Black Forest Labs: FLUX-Bildmodelle aus Freiburg per API nutzen
Black Forest Labs ist eines der bekanntesten KI-Unternehmen Deutschlands. Das Team aus Freiburg entwickelt die FLUX-Modelle, mit denen sich Bilder aus Text erzeugen und bestehende Bilder gezielt bearbeiten lassen. Der Beitrag zeigt, was die Firma anbietet und wie Betriebe die Modelle über die Schnittstelle in eigene Abläufe einbinden können.
Bild- und Videomodelle der FLUX-Familie, per API und offenen Gewichten
- LandDeutschland
- SitzFreiburg im Breisgau
- Gegründet2024
- Schnittstelleja, öffentlich dokumentiert
Was Black Forest Labs macht
Black Forest Labs wurde 2024 von Forschern gegründet, die zuvor an Latent Diffusion und Stable Diffusion mitgearbeitet haben. Die Firma arbeitet von Laboren in Freiburg und San Francisco aus und entwickelt generative Modelle für visuelle Inhalte. Im Dezember 2025 sammelte sie in einer Series B 300 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 3,25 Milliarden US-Dollar ein.
Bekannt wurde das Unternehmen mit FLUX.1, danach folgte FLUX.2. Am 23. Juli 2026 stellte Black Forest Labs FLUX 3 vor: ein multimodales Modell, das gemeinsam auf Bild, Video, Audio und die Vorhersage von Handlungen trainiert ist. FLUX 3 Video erzeugt laut Hersteller Clips von bis zu 20 Sekunden, auf Wunsch mit Ton. Offene Varianten von FLUX 3 sind für später im Jahr 2026 angekündigt.
Die Produkte im Überblick
Das Angebot gliedert sich in Modellfamilien und Zugangswege. Wer nur testen will, nutzt den Playground im Browser. Für den produktiven Einsatz gibt es die API, für den Betrieb auf eigener Hardware die offenen Gewichte.
- FLUX 3 Image und Image Klein. Bilderzeugung mit Textdarstellung und Umsetzung komplexer Vorgaben, Klein als schnellere Variante.
- FLUX 3 Video. Videoclips bis 20 Sekunden mit optionalem Ton, zum Start im Early Access.
- FLUX.2. Bisherige Modellgeneration für Bilderzeugung und Bildbearbeitung, laut Dokumentation weiter voll unterstützt.
- FLUX Tools. Gezielte Bearbeitung wie Bild erweitern, Objekte entfernen, Schärfen und virtuelle Anprobe.
- Offene Gewichte. Ausgewählte Modelle über Hugging Face und GitHub für den Betrieb auf eigener Infrastruktur, mit eigener Lizenzseite.
- Enterprise. Angebot für größere Organisationen, die Firma nennt SOC 2 und ISO 27001.
Für wen das Angebot gedacht ist
Die API richtet sich an Entwickler und Unternehmen, die Bilder in größerer Zahl oder automatisiert erzeugen wollen: Onlinehändler, Agenturen, Verlage und Softwareanbieter. Auf der Website zeigt die Firma unter anderem Adobe und Microsoft als Nutzer, Canva gehörte zu den Startpartnern von FLUX 3. Für kleinere Betriebe ist die API interessant, weil der Einstieg per Self-Service über ein Guthabenkonto läuft.
Wer Bilddaten nicht an einen externen Dienst geben möchte, kann offene FLUX-Modelle auch lokal betreiben. Dabei ist die jeweilige Lizenz zu prüfen, denn nicht jede offene Variante ist für kommerzielle Nutzung ohne Weiteres freigegeben. Mehr dazu auf unserer Seite zu lokaler KI.
Die Schnittstelle
REST-API für alle aktuellen FLUX-Modelle, dokumentiert mit Endpunkt-Referenz. Zugang per Self-Service: Konto anlegen, Guthaben aufladen, API-Schlüssel erzeugen. Zur Dokumentation
Was wir mit Black Forest Labs für Sie bauen
Wir binden die FLUX-API an Ihre bestehenden Systeme an, damit Bilder dort entstehen, wo Sie sie brauchen. Auf Wunsch richten wir offene FLUX-Modelle auf einem eigenen Server ein.
- Produktbilder und Freisteller direkt aus dem Shop-Backend erzeugen, etwa für neue Farbvarianten
- Bildvarianten für Social Media und Newsletter automatisch aus einem Motiv und einer Textvorgabe
- Bildbearbeitung im Ablauf: Hintergründe tauschen, Objekte entfernen, Formate für verschiedene Kanäle
- Lokaler Betrieb offener FLUX-Modelle auf Ihrem Server, wenn Bilddaten im Haus bleiben sollen
Mehr dazu: KI-Bilder, KI für Onlineshops, Lokale KI
Quellen
- Black Forest Labs, Website
- Black Forest Labs, API-Dokumentation
- deutsche-startups.de, Series B (Dezember 2025)
- DataNorth, Black Forest Labs veröffentlicht FLUX 3
Stand der Angaben: 19. Oktober 2026. Die Netzhandwerker sind kein Partner der genannten Firmen. Produkt- und Firmennamen gehören den jeweiligen Inhabern, Logos dienen nur der Kennzeichnung.