbeitsspeicher, schnelle SSD
  • Sprachmodell mittlerer Klasse vorinstalliert
  • Schrifterkennung für Sütterlin, Kurrent, Druck
  • Web-Oberfläche im Browser
  • Lieferung vorkonfiguriert per Versand
  • Einrichtung per Fernwartung
  • Gemeinsame Einweisungs-Stunde
Familienforscher-Box anfragen

Genealogie-Stammtisch-Box

2.990 €

einmalig, für Forschergruppen und Heimatvereine

  • Kompakter Standgerät-Server, leise Lüfter
  • 48 GB Arbeitsspeicher, redundante SSDs
  • Größere Sprachmodelle, mehrere parallel
  • Alle Schriften, alle Sprachen, Foto-Restauration
  • 3 bis 8 Forscher mit getrennten Konten
  • Getrennte Sammlungen je Forscher möglich
  • Lieferung vorkonfiguriert per Versand
  • Drei Einweisungs-Stunden im Forscherkreis
Stammtisch-Box anfragen

Wartung

39 €/Monat

optional, monatlich kündbar

  • Modell-Updates alle drei bis vier Monate
  • Schrifterkennung aktuell halten
  • Sicherheits-Patches Betriebssystem monatlich
  • Fernwartung bei Problemen
  • Sammlungs-Index neu aufbauen auf Wunsch
  • Hotline für Rückfragen werktags
  • Hardware-Status-Überwachung
  • Backup-Prüfung quartalsweise
Wartung dazubuchen

Preise und Vertragsbedingungen

Alle Preise sind Endpreise. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß §19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Hardware kommt vorkonfiguriert per Versand, die Einrichtung erfolgt per Fernwartung.

Familienforscher-Box: 990 € einmalig inkl. Mini-Rechner, Modell, Schrifterkennung, Einweisung. Stammbaum-Werkstatt: 1.890 € einmalig inkl. größerer Hardware, Latein-Modul, Foto-Restauration, RAG-Recherche, zwei Einweisungen. Genealogie-Stammtisch-Box: 2.990 € einmalig inkl. Server-Hardware, Mehr-Personen-Betrieb, drei Einweisungen. Wartung: 39 € pro Monat, monatlich zum Monatsende kündbar.

Eigentum: Sie kaufen die Hardware. Das Sprachmodell und die Schrifterkennung sind Open-Weight-Modelle mit Lizenzen, die die private und vereinsmäßige Nutzung erlauben – wir hinterlegen das Lizenz-Dokument bei der Auslieferung. Die Web-Oberfläche ist quelloffene Software. Sie können die Box jederzeit selbst weiterbetreiben, auch wenn die Netzhandwerker als Anbieter wegfallen würden.

Was wir leisten – und was wir ehrlich nicht leisten

Ehrlicher Rahmen, damit Sie wissen, was Sie kaufen und was nicht.

Was wir leisten

  • Hardware-Auswahl, Vorkonfiguration und Versand
  • Einrichtung der Schrifterkennung für Sütterlin, Kurrent, Druck
  • Einrichtung des Sprachmodells und der Web-Oberfläche
  • Aufbau der Akten-Recherche für Ihre eigene Sammlung
  • Einweisung am ersten Brief und am ersten Kirchenbuch-Foto
  • Backup-Plan auf zweite Festplatte oder externe Platte
  • Fernwartung bei Fragen und Problemen
  • Modell-Updates im Wartungs-Abo

Was wir nicht leisten

  • Wir machen die Familienforschung nicht für Sie – die Box ist ein Werkzeug, kein Recherche-Auftrag
  • Wir versprechen keine vollständige Automatik bei beschädigten Originalen
  • Wir reisen nicht in Archive – Beschaffung von Quellen ist Ihre Sache
  • Wir geben keine genealogische Verwandtschafts-Beratung
  • Wir restaurieren keine physischen Originale
  • Wir bauen keine Sippentafeln für Sie auf – die Box hilft Ihnen dabei, ersetzt aber Ihre Arbeit nicht

Unsere Methodik – wie wir die Box bauen und betreiben

Drei Grundsätze, an denen Sie uns messen können.

Eigentum statt Abo

Sie kaufen die Hardware, das Modell ist Open-Weight, die Web-Oberfläche ist quelloffen. Wenn wir morgen weg wären, läuft die Box weiter. Eine Wartung können Sie buchen, müssen es aber nicht.

