Empfang Telefon, Chat, Termine, Rückruf
Dokumentation Angebote, Protokolle, Rechnungen
Alle KI-Lösungen →
Windows & Systeme Updates, Probleme, Linux
Office & Kommunikation E-Mail, Teams, Podcast
Alle Software-Leistungen →
Computer & Laptops PC, Mac, Kaufberatung
Mobilgeräte Smartphone, TV, Fotos
Alle Hardware-Leistungen →
IT-Infrastruktur VPN, Netzwerk, DSGVO
Business-Software Buchhaltung, Kasse, Zeiterfassung
Alle Unternehmens-Leistungen →
spuerwerk© Mess-Module Temperatur, CO², Strom, .
spuerwerk© Branchen I Apotheke, Praxis, Hotel, .
Alle Submarken →
SchnittstellenVeröffentlicht: · 3 Min. Lesezeit

Amazon Settlement Report in DATEV

Die kurze Antwort

Der Settlement Report heißt in der deutschen Seller Central „Zahlungsbericht“ und gilt je Abrechnungszeitraum. Die Auszahlung ist ein Saldo: Verkäufe, Verkaufsgebühren, Erstattungen und weitere Posten sind darin bereits verrechnet. Für DATEV wird dieser Saldo wieder zerlegt, Erlöse, Gebühren und Erstattungen getrennt, die Auszahlung als Bewegung zur Bank.

Wo der Bericht liegt

In Seller Central führt der Zahlungsbericht die Kontoaktivität je Abrechnungszeitraum auf. Oben in der Übersicht stehen Art und Datum der nächsten Auszahlung. Ist ein Zeitraum abgerechnet, steht sein Bericht auf der Seite „Alle Abrechnungszeiträume“ bereit; heruntergeladen wird über die Schaltfläche „Herunterladen“ in der Spalte „Aktionen“.

DownloadFormatEignung
XML herunterladenXML, in Excel zu öffnenmaschinell auswertbar
„Lagerbestandsdatei“tabulatorgetrennte TextdateiGrundlage für Import und Konverter
„Lagerbestandsdatei Version 2“tabulatorgetrennte Textdateifür Versand durch Amazon, mit Vorlage für eine Pivot-Übersicht je Bestellung

Der Name „Lagerbestandsdatei“ führt in die Irre: Gemeint ist die Textfassung des Zahlungsberichts. Amazon empfiehlt, die Datei lokal zu speichern und mit einer Tabellenkalkulation oder einem Datenbankprogramm zu öffnen.

Warum Auszahlung und Umsatz nicht übereinstimmen

Der Bericht schlüsselt alle Vorgänge des Zeitraums auf, mit einer eigenen Zeile für jedes Produkt einer Bestellung. Verkaufsgebühren und Erstattungen wirken direkt auf den Saldo. Ausgezahlt wird nur, wenn im Zeitraum Aktivität verzeichnet ist und das Konto einen positiven Saldo oder einen Nullsaldo hat. Der Bankeingang ist also nie der Umsatz, sondern das Ergebnis aller Zeilen.

Für die Monatsbuchhaltung braucht die Kanzlei den Kalendermonat. Für frei gewählte Zeiträume bietet Amazon „Berichte nach Zeitraum“ an.

Umsatz, Gebühren, Erstattungen und Einbehalte trennen

  1. Bericht je Abrechnungszeitraum laden, als Textdatei.
  2. Zeilen nach Art ordnen: Verkäufe, Gebühren, Erstattungen und alle übrigen Posten.
  3. Summe prüfen: Die Summe aller Zeilen muss der Auszahlung auf dem Bankkonto entsprechen. Geht sie nicht auf, liegt die Differenz in Beträgen, die in diesem Zeitraum nicht ausgezahlt wurden. Sie werden gesondert geführt, bis sie in einem späteren Zeitraum wieder erscheinen.
  4. Übrige Posten einzeln vorlegen: Was weder Verkauf noch Gebühr noch Erstattung ist, gehört mit Beleg zur Kanzlei, nicht in eine Sammelzeile.
  5. Monat abgrenzen: Für den Monatsabschluss den Bericht nach Zeitraum auf den Kalendermonat ziehen.

Übergabe an die Kanzlei

DATEV nimmt Bewegungsdaten im DATEV-Format an, einer CSV-Datei mit fest vorgegebenem Aufbau. Aus den geordneten Zeilen entsteht ein Buchungsstapel: Erlöse, Gebühren und Erstattungen getrennt, die Auszahlung als Bewegung zur Bank. Welche Konten verwendet werden und wie Verkäufe in andere Länder umsatzsteuerlich zu behandeln sind, legt die Kanzlei fest.

Wann das Bordmittel reicht

Die Pivot-Vorlage zur Version 2 gibt eine gute Übersicht je Bestellung. Für den Import in DATEV reicht sie nicht, denn dafür muss der Bericht in Buchungen übersetzt werden, jeden Zeitraum gleich.

Wenn das Bordmittel nicht reicht

Wir bauen den Weg vom Amazon-Zahlungsbericht zum Buchungsstapel, mit Summenprüfung gegen die Auszahlung. Für SumUp haben wir einen Konverter gebaut und eingesetzt. Wie wir solche Datenwege bauen, steht unter Marktplatz-Abrechnung.

Häufige Fragen

Was ist der Amazon Settlement Report?

Der Zahlungsbericht in Seller Central. Er schlüsselt alle Vorgänge eines Abrechnungszeitraums auf und steht nach der Abrechnung auf der Seite „Alle Abrechnungszeiträume“ zum Download bereit.

Welche Datei eignet sich für die Buchhaltung?

Die tabulatorgetrennte Textdatei, in der deutschen Oberfläche „Lagerbestandsdatei“ genannt, oder die XML-Datei. Beide lassen sich maschinell verarbeiten; das PDF der Übersicht nicht.

Warum ist die Amazon-Auszahlung kleiner als der Umsatz?

Weil Verkaufsgebühren, Erstattungen und weitere Posten bereits verrechnet sind. Die Auszahlung ist das Ergebnis aller Zeilen des Abrechnungszeitraums.

Wie bekomme ich Amazon-Zahlen für einen Kalendermonat?

Über „Berichte nach Zeitraum“ in Seller Central. Damit lässt sich ein frei gewählter Zeitraum abrufen, etwa der Kalendermonat.

Übernehmen die Netzhandwerker die Buchung?

Nein. Wir bauen den Datenweg vom Bericht zur Importdatei. Kontierung und Umsatzsteuer klärt die Kanzlei.

Quellen

Alle Angaben geprüft am 11.09.2026. Herstellertexte in eigenen Worten zusammengefasst; Menüs ändern sich, maßgeblich ist das jeweils aktuelle Hilfe-Dokument. Keine Steuer- oder Rechtsberatung, Kontierung und steuerliche Behandlung klärt Ihre Kanzlei.

Weiterlesen

Amazon-Abrechnung jeden Monat von Hand zerlegen?

Wir bauen den Weg vom Zahlungsbericht zum Buchungsstapel, mit Summenprüfung. Die Buchung bleibt bei Ihrer Kanzlei.

Fall schildern →

Beschreiben Sie Ihr Anliegen

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.

Cookie-EinwilligungTechnisch notwendige Cookies sind immer aktiv. Externe Inhalte wie Terminbuchung und Kartenmaterial sowie Google Analytics laden wir erst nach Ihrer Zustimmung. Mehr erfahren