Vermietung30. Oktober 2026 · 11 Min. Lesezeit

Vermietung ohne Excel mit mietwerk©: sieben Fragen, die eine Vermieter-Software in Sekunden beantworten muss

Schreibtisch mit überquellendem Ordner voller Mietunterlagen und Rechnungen, daneben ein Laptop mit geordneter Objektübersicht

Wer hat diesen Monat überwiesen? Wann läuft welcher Vertrag aus? Was bleibt nach der Rate für die Bank übrig? Bei den meisten privaten Vermietern stehen die Antworten verteilt in einer Excel-Tabelle, einem Ordner im Regal und dem Mail-Postfach. Jede Frage kostet Suchzeit, und einmal im Jahr kostet die Nebenkostenabrechnung ein ganzes Wochenende. Dieser Beitrag zeigt die sieben Fragen, an denen die Tabelle scheitert, die Regeln, die dahinter stehen, und wie eine Vermieter-Software jede davon beantwortet.

12 MonateFrist für die Nebenkostenabrechnung nach Ende des Zeitraums
20 %Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in drei Jahren, regional 15 %
3 MietenHöchstbetrag der Kaution, Nettokaltmiete
2–3 %lineare AfA für Wohngebäude, je nach Baujahr

Woran die Excel-Tabelle scheitert

Excel ist ein gutes Rechenblatt und eine schlechte Verwaltung. Solange eine Wohnung an denselben Mieter vermietet ist, reicht eine Zeile pro Monat. Mit dem ersten Mieterwechsel, der ersten Staffelmiete, einem Leerstand und einer zweiten Immobilie beginnt die Tabelle zu wuchern: neue Blätter, kopierte Formeln, Farben als Statusanzeige. Die Fehler sind immer dieselben:

  • Zahlungen werden abgetippt. Wer die Kontoumsätze von Hand überträgt, übersieht Teilzahlungen und doppelt gebuchte Monate.
  • Fristen stehen nirgends. Vertragsende, Staffelstufe, Abrechnungsfrist und Rauchmelderprüfung leben im Kopf oder im Kalender, aber nicht neben dem Mieter.
  • Die Nebenkostenabrechnung beginnt jedes Jahr neu. Umlageschlüssel, Vorauszahlungen und Leerstandstage werden für jeden Mieter wieder zusammengesucht.
  • Belege und Zahlen sind getrennt. Die Rechnung des Dachdeckers liegt im Ordner, der Betrag in Zeile 214, und im Januar fragt das Steuerbüro nach beidem.
  • Niemand sonst kann mitarbeiten. Partner, Miterben oder Hausmeister bekommen die Datei per Mail und arbeiten an einer alten Fassung weiter.

Die sieben Fragen, die eine Vermieter-Software beantworten muss

Die folgenden Ansichten sind von uns gestaltete Beispiele aus mietwerk© mit erfundenen Daten. Sie zeigen, wie die Antwort aussehen sollte, egal welche Software Sie am Ende einsetzen.

Wer hat diesen Monat gezahlt?

Die wichtigste Monatsfrage. Die Antwort entsteht nicht durch Abtippen, sondern durch Abgleich: Die Umsatzdatei aus dem Online-Banking (CSV oder CAMT) wird eingelesen, jede Buchung über Name, Betrag und Verwendungszweck einem Mieter und einem Monat zugeordnet. Was nicht eindeutig ist, landet zur Prüfung bei Ihnen. Teilzahlungen bleiben als offener Rest stehen, bis der Rest eingeht.

mietwerk© · Mieteingänge Oktober
Oktober 2026 23 Buchungen importiert
Soll
14.860 €
Eingegangen
13.700 €
Offen
1.160 €
Zu prüfen
3
Brinkmann · EG links01.10. · „Miete Oktober EG li“
990 € bezahlt
Hoffmann · 1. OG links05.10. · „Miete Okt Rest folgt“
600 € von 1.020 €
Schäfer · 2. OGkeine Buchung gefunden
740 € offen
Praxis Dr. Lange · Gewerbe06.10. · „RG 2026-10 Miete“
2.380 € bezahlt

Beispielansicht: Abgleich der Kontoumsätze mit den Soll-Mieten. Offene Posten führen direkt zur Zahlungserinnerung.

