diffus©
Aus Chaos wird Klarheit. Filmen statt tippen.
Sie halten das Handy hoch, gehen einmal durch Garage, Dachboden, Bücherregal oder Werkstatt – wir machen daraus eine vollständige, bewertete Inventarliste. Zwölf Modi für zwölf Anlässe. Eine Pipeline. Ein PDF im Postfach.
Wie es abläuft
Vier Schritte. Kein Konto, kein Abo, kein Vor-Ort-Termin.
1. Modus wählen
Sie entscheiden vor dem Filmen, wofür die Auswertung sein soll: Aufräumen, Nachlass, Versicherungs-Police, Geschäftsaufgabe, Mietübergabe oder einer der weiteren Modi. Das bestimmt, wie die KI auswertet und welches PDF Sie am Ende bekommen.
2. Filmen
Sie halten das Handy hoch und gehen langsam durch den Bereich. Regal für Regal, Schublade auf, Karton offen. Zwei bis fünfzehn Minuten Material reichen für die meisten Modi. Kein spezielles Stativ, keine Beleuchtung, kein App-Download.
3. Hochladen
Sie laden das Video über unsere Web-Oberfläche hoch. Der Upload ist verschlüsselt, die Datei landet auf einem deutschen Server. Sie erhalten eine Auftragsnummer und einen Link zum Ergebnis per Mail.
4. PDF erhalten
Innerhalb von 24 Stunden liegt das Ergebnis als PDF in Ihrem Postfach: erkannte Objekte, Werteinschätzung pro Stück, sortierte Gesamtliste, je nach Modus zusätzliche Auswertung. Sie können einzelne Positionen reklamieren – wir schauen nach.
Zwölf Modi, ein Service
Sie wählen den Modus vor dem Upload. Das ändert die Auswertungs-Logik und das PDF-Format. Das Filmen ist immer gleich.
diffus© Aufräumen
Für Privatleute, die ausmisten. Behalten / Verkaufen / Spenden / Entsorgen – Empfehlung pro Objekt mit grober Wertschätzung. Optional: Kleinanzeigen-Texte für die Verkaufs-Kandidaten gleich mitgeliefert.
diffus© Nachlass
Für Erbengemeinschaften nach Trauerfall. Foto pro Objekt, neutrale Wertaufstellung, teilbare Liste für die Aufteilung zwischen Erben. Kein Streit über das, was niemand mehr genau benennen kann.
diffus© Pro
Für Haushaltsauflöser, Auktionshäuser, Sachverständige. Bulk-Pricing, schnellere Bearbeitung, Whitelabel-PDF mit Ihrem Logo. API-Anbindung an Ihre Bestandssoftware möglich.
diffus© Police
Für die Hausratversicherung. Wiederbeschaffungs-Werte statt Marktpreise, PDF im Format, das Versicherer akzeptieren. Einmal filmen, jährliches Re-Filmen erinnert. Beweis im Schadensfall in der Schublade.
diffus© Schließung
Für Solo-Selbständige in Rente. Friseur, kleine Praxis, Werkstatt, Einzelhandel: Anlagen-Inventar mit Restwert für den Steuerberater plus Verkaufs-Listings für die einzelnen Maschinen.
diffus© Teilung
Für Trennung und Scheidung. Beide Parteien filmen unabhängig, wir liefern eine neutrale Wertaufstellung als Verhandlungsgrundlage. Kein Anwalt im ersten Schritt, dafür harte Zahlen für die Mediation.
diffus© Übergabe
Für den Pflegeeinzug der Eltern. Kinder filmen einmal die Wohnung, bekommen eine Liste in drei Spalten: Erinnerungs-Stücke / Sachwerte / Sperrmüll. Hilft, wenn die emotionale Last das Sortieren blockiert.
diffus© Protokoll
Für die Mietwohnungs-Übergabe. Vor Ein- oder Auszug: Video pro Raum, Mängel-Liste mit Foto-Belegen, gerichtsfeste PDF mit Zeitstempel. Hilft bei jedem Streit um Kaution oder Renovierungs-Forderungen.
