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Werkstatt-Service · Pilot

Pestizid-Scanner – Etikett fotografieren, Klartext bekommen

Sie fotografieren ein Pestizid-Etikett, einen Spritzkanister oder einen halb verwitterten Aufkleber an einem Fass. Wir lesen Etikett und Piktogramme KI-unterstützt aus, plausibilisieren menschlich und stellen allgemeine Informationen aus öffentlichen Registern (BVL-Pflanzenschutzmittel-Datenbank, EU-Zulassungsregister, CLP) zusammen. Die Akte ersetzt keine Pflanzenschutz-Beratung, kein Sicherheitsdatenblatt, keine Laboranalyse, keine medizinische Beurteilung und keine Rechtsberatung. Erste Anfrage als Werkstatt-Test ohne Berechnung.

Smartphone scannt ein Pflanzenschutz-Etikett auf einer Werkbank
Pilotprodukt · Wichtige Hinweise: Der Pestizid-Scanner liefert allgemeine Sicherheits- und Informationshinweise aus Etikett, Sicherheitsdatenblatt und öffentlichen Registern (BVL, EU). Die Akte ist keine Beratung zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Sinne § 9/§ 10 PflSchG, keine Empfehlung, ein Mittel anzuwenden, zu dosieren oder zu entsorgen, kein Sicherheitsdatenblatt, keine Laboranalyse, keine medizinische Beurteilung, keine Notfallberatung und keine Rechtsberatung. Für verbindliche Pflanzenschutzberatung wenden Sie sich an den Pflanzenschutzdienst der LWK NRW oder eine sachkundige Stelle. Angaben zum Zulassungsstatus können sich ändern — maßgeblich sind die aktuellen Register und die Kennzeichnung des konkreten Produkts. Die Akte wird KI-unterstützt erstellt und anschließend menschlich plausibilisiert; die KI kann Fehler machen.
Notfall: Bei akuten Symptomen, Hautkontakt mit Chemikalien oder Vergiftungsverdacht sofort den Giftnotruf (z. B. Berlin 030 19240, Bonn 0228 19240, München 089 19240) oder den ärztlichen Notdienst / 112 anrufen — nicht auf eine Antwort von uns warten.
Was Sie bekommen

Eine verständliche Wirkstoff-Information — kein Datenblatt-Wust

Pestizid-Etiketten sind absichtlich sperrig: Mischung aus Handelsname, Wirkstoff in Gramm pro Liter, EU-Zulassungsnummer, H- und P-Sätzen, Karenzzeiten pro Kultur, Bienen-Klassifikation. Wer keinen Pflanzenschutz-Sachkundenachweis hat, blickt da nicht durch. Wir übersetzen das Etikett in eine Informations-Akte, die jeder versteht. Die Akte ist eine allgemeine Informationsaufbereitung — keine Pflanzenschutz-Beratung im Sinne PflSchG.

Wirkstoff laut Etikett

Was laut aufgelesenem Etikett enthalten ist, in welcher Menge und welche Wirkstoff-Familie. Beispiel: „Etikett zeigt Glyphosat-Isopropylammonium 360 g pro Liter, Wirkstoffgruppe Aminophosphonate." Maßgeblich bleibt die Kennzeichnung des konkreten Produkts.

Gefahrenpiktogramme nach CLP

EU-CLP-Klassifikation in Klartext: Bedeutung der Piktogramme, H-Sätze (Gefahren) und P-Sätze (Schutz) — als Information, nicht als Sicherheits-Beratung. Verbindlich ist das Sicherheitsdatenblatt (SDB) des Herstellers.

Hinweise auf Karenzzeit-Angaben

Wo Karenzzeiten im Etikett zu finden sind und wie sie generell zu verstehen sind. Konkrete Pflanzenschutz-Beratung im Einzelfall (Anwendung, Dosierung, Kultur-spezifische Wartezeit) erfolgt durch sachkundige Stellen.

Bienen- und Insekten-Klassifikation

Erläuterung der B1- bis B4-Klassifikation als allgemeine Information. Eine konkrete Anwendungs-Empfehlung (Bienenflug-Zeit, Schutzstreifen, Genehmigungs-Lage) erfolgt nicht — dafür ist der Pflanzenschutzdienst zuständig.