Wann läuft was aus?

Vermietung ist eine Kette von Terminen: Vertragsende nach Kündigung, nächste Staffelstufe, Indexanpassung, Abrechnungsfrist, jährliche Rauchmelderprüfung (Pflicht und Zuständigkeit regelt die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes), Heizungs- und Aufzugswartung. Eine Software, die Fristen aus den Vertragsdaten selbst ableitet und rechtzeitig erinnert, ersetzt den Merkzettel am Kühlschrank.

mietwerk© · Fristen
Nächste 120 Tage Erinnerung anlegen
RauchmelderprüfungKanalstraße 21 · alle Einheiten
03.11.2026
Nebenkostenabrechnung 2025 zustellenKanalstraße 21 · § 556 Abs. 3 BGB
31.12.2026
Staffelmiete Peters +25 €1. OG rechts · aus Vertrag abgeleitet
01.01.2027
Vertragsende Hoffmann, Übergabe1. OG links · Kündigung vom 28.10.
31.01.2027

Beispielansicht: Fristen aus Verträgen, Abrechnungen und Wartungsplänen in einer Liste, Erinnerung per E-Mail.

Was bleibt nach der Rate für die Bank übrig?

Die Kaltmiete sagt wenig. Entscheidend ist der Cashflow nach Kapitaldienst: Mieteinnahmen minus nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltung, Rücklage, Zins und Tilgung. Erst diese Zahl zeigt, ob ein Objekt sich selbst trägt oder jeden Monat zugeschossen werden muss. Wichtig dabei: Die Tilgung kostet Liquidität, ist aber keine Werbungskost; für die Steuer zählen nur die Zinsen.

mietwerk© · Cashflow Kanalstraße 21
Oktober 2026 Finanzierung eingerechnet
Kaltmieten und Stellplätze
+ 4.460 €
Nicht umlagefähige KostenVerwaltung, Kontoführung, Reparaturen
− 310 €
Instandhaltungsrücklage1,00 € je m² Wohnfläche
− 412 €
Darlehen 4711Zins 945 € · Tilgung 995 €
− 1.940 €
Cashflow nach Kapitaldienst+ 1.798 €

Beispielansicht: Monatsrechnung je Objekt. Dieselbe Rechnung läuft über alle Objekte und das ganze Jahr.

Ist die Nebenkostenabrechnung fertig, und stimmt sie?

Die Abrechnung muss spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums beim Mieter sein (§ 556 Abs. 3 BGB), sonst ist eine Nachforderung in der Regel ausgeschlossen. Umlegen dürfen Sie nur, was im Mietvertrag vereinbart ist und in der Betriebskostenverordnung steht. Heiz- und Warmwasserkosten werden nach der Heizkostenverordnung zu 50 bis 70 Prozent nach Verbrauch verteilt. Leerstand trägt der Vermieter, Mieterwechsel im Jahr werden taggenau aufgeteilt.

Genau diese Regeln macht eine Software wiederholbar: Kostenarten werden einmal mit Umlageschlüssel angelegt, Vorauszahlungen kommen aus den gebuchten Mieteingängen, und im nächsten Jahr ändern sich nur die Beträge.

mietwerk© · Nebenkosten 2025 · Hoffmann
Abrechnung 01.01.–31.12.2025 PDF-Vorschau
GrundsteuerWohnfläche 78 / 412 m²
243,09 €
Wasser, AbwasserVerbrauch 61,2 m³
468,30 €
Heizung, Warmwasser70 % Verbrauch, 30 % Fläche
1.384,50 €
Müll3 von 11 Personen
278,18 €
Versicherung, Strom, ReinigungFläche und Einheiten
857,93 €
Ergebnis
Kosten Mieter
3.232,00 €
Vorauszahlungen12 × 210 €, aus Mieteingängen
2.520,00 €
Nachzahlung712,00 €
Zustellung bis 31.12.2026

Beispielansicht: Abrechnung je Mieter mit Umlageschlüssel, Vorauszahlungsabgleich und Fristhinweis.