Restaurieren statt Erfinden

Bei der Schrifterkennung markieren wir unsichere Stellen, statt sie zu erraten. Bei der Foto-Restauration ergänzen wir keine fehlenden Bildteile. Bei der Recherche zitieren wir aus Ihrer Sammlung mit Quell-Verweis.

Lokal statt Cloud

Die Box läuft offline. Wir gehen nur per Fernwartung an das Gerät, wenn Sie das ausdrücklich freigeben. Ihre Sammlung wird nie für Modell-Training verwendet – wir hätten gar keinen Zugriff darauf.

Häufige Sorgen vor der Anschaffung – und die ehrliche Antwort

Acht Sorgen, die wir im Erstgespräch immer wieder hören. Manche sind berechtigt, manche unbegründet – wir sortieren das ein.

"Ich bin doch nicht so technisch versiert."

Berechtigt, aber lösbar. Die Box wird vorkonfiguriert geliefert und Sie bekommen eine gedruckte Anleitung mit Bildern. Die Web-Oberfläche bedienen Sie wie eine ganz normale Webseite. Nach der Einweisungs-Stunde haben unsere Kunden im Schnitt einen sicheren Umgang.

"Was, wenn die Box mal kaputt geht?"

Berechtigt. Deshalb richten wir von Anfang an ein Backup ein, das wir bei einem Tausch in eine neue Box einspielen. Hardware-Defekte sind bei Mini-Rechnern selten, im Falle des Falles tauschen wir gegen ein baugleiches Gerät.

"Reicht so eine kleine Box wirklich?"

Verständliche Sorge, in der Praxis unbegründet. Sütterlin-Erkennung und die Sprachmodell-Antworten auf die Familienforschung brauchen erstaunlich wenig Rechenleistung. Erst wenn Sie mehrere Forschende parallel arbeiten lassen wollen, lohnt sich die größere Box.

"Mir gehen wichtige Erinnerungen verloren, wenn die Festplatte kaputt geht."

Berechtigt – deshalb verlangen wir bei der Einrichtung ein zweites Speichermedium. Entweder zweite SSD in der Box oder externe Platte bei Ihnen. Die Box sichert automatisch jede Nacht.

"Wenn die Netzhandwerker dichtmachen, stehe ich allein da."

Berechtigt, deshalb das Eigentums-Modell. Sie haben Hardware, Modell und quelloffene Software. Jeder IT-Dienstleister kann die Box weiter betreuen. Wir hinterlegen die komplette Dokumentation auf der Box.

"Sind die KI-Antworten denn überhaupt verlässlich?"

Nicht blind verlässlich, ja. Deshalb markiert die Box unsichere Stellen, zitiert aus Ihrer Sammlung mit Quell-Verweis und wir weisen Sie ausdrücklich in der Einweisung darauf hin, jede genealogische Aussage gegenzuprüfen. Die Box ist ein Werkzeug, kein Orakel.

"Mein Schwiegervater hat schon einen Stammbaum in einem anderen Programm."

Kein Problem. Gedcom-Export aus dem anderen Programm, Import auf die Box, die Box fragt den Stammbaum mit ab. Das andere Programm bleibt im Einsatz – die Box ergänzt es um die Schrifterkennung.

"Was ist mit Datenschutz und der DSGVO bei lebenden Verwandten?"

Berechtigt. Genau deshalb sind lokale Boxen das richtige Werkzeug: Daten Ihrer lebenden Verwandten verlassen Ihren Schreibtisch nicht. Wenn Sie Daten weitergeben, etwa an einen Verein, ist das eine bewusste Entscheidung von Ihnen.

Was Oma in Sütterlin geschrieben hat, bleibt auf Ihrem Schreibtisch.

Eine eigene Box, einmal gekauft, in Ihrer Werkstube betrieben. Familienurkunden, Kirchenbuch-Fotos und Forscher-Notizen verlassen das Haus nicht. Drei Größen, Festpreis, Lieferung vorkonfiguriert, gemeinsame Einweisungs-Stunde. Wartung ist möglich, aber nicht Pflicht.