Drift-Verhalten allgemein

Allgemeine physikalisch-chemische Hinweise zum Wirkstoff (Flüchtigkeit, Aerosol-/Tröpfchen-Verhalten) aus öffentlichen Registern. Keine standortbezogene Drift-Prognose, keine Genehmigungs-Bewertung.

Allgemeine Sicherheits-Hinweise

Zusammenfassung dessen, was Etikett und Sicherheitsdatenblatt allgemein zu Lagerung, Handhabung und Entsorgung sagen. Keine konkrete Handlungs-Empfehlung im Drift-Fall, keine medizinische Beurteilung, keine Notfallberatung. Bei akuten Symptomen: Giftnotruf oder 112.

So läuft eine Anfrage

Vom Foto bis zur Informations-Akte

01

Foto machen

Smartphone reicht. Gut: scharfes Etikett, lesbarer Text, Hauptseite mit Wirkstoff-Angabe sichtbar. Auch verwitterte Etiketten oder unvollständige Aufkleber sind möglich — Lesbarkeit wirkt sich auf das Ergebnis aus. Bitte keine Personen, Kennzeichen, Kinder oder Nachbar-Adressen mit aufnehmen.

02

Hochladen

Bild im Formular hochladen. JPEG, PNG oder HEIC, bis 10 MB. Optional ein zweites Bild von der Rückseite oder von der Anwendungs-Tabelle.

03

Kontext beschreiben

Wenige Worte reichen: „Im Garten gefunden", „nicht sicher was es ist", „wie gehe ich mit dem Behälter um". Bitte keine Klarnamen Dritter, keine Hofbezeichnungen, keine Kennzeichen.

04

Werkstatt-Auswertung

In der Regel innerhalb eines Werktages liest unsere Werkstatt das Etikett KI-unterstützt aus, plausibilisiert das Ergebnis menschlich gegen öffentliche Register (BVL-Pflanzenschutzmittel-Datenbank, EU-Zulassungsregister) und bereitet die Information auf. Im Pilot-Modus aktuell als Werkstatt-Test ohne Berechnung — nach Launch zahlungspflichtig (Endpreise siehe Anfrage-Block).

05

Akte per Mail

Sie bekommen eine PDF-Akte mit den ausgelesenen Etikett-Angaben, Verweis auf die zugehörigen Register-Einträge, Stand-Datum und einer Klartext-Erklärung der Piktogramme. Bei Hinweisen auf Risiko-Konstellationen verweisen wir auf zuständige Stellen — wir treffen keine eigene Gefahren-Bewertung.

06

Bei Bedarf weiter

Wenn die Akte einen Verdacht auf eine Risiko-Konstellation nahelegt, vermitteln wir Kontaktdaten geeigneter Stellen (Pflanzenschutzdienst der LWK NRW, Kommunal- oder Umweltamt, fachkundige Anwältinnen und Anwälte). Die Vermittlung ist eine reine Kontaktdaten-Weitergabe — wir leisten keine Rechtsberatung und bewerten keine Ansprüche gegen Dritte.

Foto hochladen, Informations-Akte anfordern

Erste Anfrage als Werkstatt-Test im Pilot-Modus ohne Berechnung. Wir prüfen damit, wie gut die Erkennung in der Praxis funktioniert. Nach Pilot-Phase wird ein automatisierter Service eingerichtet — geplant ist eine Probe ab 49 € (Express 24h ab 89 €) und ein Verbands-/Behörden-Paket mit 10 Proben ab 390 €. Alle Preise sind dann Endpreise; als Kleinunternehmer gemäß §19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus; der Bestell-Button wird beim zahlungspflichtigen Launch eindeutig als „zahlungspflichtig bestellen" gekennzeichnet (§ 312j BGB), Widerrufsbelehrung und AGB werden ergänzt. Bis Pilot-Ende bleibt die Werkstatt-Anfrage offen.

