Kühlhaus-Monitoring
HACCP-konform, ohne Zettelwirtschaft
Temperaturprotokolle von Hand auf Papier, in jedem Kühlraum ein Klemmbrett, bei der Lebensmittelkontrolle das große Suchen? Wir richten Ihnen eine digitale Temperaturüberwachung samt HACCP-Checklisten auf dem Tablet ein und alarmieren Sie, bevor die Ware verdirbt.
Papier oder digitale HACCP-Dokumentation?
In vielen Bäckereien und Metzgereien wird die Temperatur drei Mal am Tag auf Papier eingetragen. Lebensmittelkontrolleure prüfen gern stichprobenartig – und finden oft Lücken.
Zettelwirtschaft
- Mitarbeiter müssen drei bis sechs Mal am Tag messen und eintragen
- Vergessene Einträge bedeuten Lücken in der Dokumentation
- Bei Überschreitung der Temperatur merkt man es oft erst Stunden später
- Papier-Aufbewahrung zwei Jahre – mühsam zu durchsuchen
- Lebensmittelkontrolle findet schnell Unvollständigkeiten
Digital, lückenlos
- Sensoren messen automatisch alle fünf Minuten, 24 Stunden am Tag
- Keine vergessenen Einträge – das System dokumentiert selbst
- Alarm sofort bei Überschreitung, per SMS oder E-Mail
- Dokumentation digital, Export als PDF für die Kontrolle
- Bei Kontrolle einfach Tablet zeigen und fertig
Einmal einrichten, dann läuft die Temperaturüberwachung im Hintergrund – ohne tägliche Klemmbrett-Pflicht.
Betrieb besprechenWie funktioniert eine Temperaturüberwachung im Kühlhaus?
Ein Kühlhaus-Temperaturüberwachungssystem besteht aus drei Komponenten – wir richten alle drei für Sie ein und sorgen dafür, dass sie zuverlässig zusammenspielen.
1. Funksensoren in jedem Kühlraum
Pro Kühlraum, Kühlschrank oder Tiefkühler ein Sensor an einer geeigneten Stelle. Misst Temperatur (und auf Wunsch Luftfeuchte) alle fünf Minuten und sendet die Werte per Funk an das Gateway. Batteriebetrieben, daher keine Kabel im Kühlraum.
2. Gateway als Funkbasis
Ein kleines Gerät an zentraler Stelle empfängt die Werte aller Sensoren und leitet sie an Ihren Server weiter. Reichweite reicht typisch durch das ganze Betriebsgebäude.
3. Dashboard und Alarm-Logik
Im Browser sehen Sie aktuelle Werte, Verläufe und Tagesreports. Pro Kühlraum legen wir Schwellwerte fest. Bei Über- oder Unterschreitung geht innerhalb von Sekunden eine SMS und eine E-Mail raus – auch nachts und am Wochenende.
HACCP-Dokumentation als Nebenprodukt
Jeder Messwert ist mit Zeitstempel revisionssicher gespeichert. Für die Lebensmittelkontrolle exportieren Sie die letzten drei, sechs oder zwölf Monate per Knopfdruck als PDF.
Was wir konkret bei der Kühlhausüberwachung einrichten
Die Bausteine, die in Bäckereien, Metzgereien und Gastronomie typischerweise zusammenspielen.
Temperatur-Logging rund um die Uhr
Sensoren in jedem Kühlhaus, Kühlschrank und Tiefkühler messen alle fünf Minuten. Verlauf, Tiefstwerte und Höchstwerte sind im Dashboard jederzeit sichtbar.
HACCP-Checklisten auf dem Tablet
Tägliche Hygiene-Rundgänge, Temperatur-Stichproben und Reinigungsnachweise – Mitarbeiter haken ab, das System dokumentiert lückenlos.
Alarm bei Temperaturabweichung
Steigt ein Kühlraum über den Schwellwert, geht sofort Alarm per SMS raus. Oft reicht eine frühe Meldung, um die Ware zu retten.
Wareneingangs-Kontrolle
Dokumentation der Anlieferungs-Temperatur per QR-Code und Tablet, mit Foto vom Lieferschein bei Bedarf.
Chargen-Rückverfolgung
Welche Charge wann in welchem Kühlraum war – wichtig bei Reklamationen oder Rückrufen.
Reinigungs-Plan mit Foto-Nachweis
Tägliche, wöchentliche und monatliche Reinigung dokumentiert im System, Foto als Nachweis der Durchführung.
Dokumentation für Lebensmittelkontrolle
Ein Knopfdruck für den PDF-Export der letzten drei, sechs oder zwölf Monate – fertig vorbereitet für den Kontrolleur.
MHD- und Lager-Übersicht
Welche Charge ist wann mindestens haltbar, was muss zuerst raus – als einfache Liste auf dem Tablet.
Für welche Betriebe sich digitales Kühlhaus-Monitoring lohnt
Vier typische Konstellationen, in denen digitale Temperaturüberwachung und HACCP-Digitalisierung den größten Hebel bringen.
Bäckereien mit mehreren Kühlhäusern
Mehltemperatur, Kühlraum für Butter und Sahne, Tiefkühler für vorgebackene Teiglinge. Drei bis fünf Messpunkte, bisher mit Klemmbrett – jetzt automatisch erfasst.
Metzgereien und Wurstwaren
Kühlraum für frisches Fleisch, Reifekammer, Tiefkühler, Verkaufstheke. Zeigen sich Probleme bei einer Sorte, sieht man das sofort und kann einschreiten.