diffus© Reise
Für vor Urlaub und Hotel-Check-in. Wohnung vor Abreise filmen – im Einbruchsfall liegt der Beweis-Stand bereits vor. Hotelzimmer beim Bezug filmen – Vorzustand für etwaige Schadens-Vorwürfe dokumentiert.
diffus© Sammlung
Für Hobbywerkstatt, Sammler-Regal, Heim-Studio. Werkzeug, Vinyl, Modellbahn, Lego, Uhren, Wein: Versicherungs-Doku gegen Diebstahl plus Sammlungs-Katalog für die Vererbung oder den schrittweisen Verkauf.
diffus© Umzug
Für den Karton-Wahnsinn vor dem Wechsel. Sie filmen jeden Karton vor dem Zukleben kurz von innen. Wir liefern nummerierte Etiketten zum Ausdrucken plus eine durchsuchbare Liste "Was ist in welcher Kiste". Beim Auspacken nicht mehr alles aufreißen.
diffus© Inventur
Für die laufende Jahres-Inventur in KMU. Friseur, Restaurant, Werkstatt, Einzelhandel: einmal pro Jahr Material- und Anlagenbestand fürs Finanzamt aufnehmen. Sie filmen Lager und Räume in einem Rutsch, wir liefern die Bestandsliste im Format für den Steuerberater.
Wie Sie filmen, damit es gut wird
Acht einfache Regeln, mit denen die Erkennungsrate deutlich steigt. Das ist Teil unseres Service – wir liefern nicht nur die Auswertung, sondern auch das Wissen, wie man dafür filmt.
Langsam gehen, ruhig schwenken
Bewegungsunschärfe ist der größte Feind der Erkennung. Sie gehen langsamer als beim Spaziergang und schwenken die Kamera fließend, nicht ruckartig. Lieber zwei Minuten länger filmen als hektisch durchhuschen.
Drei Sekunden auf wertvollen Stücken
Vor allem, was teuer aussieht oder eine lesbare Beschriftung hat: kurz stehen bleiben, näher rangehen, drei Sekunden draufhalten. Das gibt der KI mehrere scharfe Frames aus optimaler Distanz.
Regale Reihe für Reihe
Bücherregale, Schallplatten, Aktenordner: Reihe für Reihe abscannen, Kamera parallel zu den Rücken, fünf Sekunden pro Reihe. Nicht von oben oder schräg – frontal liest die KI mehr Titel.
Schubladen und Kartons offen
Was zu ist, kann nicht erkannt werden. Schubladen aufziehen, Karton-Deckel hochklappen, Werkzeugkasten öffnen. Bei Kisten mit Schichten ruhig die obere Lage einmal anheben, damit man sieht, was darunter liegt.
Tageslicht oder Deckenlicht an
Keller, Dachboden, fensterlose Räume: vorher alle Lampen einschalten. Bei kompletter Dunkelheit reicht auch die Handy-Taschenlampe (von einer Begleitperson gehalten oder am Türrahmen abgestellt). Funzliges Licht senkt die Erkennungsrate stärker als alles andere.
Querformat, kein Hochformat
Drehen Sie das Handy quer. Das gibt mehr Kontext pro Frame, höhere effektive Auflösung und passt zum Seitenverhältnis, mit dem wir die Auswertung optimiert haben. Hochformat liefert nur halb so viel nutzbare Bildfläche und macht Regale schwerer lesbar.
Einmal durchgehen, nicht zerstückeln
Eine zusammenhängende Aufnahme ist besser als zwanzig kurze Schnipsel. Wir verlieren den räumlichen Bezug, wenn die Frames unverbunden ankommen. Wenn Sie unterbrechen müssen: weiterfilmen am gleichen Punkt, an dem Sie aufgehört haben, statt neu anzusetzen.
Sensibles aussparen oder abdecken
Kontoauszüge an der Pinnwand, persönliche Briefe auf dem Schreibtisch, Familienfotos im Rahmen, Medikamentennamen: was niemand sehen soll, wird vor dem Filmen weggeräumt oder mit einem Tuch abgedeckt. Wir können das im Nachhinein nicht aus dem Material entfernen.
Was die KI im Video erkennt
Object Detection pro Frame, anschließend Querprüfung über das gesamte Material – die Trefferquote entsteht im Gesamtvideo, nicht im einzelnen Schnappschuss.
