Website für 300 Euro: Was dafür drin ist und was nicht

Vor ein paar Jahren war eine Website für 300 Euro meist ein schlechter Witz. Heute nicht mehr unbedingt. KI-Werkzeuge haben einen großen Teil der Programmierarbeit günstiger gemacht, und Gesuche auf Kleinanzeigen bekommen schnell viele Antworten. Die Frage ist also nicht mehr, ob es geht, sondern was Sie dafür bekommen.
Die kurze Antwort
Für 300 Euro ist eine schlanke Einzelseite realistisch: ein Betrieb, ein Angebot, eine Kontaktmöglichkeit. Vorausgesetzt, Text, Fotos und Logo liegen fertig vor und es gibt wenig Abstimmung. Eine Unternehmensseite mit mehreren Leistungsseiten, eigenen Texten und Konzept ist für dieses Geld nicht seriös zu machen. Marktübliche Spannen finden Sie unter Was kostet eine Website.
Was KI günstiger gemacht hat, und was nicht
| Heute deutlich günstiger | Kostet weiter echte Zeit |
|---|---|
| Grundgerüst und Gestaltung | Klären, wer die Kunden sind und was sie wissen wollen |
| Handy-Ansicht und Formular | Texte, die nach Ihrem Betrieb klingen |
| Standardtexte als Entwurf | Fotos aus Ihrem Betrieb |
| Kleine Funktionen | Rechtstexte passend zur Technik |
| Technische Grundoptimierung | Abstimmung, Korrekturen, Übergabe |
Der Preis fällt also dort, wo Maschinen arbeiten. Dort, wo jemand mit Ihnen reden und mitdenken muss, bleibt er.
Was im Kleinangebot oft fehlt
- Inhalte. Texte und Bilder sollen von Ihnen kommen. Das steht manchmal nur im Kleingedruckten.
- Domain und Hosting. Sie kommen monatlich oben drauf, manchmal über ein Abo beim Anbieter.
- Impressum und Datenschutz. Fehlen sie, trägt das Risiko nicht der Anbieter, sondern Sie.
- Änderungen. Der Preis gilt oft für eine Fassung. Jede weitere Runde kostet extra.
- Übergabe. Können Sie die Seite später selbst ändern, und wo liegen die Dateien?
Für wen das passt, und für wen nicht
| Passt gut | Passt eher nicht |
|---|---|
| Gründung, die erst einmal gefunden werden will | Betriebe, die über Google neue Kunden gewinnen wollen |
| Einfaches Angebot, klares Einzugsgebiet | Mehrere Leistungen oder Standorte |
| Fertige Fotos und Stichpunkte | Bisher kein Material vorhanden |
| Vereine, Nebengewerbe, kleine Projekte | Shop, Buchung oder Schnittstellen |
Fünf Fragen an jedes Kleinangebot
- Ist der Preis netto oder brutto, und was ist genau enthalten?
- Welche laufenden Kosten kommen dazu, und an wen gehen sie?
- Liegen Domain und Hosting auf meinem Namen?
- Wie kann ich Texte und Öffnungszeiten später selbst ändern?
- Können Sie mir eine Seite zeigen, die wirklich online ist?
Am meisten sagt ein gebautes Muster. Wer Ihnen vor dem Auftrag eine erste Seite mit Ihrem Betrieb zeigt, hat sich mit Ihrer Anfrage beschäftigt. Rechnen Sie mögliche Monatskosten über fünf Jahre durch, wie in Website-Angebote vergleichen beschrieben. Eine Seite für 300 Euro mit Abo kann teurer werden als eine für 1.000 Euro ohne.
Wann eine einzelne Seite völlig genügt, zeigt unsere Seite zur Onepage-Website.
Wir nennen Ihnen nach der Sichtung einen Festpreis passend zum tatsächlichen Umfang. Als Unikat, mit Domain und Hosting auf Ihren Namen.
Festpreis anfragenHäufig gestellte Fragen
Ist eine Website für 300 Euro seriös?
Das kann sie sein, wenn der Umfang klein ist und das Angebot klar sagt, was enthalten ist. Vorsicht gilt, wenn der Preis nur durch ein Abo, fehlende Inhalte oder fehlende Rechtstexte entsteht.
Welche laufenden Kosten kommen dazu?
Mindestens Domain und Hosting. Die Beträge sind bei einem Anbieter Ihrer Wahl überschaubar. Deutlich teurer wird es, wenn beides an einen Wartungs- oder Mietvertrag gekoppelt ist.
Kann ich so eine Seite später ausbauen?
Das hängt von der Technik ab. Fragen Sie, ob weitere Seiten möglich sind und ob ein anderer Dienstleister daran weiterarbeiten kann. Sauber gebauter Code lässt sich erweitern.
Warum sind andere Angebote zehnmal so hoch?
Weil sie meist mehr enthalten: Konzept, Texte, Fotos, Abstimmung, Google-Grundlagen. Manchmal ist der Preis aber auch noch nicht bei den heutigen Möglichkeiten angekommen. Fragen Sie, wofür die Stunden anfallen.