Linux-Server im Homeoffice: NAS, Nextcloud, Pi-hole
Ein kleiner Linux-Server zu Hause kann erstaunlich nützlich sein: eigene Cloud, Werbeblocker fürs ganze Netzwerk, automatische Backups. Aber man muss wissen, worauf man sich einlässt.
Nextcloud: Ihre eigene Cloud
Nextcloud ist eine selbst gehostete Alternative zu Google Drive, Dropbox und OneDrive. Dateien, Kalender, Kontakte, Notizen – alles auf Ihrem eigenen Server, unter Ihrer Kontrolle.
Läuft auf einem Raspberry Pi, einem alten PC oder einem NAS. Zugriff von überall über den Browser oder die Nextcloud-App auf Handy und Desktop.
Aber: Nextcloud braucht Pflege. Updates, SSL-Zertifikate, Datenbankwartung – das ist kein „einmal einrichten und vergessen“.
Pi-hole: Werbeblocker fürs ganze Netzwerk
Pi-hole ist ein DNS-basierter Werbeblocker. Einmal im Netzwerk eingerichtet, blockiert er Werbung und Tracking auf allen Geräten – auch auf dem Smart TV und dem Tablet der Kinder.
Einrichtung auf einem Raspberry Pi in 30 Minuten. Danach läuft es im Hintergrund und braucht kaum Aufmerksamkeit.
NAS mit Linux
Ein NAS (Network Attached Storage) als zentrale Dateispeicherung und Backup-Ziel. Fertige Lösungen wie Synology oder QNAP laufen intern auf Linux. Oder Sie bauen Ihr eigenes NAS mit OpenMediaVault auf einem alten PC.
Was Sie realistisch brauchen
Für die meisten Privathaushalte: Ein NAS für Backups und Dateiaustausch reicht. Pi-hole ist ein nettes Extra. Nextcloud lohnt sich, wenn Sie bewusst von Google und Microsoft wegwollen.
Für Selbstständige und kleine Büros: Nextcloud + Backup-Server kann eine echte Alternative zu Cloud-Abos sein – aber nur wenn jemand sich um die Wartung kümmert.
Heim-Server einrichten? Wir helfen.
Nextcloud, Pi-hole, NAS – ab 29 € per Fernwartung.
Jetzt Server einrichten lassenHäufig gestellte Fragen
Brauche ich einen Raspberry Pi?
Nicht unbedingt. Ein alter PC oder Laptop funktioniert genauso. Der Raspberry Pi ist nur die stromsparendste und leiseste Option.
Ist Nextcloud wirklich eine Google-Drive-Alternative?
Für Dateispeicherung und Kalender ja. Für kollaboratives Arbeiten (Google Docs) nur bedingt. Nextcloud hat Office-Integration, aber die ist nicht so ausgereift.
Wie viel Strom kostet ein Heim-Server?
Ein Raspberry Pi verbraucht 5 Watt – etwa 12 Euro Strom pro Jahr. Ein alter PC als Server eher 30–50 Watt, also 80–130 Euro pro Jahr.
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