Häufige Fragen zu cloudwerk©
Antworten zu Cloud-Speicher auf deutschem Boden — Tarife, Technik, Datenschutz und was Sie vor dem Buchen wissen sollten.
Vergleich und Abgrenzung
Wie unterscheidet sich cloudwerk© von Dropbox oder Google Drive?
Drei Punkte: Rechenzentrum in Deutschland statt USA, monatlich kündbar ohne Mindestlaufzeit statt Jahrespaket, offene Protokolle (SFTP, WebDAV, Samba, rsync) statt einer anbietereigenen Anwendung. Bei der Linie speicher sprechen Ihre bestehenden Werkzeuge direkt mit dem Speicher; bei der Linie arbeitsplatz kommen Anmeldung im Browser, Anwendungen für Mobilgeräte und Freigabelinks dazu.
Was kostet 1 Terabyte bei Ihnen im Vergleich?
Jeder Preis steht offen auf der cloudwerk©-Seite, dazu ein Vergleich mit den Tarifen der großen Anbieter zum dort genannten Preisstand. Wir verzichten auf Werbenetzwerke und auf Lockangebote mit Preissprung nach zwölf Monaten.
Kann ich das Protokoll später wechseln?
Ja. Innerhalb der Linie speicher buchen Sie den Platz, nicht ein bestimmtes Protokoll: SFTP, WebDAV, Samba und rsync greifen auf denselben Speicherraum zu, Wechsel und Parallelnutzung kosten nichts extra. Einen S3-Endpunkt hat cloudwerk© nicht; wer S3 braucht, bekommt dafür ein getrenntes Angebot auf Basis eines Objektspeichers.
Tarife und Abrechnung
Was ist eine Zeitkarte?
Sie buchen Speicherplatz für 24 Stunden oder für sieben Tage, um eine einmalige große Datenmenge zu übertragen oder kurz zu lagern. Bezahlt wird einmalig, nach Ablauf werden Zugang und Datenbestand gelöscht, sofern Sie nicht vorher verlängern. Die Größen und Preise stehen auf der cloudwerk©-Seite; unter 5 TB ist der Monatstarif günstiger.
Wie läuft die Abrechnung?
Monatstarife werden monatlich im Voraus berechnet, Zeitkarten einmalig beim Kauf. Sie zahlen den gebuchten Tarif, nicht den tatsächlichen Füllstand. Es gibt keine Mindestlaufzeit; die Kündigung zum Monatsende genügt formlos per E-Mail. Alle Beträge sind Gesamtpreise einschließlich 19 % Umsatzsteuer.
Was passiert beim Vertragsende mit meinen Daten?
Sie haben dreißig Tage Zeit, die Daten herunterzuladen oder zu einem anderen Anbieter umzuziehen. Für Abruf und Wechsel berechnen wir nichts, die Formate bleiben unverändert. Nach Ablauf werden Zugang und Datenbestand gelöscht, einschließlich der Wiederherstellungspunkte; ein Protokoll bekommen Sie auf Wunsch.
Technik und Einbindung
Welche Protokolle werden unterstützt?
In der Linie speicher: SFTP, FTPS, WebDAV, Samba/CIFS und rsync, dazu die gängigen Sicherungswerkzeuge BorgBackup, Restic, rclone, Duplicati, Cyberduck und Mountain Duck. In der Linie arbeitsplatz laufen Browser, die Anwendungen für Windows, macOS, iOS und Android sowie WebDAV über HTTPS. Einen S3-Endpunkt gibt es nicht.
Wie binde ich cloudwerk© ein?
Sie buchen einen Tarif und bekommen per E-Mail Adresse, Benutzername, Passwort und Port. Auf Windows, macOS und Linux tragen Sie das im Betriebssystem ein, auf iPhone und Android in einer Anwendung, die WebDAV oder SFTP beherrscht. Schritt für Schritt steht das unter netzhandwerker.de/cloudwerk-anleitung. Wer es nicht selbst machen möchte, bucht die Einrichtung in der Bestellung dazu.
Brauche ich auf dem Handy eine zusätzliche App?
Bei der Linie arbeitsplatz nicht, dort gehören die Anwendungen für iOS und Android zum Zugang. Bei der Linie speicher ja: iOS und Android bringen für WebDAV und SFTP keine eigene Oberfläche mit. Welche Anwendungen wir derzeit empfehlen und welche Kosten dort anfallen, steht in der Anleitung.
Ersetzen die Wiederherstellungspunkte ein Backup?
Nein. Wiederherstellungspunkte liegen im selben Speicher und helfen gegen versehentliches Löschen oder Überschreiben. Ein Backup ist eine zweite, unabhängige Kopie an einem anderen Ort. Wer cloudwerk© als Sicherungsziel nutzt, hat genau das; wer cloudwerk© als einzigen Ablageort nutzt, braucht zusätzlich eine eigene Sicherung.
Sicherheit und Datenschutz
Wo stehen die Server?
In Deutschland, im Rechenzentrum Falkenstein in Sachsen. Auf ausdrücklichen Wunsch zusätzlich gespiegelt in Helsinki; ohne diesen Auftrag bleibt alles im Inland. Betrieben wird die Infrastruktur von der Hetzner Online GmbH, im AV-Vertrag als Unterauftragnehmer benannt.
Wie sind die Daten verschlüsselt?
Die Übertragung ist verschlüsselt: SFTP, FTPS und HTTPS/WebDAV. Bei Samba/CIFS hängt das von der Einstellung ab, für Zugriffe über das Internet empfehlen wir deshalb SFTP oder WebDAV. Eine Verschlüsselung im Ruhezustand sagen wir nicht zu. Wer sie braucht, verschlüsselt auf dem eigenen Gerät mit BorgBackup, Restic oder rclone crypt — dann liegt der Schlüssel allein bei Ihnen, und auch wir kommen nicht an die Inhalte.
Bekomme ich einen AVV nach Artikel 28 DSGVO?
Ja, bei geschäftlicher Nutzung und vor der Freischaltung. Der Ablauf: Sie kreuzen ihn in der Bestellung an, wir schicken ihn zur Unterzeichnung, nach Rücklauf schalten wir den Zugang frei und senden die Zugangsdaten. Auf Wunsch unterzeichnen wir auch Ihr Unternehmensformular.
Ihre Frage steht hier nicht?
Wir antworten am selben Werktag. Schreiben Sie uns kurz, was Sie vorhaben — wir melden uns mit konkreten Antworten und einem verbindlichen Angebot, falls passend.
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