Projektübersicht · Stand heute
Projekt Sonne.
Klar geplant.
Ein neuer Auftritt für einen Handwerksbetrieb: weniger Seiten, klarere Wege, schnellere Anfragen. Diese Übersicht zeigt, wo das Projekt steht und was als Nächstes passiert.
Worum es geht
Der bisherige Auftritt war über Jahre gewachsen: viele Unterseiten, doppelte Inhalte, drei verschiedene Kontaktwege. Besucher fanden die wichtigste Information erst nach mehreren Klicks.
Das Ziel von Projekt Sonne ist deshalb nicht mehr Gestaltung, sondern weniger Reibung. Jede Seite beantwortet eine Frage und führt zu genau einem nächsten Schritt.
Stand der Dinge
- AStartseite und LeistungenFreigegeben
- BReferenzen und Über unsIm Entwurf
- CAlte UnterseitenArchiviert
Ausgangslage
Was vorher nicht funktioniert hat
Bevor eine Zeile gestaltet wurde, haben wir den bestehenden Auftritt Seite für Seite durchgesehen. Vier Befunde haben den Rahmen für alles Weitere gesetzt.
Zu viele Wege
Anfragen konnten über drei Formulare, eine E-Mail-Adresse im Fußbereich und einen Link im Menü gestellt werden. Niemand wusste, welcher Weg der richtige ist.
Doppelte Inhalte
Leistungen wurden auf mehreren Seiten mit leicht abweichenden Formulierungen beschrieben. Das wirkte unsicher und erschwerte jede Aktualisierung.
Keine Rangfolge
Jede Überschrift war gleich groß, jeder Kasten gleich laut. Das Wichtigste ging im Gleichgewicht aller Elemente unter.
Schwerer Unterbau
Sechs Schriftschnitte, große Bilder ohne moderne Formate und mehrere eingebundene Fremdskripte bremsten jede Seite spürbar aus.
Ziele
Woran wir das Projekt messen
Ziele, die sich nicht überprüfen lassen, sind Wünsche. Deshalb hat jedes Ziel von Projekt Sonne eine Frage, die sich nach dem Start klar beantworten lässt.
Schneller zur Anfrage
Findet ein Besucher von jeder Seite aus in höchstens zwei Schritten zum Anfrageformular?
Klarere Anfragen
Enthalten eingehende Anfragen alle Angaben, die für ein erstes Angebot nötig sind, ohne Rückfrage?
Einfachere Pflege
Lässt sich jede Leistung an genau einer Stelle ändern, ohne dass andere Seiten veralten?
Spürbar schneller
Erfüllt jede Seite die Kennzahlen für Nutzererlebnis auch auf einem durchschnittlichen Mobilgerät?
Seitenstruktur
Vorher und nachher
Die neue Struktur ist kürzer, aber nicht ärmer. Inhalte wurden nicht gestrichen, sondern zusammengeführt: Was vorher auf vier Seiten verteilt war, steht jetzt an einer Stelle und ist dadurch vollständiger.
Vorher · 14 Seiten
- Startseite mit sechs Einstiegskästen
- Leistungen, Leistungen im Detail, Leistungsübersicht
- Über uns, Team, Geschichte, Philosophie
- Referenzen, Projekte, Kundenstimmen
- Kontakt, Anfrage, Rückmeldung
- Aktuelles ohne aktuelle Einträge
Nachher · 6 Seiten
- Startseite mit einer klaren Aussage
- Leistungen, je Leistung ein Abschnitt
- Über uns, mit Geschichte und Haltung
- Referenzen, mit Ergebnis je Projekt
- Anfrage, ein Formular für alles
- Impressum und Datenschutz
Zeitplan
Fünf Phasen, eine Richtung
Jede Phase endet mit einer Freigabe. Erst wenn sie erteilt ist, beginnt die nächste. So bleibt jederzeit klar, was feststeht und was sich noch ändern darf.
- Phase 1BestandsaufnahmeAbgeschlossen
Alle Seiten, Inhalte und Wege erfasst, Befunde festgehalten, Ziele vereinbart.
- Phase 2StrukturAbgeschlossen
Neue Seitenstruktur, Inhaltsplan und Reihenfolge der Abschnitte je Seite festgelegt.
- Phase 3Gestaltung und TexteIn Arbeit
Typografie, Abstände und Farben als System, dazu die verdichteten Texte je Abschnitt.
- Phase 4UmsetzungGeplant
Bau der Seiten, Anbindung des Anfrageformulars, Prüfung auf Tempo und Barrierefreiheit.
- Phase 5Start und MessungGeplant
Umschaltung, Weiterleitungen der alten Adressen, Auswertung der Ziele nach vier Wochen.
Die nächsten Schritte
-
Entwurf B abschließen
Referenzen mit eigenen Fotos statt Bilddatenbank, jede mit einem Satz zum Ergebnis.
-
Texte verdichten
Jeder Abschnitt beginnt mit der Antwort. Details folgen darunter, für alle, die tiefer einsteigen wollen.
-
Tempo prüfen
Zwei Schriftschnitte, moderne Bildformate, kein unnötiges Skript. Die Seite lädt, bevor jemand wartet.
