Eigene 3D-Software – einmal eingerichtet, gehört sie Ihnen.
Sie konstruieren, drucken oder fertigen Bauteile und brauchen eine verlässliche 3D-Pipeline. Statt jedes Jahr vier- oder fünfstellig für Lizenzen zu zahlen, richten wir Ihnen einen Open-Source-First-Stack ein, schulen Ihr Team und bauen auf Wunsch eine eigene Eingabemaske, die direkt STEP-, STL- oder DXF-Dateien erzeugt. Komplett remote, ohne Bindung an einen Anbieter.
So gehen wir vor
Vom ersten Telefonat bis zum laufenden Workflow vergehen meist zwei bis vier Wochen.
Welche Programme wir typischerweise einsetzen
Statt einer einzigen Lizenz wählen wir Werkzeuge nach Aufgabe. Ein gut zusammengestelltes Open-Source-Pipeline-Setup ersetzt die meisten Funktionen kommerzieller Komplettpakete – zu deutlich geringeren laufenden Kosten.
- FreeCAD – parametrische Modellierung, Baugruppen, technische Zeichnungen
- CadQuery / Build123d – skriptbasierte CAD aus Python für wiederholte Bauteile
- OpenSCAD – einfacher Skript-Code für 3D-Druck-Vorrichtungen
- Blender – Visualisierungen, Renderings für Vertrieb und Kataloge
- LibreCAD – 2D-Werkstattzeichnungen aus 3D-Modellen
- Solvespace / KiCad – kompakte parametrische Modellierung, Mechanik-Elektronik-Brücke
In dieser Beratung haben wir keine Provisionsvereinbarungen mit den genannten Open-Source-Projekten oder Anbietern kommerzieller CAD-Software. Empfehlung erfolgt rein nach Anwendungsfall.
Wenn Mitarbeitende drei Zahlen tippen und einen druckfertigen Halter zurückbekommen
Für wiederkehrende Bauteile bauen wir eine eigene Eingabemaske. Der Konstrukteur oder die Werkstattmeisterin tippt die nötigen Maße ein, sieht das Modell live im Browser, lädt die STEP- oder STL-Datei herunter. Keine CAD-Lizenz nötig, keine Schulung für jeden Mitarbeiter, kein Klicken in Menüs.
Die Pipeline läuft auf Ihrem eigenen Server oder in unserer Manufaktur, der Code liegt bei Ihnen, und sie skaliert ohne weitere Lizenzkosten – egal, ob fünf oder fünfzig Mitarbeitende sie nutzen.
Typische Anwendungsfälle: Halter, Lehren, Schablonen, Verpackungseinlagen, Klemmen, kundenindividuelle Adapter, Standardteile mit variablen Abmessungen.
Wer das bei uns einrichten lässt
Acht Branchen, in denen sich der Wechsel zu einem eigenen Stack besonders schnell rechnet.
Preise – einmalige Investition, nicht Abo
Was wir einrichten, gehört Ihrem Haus. Service-Pflege ist optional.
Bestandsaufnahme, Tool-Empfehlung, schriftliches Konzept. Wird bei Beauftragung angerechnet.
Zwei bis drei passende Programme auf Ihren Rechnern, Workflow-Dokumentation, eine Schulung remote.
Eingabemaske, Generator-Skripte, STEP-/STL-Export. Code liegt bei Ihnen, läuft auf Ihrem Server.
Tool-Stack plus eigene Pipeline plus drei Schulungstermine plus Standardteile-Bibliothek.
Kommerzielle Lizenz oder eigene Pipeline?
Beides hat seinen Platz. Hier sehen Sie, wann was passt.
Kostenbereiche aus öffentlich verfügbaren Listenpreisen 2025/2026, je nach Modul und Vertragsform. Eigene Lizenzkosten Ihres Hauses können abweichen.
Was wir ausdrücklich nicht machen
- – Wir installieren keine Solidworks-, Inventor- oder Catia-Lizenzen. Wer das braucht, ist beim Hersteller besser aufgehoben.
- – Wir machen keine FEM-Spannungsanalyse, keine kommerzielle Zeichnungsprüfung, keine Normenfreigabe.
- – Wir konstruieren nicht für Sie. Wir richten Werkzeuge ein, mit denen Ihr Team konstruiert.
- – Wir liefern keine Hardware. PCs und 3D-Drucker beziehen Sie über Ihre üblichen Lieferanten.
- – Wir kommen nicht vor Ort. Setup, Schulung und Pflege laufen ausschließlich remote.
Ein Stack der bleibt
Wir richten ein, schulen und übergeben. Was wir bauen, gehört Ihrem Haus.
Jetzt anfragenFernwartung ab 29 € für 30 Minuten
So funktioniert's
So lösen wir Ihr Problem per Fernwartung – in vier einfachen Schritten.
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Sie beschreiben Ihr Problem
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Wir lösen es vor Ihren Augen
Ergebnis bestätigt
Alles läuft – und Sie wissen warum
Sie zahlen nur bei Erfolg
Können wir Ihr Problem nicht lösen, berechnen wir Ihnen nichts. So einfach ist das.
Alle angegebenen Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und daher nicht ausgewiesen.
Deutsches Recht, deutsche Anschrift.
nach Art. 28 für Geschäftskunden.
oder AnyDesk mit TLS-Schutz.
Kein Vertrag, keine Mindestlaufzeit.
