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Cloud & DatensicherungDeep Dive15. April 2026 · 12 Min. Lesezeit

Cloud-Speicher Vergleich 2026 – beste Cloud für 2 TB, Familie und Datenschutz

Die beste Cloud 2026 hängt von Ihrem Gerät und Ihrem Haushalt ab: Microsoft 365 Family lohnt sich für mehrere Personen, iCloud+ für Apple-Familien, Google One für Android und Google Fotos, MEGA für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und pCloud für Nutzer, die eine Lifetime-Lizenz statt monatlichem Abo wollen. Dieser Vergleich sortiert die großen Anbieter nach 2-TB-Speicher, Familienfreigabe, Datenschutz und Wechselrisiko.

Kurz und ehrlich

Faire Plus-Version 2026? Microsoft 365 Family bietet den meisten Gegenwert für Familien, pCloud ist die stärkste Abo-Alternative, MEGA punktet bei Verschlüsselung.

Wenn nur eine Person 2 TB braucht, entscheiden Geräte-Ökosystem und Datenschutz. Wenn mehrere Personen speichern, zählt die Familienfreigabe stärker als der einzelne Monatsbetrag.

Welche Cloud passt für welches Profil?

Die ehrliche Antwort hängt am Nutzungsprofil: einzelne Person, Familie, Apple-Haushalt, Windows-Nutzer oder Datenschutz-Fokus. Bei 2 TB sind Google One, iCloud+, OneDrive und Dropbox funktional sehr nah beieinander. Der Unterschied steckt in Zusatznutzen, Familienfreigabe und Kündigungsrisiko.

Familienpaket Microsoft 365 Family: 6 Konten, je 1 TB, Office inklusive.
iPhone-Upgrade iCloud+ passt, wenn Fotos, Backup und Familienfreigabe komplett im Apple-Kosmos bleiben.
Lifetime statt Abo pCloud Lifetime rechnet sich, wenn Sie den Speicher über mehrere Jahre nutzen.

Schnelle Empfehlung: welche Cloud passt zu Ihnen?

Wenn Sie nur eine Entscheidung brauchen: Apple-Haushalte bleiben meist bei iCloud+, Windows- und Office-Nutzer fahren mit OneDrive am besten, Android-Nutzer mit Google One. Datenschutz-Fokus spricht für MEGA oder verschlüsselte pCloud-Ordner, der Familien-Vorteil liegt bei Microsoft 365 Family.

Wichtig ist nicht der einzelne Monatsbetrag, sondern die Frage: Teilen mehrere Personen den Speicher, brauchen Sie Office, liegen Fotos auf iPhone oder Android, und wollen Sie im Notfall schnell zu einem anderen Anbieter wechseln?

Keine Lust auf Anbieter-Vergleich?

Wir richten Ihren Cloud-Speicher ein – pCloud, OneDrive oder Google Drive. Per Fernwartung.

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Speicher ohne Aufpreis – was die Anbieter in der Grundversion bieten

Jeder große Cloud-Dienst bietet einen Basis-Tarif ohne monatliche Kosten. Die Größe des Speichers variiert allerdings enorm:

Anbieter Speicher ohne Aufpreis Besonderheit
Google Drive 15 GB Geteilt mit Gmail und Google Fotos
MEGA 20 GB Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ab Werk
pCloud 10 GB Lifetime-Tarife verfügbar (Einmalzahlung)
Microsoft OneDrive 5 GB In Windows 10/11 fest integriert
Apple iCloud 5 GB iPhone-Backup zählt mit
Dropbox 2 GB Praktisch unbrauchbar ohne Bezahl-Abo

Klarer Gewinner im Basis-Tarif: Google Drive mit 15 GB – das ist drei- bis siebenmal so viel wie bei Apple, Microsoft oder Dropbox. Allerdings teilen sich Gmail, Google Drive und Google Fotos diesen Speicher. Wer viele Fotos in Originalqualität sichert und große E-Mail-Anhänge hat, stoßt trotzdem an Grenzen.

MEGA bietet mit 20 GB noch mehr – inklusive Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Haken: monatliche Transfer-Limits beim Download, die bei intensiver Nutzung stören können.

Die großen Player im Detail

Google Drive / Google One

Der Allrounder. Google Drive funktioniert auf jedem Gerät – Windows, Mac, Android, iPhone, Chromebook, Linux (via Browser). Die Integration mit Google Docs, Sheets, Gmail und Google Fotos ist nahtlos. Wer ein Android-Handy nutzt, hat Google Drive bereits eingerichtet.