-
Live schalten und messen
Nach dem Start zählt nur eine Frage: Kommen mehr Anfragen, und kommen sie schneller?
Gestaltungssystem
Eine Schrift, fünf Größen
Die gesamte Hierarchie des Auftritts entsteht aus einer einzigen Schriftfamilie in wenigen, festgelegten Größen. Jede Größe hat eine Aufgabe, und keine Aufgabe hat zwei Größen.
Klar geplant.
Worum es geht
Entwurf B abschließen
Jeder Abschnitt beginnt mit der Antwort. Details folgen darunter.
STAND HEUTE · FREIGEGEBEN
Farben und Abstände
Vier Farben, eine Rasterlogik
Farbe trägt hier keine Dekoration, sondern Bedeutung. Dunkel ist Inhalt, Grau ist Hinweis, Warmgrau ist Fläche. Abstände wachsen in festen Stufen, damit Nähe und Distanz immer dasselbe bedeuten.
Inhaltsregeln
Wie auf diesen Seiten geschrieben wird
Ein ruhiges Design hält nur, wenn auch die Texte ruhig sind. Deshalb gelten für jeden Abschnitt dieselben sechs Regeln.
- Antwort zuerst. Der erste Satz sagt, worum es geht. Begründung und Details folgen danach.
- Ein Gedanke je Absatz. Wer zwei Dinge sagen will, schreibt zwei Absätze.
- Konkret statt allgemein. Lieber ein benanntes Ergebnis als drei Eigenschaftswörter.
- Gleiche Dinge, gleiche Wörter. Eine Leistung heißt überall gleich.
- Ein nächster Schritt. Jede Seite endet mit genau einer Aufforderung.
- Kürzen vor Ergänzen. Bevor ein Satz hinzukommt, wird geprüft, ob einer wegfallen kann.
Wenn alles gleich laut ist, hört man nichts. Ruhe ist keine Leere, sondern Rangfolge.
LEITSATZ DES PROJEKTSBeteiligte
Wer woran arbeitet
Klare Zuständigkeiten sparen mehr Zeit als jedes Werkzeug. Jede Rolle hat eine Aufgabe und eine Freigabe, für die sie verantwortlich ist.
Auftraggeber
Liefert Wissen über Betrieb, Leistungen und Kundschaft. Gibt Struktur und Texte frei.
Konzept
Ordnet Inhalte, legt die Seitenstruktur fest und hält die Ziele im Blick.
Gestaltung
Entwickelt das System aus Schrift, Abständen und Farben und wendet es auf jede Seite an.
Umsetzung
Baut die Seiten, sorgt für Tempo und Barrierefreiheit und begleitet den Start.
Verlauf
Freigaben und Entscheidungen
Jede Entscheidung wird festgehalten. So lässt sich später nachvollziehen, warum etwas so ist, wie es ist, auch wenn niemand mehr daran denkt.
| Schritt | Entscheidung | Begründung |
|---|---|---|
| Phase 1 | Ein Anfrageweg statt drei | Mehrere Wege führten zu unvollständigen und doppelten Anfragen. |
| Phase 2 | Sechs Seiten statt vierzehn | Zusammengeführte Inhalte sind vollständiger und leichter zu pflegen. |
| Phase 2 | Aktuelles entfällt | Ein Bereich ohne regelmäßige Einträge wirkt verlassen statt aktiv. |
| Phase 3 | Eine Schriftfamilie | Weniger Dateien, schnellere Seiten, einheitliches Erscheinungsbild. |
| Phase 3 | Eigene Fotos in den Referenzen | Echte Bilder tragen mehr Vertrauen als austauschbare Motive. |
Offene Fragen
Was noch zu klären ist
Nicht jede Frage muss vor dem Start beantwortet sein. Aber jede offene Frage steht hier, damit sie nicht in Vergessenheit gerät.
Welche Referenzen kommen auf die Startseite?
Drei Projekte, die zusammen das Spektrum der Leistungen zeigen. Die Auswahl erfolgt, sobald alle Fotos vorliegen.
Wie werden alte Adressen weitergeleitet?
Jede bisherige Seite erhält eine dauerhafte Weiterleitung auf ihren neuen Inhalt, damit weder Besucher noch Suchmaschinen ins Leere laufen.
Wer pflegt die Seite nach dem Start?
Texte und Bilder pflegt der Betrieb selbst. Änderungen an Struktur und Gestaltungssystem laufen weiterhin über die Umsetzung.
Wann wird ausgewertet?
Vier Wochen nach dem Start werden die vier Ziele geprüft. Erst danach wird entschieden, was angepasst wird.
Warum diese Seite so aussieht
Hierarchie allein durch Schrift und Abstand
Diese Seite verzichtet bewusst auf Körnung, 3D-Objekte und Animationen. Was wichtig ist, steht größer. Was zusammengehört, steht näher beieinander. Eine einzige Linie trennt Bereiche, eine einzige Farbe trägt die Aussage.
Das ist der ruhige Gegenpol zu den ausdrucksstarken Richtungen im Beitrag. Eigenständig wirkt sie trotzdem, weil jede Entscheidung konsequent durchgehalten wird.