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Cloud-Speicher10. September 2026 · 8 Min. Lesezeit

iCloud-Alternative cloudwerk© – Speicher auf deutschem Boden

Ein Laptop mit geöffnetem Dateimanager und ein Smartphone auf einem Holzschreibtisch, im Hintergrund ein Bücherregal

Jeder iPhone-Besitzer kennt den Moment. Der Speicher ist voll, das Gerät blendet ein: „Auf iCloud+ upgraden“. 200 GB für 2,99 €, 2 TB für 9,99 €, 6 TB für 29,99 € im Monat. Ein Fingertipp, und das Abo läuft. Was auf dem Bildschirm nicht steht: Wo liegen die Daten danach? Wer hat Zugriff? Welches Recht gilt, wenn es darauf ankommt?

Und braucht man für Fotos, Dokumente und ein Backup wirklich ein Apple-Abo – oder reicht ein Laufwerk in der Cloud, das auf jedem Gerät funktioniert? Wir haben mit cloudwerk© eine Antwort gebaut. Dieser Beitrag zeigt, wo iCloud+ stark ist, wo es Fragen offen lässt und was cloudwerk© anders macht.

Was iCloud+ gut kann

Ehrlich vorweg: iCloud+ ist tief in iPhone, iPad und Mac verwoben. Fotos landen automatisch in der Mediathek, das Geräte-Backup läuft nachts von selbst, die Familienfreigabe teilt ein Abo auf fünf Personen. Dazu kommen Privat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“ und eine eigene E-Mail-Domain.

Wer ausschließlich Apple-Geräte nutzt und nichts anderes will als „es funktioniert einfach“, bekommt genau das. Für die Sicherung des iPhones selbst gibt es in Apples Welt keinen gleichwertigen Ersatz – auch nicht von uns.

Die Fragen beginnen dort, wo aus „Speicher fürs iPhone“ ein „Speicher für alles“ wird.

Die drei offenen Fragen bei iCloud

Wo liegen die Daten?

Apple betreibt Rechenzentren auf mehreren Kontinenten und nutzt nach eigenen Angaben für iCloud auch Infrastruktur von Drittanbietern. Einen festen Speicherort in Deutschland oder der EU sichert das Abo nicht zu. Wo ein bestimmtes Foto liegt, erfährt der Nutzer nicht.

Welches Recht gilt?

Apple ist ein US-Unternehmen. Für US-Unternehmen gilt der CLOUD Act, der US-Behörden Zugriff auf Daten erlaubt, unabhängig vom Speicherort. Die DSGVO gilt für europäische Nutzer ebenfalls – im Konfliktfall stehen sich zwei Rechtsordnungen gegenüber, und der Vertragspartner sitzt in Cupertino.

Wer hält den Schlüssel?

In der Standardeinstellung verwaltet Apple die Schlüssel für einen großen Teil der iCloud-Daten. Die Option „Erweiterter Datenschutz“ verschlüsselt mehr Kategorien Ende-zu-Ende – sie muss aber aktiv eingeschaltet werden, und viele Nutzer wissen nicht, dass es sie gibt.

Und für Betriebe?

Für Privatpersonen ist das eine Abwägung. Für Selbstständige, Praxen, Kanzleien, Studios und Vereine ist es Pflicht: Wer personenbezogene Daten Dritter speichert, braucht einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit einem Anbieter, dessen Speicherort und Rechtsrahmen er benennen kann.

Was cloudwerk© anders macht

cloudwerk© ist ein Laufwerk in der Cloud. Kein Ökosystem, kein Konto, das an einen Gerätehersteller gebunden ist. Ein Speicherplatz mit Zugangsdaten, der sich auf jedem Betriebssystem als Laufwerk einbinden lässt – oder, in der Linie arbeitsplatz, über Browser, Synchronisation und eigene Anwendungen für Mobilgeräte.

Speicher auf deutschem Boden. Die Daten liegen in einem Rechenzentrum in Falkenstein, Sachsen, betrieben von der Hetzner Online GmbH. Nicht „in der EU-Region“, nicht „bevorzugt in Europa“ – sondern an einem Ort mit Adresse. Wer eine zweite Kopie will, bekommt sie auf Wunsch in Helsinki.

Deutscher Vertragspartner, deutsches Recht. Ihr Vertrag läuft mit uns, einer IT-Manufaktur in Nordrhein-Westfalen. Es gilt deutsches Recht, Impressum mit Anschrift und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Wer uns erreichen will, schreibt uns und bekommt eine Antwort von einer Person, nicht von einem Ticketsystem.

Auftragsverarbeitung inklusive. Für gewerbliche Kunden schließen wir den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO vor der Freischaltung ab. Hetzner ist darin als Unterauftragnehmer benannt. Damit ist die Kette vom Kunden bis zur Festplatte dokumentiert – genau das, was eine Datenschutzprüfung sehen will.

