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Webseite & Kosten5. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit

Was kostet eine Website 2026? Marktpreise und die Rechnung über fünf Jahre

Schaubild: Gesamtkosten verschiedener Wege zur Website über fünf Jahre im Vergleich

Eine Unternehmenswebsite kostet 2026 in Deutschland einmalig meist zwischen 1.500 und 15.000 Euro. Freiberufler nennen in ihren Übersichten meist 1.500 bis 8.000 Euro, Agenturen 4.000 bis 15.000 Euro und mehr. Mietwebsites beim Hoster starten bei etwa 30 Euro im Monat. Der Startpreis sagt aber wenig: Entscheidend ist, was nach fünf Jahren insgesamt bezahlt ist und wem die Seite dann gehört.

1.500–8.000 €Freiberufler, einmalig
4.000–15.000 €Agentur, einmalig
30–70 €Mietwebsite beim Hoster, im Monat
50–300 €Wartungsvertrag, im Monat

Spannen aus veröffentlichten Marktübersichten von Agenturen und Hostern, abgerufen am 05.10.2026. Quellen am Ende des Beitrags.

Die vier Wege und ihre Preise

Wer eine Website braucht, landet bei einem von vier Wegen. Sie unterscheiden sich weniger im Preis des ersten Monats als in der Frage, wer die Seite baut, wer sie pflegt und ob sie später umziehen kann.

WegEinmaligLaufendBindung
Selbst bauen im Fremdsystemkaum Geld, viel eigene Zeitetwa 10 bis 50 € im Monatan den Anbieter
Mietwebsite beim Hoster, vom Designteam erstellt0 bis 200 €30 bis 70 € im Monatan den Anbieter
Freiberufler, meist WordPress1.500 bis 8.000 €Hosting, oft Wartungsvertragje nach Vertrag
Agentur4.000 bis 15.000 €, Mittelstand bis 35.000 €100 bis 500 € im Monatje nach Vertrag

Die Mietwebsite ist der Weg mit dem niedrigsten Einstieg. Ein großer deutscher Hoster bietet sie in drei Stufen an: 30 Euro im Monat mit einer Seite und 200 Euro Erstellung, 50 und 70 Euro im Monat mit bis zu sieben Seiten ohne Erstellungsgebühr, jeweils einschließlich Umsatzsteuer. Enthalten sind zwei Stunden Pflege im Monat, die nicht in den nächsten Monat übertragen werden. Gebaut wird aus branchenbezogenen Design-Vorlagen im Fremdsystem des Hosters.

Die Rechnung über fünf Jahre

Ein Angebot über 30 Euro im Monat wirkt neben einer Rechnung über 3.000 Euro günstig. Rechnet man über die Zeit, die eine Website typischerweise läuft, verschiebt sich das Bild. Das folgende Beispiel nimmt fünf Jahre an und setzt für Wartungsverträge Werte aus den Spannen der Marktübersichten ein.

Summe nach fünf Jahren, RechenbeispielMietwebsite, 30 € im Monat200 € + 60 × 30 €2.000 €Mietwebsite, 70 € im Monat0 € + 60 × 70 €4.200 €Freiberufler, WordPress3.000 € + 60 × 80 € Wartung7.800 €Agentur, WordPress8.000 € + 60 × 150 € Wartung17.000 €
Rechenbeispiel, keine Angebote. Mietwebsite nach veröffentlichten Tarifen eines großen Hosters einschließlich Umsatzsteuer; Freiberufler und Agentur mit angenommenen Werten innerhalb der Marktspannen, üblicherweise netto. Hosting und Domain bei den WordPress-Beispielen nicht eingerechnet.

Die Mietwebsite bleibt in diesem Beispiel die niedrigste Summe. Sie hat aber eine Eigenschaft, die in keiner Spalte steht: Sie läuft nur im System des Anbieters. Wer nach fünf Jahren wechseln will, beginnt neu. Bei den WordPress-Beispielen ist es umgekehrt: Die Seite gehört meist dem Betrieb, aber der Wartungsvertrag kostet über die Jahre mehr als der Bau selbst.

Woher die laufenden Kosten kommen

Laufende Kosten sind kein Naturgesetz. Sie entstehen fast vollständig aus dem technischen Unterbau. Ein Redaktionssystem wie WordPress besteht aus dem Kern, einer Vorlage und meist einem Dutzend Erweiterungen. Jedes dieser Teile bekommt Sicherheitsupdates, und jedes Update kann ein anderes Teil stören. Dazu kommen Lizenzen für Premium-Erweiterungen. Marktübersichten nennen für eine typische WordPress-Seite 80 bis 200 Euro im Monat für Hosting, Wartung und Lizenzen zusammen.