Welche Werte gehören in die Anlage V?

Einkünfte aus Vermietung werden je Objekt in der Anlage V erklärt: Mieteinnahmen einschließlich Umlagen, dagegen Werbungskosten wie Schuldzinsen, Erhaltungsaufwand, Betriebskosten, Verwaltungskosten und die Abschreibung. Die lineare AfA für Wohngebäude beträgt nach § 7 Abs. 4 EStG 2 Prozent bei Fertigstellung zwischen 1925 und 2022, 2,5 Prozent bei Gebäuden vor 1925 und 3 Prozent ab 2023. Abgeschrieben wird nur der Gebäudeanteil, nicht Grund und Boden.

Die 15-Prozent-Grenze in den ersten drei Jahren

Renovieren Sie in den ersten drei Jahren nach dem Kauf für mehr als 15 Prozent der Gebäude-Anschaffungskosten (ohne Umsatzsteuer), werden die Kosten zu anschaffungsnahen Herstellungskosten (§ 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG). Sie wirken dann nicht sofort, sondern nur über die AfA. Eine Software, die Erhaltungsaufwand je Objekt seit Kaufdatum aufsummiert, zeigt die Grenze, bevor die nächste Rechnung sie überschreitet.

mietwerk© · Anlage V 2025 · Ahornweg 3
Kauf 03/2024 · Gebäudeanteil 340.000 € 15-%-Grenze beachten
Erhaltungsaufwand seit KaufBad, Fenster, Elektrik
38.900 €
76 % von 51.000 € (15 %) ausgeschöpft · Grenze läuft bis 03/2027
AfA linear 2 %Baujahr 1972
6.800 €
Schuldzinsen 2025
8.420 €
Belege vollständig41 von 41 Buchungen mit Beleg
bereit

Beispielansicht: Steuerwerte je Objekt mit Belegprüfung. Die steuerliche Beurteilung bleibt beim Eigentümer oder Steuerbüro.

Darf ich die Miete erhöhen, und um wie viel?

Für die Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete gelten drei Grenzen (§ 558 BGB): Die Miete muss bei Wirksamwerden seit 15 Monaten unverändert sein, das Verlangen darf frühestens ein Jahr nach der letzten Erhöhung gestellt werden, und innerhalb von drei Jahren sind höchstens 20 Prozent zulässig, in Gebieten mit entsprechender Verordnung 15 Prozent. Staffelmieten (§ 557a BGB) und Indexmieten (§ 557b BGB) folgen eigenen Regeln und schließen die Erhöhung auf die Vergleichsmiete aus.

mietwerk© · Mieterhöhung prüfen · EG links
Kaltmiete heute78 m²
780 € · 10,00 €/m²
Miete vor drei Jahren
720 €
Kappungsgrenze 20 %Basis 720 €
864 €
VergleichsmieteMietspiegel, Ihre Eingabe
850 €
Ergebnis
bis 850 €
frühestens wirksam 01.02.2027 · letzte Erhöhung 01.11.2025
Schreiben vorbereiten

Beispielansicht: Die niedrigere der beiden Grenzen gilt. Vergleichsmiete und Gebietsstatus tragen Sie selbst ein.

Wo ist das Dokument?

Mietvertrag, Übergabeprotokoll, Kautionsnachweis, Energieausweis, Abrechnungen, Rechnungen: Jedes Dokument gehört zu einem Objekt, einer Einheit oder einem Mieter. Die Kaution von höchstens drei Nettokaltmieten muss getrennt vom eigenen Vermögen angelegt werden (§ 551 BGB); den Nachweis braucht spätestens der Auszug. Belege zu Werbungskosten sollten so lange aufbewahrt werden, wie das Finanzamt nachfragen kann, und bei Gebäude-AfA und Kaufunterlagen über die gesamte Haltedauer.