Offene Protokolle statt geschlossener App. Die Linie speicher spricht SFTP, FTPS, WebDAV, Samba, rsync und Borg. Das heißt konkret:

  • Windows: als Netzlaufwerk im Datei-Explorer
  • macOS: über „Mit Server verbinden“ im Finder
  • iPhone und iPad: in der Dateien-App, ohne Zusatzsoftware
  • Android: mit jedem Dateimanager, der WebDAV oder SFTP beherrscht
  • Linux und Server: rclone, rsync, Borg – die Werkzeuge, die Administratoren ohnehin nutzen

Wer morgen von iPhone auf Android wechselt oder einen Linux-Rechner ins Büro stellt, nimmt seinen Speicher einfach mit. Es gibt keine Exportfunktion, weil es keinen Export braucht.

Monatlich kündbar. Kein Jahresvertrag, keine Mindestlaufzeit. Für kurze Projekte gibt es Zeitkarten für 24 Stunden oder 7 Tage.

Der Preisvergleich

iCloud+ bietet drei Stufen: 200 GB, 2 TB und 6 TB. cloudwerk© beginnt bei 1 TB und geht bis 20 TB. Die Klassen decken sich nicht eins zu eins, deshalb hier beide Tabellen und darunter der Blick auf den Preis je Terabyte.

iCloud+

StufeMonatje TB
200 GB2,99 €14,95 €
2 TB9,99 €5,00 €
6 TB29,99 €5,00 €

cloudwerk© speicher

StufeMonatje TB
1 TB6,40 €6,40 €
5 TB21,80 €4,36 €
10 TB41,60 €4,16 €
20 TB81,20 €4,06 €

Alle Preise sind Gesamtpreise einschließlich 19 % Umsatzsteuer. iCloud+-Preise laut Apple-Preisliste Deutschland, Stand September 2026.

Was die Zahlen sagen:

  • Unter 1 TB ist iCloud+ mit 200 GB für 2,99 € die günstigere Wahl. Diese Klasse bieten wir nicht an.
  • Bei 1 TB kostet cloudwerk© 6,40 € – gegenüber 9,99 € für die nächstgrößere iCloud-Stufe mit 2 TB. Wer 1 TB braucht, spart. Wer wirklich 2 TB braucht, fährt bei Apple je Terabyte günstiger.
  • Ab 5 TB dreht sich das Bild: 5 TB für 21,80 € gegenüber 6 TB für 29,99 €. 10 TB für 41,60 € – dafür gibt es bei iCloud+ keine Stufe. 20 TB für 81,20 € ebenso wenig.

Kurz: Für den Familien-Fotospeicher auf dem iPhone ist iCloud+ preislich konkurrenzfähig. Für Projektarchive, Mediatheken, Studios, mehrere Geräte und alles ab 5 TB ist cloudwerk© günstiger – und liegt dabei in Deutschland.

Für wen cloudwerk© gebaut ist

Selbstständige und Studios, die Kundendaten speichern und dafür einen belastbaren Speicherort mit Auftragsverarbeitungsvertrag brauchen.

Fotografen, Videoschnitt, Medienproduktion, bei denen Rohmaterial schnell in den Terabyte-Bereich wächst und ein Apple-Abo mit 6 TB zu klein oder zu teuer wird.

Haushalte mit gemischten Geräten – iPhone, Windows-PC, Android-Tablet –, die einen Speicher wollen, der überall gleich aussieht.

Alle, die ihr Backup nicht beim selben Konzern lagern wollen, der auch das Gerät baut. Ein Geräte-Backup bei Apple und eine zweite Kopie der wichtigen Dateien in Deutschland ist eine vernünftige Aufteilung.

Was cloudwerk© nicht ist

Damit keine falschen Erwartungen entstehen:

  • cloudwerk© ersetzt nicht das iPhone-Backup in iCloud. Das Geräte-Backup bleibt Apples Domäne.
  • cloudwerk© synchronisiert nicht automatisch die Foto-Mediathek von Apple. Fotos landen dort, wo Sie sie ablegen – per Dateien-App, per Kamera-Upload eines Dateimanagers oder per Skript.
  • cloudwerk© enthält kein Privat-Relay, keine Mail-Adressen-Verschleierung und keine Familienfreigabe im Apple-Sinn.

Wer diese Funktionen braucht, behält sein iCloud-Abo. Beides nebeneinander ist kein Widerspruch: das kleine iCloud-Abo für das Gerät, cloudwerk© für die Daten.

Einrichtung in fünf Minuten

Nach der Bestellung erhalten Sie Zugangsdaten. Damit richten Sie cloudwerk© auf dem ersten Gerät ein – die Anleitungen für Windows, macOS, iPhone, Android und Linux stehen auf der Produktseite. Danach verhält sich der Speicher wie ein weiteres Laufwerk: ziehen, ablegen, fertig. Wenn Sie es lieber eingerichtet bekommen, machen wir das per Fernwartung.

cloudwerk© – Speicher auf deutschem Boden

Tarife, Zeitkarten, Anleitungen und Bestellung auf der Produktseite.

Zu cloudwerk©

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