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Verwaltung & Bürgerservice

KI-Antragshilfe für Gemeinden
Bürgerformulare gemeinsam mit der KI ausfüllen

Die KI führt Bürger durch jeden Antrag: einfache Sprache, Erklärung pro Feld, fertiges PDF zur Unterschrift. Für kleine Gemeinden ohne eigene IT-Abteilung. Server in Deutschland, kein Plattform-Lock-In, monatlich kündbar.

Ältere Bürgerin am Küchentisch hält einen amtlichen Antrag, daneben schwebt ein digitales Hilfe-Panel mit Formularfeldern, im Hintergrund ein stilisiertes Rathaus

Was die Antragshilfe leistet

Acht Bausteine, die zusammen ein Antragsgespräch zwischen Bürger und Verwaltung digital abbilden – verständlich, vollständig, nachprüfbar.

Antrags-Suche

Bürger sagt in einem Satz, worum es geht – „Hund anmelden“ oder „Wohngeld“. Die KI findet das passende Formular und startet die Antragstrecke.

Einfache Sprache

„Wann ist Ihr Hund geboren?“ statt „Geburtsdatum des Tieres (TT.MM.JJJJ)“. Übersetzung zwischen Amtsdeutsch und Alltagssprache pro Feld.

Spracheingabe

Bürger antwortet per Tastatur oder Mikrofon. Die KI verschriftlicht und füllt das Formularfeld – hilfreich für ältere Menschen.

Mehrsprachigkeit

Antrag auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Polnisch, Arabisch, Ukrainisch führen – das fertige PDF entsteht trotzdem auf Deutsch für die Akte.

Plausibilität

Die KI erkennt offensichtliche Fehler: unvollständige Adressen, falsches Datumsformat, fehlende Unterlagen. Frage statt Fehlermeldung.

PDF-Befüllung

Antworten landen in den richtigen Feldern Ihres amtlichen PDFs – mit korrekter Schreibweise, ohne Übertragungsfehler. Druckreif zur Unterschrift.

Direkter Eingang

Auf Wunsch geht das fertige PDF per E-Mail an das zuständige Sachgebiet, mit Eingangsnummer und Vermerk – oder bleibt zum Ausdrucken beim Bürger.

Bestandsanbindung

Optional Übergabe an OZG-Konnektor, Verwaltungsportal oder Fachverfahren – wo es einen offiziellen Online-Weg gibt, leiten wir die Daten weiter.

Warum kleine Gemeinden eine KI-Antragshilfe brauchen

Wohngeld, Hundesteuer, Bewohnerparkausweis, Personalausweis, Bauantrag im Bagatellbereich – jede Gemeinde hält zwischen 30 und 80 Antragsformulare bereit. In größeren Städten gibt es dafür digitale Antragsstrecken mit Login und automatischer Übermittlung. In Gemeinden bis 20.000 Einwohner liegen die meisten Formulare als PDF zum Herunterladen auf der Website.

Das Ergebnis kennen Sie: Bürgerinnen und Bürger laden das Formular herunter, sind unsicher bei der Hälfte der Felder, rufen im Rathaus an, kommen persönlich vorbei und stellen die Frage nochmal. Das Bürgerbüro verbringt Stunden mit Auskunft statt mit Bearbeitung. Anspruchsberechtigte beantragen Leistungen nicht, weil das Formular zu kompliziert wirkt. Ältere oder sprachlich unsichere Bürger geben auf.

Die KI-Antragshilfe schließt diese Lücke. Sie ist kein Plattform-Wechsel, sondern ein Zusatzbaustein, der auf einer Unterseite Ihrer bestehenden Website läuft. Die KI führt Bürger durch das Formular: Frage stellen, Antwort entgegennehmen, Erklärung anbieten, fertiges PDF zur Unterschrift ausgeben. Sie ersetzt keine Sachbearbeitung – sie liefert vollständige, lesbare Anträge, mit denen das Bürgerbüro sofort arbeiten kann. Monatlich kündbar, ohne Plattform-Folgevertrag, ohne Daten-Lock-In.

So läuft eine Antragstrecke ab

Vier Schritte, vom Aufruf der Gemeinde-Website bis zum unterschriftsreifen PDF.

1. Antrag wählen

Bürger ruft auf der Gemeinde-Website die KI-Antragshilfe auf und wählt aus einer Liste oder beschreibt sein Anliegen in einem Satz.