Gastronomie und Catering
Frische Ware, Tiefkühler, Getränkekühlung, Theken. Bei Lebensmittelkontrolle oft Problemthema – mit digitaler Dokumentation entspannt.
Feinkost und Manufakturen
Kleinere Betriebe mit Direktvertrieb, Hofläden, Hofmolkereien. Wenige Messpunkte, aber gleicher Anspruch an Hygiene und Dokumentation.
Passend dazu: Ein digitaler Kassensystem-TSE-Anschluss macht das Backoffice komplett, mit unserer Fernwartung schauen wir bei Störungen direkt mit, und für die laufende Betreuung gibt es unsere IT-Betreuung. Für reine PV-/Hallen-Überwachung in der Landwirtschaft siehe Fernwartung Landwirtschaft.
So funktioniert's
So lösen wir Ihr Problem per Fernwartung – in vier einfachen Schritten.
Anfrage senden
Sie beschreiben Ihr Problem
Verbindung herstellen
Sicherer Zugriff auf Ihren PC
Problem beheben
Wir lösen es vor Ihren Augen
Ergebnis bestätigt
Alles läuft – und Sie wissen warum
Beschreiben Sie Ihr Anliegen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Kühlhausmonitor und wie funktioniert er?
Ein Kühlhausmonitor ist ein System aus Funk-Sensoren, einem Gateway und einer Dashboard-Software. Die Sensoren messen Temperatur und Luftfeuchte in jedem Kühlraum, Kühlschrank oder Tiefkühler und senden die Werte alle paar Minuten an das Gateway. Im Dashboard sehen Sie aktuelle Werte, Verläufe und können Schwellwerte definieren. Wird ein Wert über- oder unterschritten, geht sofort eine Meldung per SMS oder E-Mail raus.
Welche Sensoren nutzen Sie für die Temperaturüberwachung im Kühlhaus?
LoRaWAN-Funksensoren sind in Kühlräumen am praktischsten: kein Kabel nötig, Batterie hält zwei bis drei Jahre, Funkreichweite reicht auch durch dicke Edelstahlwände. Standardsensoren decken Kühlhäuser bis -30 Grad ab, Spezialsensoren reichen für Gefrierräume unter -40 Grad. Für kleine Betriebe genügen meist drei bis fünf Messpunkte.
Ist die digitale HACCP-Dokumentation rechtskonform?
Ja. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) akzeptiert digitale Temperatur-Aufzeichnungen, wenn sie manipulationssicher dokumentiert werden. Unser System protokolliert jeden Messwert mit Zeitstempel, jeder Eintrag ist nachträglich nachvollziehbar, der PDF-Export ist revisionssicher und entspricht den Anforderungen der Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV).
Wie funktionieren digitale HACCP-Protokolle in der Praxis?
Statt jeden Messwert per Hand auf Papier einzutragen, schreibt das System die Werte automatisch in eine Datenbank. Hygienechecks, Wareneingangskontrollen und Reinigungsnachweise erledigen Ihre Mitarbeiter auf dem Tablet per Abhaken. Bei der Lebensmittelkontrolle reicht ein PDF-Export der letzten Monate – fertig vorbereitet für den Kontrolleur, ohne stundenlanges Suchen in Ordnern.
Wie lange werden Daten aufbewahrt?
Standardmäßig zwei Jahre – das ist die gesetzliche Aufbewahrungspflicht für HACCP-Protokolle. Auf Wunsch länger. Die Daten liegen auf Ihrem Server in Deutschland, kein Cloud-Dienstleister mit fragwürdiger Datenpolitik.
Was ist, wenn ein Sensor ausfällt?
Das System merkt das sofort – alle 20 Minuten ohne neuen Messwert wird Alarm ausgelöst. Batteriestand wird ebenfalls überwacht; mit ausreichend Vorwarnung, bevor die Batterie ganz leer ist. Ersatzsensoren sind Standardware und jederzeit nachbestellbar.
Wie läuft die Installation eines Kühlhaus-Temperaturüberwachungssystems im laufenden Betrieb?
Typisch ein halber Tag vor Ort: Sensoren anbringen (meist magnetisch an Edelstahl-Wänden oder mit Klebeband), Gateway an einer zentralen Stelle montieren, Dashboard testen, Schwellwerte einrichten. Wir arbeiten so, dass der Betrieb nicht unterbrochen wird.
Geht das auch ohne Mitarbeiter-Schulung?
Für die reine Temperaturüberwachung ja – die läuft automatisch im Hintergrund. Für Checklisten und Wareneingang reicht eine 15-Minuten-Einweisung. Wir bauen die Bedienung so einfach, dass kein Handbuch nötig ist.
Sendet das System einen Alarm, bevor Ware verdirbt?
Ja. Sie definieren Schwellwerte pro Kühlraum. Steigt die Temperatur über den oberen Grenzwert oder fällt sie unter den unteren, geht innerhalb von Sekunden eine SMS und parallel eine E-Mail raus – auch nachts. So können Sie reagieren, lange bevor die Kühlkette unterbrochen ist und Ware vernichtet werden muss.
Können wir das Kühlhaus auch aus der Ferne überwachen?
Ja. Das Dashboard ist im Browser von jedem Gerät aus erreichbar – Smartphone, Tablet oder Laptop. So sehen Sie auch am Wochenende oder im Urlaub, ob alle Werte im grünen Bereich sind. Auf Wunsch koppeln wir die Überwachung mit unserer Fernwartung, sodass wir bei Auffälligkeiten direkt mitschauen können.