Quellen und weiterführende Informationen

Verbände und Portale rund um die Familienforschung

Verein für Computergenealogie – größter Genealogen-Verband im deutschsprachigen Raum mit Portalen für Adressbücher, Grabsteine, Verlustlisten. compgen.de

Archion – evangelisches Kirchenbuchportal mit digitalisierten Kirchenbüchern aus weiten Teilen Deutschlands. archion.de

Matricula Online – katholisches Kirchenbuchportal für Österreich, Bayern und weite Teile Mitteleuropas. matricula-online.eu

Sütterlinschrift-Lehrtafel – offen zugängliche Übersichten und Übungsblätter zum Selbst-Lernen der alten deutschen Schriften. suetterlinschrift.de

Bundesarchiv – Genealogische Quellen – Übersicht über genealogisch relevante Bestände im Bundesarchiv. bundesarchiv.de

FamilySearch – weltweit größte freie Datenbank für genealogische Quellen, geführt von der Mormonen-Kirche. familysearch.org

Häufige Fragen zur KI-Ahnenforschung-Box

Zwölf Fragen aus den Erstgesprächen mit Forschenden. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, schreiben Sie uns – wir antworten und nehmen die Frage in unsere Sammlung auf.

Beschreiben Sie Ihr Problem

Wir melden uns bei Ihnen und finden eine Lösung.

Häufig gestellte Fragen

Erkennt die Box wirklich Sütterlin und Kurrent? Wie verlässlich ist das?

Ja, das ist die Kernaufgabe der Box. Wir setzen eine moderne Schrifterkennung ein, die speziell auf historische deutsche Schriften trainiert wurde – die Erkennungsqualität liegt bei sauber geschriebenem Sütterlin im Bereich von 90 bis 97 Prozent, bei verblasstem oder schwungvollem Kurrent bei 70 bis 85 Prozent. Anschließend prüft das Sprachmodell den erkannten Text auf Plausibilität, schlägt Korrekturen vor und markiert unsichere Stellen, damit Sie gezielt nachsehen können. Eine vollständige Automatik gibt es bei historischer Handschrift nicht – aber Sie sparen pro Seite zwischen zwanzig Minuten und einer Stunde gegenüber der reinen Handarbeit.

Was passiert, wenn die Schrift sehr verblasst oder beschädigt ist?

Die Box hat eine eigene Bild-Aufbereitungs-Stufe vor der Schrifterkennung: Kontrast anheben, Hintergrund-Rauschen entfernen, Tinte vom Papier trennen, einzelne Risse digital glätten. Bei stark beschädigten Stellen markiert die Box die unsicheren Wörter und schlägt mehrere mögliche Lesarten vor. Das ist genau das Vorgehen, das auch ein erfahrener Genealoge wählen würde – nur dass Sie nicht jedes einzelne Mal selbst rätseln müssen.

Kann die Box auch Latein in Kirchenbüchern übersetzen?

Ja. Katholische Kirchenbücher vor 1875 sind häufig in Latein geführt, mit festen Formeln für Taufe, Heirat und Tod. Die Box kennt diese Formeln und übersetzt sie in modernes Deutsch, behält dabei aber die Original-Schreibweise von Namen und Orten bei. Französische Einträge im rheinischen Raum während der napoleonischen Zeit erkennt die Box ebenfalls. Bei seltenen lokalen Abkürzungen oder Dialekt-Formen markiert sie die Stelle als Vermutung und Sie können nachprüfen.

Welche Hardware steckt drin und wie laut wird das Gerät?

Die Familienforscher-Box ist ein Mini-Rechner im Buchformat aus aktueller Apple-Silicon-Generation, der Strom unter Volllast etwa wie eine Schreibtischlampe verbraucht und im Alltag praktisch lautlos läuft. Die Stammbaum-Werkstatt ist eine größere Variante mit mehr Arbeitsspeicher für umfangreichere Modelle. Die Genealogie-Stammtisch-Box ist ein kompakter Standgeräte-Server für Forscher-Kreise und Vereine, die mit mehreren Personen gleichzeitig arbeiten. Alle Geräte sind handelsübliche Standard-Hardware, kein Eigenbau.

Wie schnell antwortet die Box im Alltag?

Bei der Sütterlin-Transkription dauert eine Buchseite zwischen 8 und 30 Sekunden, je nach Größe der Box und Bildqualität. Eine Antwort auf eine kurze Recherche-Frage zu Ihrer eigenen Stammbaum-Sammlung kommt in 3 bis 10 Sekunden zurück. Ein längerer Lebenslauf-Entwurf zu einer Person aus Ihrer Sammlung dauert 20 bis 60 Sekunden. Die kleinen Boxen sind dabei nicht langsam – das Sprachmodell läuft direkt auf der Hardware, nicht über eine entfernte Leitung.

Was passiert mit meiner eigenen Sammlung an Urkunden und Fotos? Wo wird die gespeichert?