Tarife: Google One bietet mehrere Stufen von 100 GB über 200 GB bis 2 TB. Das 2-TB-Abo lässt sich mit bis zu 5 Familienmitgliedern teilen – ein gemeinsamer Pool für alle.

Stärken: Bester Basis-Tarif (15 GB), plattformübergreifend, starke Suchfunktion (auch in Dokumenten und Bildern), KI-Features seit 2025 (Zusammenfassungen, Fragen an Dokumente).

Schwächen: Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – Google kann Ihre Dateien theoretisch lesen. Wer sensible Daten speichert, sollte zusätzlich lokal verschlüsseln.

Microsoft OneDrive

Die Windows-Lösung. OneDrive ist in Windows 10 und 11 fest eingebaut – der Ordner erscheint automatisch im Datei-Explorer. Für alle, die mit Word, Excel und PowerPoint arbeiten, ist die Integration unschlagbar: Dokumente speichern sich automatisch in der Cloud.

Tarife: OneDrive Standalone gibt es als reine Speicher-Stufe mit 100 GB. Interessanter sind die Bundles: Microsoft 365 Personal enthält 1 TB OneDrive-Speicher plus die komplette Office-Suite (Word, Excel, PowerPoint, Outlook). Microsoft 365 Family bietet 1 TB pro Person für bis zu 6 Nutzer.

Stärken: Starkes Gesamtpaket, wenn Sie Office ohnehin brauchen. Personal Vault (geschützter Bereich mit zusätzlicher Authentifizierung). Perfekte Windows-Integration.

Schwächen: Nur 5 GB im Basis-Tarif. Auf Mac und Linux eingeschränkt. Windows 11 aktiviert OneDrive-Backup teilweise automatisch – das führt bei vielen Nutzern zu Verwirrung, wenn Dateien plötzlich „verschwinden" (sie liegen in der Cloud statt lokal). Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Apple iCloud

Die Apple-Welt. Für iPhone-, iPad- und Mac-Nutzer funktioniert iCloud völlig unsichtbar: Fotos, Kontakte, Notizen, Passwörter – alles synchronisiert automatisch. iCloud-Backup sichert das komplette iPhone über Nacht.

Tarife (iCloud+): Apple staffelt von 50 GB über 200 GB und 2 TB bis 6 TB und 12 TB – ausreichend Stufen für nahezu jedes Nutzungsprofil.

Stärken: Nahtlose Integration in Apple-Geräte. iCloud+ enthält zusätzlich Private Relay (VPN-ähnlich), E-Mail-Aliase und HomeKit Secure Video. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Passwörter und Gesundheitsdaten (erweiterter Schutz aktivierbar).

Schwächen: Nur 5 GB im Basis-Tarif – und das iPhone-Backup allein belegt oft 3–4 GB. Auf Windows stark eingeschränkt, auf Android praktisch nicht nutzbar. Apple weist darauf hin, dass DSGVO-Konformität für Unternehmen nicht garantiert ist. Starkes Ökosystem-Lock-in: Wer zu Android wechselt, muss alles migrieren.

Dropbox

Der Synchronisierungs-Profi. Dropbox war 2008 der Pionier des Cloud-Speichers und ist bis heute der zuverlässigste Dienst, wenn es um Datei-Synchronisierung geht. Dateien erscheinen auf allen Geräten innerhalb von Sekunden – schneller als bei der Konkurrenz.

Tarife: Dropbox Plus liefert 2 TB für eine Person. Einen Zwischenschritt gibt es nicht – nach den 2 GB im Basis-Tarif geht es direkt auf 2 TB.

Stärken: Beste Sync-Geschwindigkeit am Markt. LAN-Sync (Geräte im selben Netzwerk synchronisieren direkt, ohne Umweg über das Internet). Plattformübergreifend (Windows, Mac, Linux, iOS, Android). Starke Versionierung – Dateien lassen sich 30–180 Tage zurücksetzen.

Schwächen: Nur 2 GB im Basis-Tarif – in 2026 nicht einmal für ein paar Fotos ausreichend. Hoher CPU-Verbrauch bei der Synchronisierung. Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Standard-Tarif.