Bücher
Buchrücken lesbar im Video? Wir erkennen Titel, Autor, Verlag und schlagen ISBN und Marktwert nach. Funktioniert für deutsche und englische Titel zuverlässig, andere Sprachen je nach Schriftbild.
Etiketten und Marken
Wein-Etiketten, Spirituosen, Schallplatten-Cover, Lego-Sets, Uhrenmodelle, Werkzeug-Hersteller, Foto-Equipment: Hersteller und Modell werden erkannt, wo das Etikett im Video lesbar wird.
Material und Zustand
Holz, Metall, Kunststoff, Stoff, Leder, Glas, Keramik werden grob klassifiziert. Zustand (neu, gebraucht-gut, gebraucht-mittel, defekt) je nach Sichtbarkeit im Video.
Möbel und Geräte
Schränke, Tische, Stühle, Elektrogeräte werden als Kategorie erkannt. Markennamen nur, wenn ein Schild oder ein typisches Designmerkmal sichtbar ist – sonst bleibt es bei "Esstisch, Eiche, ca. 180 cm".
Mengen und Stückzahlen
Kartons, Kisten, Regalfächer werden gezählt. "Vier Umzugskartons, je etwa zur Hälfte mit Büchern gefüllt" ist eine typische Zeile. Punktgenaue Stückzählung pro Karton geht nur, wenn der Karton offen gefilmt wurde.
Schäden und Mängel
Risse, Kratzer, Wasserflecken, fehlende Teile, abgewetzte Stellen: was im Video sichtbar wird, landet in der Mängel-Spalte. Wichtig für Protokoll-Modus (Mietübergabe), Police (Schadensfall), Schließung (Restwert).
Räumliche Zuordnung
Wo lag was. "Linkes Regal, mittleres Fach, vorne" oder "Karton Nummer 7, oben". Das ist der eigentliche Vorteil gegenüber Foto-Inventur: beim Umzug-Modus weiß man später, in welcher Kiste die Kaffeemaschine steckt, ohne alles aufzureißen.
Was wir nicht versprechen
Echtheits-Prüfung bei Schmuck, Kunst, Antiquitäten ist Sachverständigen-Arbeit, kein Video-Job. Wir markieren solche Stücke als "Sachverständigen-Termin empfohlen" und liefern keine Schein-Werte.
Pilotphase – Frühzugang
Wir bauen diffus© mit den ersten Anwendern gemeinsam
Die ersten zwanzig Aufträge laufen mit erweiterter Rückmeldung: Sie sagen, was im PDF fehlt oder zu viel ist, wir schleifen Pipeline und Auswertungs-Logik nach. Preis im Pilot: einmalig 19 € pro Video bis 15 Min, unabhängig vom Modus.
Pilotzugang anfragenDatenschutz, weil das die erste Frage ist
Sie filmen Ihre Wohnung, Ihre Garage, Ihre Sammlung – das sind sensible Aufnahmen. Hier ist die kurze Wahrheit, wie wir damit umgehen:
- Upload verschlüsselt über HTTPS auf einen Server in Deutschland (Hetzner, Rechenzentrum Nürnberg).
- Verarbeitung läuft auf demselben deutschen Server. Frames werden extrahiert, an die KI (Anthropic Claude, USA) zur Object Detection und Bildanalyse gesendet. Es werden nur Bilder gesendet, kein Klartext-Namen, keine Adresse.
- Speicherung Ihres Videos: maximal 30 Tage nach Auftragsabschluss, dann automatische Löschung. PDF-Ergebnis bleibt 6 Monate verfügbar.
- Frühere Löschung auf Zuruf, jederzeit per Mail.
- Keine Weitergabe an Dritte, kein Training von KI-Modellen mit Ihrem Material.
Wer ganz sichergehen will: Aufnahme vorher manuell prüfen und Bereiche, die niemand sehen soll (Kontoauszüge, persönliche Briefe, Familienfotos auf der Pinnwand), abdecken oder weglassen. Wir können das nicht für Sie filmen.
Wissensbasis
Häufige Fragen zu diffus©
Antworten zu Funktion, Technik, Datenschutz und Zusammenarbeit — kompakt in einer eigenen FAQ-Seite.