Excel, Ordner und Software im Vergleich

AufgabeExcel und OrdnerSoftware von der StangeEingerichtete Vermieter-Software
Mieteingangabtippen, Teilzahlungen gehen unterKontoabruf, oft nur für bestimmte BankenUmsatzdatei jeder Bank, Bankabruf zusätzlich
Nebenkostenjedes Jahr neu, FormelfehlerVorlage, Schlüssel selbst einrichtenSchlüssel einmal eingerichtet, Daten übernommen
Anlage Vim Januar zusammensuchenAuswertung, Belege getrenntWerte und Belege je Objekt und Jahr
FristenKalender oder KopfErinnerungen, teils manuellaus Verträgen abgeleitet, mit Vorlauf
Altdatenbleiben in alten DateienImport selbst vorbereitenÜbernahme geprüft gegen Ihre Listen
Datenorteigener Rechner, oft ohne SicherungAnbieter-CloudServer in Deutschland oder eigener Server

Bankanbindung: was realistisch ist

„Automatische Bankanbindung“ steht in fast jeder Produktbeschreibung. Technisch gibt es zwei Wege. Der Kontoabruf über eine Bankschnittstelle holt Umsätze selbstständig, braucht aber je nach Bank einen zugelassenen Kontoinformationsdienst, eine regelmäßige Freigabe mit zweitem Faktor und funktioniert nicht bei jedem Institut gleich gut. Der Import der Umsatzdatei (CSV oder CAMT) aus dem Online-Banking funktioniert dagegen bei jeder Bank, ohne dauerhaften Zugriff Dritter. Für private Vermieter mit ein bis zwei Mietkonten ist der Dateiimport einmal im Monat oft der robustere Weg, der Bankabruf eine Bequemlichkeit obendrauf.

Datenschutz: Mieterdaten sind personenbezogen

Namen, Kontodaten, Zahlungsverhalten und Schriftverkehr von Mietern fallen unter die DSGVO. Für eine Software, die ein Dienstleister betreibt, braucht es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Achten Sie auf Serverstandort, verschlüsselte Verbindungen, Zugänge mit zweitem Faktor, tägliche Sicherung und einen vollständigen Export. Bewertungen von Mietern („zuverlässig“, „auffällig“) sind heikel: Speichern Sie Tatsachen wie Zahlungseingänge, keine Einschätzungen über Personen.

Checkliste für die Auswahl

  • Werden Mieteingänge aus der Umsatzdatei Ihrer Bank zugeordnet, auch Teilzahlungen?
  • Rechnet die Nebenkostenabrechnung Leerstand und Mieterwechsel taggenau und mit Heizkostenverordnung?
  • Gibt es Werte für die Anlage V je Objekt, mit Belegen an jeder Zeile?
  • Werden Fristen aus Staffel-, Index- und Vertragsdaten abgeleitet?
  • Können Partner, Miterben oder das Steuerbüro mit eigenen Rechten mitarbeiten?
  • Wo liegen die Daten, und bekommen Sie jederzeit einen vollständigen Export?
  • Übernimmt jemand Ihre bisherigen Excel-Listen, und wird die Übernahme geprüft?
  • Steht der Preis für Einrichtung und Betrieb vor Beginn fest?

Was wir dafür bauen

Mit mietwerk© richten wir eine Vermieter-Software für Ihren Bestand ein: Objekte, Mieter, Mieteingänge, Nebenkosten, Anlage-V-Werte, Cashflow, Fristen und Dokumente an einem Ort, im Browser und am Handy. Remote, ganz ohne Zugriff auf Ihren Rechner, auf Servern in Deutschland, als Lizenz + Service mit schriftlichem Festpreis vor dem Start.