Hinweis nach Art. 13 DSGVO · AI Act Art. 50: Verarbeitete Daten: hochgeladene Bilder, Dateiname, EXIF-Metadaten soweit vorhanden, Kontaktdaten, Kontextangaben, Analyseergebnis. Zweck: Erstellung und Versand der Informations-Akte. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertraglich/Vertrag), bei freiwilligen Zusatzangaben Einwilligung (lit. a). Empfänger / Auftragsverarbeiter: Hosting (All-Inkl), Mail-/PDF-System; eine KI-/OCR-Verarbeitung erfolgt entweder lokal in der Werkstatt oder über benannte EU-Auftragsverarbeiter — Details und aktuelle Anbieter-Liste in der Datenschutzerklärung. Speicherdauer: Bilder werden spätestens nach 30 Tagen gelöscht; die Informations-Akte und Kommunikation werden so lange aufbewahrt, wie für Vertrags- und Nachweiszwecke erforderlich. Keine Verwendung Ihrer Bilder für Modelltraining. Diese Akte wird KI-unterstützt erstellt und menschlich plausibilisiert; die KI kann Fehler machen — maßgeblich sind Etikett, Sicherheitsdatenblatt und behördliche Register.

Was wir typischerweise sehen

Häufige Fundstücke aus Schuppen und Hausmeister-Räumen

In den ersten Wochen Werkstatt-Test sehen wir vor allem alte Bestände: Spritzmittel aus den 1980ern und 1990ern, die seitdem nicht mehr in der Anwendung sind, aber immer noch im Schuppen stehen. Viele dieser Mittel sind heute nicht mehr in der EU zugelassen.

Stand der Übersicht: Mai 2026. Angaben zum Zulassungsstatus können sich ändern — maßgeblich sind die aktuellen Register (z. B. BVL-Pflanzenschutzmittel-Datenbank, EU-Pesticides-Database) und die Kennzeichnung des konkreten Produkts.

Wirkstoff-FamilieBeispiele Handelsnamen (alt)Status (Stand: Mai 2026, Quelle)
GlyphosatRoundup, Glyfos, TouchdownEU-Zulassung mit Auflagen erneuert; Anwendung in Privatgärten in Deutschland ab 2024 stark eingeschränkt (BVL/EU)
AtrazinGesaprimKeine EU-Zulassung mehr seit Kommissions-Entscheidung 2004 (Nichtaufnahme Anhang I) — Widerruf der nationalen Zulassungen folgte (EU)
Lindan (γ-HCH)HCH-Mittel, HolzschutzEU-weit langjährig nicht mehr zugelassen; im POP-/Stockholmer-Übereinkommen gelistet (UBA/EU)
DDTDiverse InsektizideIn Deutschland seit 1972 verboten; persistente Belastung (UBA)
ParaquatGramoxoneKeine EU-Zulassung mehr seit 2007 nach EuG-Urteil (EU)
NeonicotinoideGaucho, ConfidorMehrere Wirkstoffe (Imidacloprid, Clothianidin, Thiamethoxam) seit 2018 für Freilandanwendungen stark eingeschränkt (EU)
MancozebDithane, PenncozebEU-Genehmigung 2021 nicht erneuert (EU)
ChlorpyrifosDursbanEU-Genehmigung Anfang 2020 nicht erneuert (EU)

Wenn Sie eines dieser Mittel im Schuppen finden, gehört es zur Schadstoff-Sammelstelle / kommunalen Problemstoff-Sammlung, nicht in den Restmüll und nicht in die Kanalisation. Unsere Akte enthält bei Altlasten einen allgemeinen Hinweis auf die Entsorgung — eine konkrete Entsorgungs-Beratung im Einzelfall erfolgt durch die zuständige Abfallbehörde / Schadstoff-Annahmestelle.

Teil der naturwerk©-Initiative

Der Pestizid-Scanner ist eines von mehreren Bürger-Tech-Modulen unter der Marke naturwerk© — der Manufaktur-Linie der Netzhandwerker für bezahlbare Sensorik gegen Umweltbelastung. Weitere Module: Drift-Wächter mit spuerwerk©-Sensorik gegen Pestizid-Drift, Lärm-Wächter, Licht-Wächter, Spritzalarm-PWA für Crowdsourcing, Gülle-Wächter für Ammoniak und H₂S, Mikroplastik-Sammler, Bienenfeind-Karte für Imker.

„Wir machen Belastungen messbar — sachlich, dokumentiert und nachvollziehbar."

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