Ihre Sammlung bleibt auf der Box. Sie können einen Ordner auf der Box anlegen, in den Sie nach und nach Scans, Fotos und Notizen ziehen. Die Box baut daraus einen durchsuchbaren Index, der Antworten mit Quell-Verweis auf das konkrete Dokument liefert. Wir nennen das Akten-Recherche nach RAG-Prinzip – das Modell zitiert nicht aus dem Nichts, sondern verweist immer auf die Stelle in Ihrer eigenen Sammlung. Die Daten verlassen die Box nicht und werden auch nicht an irgendein Trainings-System weitergegeben.

Was passiert, wenn die Box mal kaputt geht? Sind dann meine Daten weg?

Wir richten von Anfang an ein automatisches Backup auf eine zweite Festplatte ein, die in der Box steckt, oder wahlweise auf eine externe Festplatte bei Ihnen zuhause. Bei einem Hardware-Schaden tauschen wir die Box gegen ein baugleiches Gerät, spielen das Backup ein und Sie arbeiten weiter, wo Sie aufgehört haben. Eine fremde Datenwiederherstellung über eine entfernte Leitung ist nicht nötig – Sie behalten alles in Ihrer Hand.

Funktioniert das auch ohne Internet?

Ja. Sobald die Box einmal eingerichtet ist, läuft sie vollständig ohne Internet-Verbindung. Sütterlin transkribieren, Kirchenbuch-Eintrag entziffern, Personen aus Ihrer Sammlung herausfinden – alles geht offline. Die Internet-Verbindung brauchen Sie nur, wenn Sie ein Modell-Update aus dem Wartungs-Abo einspielen lassen oder wenn wir per Fernwartung an die Box gehen, was Sie jeweils ausdrücklich freigeben.

Was ist mit Gedcom-Dateien aus Ahnenforschungs-Programmen wie Gramps oder Family Tree Maker?

Gedcom-Dateien können Sie auf die Box ziehen und die Box durchsucht sie wie jede andere Quelle in Ihrer Sammlung. Wenn Sie also einen vorhandenen Stammbaum aus einem anderen Programm haben, fragt die Box auf Wunsch dessen Inhalte mit ab. Die Box ersetzt das Genealogie-Programm nicht – sie ergänzt es um die Schrifterkennung und die Recherche-Fähigkeit, die das andere Programm nicht hat.

Verbessert die Box auch alte Familienfotos?

Auf der Stammbaum-Werkstatt und der Stammtisch-Box ist ein zusätzliches Modell für Bildverbesserung enthalten. Es entfernt Kratzer und Flecken, schärft unscharfe Gesichter und kann verblasste Schwarzweiß-Fotos vorsichtig kolorieren, wenn Sie das möchten. Wir liefern das Modell mit einer ausdrücklichen Voreinstellung "Restaurieren statt Erfinden" aus – fehlende Bildteile werden nicht hinzugedichtet, damit der historische Charakter erhalten bleibt.

Was kostet der Strom für die Box im Jahr?

Die Familienforscher-Box verbraucht im Alltag etwa 8 bis 20 Watt im Leerlauf und 35 bis 70 Watt unter Last. Bei einer Stunde aktiver Arbeit pro Tag liegt der Jahres-Stromverbrauch im Bereich von 5 bis 15 Euro. Die größeren Geräte verbrauchen entsprechend mehr, sind aber immer noch sehr sparsam im Vergleich zu einem Spiele-Rechner. Im Verhältnis zu einem Cloud-Abo, das je nach Anbieter 20 bis 30 Euro pro Monat kosten würde, ist die Box auch energetisch die ruhigere Wahl.

Kann ich die Box auch verschenken, etwa an meinen Vater oder die Schwiegermutter?

Sehr gern. Die Box ist von Bauart an als Geschenk denkbar – sie kommt vorkonfiguriert und einsatzbereit. Wir legen auf Wunsch eine kurze gedruckte Einweisung dazu, mit Bildern, Schritt für Schritt. Die Einrichtungs-Fernwartung können wir auf einen Termin nach Übergabe legen, dann sind Sie und der Beschenkte gemeinsam vor der Box, wenn wir den ersten Sütterlin-Scan zusammen entziffern. Eine Geschenk-Variante mit personalisierter Erst-Konfiguration ist auf Wunsch möglich.

Cookie-EinwilligungWir nutzen Cookies und externe Dienste (Statistik, Terminbuchung, Kartenmaterial), um unsere Website zu verbessern. Sie können einzelne Kategorien auswählen oder Ihre Auswahl jederzeit im Footer unter „Cookie-Einstellungen“ anpassen. Mehr erfahren
Direkt per WhatsApp schreiben