Einrichtung für Ihren Bestand

Objekte, Einheiten, Verträge, Umlageschlüssel und Fristen vollständig angelegt.

Übernahme aus Excel

Ihre bisherigen Listen übernommen und gegen das Original geprüft.

Kontoimport und Bankabruf

Umsatzdatei jeder Bank, automatischer Abruf nach Absprache.

Betrieb und Sicherung

Server in Deutschland, tägliche Sicherung, Auftragsverarbeitung, Export jederzeit.

Weiterlesen: Miet-Portal: Schadensmeldung per Foto für Ihre Mieter und Bankumsätze sauber importieren.

Quellen

Stand: 30. Oktober 2026. Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Oberflächen in diesem Beitrag sind von uns gestaltete Beispielansichten mit erfundenen Werten.

Schluss mit Tabelle, Ordner und Postfach?

Schreiben Sie uns, wie viele Einheiten Sie vermieten und womit Sie heute arbeiten. Wir antworten persönlich mit einem Vorschlag für die Einrichtung von mietwerk© und einem Festpreis.

  • Mieteingänge mit Kontoabgleich
  • Nebenkostenabrechnung je Mieter
  • Werte für die Anlage V
  • Fristen und Dokumente je Objekt
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Häufig gestellte Fragen

Ab wie vielen Wohnungen lohnt sich eine Vermieter-Software?

Schon ab einer Wohnung, wenn Nebenkostenabrechnung und Anlage V jedes Jahr wieder bei null anfangen. Spätestens ab drei bis vier Einheiten, mit Mieterwechseln, Staffel- oder Indexmieten und einer Finanzierung, ist eine Excel-Liste nicht mehr verlässlich zu pflegen.

Bis wann muss die Nebenkostenabrechnung beim Mieter sein?

Spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums (§ 556 Abs. 3 BGB). Für das Kalenderjahr 2025 also bis zum 31.12.2026. Kommt sie später, kann der Vermieter keine Nachzahlung mehr verlangen, es sei denn, er hat die Verspätung nicht zu vertreten. Ein Guthaben des Mieters bleibt trotzdem auszuzahlen.

Welche AfA gilt für vermietete Wohngebäude?

Linear 2 Prozent im Jahr für Gebäude, die nach 1924 und vor 2023 fertiggestellt wurden, 2,5 Prozent für Gebäude vor 1925 und 3 Prozent für Fertigstellungen ab 2023 (§ 7 Abs. 4 EStG). Für neue Wohngebäude mit Baubeginn zwischen Oktober 2023 und September 2029 ist zusätzlich eine degressive AfA von 5 Prozent möglich. Grund und Boden wird nicht abgeschrieben.

Wie hoch darf eine Mieterhöhung auf die Vergleichsmiete sein?

Höchstens 20 Prozent innerhalb von drei Jahren, in Gebieten mit Kappungsgrenzen-Verordnung 15 Prozent (§ 558 BGB). Die Miete muss bei Wirksamwerden seit 15 Monaten unverändert sein, das Erhöhungsverlangen darf frühestens ein Jahr nach der letzten Erhöhung gestellt werden. Staffel- und Indexmieten folgen eigenen Regeln.

Kann eine Vermieter-Software die Mieteingänge automatisch vom Konto holen?

Ja, über einen Kontoabruf per Bankschnittstelle. Der verlässliche Grundweg ist aber der Import der Umsatzdatei (CSV oder CAMT) aus dem Online-Banking: Er funktioniert mit jeder Bank, braucht keinen Drittanbieter und keinen dauerhaften Kontozugriff. Die Zuordnung zu Mieter und Monat übernimmt die Software in beiden Fällen.

Darf ich Mieterdaten in einer Cloud-Software speichern?

Ja, wenn der Anbieter die Daten im Auftrag verarbeitet, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung besteht und die Daten angemessen geschützt sind. Ein Server in Deutschland, verschlüsselte Verbindungen, Zugänge mit zweitem Faktor und ein vollständiger Export machen die Prüfung einfach.

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