Eine Seite ohne diesen Unterbau braucht das meiste davon nicht. Wo keine Anmeldeseite und keine Datenbank läuft, gibt es weniger anzugreifen und weniger zu aktualisieren. Übrig bleiben Hosting und Domain.

UmfangSeiten und SprachenInhalteTexte, Bilder, RechtlichesFunktionenBuchung, Shop, SchnittstellenUnterbaubestimmt die Folgekosten
Die ersten drei Punkte bestimmen den Preis für den Bau, der vierte bestimmt, was danach jeden Monat anfällt.

Worauf Sie bei einem Angebot achten sollten

Festpreis mit Leistungsliste

Seitenzahl, Texte, Bilder, Rechtstexte und Funktionen stehen im Angebot. Ein Preis ohne Leistungsliste ist nicht vergleichbar.

Wem Code und Inhalte gehören

Klären Sie schriftlich, ob Sie Zugang zu allen Dateien bekommen und die Seite mitnehmen können.

Laufende Kosten ausgeschrieben

Hosting, Wartung, Lizenzen und Pflegestunden gehören beziffert ins Angebot, nicht in einen Nebensatz.

Umzug ohne Neubau

Fragen Sie, was passiert, wenn Sie den Anbieter wechseln. Die Antwort zeigt, wie stark die Bindung ist.

Wer seine bestehende Seite vorher prüfen will, findet Ladezeit, Verschlüsselung und häufige technische Befunde in unserem Website-Check.

Wie wir es machen

Wir bauen jede Website als Unikat: eigenes Design, eigener schlanker Code, keine Vorlage von der Stange und kein Fremdsystem. Weil kein Redaktionssystem mit Erweiterungen darunter liegt, fällt der Großteil der laufenden Wartung weg. Sie zahlen einen Festpreis unter dem üblichen Agenturniveau, ohne Monatsabo, und die Seite gehört Ihnen.

Bestehende WordPress- oder Fremdsystem übernehmen wir nicht in die Pflege. Wir bauen neu, mit vollständiger Übernahme aller Inhalte und dauerhaften Weiterleitungen für jede Adresse, die bei Google bekannt ist. Mehr dazu unter Webseite erstellen lassen. Zum Weiterlesen: Baukästen sind Durchschnitt, Website selbst bauen oder bauen lassen und Fremdsystem oder eigener Server.

Quellen

STRATO: Website Design & Pflege, Tarife (abgerufen 05.10.2026) · marketing-planet.de: Was kostet eine Website? · graphek.de: Was kostet Webdesign wirklich? · snutig.de: Website erstellen lassen 2026 · rheinspace.de: Website erstellen lassen: Kosten · kkmmedia.de: Kosten und Preise 2026

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Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Website für ein kleines Unternehmen?

Für eine Unternehmensseite mit fünf bis zehn Unterseiten nennen Freiberufler meist 1.500 bis 8.000 Euro, Agenturen 4.000 bis 15.000 Euro. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting, Domain und je nach Technik für Wartung.

Was kostet eine Website im Monat?

Mietwebsites beim Hoster kosten etwa 30 bis 70 Euro im Monat einschließlich Erstellung und Pflege. Eine WordPress-Seite mit Wartungsvertrag liegt laut Marktübersichten oft bei 80 bis 200 Euro im Monat. Eine schlanke Seite ohne Redaktionssystem braucht im Kern nur Hosting und Domain.

Ist eine Mietwebsite für 30 Euro im Monat günstiger?

Am Anfang ja, über die Jahre nicht unbedingt. Bei 30 Euro im Monat und 200 Euro Erstellung sind nach fünf Jahren 2.000 Euro bezahlt, bei 70 Euro im Monat 4.200 Euro. Die Seite läuft dabei im System des Anbieters.

Warum sind die Preisspannen so groß?

Der Preis hängt an Seitenzahl, Texten, Funktionen wie Buchung oder Shop und am technischen Unterbau. Eine Visitenkarte mit drei Seiten und ein Auftritt mit 30 Seiten, Mehrsprachigkeit und Schnittstellen sind kaum vergleichbar.

Woher kommen die hohen laufenden Kosten bei WordPress?

Aus Updates für Kern, Vorlage und Erweiterungen, aus Lizenzen für Premium-Erweiterungen und aus der Sicherheitsüberwachung. Je mehr Erweiterungen, desto mehr muss regelmäßig gepflegt werden.

Was kostet eine Website bei den Netzhandwerkern?

Wir bauen jede Website als Unikat zum Festpreis, ohne Monatsabo. Den Preis nennen wir nach einem Blick auf Umfang und Inhalte. Schreiben Sie uns, was die Seite können soll.

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