MEGA

Der Datenschutz-Favorit. MEGA verschlüsselt alle Dateien clientseitig (Ende-zu-Ende) – und zwar schon im Basis-Tarif. Das bedeutet: Selbst MEGA kann Ihre Dateien nicht lesen. Gegründet in Neuseeland, Server in der EU und Neuseeland.

Tarife: MEGA bietet mehrere Pro-Stufen – Pro Lite mit 400 GB, Pro I mit 2 TB und Pro II mit 8 TB.

Stärken: 20 GB im Basis-Tarif mit voller Verschlüsselung. Gute Apps für alle Plattformen. Bis zu 8 TB Speicher möglich.

Schwächen: Monatliche Transfer-Limits (Download-Bandbreite). Die Web-Oberfläche reagiert träger als bei Google oder Dropbox. Keine Office-Integration – zum gemeinsamen Arbeiten an Dokumenten brauchen Sie zusätzliche Tools.

pCloud

Der Lifetime-Spezialist. pCloud bietet als einer der wenigen Anbieter Lifetime-Tarife an: einmal zahlen, für immer nutzen. Sitz in der Schweiz, Server in Luxemburg (EU-Option wählbar).

Tarife: Verfügbar sind 500 GB und 2 TB – jeweils als monatliches Abo oder als Lifetime-Lizenz mit Einmalzahlung. Die optionale Verschlüsselung (pCloud Crypto) ist ein eigenes Zusatz-Modul, ebenfalls als Abo oder Lifetime.

Stärken: Lifetime-Lizenzen rechnen sich bereits nach wenigen Jahren gegenüber einem Abo. EU-Serverstandort wählbar. Guter Media-Player (Musik und Videos direkt aus der Cloud abspielen).

Schwächen: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur als Zusatz-Option (nicht im Standard-Tarif). Langsamere Up- und Download-Geschwindigkeiten als Google oder Dropbox. Lifetime-Risiko: Falls der Anbieter eingestellt wird, verfällt die Lizenz.

Der große 2-TB-Vergleich: Was Sie bekommen

Anbieter Abrechnung Inklusive
Microsoft 365 Family* Monats- oder Jahres-Abo 6×1 TB + Office für 6 Personen
Google One Monats- oder Jahres-Abo 2 TB, teilbar mit 5 Personen
Apple iCloud+ Monats-Abo 2 TB + Private Relay + Mail-Aliase
Dropbox Plus Monats- oder Jahres-Abo 2 TB, beste Sync-Geschwindigkeit
MEGA Pro I Monats- oder Jahres-Abo 2 TB, Ende-zu-Ende-verschlüsselt
pCloud (Lifetime) Einmalzahlung, kein Abo 2 TB, EU-Server, Lifetime-Lizenz

* Microsoft 365 Family bietet 6×1 TB statt 1×2 TB – beim Gesamtspeicher von 6 TB plus Office für sechs Personen ist das der stärkste Funktionsumfang für Familien und WGs.

Welcher Dienst passt zu wem?

Sie nutzen Windows + Office?Microsoft OneDrive mit Microsoft 365. Sie bekommen Office plus 1 TB Speicher in einem Bundle – das deckt Schreibprogramme, Tabellen und Cloud in einem Abo ab.

Sie nutzen iPhone, iPad, Mac?Apple iCloud. Die Synchronisierung funktioniert am besten innerhalb des Apple-Ökosystems. Schon die kleinste Stufe mit 50 GB reicht für die meisten iPhone-Nutzer als Backup-Speicher. Aber: Wenn auch ein Windows-PC oder Android-Gerät im Spiel ist, wird es umständlich.

Sie nutzen einen Mix aus Geräten?Google Drive. Funktioniert überall gleich gut – Android, iPhone, Windows, Mac, Chromebook, Browser. Die 15 GB im Basis-Tarif reichen für den Einstieg.

Sie brauchen maximale Datei-Sync-Zuverlässigkeit?Dropbox. Wenn Sie beruflich auf sekundengenaue Synchronisierung über mehrere Geräte angewiesen sind, ist Dropbox nach wie vor der Goldstandard.

Datenschutz hat Priorität?MEGA oder pCloud mit Crypto. MEGA verschlüsselt ab Werk. Bei pCloud ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein Zusatz-Feature, dafür bietet pCloud Lifetime-Tarife und EU-Serverstandort.

