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PV, Prozesse, digitale Infrastruktur

Energy Sharing ab 2026Wir bauen die digitale Schicht dazwischen

Ab dem 1. Juni 2026 kommt mit Paragraph 42c EnWG erstmals ein echter Rahmen für Energy Sharing in Deutschland. Damit PV-Strom in WEGs, Hausgemeinschaften oder kleinen Quartieren sinnvoll geteilt werden kann, brauchen Sie mehr als Solarmodule: Teilnehmerdaten, Rollenlogik, Dokumente, Monitoring und klare Prozesse.

Start: 1. Juni 2026 Smart Meter und Verträge bleiben Pflicht Kein Stromvertrieb, keine Rechtsberatung
Hausverwaltungs-Schreibtisch mit Energy-Sharing-Unterlagen, Laptop, Solar-Broschüre und Blick auf ein Wohnhaus mit Photovoltaik-Anlage
Sie suchen Beratung statt IT-Umsetzung? Wenn Sie eher eine fachliche Stellungnahme zu Wirtschaftlichkeit, Smart-Meter-Voraussetzungen oder Vertrags-Konditionen brauchen, ist unsere Energy-Sharing-Beratung der richtige Einstieg – ab 29 €.
Zur Beratung →
WEGs Mehrfamilienhäuser Hausgemeinschaften kleine Quartiere Energiegenossenschaften Solarteure Energieberater digitale Betreiber-Cockpits

Was sich 2026 wirklich ändert

Energy Sharing klingt auf den ersten Blick einfach. In der Praxis ist es ein reguliertes Modell mit Messung, Verträgen, Reststrom, Marktkommunikation und sauberer Zuordnung aller Beteiligten.

1

Neue Rechtsgrundlage

Mit Paragraph 42c EnWG gibt es erstmals einen klaren Rahmen für die gemeinschaftliche Nutzung von EE-Strom über das öffentliche Netz.

2

Start ab 1. Juni 2026

Ab diesem Datum müssen Verteilnetzbetreiber das Modell technisch und prozessual unterstützen. Vorher ist es kein regulärer Standardprozess.

3

Smart Meter und Reststrom bleiben

Energy Sharing ersetzt die normale Belieferung nicht komplett. Zähler, Rollen und Reststromlieferung müssen weiterhin sauber organisiert werden.

4

Es braucht Datenordnung

Teilnehmerlisten, Vertragsstrecken, Dokumente, Zählpunkte und Statusinformationen müssen digital beherrschbar sein, sonst scheitert das Projekt an der Umsetzung.

Wo Netzhandwerker sinnvoll mitmacht

Wir verkaufen keinen Strom. Wir bauen das System dahinter: Oberflächen, Datenflüsse und Workflows, die aus einer guten Idee ein betreibbares Projekt machen.

Teilnehmer erfassen und freigeben

Eigentümer, Bewohner, Nutzungsstellen und Rollen sauber aufnehmen, prüfen und freigeben.

Dokumente digital vorbereiten

Unterlagen anfordern, hochladen, versionieren und für Betreiber oder Verwaltung geordnet zusammenhalten.

Zähler und Datenquellen zuordnen

Smart-Meter-Daten, Zählerbezeichnungen und Teilnehmerbezug nachvollziehbar strukturieren.

Rollenlogik abbilden

Betreiber, Teilnehmer, Verwaltung, Installateur und externe Partner mit klaren Ansichten und Aufgaben.

Monitoring für Erzeugung und Bezug

Erzeugung, Bezug, Ausfälle und Auffälligkeiten in einem klaren Cockpit sichtbar machen.

Dashboard für Gemeinschaften

Statusseite für WEG, Hausgemeinschaft oder Quartier mit Fortschritt, Teilnehmerstand und offenen Punkten.

Exporte für Abrechnung vorbereiten

Daten für Steuerberater, Verwaltung oder externe Abrechnungssysteme in nutzbare Form bringen.

Schnittstellen bauen

Installateur, Energieberater, Verwaltung oder CRM anbinden, statt Daten per Hand hin und her zu kopieren.

Schreibtisch von oben mit Bauplan, Zähler-Datenblatt, Teilnehmer-Formularen, Notizbuch, Laptop und Solar-Modul — die typische Realität einer Energy-Sharing-Vorbereitung

So sieht der Ablauf in der Praxis aus

Die PV-Anlage liefert nicht direkt in eine private Insel, sondern in ein reguliertes Zusammenspiel aus Messung, Verteilnetz, Teilnehmerzuordnung und Reststromversorgung. Genau deshalb reicht ein loses Excel-Sheet nicht mehr.

  • PV-Erzeugung muss sauber gemessen und zugeordnet werden.
  • Teilnehmer müssen im Prozess eindeutig bekannt sein.
  • Reststrom vom normalen Lieferanten bleibt Teil des Modells.
  • Ein Betreiber-Cockpit spart Rückfragen und Koordinationschaos.

Was wir übernehmen – und was bewusst nicht

So bleibt das Angebot sauber positioniert und haftungstechnisch sinnvoll.

Das übernehmen wir

  • Portale, Formulare, Teilnehmer­verwaltung
  • Dokumenten- und Freigabe-Workflows
  • Dashboards, Monitoring, Alarmierungen
  • Export- und Schnittstellenlogik
  • digitale Projektstruktur für Betrieb und Verwaltung

Das übernehmen wir nicht

  • Rechtsberatung und Vertragsprüfung
  • Stromlieferung oder Bilanzkreis-Themen
  • energiewirtschaftliche Gesamt­verantwortung
  • Messstellenbetrieb in eigener Rolle
  • Versprechen, dass ein Netzbetreiber-Prozess dadurch ersetzt wird

Ein sinnvolles Angebotsmodell

Eigentum statt großer Plattformvertrag: einmalige Einrichtung für die Grundlage, optional laufende Pflege für den Betrieb.

Schritt 1

Readiness-Check

ab 690 €

Wir prüfen Rollen, Zähler, Datenquellen, offene Lücken und die digitale Ausgangslage Ihres Projekts.

  • Kick-off mit Betreiber oder Verwaltung
  • Prüfung der Teilnehmer- und Datenstruktur
  • Empfehlung für das digitale Zielbild
Optional

Monitoring & Pflege

ab 79 €/Monat

Wenn sich Teilnehmer ändern, Alarme sauber laufen sollen oder Dashboards gepflegt werden müssen, übernehmen wir den laufenden Betrieb mit.

  • Änderungen an Teilnehmern und Rollen
  • Monitoring, Alarmierung, Statuspflege
  • laufende kleine Anpassungen

Wenn Sie erst Orientierung brauchen, starten Sie mit unserer Energy-Sharing-Checkliste oder direkt mit einem Readiness-Check.

Sie wollen Energy Sharing vorbereiten, ohne sich als Stromanbieter zu verkaufen?

Dann ist die richtige Position nicht "Wir machen alles", sondern "Wir bauen die digitale Schicht dazwischen". Genau das setzen wir für WEGs, Hausgemeinschaften, kleine Quartiere und Partner aus PV, Beratung oder Verwaltung um.

Beschreiben Sie Ihr Anliegen

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.

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