Zur diffus©-FAQBeschreiben Sie Ihr Anliegen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Wie lang darf das Video sein?
Im Pilot liegt die Obergrenze bei 15 Minuten oder 2 GB Dateigröße. Das reicht für eine durchschnittliche Garage, einen Dachboden, ein größeres Bücherregal oder eine 50-Quadratmeter-Wohnung im Schnelldurchgang. Wer mehr filmen will, teilt das Material auf mehrere Aufträge auf.
Welche Handys funktionieren?
Jedes Smartphone der letzten sechs bis sieben Jahre. iPhone ab SE, Android ab Mittelklasse. Wir empfehlen 1080p-Auflösung (höher bringt nichts und macht den Upload langsamer). Aufnahme im Querformat, langsame Bewegungen, kurze Verweildauern auf einzelnen Objekten – das hilft der Erkennung deutlich mehr als teures Equipment.
Wie genau ist die Werteinschätzung?
Bei Massenware mit klar erkennbarer Marke und Modell (Bücher, Vinyl, Lego, Werkzeug aus Markenherstellung) liegt die Spanne meist im 10 bis 20 % Bereich um den realen Marktwert. Bei unbeschrifteten Möbeln und Hausrat geht es eher um Größenordnungen – "Esstisch zwischen 80 und 250 €" ist eine typische Aussage. Echtheit von Schmuck, Antiquitäten oder Kunst markieren wir als Sachverständigen-Sache und liefern dafür keine Wertangabe.
Was kostet das nach der Pilotphase?
Der Pilotpreis bleibt bei 19 € für die ersten zwanzig Aufträge. Danach wird gestaffelt: 9 € bis 5 Minuten, 19 € bis 15 Minuten, 39 € bis 30 Minuten. Pro-Kunden mit höherem Aufkommen erhalten Bulk-Preise, Whitelabel-PDF und schnellere Bearbeitung. Modi mit Marktrecherche (Pro, Police, Schließung) können einen Aufschlag haben, das entscheiden wir nach dem ersten Dutzend Aufträge.
Ist das gerichtsfest?
Das PDF aus dem Modus Protokoll enthält Hash-Werte des Original-Videos, Zeitstempel und unsere Auftrags-Kennung – das ist für die meisten Mieter-Vermieter-Konflikte und Versicherungsschäden ausreichend. Für strafrechtliche oder zivilrechtliche Streitigkeiten mit hohem Streitwert ersetzt das keinen vereidigten Sachverständigen. Wir liefern Vorarbeit, keine Gutachten.
Was, wenn die KI ein Stück gar nicht erkennen kann?
Das passiert und wir reden offen darüber. Wenn ein Buchtitel zu klein im Video, ein Etikett zu sehr im Schatten oder ein Werkzeug ohne sichtbare Marke ist, raten wir nicht. Wir markieren die Position als "nicht eindeutig identifizierbar" und Sie können auf Anforderung ein Detail-Foto nachliefern, das wir gezielt nachpflegen. Das ist ehrlicher als eine schöne Schätzung, die in Wahrheit geraten ist.
Was, wenn die KI etwas falsch erkennt?
Sie sehen das PDF, Sie reklamieren einzelne Positionen formlos per Mail. Wir schauen den entsprechenden Video-Abschnitt nochmal an und korrigieren manuell. Bei den ersten zwanzig Aufträgen läuft das ohnehin halb-händisch – wir schleifen die Pipeline an Ihrem Material nach.
Funktioniert das auch für Firmen-Inventar?
Ja, dafür ist der Modus Pro gedacht. Sinnvoll bei Geschäftsaufgabe, Standort-Wechsel oder Anlagen-Inventur für die Bilanz. Bei größeren Beständen (über 100 Posten) sprechen wir vorher kurz über das Format, das Ihre Buchhaltung erwartet.
Wer steckt hinter <span class="brand-lowercase">diffus<sup class="brand-c">©</sup></span>?
Die Netzhandwerker, Manufaktur für Digitales aus dem Westmünsterland. Wir bauen seit 2026 spezialisierte digitale Services für Bereiche, die andere übersehen. <span class="brand-lowercase">diffus<sup class="brand-c">©</sup></span> ist eine eigenständige Marke unter unserem Dach.