Neuer PC05. April 2026 · 7 Min. Lesezeit

Neuen PC einrichten – warum die Ersteinrichtung mehr ist als Windows starten

Neuer PC ausgepackt, eingeschaltet, Windows-Assistent durchgeklickt – fertig? Nicht ganz. Die Windows-Ersteinrichtung fragt ein paar Dinge ab, überspringt aber die wichtigsten Schritte komplett: Updates, Datenschutz-Einstellungen, Datenmigration, Backup, Drucker-Einrichtung. Wer das alles selbst machen will, sitzt schnell einen halben Tag daran – und vergisst trotzdem etwas Wichtiges.

Was die Windows-Ersteinrichtung nicht für Sie erledigt

Der Windows-Assistent fragt nach Sprache, WLAN-Passwort, Microsoft-Konto und ein paar Datenschutz-Einstellungen. Was er nicht tut:

Updates installieren: Ein neuer PC hat oft monatelang kein Update bekommen. Nach der Ersteinrichtung warten dutzende Sicherheitsupdates und Treiber-Updates – das kann Stunden dauern und erfordert mehrere Neustarts.

Bloatware entfernen: Die meisten PC-Hersteller installieren vorinstallierte Software: Testversionen von Antivirenprogrammen, McAfee, Norton, Herstellertools, die Sie nie brauchen. Diese Programme verlangsamen den PC und nerven mit Ständigen Pop-ups.

Datenschutz richtig einstellen: Windows 11 aktiviert standardmäßig Telemetrie, Werbungs-Tracking, OneDrive-Synchronisierung und den Aktivitätsverlauf. All das lässt sich deaktivieren – aber die Einstellungen sind über mehrere Menüs verteilt.

Daten vom alten PC übertragen: Fotos, Dokumente, Lesezeichen, E-Mail-Konten, gespeicherte Passwörter – die Migration ist der aufwendigste Teil. Und wenn der alte PC ein anderes E-Mail-Programm oder einen anderen Browser hatte, wird es kompliziert.

Backup einrichten: Der wichtigste und am häufigsten vergessene Schritt. Ohne Backup sind alle Daten bei einem Defekt oder Bluescreen weg – und dann hilft kein neuer PC.

Die vollständige Einrichtungs-Checkliste

1. Windows-Ersteinrichtung abschließen – Sprache, WLAN, Microsoft-Konto (oder lokales Konto erstellen). Tipp: Bei den Datenschutz-Fragen alles auf „Nein“ stellen – später gezielt aktivieren, was Sie wirklich brauchen.

2. Alle Windows-Updates installieren – Einstellungen → Windows Update → „Nach Updates suchen“. Mehrfach wiederholen, bis keine Updates mehr angezeigt werden. Das dauert 30–90 Minuten.

3. Bloatware entfernen – Einstellungen → Apps → vorinstallierte Programme prüfen. McAfee, Norton-Testversionen und Hersteller-Trialware deinstallieren. Windows Defender reicht als Virenschutz.

4. Datenschutz-Einstellungen anpassen – Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit: Aktivitätsverlauf aus, Diagnosedaten auf minimal, personalisierte Werbung aus, Spracheingabe-Daten aus.

5. Wichtige Programme installieren – Browser (falls nicht Edge), E-Mail-Programm, Office-Paket, PDF-Reader, Bildbearbeitung – je nach Bedarf.

6. Drucker und Scanner einrichten – Treiber vom Hersteller installieren, nicht den generischen Windows-Treiber verwenden.

7. Daten vom alten PC übertragen – per externer Festplatte, USB-Stick oder Cloud. Nicht vergessen: Browser-Lesezeichen, E-Mail-Konten, WLAN-Passwörter.

8. Backup einrichten – entweder auf einer externen Festplatte (Windows-Dateiversionsverlauf) oder in der Cloud. Automatisch, nicht manuell – sonst vergessen Sie es.

9. Wiederherstellungspunkt erstellen – nachdem alles eingerichtet ist: einen Wiederherstellungspunkt setzen. Falls später etwas schiefgeht, können Sie hierhin zurückkehren.

Wann Sie das selbst schaffen – und wann nicht

Die Schritte 1 bis 4 (Ersteinrichtung, Updates, Bloatware, Datenschutz) schafft jeder mit Geduld – es dauert nur länger als erwartet. Planen Sie mindestens 2–3 Stunden ein.

Schwieriger wird es bei der Datenmigration: E-Mail-Konten von Outlook oder Thunderbird umziehen, Passwörter und Lizenzen übertragen, Drucker einrichten, alte Programme kompatibel machen. Und wenn der alte PC nicht mehr startet, müssen die Daten erst von der alten Festplatte gerettet werden.

Die häufigste Falle: Alles einrichten, aber das Backup vergessen. Und dann kommt der erste Bluescreen oder eine volle Festplatte – und die Arbeit von Wochen ist weg.

Neuen PC einrichten lassen? Wir übernehmen das.

Updates, Datenschutz, Datenmigration, Drucker, Backup – alles in einem Termin. Per Fernwartung, ab 29 €.

Jetzt PC einrichten lassen

Häufig gestellte Fragen

Was muss ich als Erstes tun, wenn der neue PC da ist?

Windows-Ersteinrichtung abschließen, dann sofort alle Updates installieren. Erst danach Programme installieren und Daten übertragen – so vermeiden Sie Kompatibilitätsprobleme.

Brauche ich einen extra Virenscanner?

Nein. Windows Defender (in Windows 11 eingebaut) reicht für die meisten Nutzer. Kostenpflichtige Virenscanner bieten kaum mehr Schutz, verlangsamen aber den PC und nerven mit Werbung für Zusatzfunktionen.

Kann das per Fernwartung gemacht werden?

Ja. Sobald Ihr neuer PC mit dem Internet verbunden ist, übernehmen wir per Fernwartung: Updates, Bloatware entfernen, Datenschutz einstellen, Programme installieren, Drucker einrichten und Backup konfigurieren.

Sie zahlen nur bei Erfolg

Können wir Ihr Problem nicht lösen, berechnen wir Ihnen nichts. So einfach ist das.

30min
Kurztermin
29
Euro
Bis 30 Minuten
60min
Standardtermin
59
Euro
Bis 60 Minuten
90min
Langtermin
89
Euro
Bis 90 Minuten
+15min
Zusatzzeit
15
Euro
Je angefangene 15 Minuten

Alle angegebenen Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und daher nicht ausgewiesen.

Beschreiben Sie Ihr Problem

Wir melden uns bei Ihnen und finden eine Lösung.

Wir melden uns innerhalb weniger Stunden bei Ihnen.