2. Fragen beantworten

KI stellt die nötigen Fragen in Alltagssprache, eine nach der anderen. Erklärung pro Feld auf Knopfdruck. Eingabe per Text oder Sprache.

3. PDF prüfen

KI überträgt die Antworten in das amtliche PDF Ihrer Gemeinde. Bürger sieht das fertige Formular und kann korrigieren.

4. Einreichen

Bürger unterschreibt digital oder druckt das PDF aus. Auf Wunsch geht das Formular direkt an das zuständige Sachgebiet mit Eingangsnummer.

Drei Wege, über die Bürger die Antragshilfe nutzen

Nicht alle Bürger sind gleich digital ausgestattet. Die Antragshilfe deckt drei Zugangswege ab.

Mann mit Kinderwagen füllt Antrag über Smartphone aus

Vom Smartphone aus

Berufstätige Eltern, Pendler, Schüler – Bürger ruft die Antragshilfe auf und führt den Antrag im Bus oder am Küchentisch zu Ende. Antrag wird zwischengespeichert.

Tablet im Bürgerbüro mit Antragsformular auf dem Bildschirm

Tablet im Bürgerbüro

Für Bürger ohne eigenes Gerät: Die Antragshilfe läuft auf einem Tablet im Wartebereich. Mitarbeiter führt durch das Gespräch, PDF wird sofort gedruckt.

Sachbearbeiter im Rathaus vor Bildschirm mit eingehenden Anträgen

Eingang im Sachgebiet

Im Rathaus landet das fertige PDF im richtigen Postfach – mit Eingangsnummer, Zeitstempel, Prüfhinweis. Sachbearbeiter beginnt sofort mit der Bearbeitung.

Plattform-Lösung oder Modul – was passt zu Ihrer Gemeinde?

Die zwei typischen Wege zur digitalen Antragsstrecke im direkten Vergleich.

Klassische Plattform

Komplettsystem

  • Setup typisch 5.000 bis 15.000 Euro einmalig
  • Vertragsbindung oft 3 bis 5 Jahre
  • Webauftritt muss in die Plattform eingegliedert werden
  • Datenexport eingeschränkt – Lock-In bei Plattform-Wechsel
  • Selbständerung selten möglich, Anbieter-Schulung erforderlich
Unser Ansatz

Modul auf Ihrer Website

  • Einrichtung ab 1.490 Euro einmalig (3 Formulare inklusive)
  • Monatlich kündbar – 49 Euro pro Monat für Hosting und Wartung
  • Läuft auf einer Unterseite Ihrer bestehenden Website
  • Konfiguration jederzeit als JSON exportierbar – kein Lock-In
  • Admin-Bereich für eigene Erweiterung – oder begleitet durch uns

Beispiel-Rechnung 5 Jahre Laufzeit: Plattform-Komplettlösung mittlerer Anbieter ca. 25.000 Euro Setup + Pflege · KI-Antragshilfe-Modul: 1.490 Euro Setup + 60 Monate × 49 Euro = 4.430 Euro

Vier Wege zur KI-Antragshilfe

Welcher Weg zu Ihrer Gemeinde passt, klären wir im Beratungsgespräch.

Beratung & Bedarfsanalyse

ab 99 Euro

Wir sichten Ihre Formularlandschaft, ermitteln die drei bis fünf größten Schmerzpunkte und liefern eine Checkliste. Auf Wunsch im Rathaus vor Ort. Förder-Prüfung inklusive.

Modul mit 3 Formularen

ab 1.490 Euro

Wir richten das Modul auf einer Unterseite Ihrer Website ein, mit den drei wichtigsten Anträgen Ihrer Wahl. 49 Euro pro Monat für Hosting und Wartung.

Jeder weitere Antrag

ab 290 Euro

Sobald das Grundmodul läuft, kostet jeder weitere Antrag nur noch die Konfiguration. Schrittweise erweitern oder selbst über den Admin-Bereich anlegen.

Verbund-Lösung

nach Aufwand

Für Verwaltungsverbände und Kreise: ein Modul, mehrere Mitgliedsgemeinden, anteilige Kosten. Eigenes Branding pro Gemeinde, gemeinsame Wartung.

Was Datenhoheit konkret heißt

Bürger-Daten gehören zur kommunalen Selbstverwaltung. Das ist keine Floskel – das ist die technische Architektur dahinter.