Sie wollen kein Abo?pCloud Lifetime. Einmal zahlen, der Speicher gehört Ihnen dauerhaft. Rechnet sich nach wenigen Jahren gegenüber monatlichen Abos.

Worauf die meisten nicht achten

Datenschutz und DSGVO: Google, Microsoft, Apple und Dropbox sind US-Unternehmen. Ihre Daten unterliegen potenziell dem US CLOUD Act, auch wenn die Server in der EU stehen. Für private Fotos ist das in der Regel kein Problem. Für Unternehmensdaten oder sensible Dokumente sollten Sie einen Anbieter mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung oder EU-Standort wählen – oder Ihre Daten vor dem Upload selbst verschlüsseln (z.B. mit Cryptomator).

Was passiert, wenn Sie nicht mehr zahlen? Bei Google und Microsoft werden Ihre Dateien nicht gelöscht, aber neue Uploads blockiert. Sie haben typisch 30–90 Tage, um Daten herunterzuladen oder das Abo zu verlängern. Dropbox stuft auf den Basis-Tarif zurück und stoppt die Synchronisierung älterer Dateien. Bei pCloud Lifetime passiert nichts – der Speicher bleibt.

Geteilter Speicher vs. getrennter Speicher: Google One teilt 2 TB zwischen bis zu 5 Familienmitgliedern – aber alle nutzen denselben Pool. Microsoft 365 Family gibt jeder Person eigene 1 TB. Für Familien ist das Microsoft-Modell meist besser, weil niemand dem anderen den Speicher „wegnimmt".

Fotos-Speicher: Google Fotos, iCloud Fotos und OneDrive bieten alle automatischen Foto-Upload vom Smartphone. Aber: Google Fotos zählt seit 2021 alle Fotos zum Speicherkontingent (vorher waren komprimierte Fotos unbegrenzt). Bei iCloud belegt das iPhone-Backup zusätzlich Speicher.

Offlinezugriff: Alle großen Anbieter erlauben es, einzelne Dateien oder Ordner für Offlinezugriff zu markieren. Aber: Auf Smartphones und Tablets müssen Sie das aktiv einrichten – sonst sind Ihre Dateien nur bei Internetverbindung verfügbar.

Wann Sie es selbst schaffen – und wann nicht

Einen Cloud-Dienst einrichten und ein paar Dateien hochladen – das schafft jeder. Schwieriger wird es bei:

Migration zwischen Anbietern: Von iCloud zu Google Drive oder umgekehrt wechseln bedeutet: Fotos exportieren, Dokumente übertragen, Freigaben neu einrichten, Apps umkonfigurieren. Das ist bei 50 GB nervig, bei 500 GB ein Ganztages-Projekt.

Automatische Backups einrichten: Die Synchronisierung einzelner Ordner auf PC und Smartphone korrekt einrichten, ohne dass Dateien doppelt gespeichert werden oder versehentlich gelöscht werden.

OneDrive „aufräumen": Viele Windows-11-Nutzer haben unbewusst ein aktives OneDrive-Backup – und wundern sich, warum der Desktop leer ist oder Dateien verschwinden. Das richtig einzustellen erfordert Verständnis der OneDrive-Sync-Logik.

Familien-Speicher verwalten: Google One Family, Microsoft 365 Family oder iCloud-Familienfreigabe einrichten, Kinder-Konten anlegen, Speicher zuweisen – das ist in jedem System etwas anders gelöst und selten intuitiv.

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Den passenden Anbieter wählen, Konten einrichten, Fotos migrieren, Backups konfigurieren – per Fernwartung.

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Externe Festplatte für Offline-Backups

Cloud-Speicher schützt vor Festplattendefekten – aber nicht vor Ransomware. Eine externe USB-Festplatte als Zweit-Backup gehört zu jeder guten Strategie.

Empfehlung *
pCloud Lifetime – Cloud-Speicher ohne Abo

Einmal zahlen, für immer nutzen. 500 GB, 2 TB. Schweizer Datenschutz, EU-Server, optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

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Beschreiben Sie Ihr Anliegen

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Häufig gestellte Fragen

Welche Cloud-Speicher sind 2026 relevant?

Die großen Anbieter sind Google One, Microsoft OneDrive (häufig im Bundle mit Microsoft 365), Apple iCloud+, Dropbox, MEGA und pCloud. Sie unterscheiden sich nicht so sehr beim Speicherplatz, sondern bei Plattform-Integration, Familienfreigabe, Datenschutz, Sync-Qualität und Abo- oder Lifetime-Modell.

