Serverraum-Monitoring
Temperatur, Stromausfall, USV im Blick
Ihr kleiner Serverraum hat im Sommer 32 Grad, und Sie merken es erst, wenn der Server ausfällt? Wir installieren günstige Sensoren, bauen ein Dashboard und schalten Alarm per SMS ein. Ohne teure Enterprise-Lösung, ohne monatliches Cloud-Abo. Einrichtung ab 890 Euro.
Enterprise-Überwachung oder eigene Sensoren?
APC NetBotz, Schneider StruxureWare, Siemens MindSphere – die großen Lösungen für Serverraum-Überwachung sind für Rechenzentren gebaut. Für einen Mittelstands-Serverraum mit drei Servern ist das Overkill.
Konzern-Produkt
- Anschaffung ab 3.000 Euro, oft deutlich mehr
- Wartungsvertrag mit Jahresgebühr – 500 bis 2.000 Euro
- Einrichtung durch zertifizierten Techniker – mehrere Tage
- Funktionen für Rechenzentren, die ein Mittelstand nie braucht
- Bei Hersteller-Wechsel komplette Neuanschaffung
Maßgeschneidert
- Einmalige Einrichtung ab 890 Euro inklusive Sensoren
- Keine Wartungsverträge – nur bei Bedarf nachbestellbar
- Meist an einem Arbeitstag vor Ort oder remote eingerichtet
- Genau die Funktionen, die ein kleiner Serverraum braucht
- Sensoren-Hardware ist Standard und lässt sich überall tauschen
Einmal installiert, dann läuft es unauffällig. Einrichtung ab 890 Euro.
Serverraum beschreibenWelche Werte wir typischerweise überwachen
Die häufigsten Messgrößen in kleinen Serverräumen – je nach Bedarf kombinierbar.
Temperatur
Kontinuierliche Messung an mehreren Punkten: Zuluft, Abluft, Rack-Innenraum. Alarm bei Überschreitung Ihres Schwellwerts.
Luftfeuchtigkeit
Zu trocken fördert statische Entladungen, zu feucht führt zu Kondensat. Überwachung in beide Richtungen mit Alarm.
Stromausfall
Erkennt Netzspannungs-Wegfall sofort, noch bevor die USV einschreitet. Meldung per SMS, damit Sie das geregelte Herunterfahren einleiten können.
USV-Status
Wird die USV beansprucht, wie lange reicht die Batterie noch, wann war die letzte Wartung. Auslesung bei APC, Eaton, Riello und anderen gängigen Marken.
Tür-Kontakt
Wer war wann im Serverraum. Nützlich für kleine Firmen ohne Zutrittskontroll-System, aber mit Nachweispflicht.
Rauch und Wassermelder
Ergänzende Sensoren für Brand- und Wasserschaden-Früherkennung. Speziell wichtig bei Serverräumen im Keller.
Netzwerk-Erreichbarkeit
Periodisches Anpingen Ihrer wichtigsten Server und Switches. Bei Ausfall Alarm, auch bevor ein Nutzer etwas bemerkt.
Klimaanlage
Über Modbus- oder Netzwerk-Schnittstelle auslesen: Betriebszustand, Fehlerspeicher, Filter-Sättigung.
Für welche Firmen das lohnt
Vier typische Konstellationen, in denen sich Serverraum-Monitoring schnell bezahlt macht.
Mittelständler mit eigenem Serverraum
Drei bis fünf Server, ein Rack, eine Klimaanlage, eine USV. Wenn das alles ohne Überwachung läuft, bezahlt sich ein Monitoring spätestens beim ersten vermiedenen Ausfall.
Arztpraxen und Kanzleien
Ein oder zwei Server im Technikraum, oft ohne Klimaanlage – im Sommer wird es kritisch. Ein kleines Temperatur-Monitoring kostet weniger als ein Tag Praxis-Ausfall.
Handwerksbetriebe mit Server-Keller
Der Server steht im Keller, die USV auch, niemand geht regelmäßig runter. Ein Sensor plus Alarm per SMS verhindert, dass Sie erst beim Wassereinbruch merken was passiert.
Agenturen und Büros mit NAS
Selbst ein gutes NAS im Büroschrank braucht Aufmerksamkeit – Temperatur, Lüfterdrehzahl, SMART-Werte der Festplatten. Ein kleines Dashboard zeigt alles an einem Ort.
So funktioniert's
So lösen wir Ihr Problem per Fernwartung – in vier einfachen Schritten.
Anfrage senden
Sie beschreiben Ihr Problem
Verbindung herstellen
Sicherer Zugriff auf Ihren PC
Problem beheben
Wir lösen es vor Ihren Augen
Ergebnis bestätigt
Alles läuft – und Sie wissen warum
Sie zahlen nur bei Erfolg
Können wir Ihr Problem nicht lösen, berechnen wir Ihnen nichts. So einfach ist das.
Alle angegebenen Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und daher nicht ausgewiesen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Sensoren verwenden Sie?
Wir setzen meist auf LoRaWAN-Sensoren (Dragino, Milesight) oder Netzwerk-Sensoren (HWg, Shelly Pro). Für spezielle Fälle Siemens-KNX oder 1-Wire. Die Hardware ist standardisiert, jederzeit tauschbar und kostet zwischen 40 und 200 Euro pro Sensor – je nach Messgröße.
Wo läuft das Dashboard?
Auf einem kleinen Server in Deutschland (Hetzner, IONOS) oder bei Bedarf direkt in Ihrem Netzwerk auf einem Raspberry Pi oder einer kleinen Industrie-Hardware. Die Entscheidung hängt davon ab, wie kritisch die Daten sind und welche Anbindung vor Ort verfügbar ist.
Wie kommen die Sensor-Daten zum Dashboard?
Bei LoRaWAN: Ein kleines Gateway (ab 150 Euro) empfängt die Funk-Signale und leitet sie ins Internet weiter. Bei Netzwerk-Sensoren: Direkter Anschluss ans Firmennetz. Bei 1-Wire oder Modbus: kleiner Gateway-PC übernimmt die Übersetzung.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Das Gateway und die Sensoren sind typischerweise an der gleichen USV wie der Serverraum – sie funktionieren weiter, auch wenn der Strom weg ist. Die Alarmierung (SMS) nutzt LTE oder die reguläre Internet-Verbindung. Falls die komplett ausfällt, alarmiert ein Watchdog-System extern.
Wie zuverlässig ist das?
Ein gut eingerichtetes Monitoring-System fällt deutlich seltener aus als die überwachten Systeme. Wir empfehlen zusätzlich einen externen Watchdog (kleiner Raspberry Pi bei uns oder im Nachbarbüro), der regelmäßig prüft, ob das Haupt-Monitoring noch lebt. Kostet kaum etwas und fängt den schlimmsten Fall ab.
Können Sie auch bestehende Sensoren einbinden?
Ja. Wenn Sie schon APC-PDUs, Eaton-USVs oder KNX-Wetterstationen haben, binden wir die über die jeweilige Standard-Schnittstelle ein. Neuer Hardware-Kauf nur dort, wo wirklich nötig.
Wer kommt bei einem Alarm?
Das entscheiden Sie. Der Alarm geht standardmäßig per E-Mail und SMS an die von Ihnen benannten Personen. Bei kritischen Alarmen auch als Anruf – dafür nutzen wir die gleiche Sprach-Plattform wie unser eigener KI-Telefonassistent. Einsatz von Technikern vor Ort ist Ihre Entscheidung: eigenes Personal, Hausmeister, externer Dienstleister.
Beschreiben Sie Ihr Problem
Wir melden uns bei Ihnen und finden eine Lösung.