Server in Deutschland

Die Antragshilfe läuft auf Servern bei deutschen Anbietern – auf Wunsch in einem konkret benannten Rechenzentrum. Kein Datenabfluss in Drittländer.

AVV nach Art. 28 DSGVO

Auftragsverarbeitungs-Vertrag direkt zwischen Ihrer Gemeinde und uns – klare Pflichten, kein Sub-Sub-Subunternehmer-Geflecht.

Pseudonymisierung

Namen, Adressen, Aktenzeichen werden vor der Übergabe an die KI durch Platzhalter ersetzt. Die KI sieht keine Klardaten – das fertige PDF enthält sie.

Modell-Wahl scoped

Für sensible Anträge nutzen wir europäische oder lokal gehostete Modelle. Für allgemeine Hilfetexte ein internationales Modell mit DSGVO-Vertrag.

Kein Trainings-Beitrag

Eingaben werden nicht zur Modell-Verbesserung verwendet – vertraglich ausgeschlossen, technisch über API-Parameter abgesichert.

Verzeichnis-Eintrag

Ihr Datenschutzbeauftragter bekommt einen vorbereiteten Eintrag für das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten – muss nur noch gegengezeichnet werden.

Datenexport jederzeit

Konfiguration (Antragstrecken, Formulare, Hilfetexte) ist jederzeit als JSON exportierbar. Sie sind frei zu wechseln.

Förder-Prüfung

NRW Digitale Modellkommunen, OZG-Beschleunigung, Bezirksregierungs-Programme – wir prüfen vor dem Angebot, was für Sie infrage kommt.

Typische Anträge, die wir abbilden

Wir starten mit den drei bis fünf häufigsten Formularen Ihrer Gemeinde und erweitern schrittweise.

Wohnsitz-An- und Abmeldung

Hauptwohnsitz, Nebenwohnsitz, Ummeldung innerhalb der Gemeinde – mit Prüfung der Nachweisunterlagen.

Personalausweis & Reisepass

Antrag, Verlängerung, Ersatz bei Verlust. Lichtbild- und Gebühren-Erklärung pro Konstellation.

Hundesteuer

An-, Um-, Abmeldung; Befreiung bei Diensthund oder Listenhund; Ratenzahlungs-Antrag.

Bewohnerparkausweis

Erst-Antrag, Verlängerung, Zweit-Fahrzeug, Ersatz. Mit automatischer Zonen-Prüfung an der Adresse.

Wohngeld

Mietzuschuss, Lastenzuschuss, Erhöhung, Wiederholungsantrag. Mit Hilfe bei Einkommens-Nachweisen.

Gewerbe-An-/Um-/Abmeldung

Für Einzelunternehmer, GbR, freie Berufe. Mit Erklärung zu IHK, HwK und Finanzamt-Folgepflichten.

Führungszeugnis

Privater oder erweiterter Auszug für ehrenamtliche Tätigkeiten, Gebührenbefreiung wo möglich.

Bauantrag im Bagatellbereich

Carport, Gartenhaus, Wintergarten, Solar-Anlage. Mit Prüfung der Verfahrensfreiheit.

Für wen ist die KI-Antragshilfe gedacht?

Vier typische Lagen, in denen die Antragshilfe ihren größten Nutzen entfaltet.

Kleine Gemeinden

Bis 20.000 Einwohner, ohne eigene IT-Abteilung. Wollen Bürgerservice digitalisieren, ohne sich an eine Plattform zu binden.

Mittelgroße Städte

20.000 bis 80.000 Einwohner mit bestehender Online-Verwaltung. Wollen das Bestehende um KI-Hilfe ergänzen.

Verwaltungsverbände

Kreise und Verbandsgemeinden, die eine gemeinsame Lösung für mehrere Mitgliedsgemeinden suchen. Anteilige Kosten.

Soziale Beratung

Tafeln, Migrationsberatung, Sozialdienste, Schuldnerberatung – Antragshilfe als interne Hilfe für die Berater.

So läuft die Einrichtung – vier Phasen, vier bis sechs Wochen

Keine Überraschungen, kein Lastenheft über 50 Seiten. Klar gegliedert und mit festem Übergabe-Termin.

Woche 1 – Sichtung

Wir sichten Ihre Formularlandschaft, sprechen mit Bürgerbüro und Sachgebieten, ermitteln die drei wichtigsten Antragstrecken.