Was bekommen Sie für 2 TB Cloud-Speicher?

Google One, Microsoft OneDrive, Apple iCloud+, Dropbox Plus und MEGA Pro I liegen alle in einer ähnlichen Liga: 2 TB für eine Person, monatlich oder jährlich. MEGA Pro I bietet zusätzlich Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ab Werk. pCloud Premium Plus 2 TB ist als Lifetime-Lizenz mit einmaliger Zahlung verfügbar – der Speicher gehört Ihnen dauerhaft, ohne Abo.

Welcher Cloud-Speicher passt für Einzelpersonen?

Google One bietet einen guten Einstieg mit 15 GB ohne Aufpreis und kleinen Speicherstufen darüber. Für Familien lohnt sich Microsoft 365 Family mit 6 × 1 TB plus Office. Wer kein Abo möchte, schaut auf pCloud Lifetime mit Einmalzahlung für 500 GB oder 2 TB.

Welche Cloud bietet eine Familienfreigabe?

Microsoft 365 Family teilt 6 × 1 TB an bis zu 6 Konten plus Office-Apps. Google One ab 200 GB lässt sich mit bis zu 5 Familienmitgliedern teilen. Apple iCloud+ erlaubt Familienfreigabe innerhalb der Apple-Familie. Dropbox Family bietet 2 TB für 6 Konten. pCloud Family teilt 2 TB Lifetime für 4 Konten.

Welche Alternative gibt es zu OneDrive?

Wer von OneDrive weg will: Google Drive bietet die beste Office-Web-Integration (Docs, Sheets), iCloud lohnt sich nur im Apple-Kosmos, Dropbox hat die zuverlässigste Synchronisation und beste Plattform-Abdeckung. Wenn Datenschutz im Vordergrund steht: pCloud (Schweiz) oder MEGA (Neuseeland) mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Für Selbsthoster: Nextcloud auf eigenem Server oder Hetzner Storage Box.

Welcher Cloud-Dienst eignet sich für Foto-Backup?

Für reines Foto-Backup empfiehlt sich Google Photos (Teil von Google One) wegen automatischer Erkennung, Suche und Album-Funktion. iCloud Fotos ist Pflicht für iPhone-Nutzer. Wer Originalqualität ohne Kompression will: Microsoft OneDrive (Personal Vault) oder pCloud mit Auto-Upload-App. MEGA bietet ebenfalls Auto-Upload mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Welche Cloud bietet faire Plus-Versionen?

Beim reinen 2-TB-Speicher unterscheiden sich Google One, OneDrive, iCloud+ und Dropbox kaum noch funktional. Mehr Wert bietet Microsoft 365 Family (6 TB + Office) oder pCloud Lifetime (einmal zahlen, dauerhaft nutzen). MEGA Pro inkludiert echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Standard-Tarif – das sparen Sie bei der Konkurrenz extra.

Sind meine Daten in der Cloud sicher?

Alle großen Anbieter verschlüsseln Daten bei der Übertragung und auf den Servern, halten aber die Schlüssel selbst – das heißt theoretisch lesbar für Behörden oder den Anbieter. Für echte Vertraulichkeit brauchen Sie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: MEGA ab Werk, pCloud als kostenpflichtiges Crypto-Add-on, oder Sie verschlüsseln Dateien mit Cryptomator vor dem Upload selbst.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich das Abo kündige?

Die meisten Anbieter löschen Dateien nicht sofort. Google und Microsoft blockieren neue Uploads und geben 30–90 Tage Zeit zum Herunterladen, dann wird auf den Basis-Tarif (15 GB bei Google, 5 GB bei Microsoft) zurückgestuft – darüberliegende Daten sind nicht mehr abrufbar. Dropbox stoppt die Synchronisation. Bei pCloud Lifetime gibt es kein Abo, der Speicher bleibt dauerhaft.

Könnt Ihr mir beim Einrichten helfen?

Ja. Per Fernwartung richten wir den passenden Cloud-Dienst auf all Ihren Geräten ein – PC, Laptop, Tablet, Smartphone. Wir konfigurieren automatische Backups, übertragen bestehende Daten und erklären die wichtigsten Funktionen.

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