3 Mio EUR Personen-/Sachschaeden.
Beschreiben Sie Ihr Problem
Wir melden uns bei Ihnen und finden eine Lösung.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Geld spart das gegenüber einer kommerziellen Lizenz?
Bei einem Drei-Personen-Konstruktionsteam mit Solidworks oder Inventor liegen Sie typischerweise bei 6.000 bis 15.000 € im ersten Jahr und danach 2.000 bis 4.000 € jährlich. Unser Komplett-Setup kostet einmalig 2.990 €, danach optional 49 €/Monat. Die Differenz im ersten Jahr ist meist mindestens 5.000 €, ab dem zweiten Jahr vergrößert sie sich.
Was, wenn unsere Konstrukteure Solidworks gewohnt sind?
FreeCAD ist anders, aber lernbar. Erfahrungsgemäß brauchen erfahrene Konstrukteure zwei bis drei Wochen, bis sie produktiv sind. Wir begleiten den Übergang mit zwei bis vier Schulungsterminen und einer Standardteile-Bibliothek, die Ihr Team in den ersten Tagen entlastet.
Können wir kommerzielle und Open-Source-CAD parallel betreiben?
Ja, das ist sogar oft die saubere Lösung. Solidworks oder Inventor bleiben für komplexe Baugruppen und Norm-Zeichnungen, FreeCAD plus Eigene Pipeline übernehmen den Rest. Über STEP-Import lassen sich Modelle zwischen den Welten austauschen. Wir richten beide Workflows so ein, dass sie miteinander reden können.
Was passiert mit unseren bestehenden Konstruktionsdaten?
Bestehende STEP-, STL- und DXF-Dateien sind unproblematisch und werden direkt importiert. Native Solidworks- oder Inventor-Dateien lassen sich konvertieren, aber dabei gehen meist die Konstruktionsschritte verloren – das fertige Modell bleibt, der Bearbeitungsbaum nicht. Für Daten, die häufig geändert werden, planen wir den Übergang gezielt.
Was ist mit Werkstattzeichnungen nach DIN?
FreeCAD bringt das TechDraw-Modul für Werkstattzeichnungen mit. Bemaßung, Schnitte, Stücklisten, Titelblock – alles vorhanden. Für die meisten KMU-Anwendungsfälle reicht das. Wer ISO-konforme Zeichnungssatz-Pflichten gegenüber Großkunden hat, sollte mit einer kommerziellen Lizenz parallel arbeiten oder die Zeichnungen extern fertigen lassen.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Tool-Stack einrichten: zwei bis drei Wochen vom ersten Telefonat bis zum produktiven Workflow. Eigene CAD-Pipeline: vier bis sechs Wochen, je nach Komplexität der Eingabemaske und Anzahl der Bauteilklassen. Komplett-Linie: sechs bis acht Wochen.
Was bedeutet "Eigentum statt Abo" konkret?
Die eingesetzten Tools (FreeCAD, Blender, CadQuery, OpenSCAD) sind ohne Lizenzgebühren nutzbar. Die eigene Pipeline, die wir für Sie bauen, gehört rechtlich vollständig Ihrem Haus – Quellcode, Templates, Standardteile-Bibliothek inklusive. Auch wenn Sie unseren Service-Vertrag später kündigen, läuft alles weiter. Sie können Ihren eigenen IT-Dienstleister damit beauftragen oder selbst weiterentwickeln.
Brauchen wir bestimmte Hardware?
Standard-PCs reichen für FreeCAD und Blender aus. Empfehlung: mindestens 16 GB RAM, eine dedizierte Grafikkarte ab Mittelklasse, SSD. Für komplexere Renderings oder FEM-Simulationen helfen 32 GB RAM und eine bessere GPU. Hardware liefern wir nicht – wir empfehlen bei Bedarf passende Konfigurationen.
Was passiert, wenn ein Konstrukteur das Unternehmen verlässt?
Genau dann zahlt sich der eigene Stack besonders aus. Bei kommerziellen Lizenzen fällt der Account-Wechsel oft mit Re-Aktivierungsgebühren oder Lizenz-Audits zusammen. Mit FreeCAD und einer eigenen Pipeline ändert sich nichts – neue Mitarbeitende installieren das Programm und arbeiten weiter.
Können wir den 3D-Druck direkt aus der Pipeline anstoßen?
Ja, das ist eine häufige Erweiterung. Aus der STL-Datei automatisch einen Slicer-Job für PrusaSlicer, OrcaSlicer oder Cura erzeugen, an einen Druckraum-Server senden, Status zurückmelden. Das ist Teil des Pakets "Eigene CAD-Pipeline" und erweitert sich auf Wunsch um Druck-Auftrags-Verwaltung.
Funktioniert das auch in der Cloud?
Wir bauen bewusst lokal. Die Eingabemaske kann auf Ihrem Server laufen (im Hausnetz oder bei einem deutschen Hoster), die CAD-Berechnung passiert dort. Cloud-Zwang gibt es bei uns nicht – auch weil wir wissen, was Cloud-First-Verträge im sechsten Jahr kosten können.
Wir sind kein KMU, sondern Großunternehmen. Passt das auch?
Für Großunternehmen ist der Tool-Stack-Wechsel selten der erste Schritt. Sinnvoller ist meist eine eigene Pipeline neben der bestehenden CAD-Lösung – für wiederkehrende Bauteile, Konfiguratoren für Vertrieb, Self-Service-Schnittstellen für Kunden. Wir arbeiten gerne als Modul-Lieferant innerhalb einer größeren IT-Landschaft.