Woche 2 – Aufbau

Modul auf Ihrer Domain einrichten, Antragstrecken konfigurieren, Hilfetexte pro Feld schreiben, Plausibilitäts-Prüfungen einbauen.

Woche 3-4 – Testlauf

Mitarbeiter aus Bürgerbüro und Sachgebieten testen, melden Reibungspunkte, wir bessern nach. Schulung und Doku-Übergabe.

Woche 5-6 – Live

Antragshilfe geht live auf Ihrer Website. Wir sind in den ersten zwei Wochen täglich erreichbar, beobachten die ersten Anträge mit.

Häufig gestellte Fragen

Was macht die KI-Antragshilfe genau?

Die KI führt Bürger durch das Antragsformular wie eine geduldige Sachbearbeiterin: Sie stellt Fragen in Alltagssprache, erklärt Begriffe, prüft Plausibilität und füllt am Ende das amtliche PDF Ihrer Gemeinde aus. Bürger sieht das fertige Formular, korrigiert wenn nötig, unterschreibt. Auf Wunsch geht das PDF direkt an das zuständige Sachgebiet im Rathaus.

Welche Probleme löst das für eine kleine Gemeinde?

Drei: Erstens entlasten Sie das Bürgerbüro von Rückfragen, weil Anträge vollständig und richtig ankommen. Zweitens machen Sie das Rathaus rund um die Uhr erreichbar, ohne neue Stellen zu schaffen. Drittens senken Sie die Hemmschwelle für ältere oder sprachlich unsichere Bürger – die KI erklärt jedes Feld und übersetzt zwischen Amtsdeutsch und Alltagssprache.

Wo werden die Bürger-Daten verarbeitet?

Eingaben laufen über unsere Server in Deutschland. Die KI-Modelle wählen wir nach Datenschutz-Anforderung aus: für sensible Anträge nutzen wir europäische oder lokal gehostete Modelle, für allgemeine Hilfetexte ein internationales Modell mit DSGVO-konformem Vertrag. Personenbezogene Daten werden vor der Übergabe an die KI pseudonymisiert. Das fertige Formular liegt nur auf Ihrem Server.

Welche Anträge können wir damit anbieten?

Praktisch alle, die Ihre Gemeinde heute als PDF bereithält: Wohngeld, Bewohnerparkausweis, Hundesteuer-An- und Abmeldung, Gewerbeanmeldung, Führungszeugnis, Bauanträge im Bagatellbereich, Anmeldung zur Eheschließung, Geburts- und Sterbeurkunden, Anträge nach SGB II und XII, Wohnsitz-An- und Abmeldung, Personalausweis und Reisepass. Wir starten mit den drei bis fünf häufigsten Formularen und erweitern schrittweise.

Was kostet das?

Persönliche Beratung mit Bedarfsanalyse ab 99 Euro – auf Wunsch bei Ihnen vor Ort im Rathaus. Einrichtung des Moduls mit drei Formularen ab 1.490 Euro einmalig, dann 49 Euro im Monat für Hosting, Updates und Wartung. Jedes weitere Formular ab 290 Euro einmalig. Wir nennen den verbindlichen Preis nach dem Beratungsgespräch.

Was ist mit Bürgern, die keinen Computer haben?

Die KI-Antragshilfe läuft auch auf einem Tablet im Bürgerbüro – eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter führt durch das Gespräch, der Bürger antwortet einfach. Auf Wunsch richten wir auch eine Telefon-Variante ein: Bürger ruft eine Nummer an, spricht mit der KI, fertiges Formular wird zugesandt oder im Bürgerbüro hinterlegt.

Gibt es Förderung für so etwas?

Ja, je nach Bundesland unterschiedlich. NRW hat das Programm „Digitale Modellkommunen“ und fördert über die Bezirksregierungen. Bund-Förderung läuft über das OZG-Beschleunigungsgesetz und über das BMI. Wir prüfen vor dem Angebot, welche Förderprogramme für Ihre Gemeinde infrage kommen, und unterstützen beim Antrag.

Wer haftet, wenn die KI etwas falsch ausfüllt?

Die KI füllt nur aus, was der Bürger ihr sagt – und der Bürger sieht das fertige Formular vor der Übermittlung und unterschreibt persönlich. Damit liegt die Verantwortung wie beim klassischen Formular beim Antragsteller. Wir verpflichten uns vertraglich auf eine Trefferquote und haften für Ausfälle und Datenpannen im Rahmen unseres AVV-Vertrags.

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