zunftwerk© – das Büro passt in die Hosentasche.
E-Rechnung, Aufträge mit Baustellenfotos und Kundenunterschrift, Lager per QR-Scan, Termine und Tagesplanung – in einer Anwendung, die auch im Keller und im Rohbau ohne Empfang weiterläuft. Wir schneiden zunftwerk© auf Ihren Betrieb zu, richten es ein und übergeben Lizenz und Quellcode. Danach gehört die Software Ihrem Haus.
Acht Bausteine, ein Programm
Sie schalten frei, was Ihr Betrieb braucht. Jeder Baustein arbeitet mit den anderen zusammen – ein Auftrag wird zur Rechnung, ein Materialausgang zur Nachbestellung.
Die Rechnung entsteht aus dem Auftrag, nicht daneben
Seit 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen im B2B-Geschäft empfangen können, und die Pflicht zum Versand greift gestaffelt in den Folgejahren. zunftwerk© erzeugt die Rechnung aus den Positionen, die ohnehin schon im Auftrag stehen: geleistete Stunden, verbautes Material, Anfahrt.
- XRechnung – das Format, das öffentliche Auftraggeber verlangen
- ZUGFeRD – PDF zum Ansehen, strukturierte Daten im selben Dokument
- Prüfung vor dem Versand – fehlende Pflichtfelder werden benannt, bevor die Rechnung rausgeht
- Kundenstamm per CSV – vorhandene Adressen werden übernommen, nicht neu getippt
- Zahlungslauf – offene Posten, Teilzahlungen, Erinnerungsschreiben in Stufen
Die Formate richten sich nach den jeweils gültigen Vorgaben. Wir bilden sie technisch ab und passen sie bei Änderungen nach; eine steuerliche oder rechtliche Beratung ist damit nicht verbunden.
Was auf der Baustelle passiert, steht abends im System
Auftragsvorlagen je Gewerk statt leerer Formulare: Der Monteur öffnet den Auftrag, hakt die Positionen ab, fotografiert den Zustand vor und nach der Arbeit und lässt den Kunden auf dem Gerät unterschreiben. Bild, Zeitpunkt und Standort hängen am Vorgang, nicht in der Fotogalerie eines privaten Telefons.
Streit über den Zustand vor Arbeitsbeginn endet damit meist in zwei Minuten: Sie zeigen die Aufnahme mit Zeitstempel. Aus demselben Vorgang entsteht später der Nachweis für die Rechnung und – wenn gewünscht – das PDF-Protokoll für den Kunden.
Enthalten: Aufmaß, Positionen mit Mengen, Stundenerfassung je Mitarbeiter, Materialentnahme, Fotodokumentation, Unterschrift, Übergabeprotokoll als PDF.
Das Regal weiß, was noch drin ist
Jeder Lagerplatz und jeder Artikel bekommt ein QR-Etikett, das Sie selbst ausdrucken. Entnahme wird mit der Handy-Kamera gebucht und dem laufenden Auftrag zugeordnet – dadurch stimmt am Monatsende sowohl der Bestand als auch die Materialliste auf der Rechnung.
Für Artikel, die regelmäßig gebraucht werden, hinterlegen Sie einen Meldebestand. Wird er unterschritten, landet der Artikel auf einer Bestellliste, die Sie an Ihren Großhändler weitergeben können. Auch das Fahrzeug lässt sich als eigener Lagerort führen, damit klar ist, was im Transporter liegt.
Enthalten: Artikelstamm, Lagerorte und Fahrzeuge, Etikettendruck, Entnahme per Scan, Meldebestände, Inventurliste, Materialkosten je Auftrag.
Der Tagesplan hält auch dort, wo kein Netz ist
Sie legen fest, wie viele Aufträge an einem Tag möglich sind und welche Zeitfenster überhaupt zur Verfügung stehen. Termine entstehen aus dem Auftrag heraus, die Route für den Tag steht auf dem Gerät bereit, und der Kunde bekommt eine Erinnerung, bevor jemand vor verschlossener Tür steht.
Technisch ist zunftwerk© als installierbare Web-Anwendung gebaut: Sie läuft auf Smartphone, Tablet und Laptop, ohne für jedes Gerät ein eigenes Programm zu pflegen. Erfasste Daten liegen zuerst lokal und werden übertragen, sobald die Verbindung steht. Ändern zwei Personen dasselbe, meldet die Anwendung den Konflikt, statt still eine Version zu verwerfen.
Enthalten: Terminübersicht je Mitarbeiter, Zeitfenster, Kundenerinnerung, Tagesroute, lokale Speicherung, Abgleich mit Konfliktmeldung.
Portal mieten oder eigene Lösung bauen?
Beides hat seine Berechtigung. Der Unterschied zeigt sich meist erst im dritten Jahr.
Allgemeine Gegenüberstellung der beiden Modelle. Welche Variante für Ihren Betrieb günstiger ist, hängt von Mitarbeiterzahl, Laufzeit und gewünschtem Umfang ab – das rechnen wir vor der Beauftragung gemeinsam durch.
So entsteht Ihr zunftwerk©
Vom ersten Telefonat bis zum produktiven Einsatz vergehen je nach Umfang vier bis zehn Wochen.
Vier Ausbaustufen
Jede Stufe ist für sich brauchbar. Sie können später erweitern, ohne von vorn anzufangen. Den Umfang klären wir im Gespräch, den Preis nennen wir schriftlich im Angebot.
Kundenstamm, Aufträge, Stundenerfassung, E-Rechnung mit XRechnung und ZUGFeRD, offene Posten.
Kern plus Fotodokumentation, Unterschrift am Gerät, Übergabeprotokoll als PDF und Offline-Betrieb.
Kern plus Lagerorte und Fahrzeuge, QR-Etiketten, Entnahme per Scan, Meldebestände und Bestellliste.
Alle Bausteine, Termine und Tagesplanung, Auswertungen sowie Schnittstellen zu Buchhaltung und Großhandel.
Für welche Gewerke wir zuschneiden
Die Bausteine sind dieselben, die Vorlagen nicht. Ein Elektrobetrieb braucht andere Prüfpunkte als ein Malerbetrieb.
Was zunftwerk© ausdrücklich nicht ist
- – Keine Buchhaltung. zunftwerk© erzeugt Rechnungen und Belege, die Finanzbuchhaltung bleibt bei Ihrem Steuerbüro. Wir liefern die Daten in einem Format, das dort eingelesen werden kann.
- – Keine Lohnabrechnung. Erfasste Stunden lassen sich exportieren, gerechnet wird woanders.
- – Kein fertiges Regalprodukt zum Sofortdownload. Jede Einrichtung wird auf einen Betrieb zugeschnitten, das braucht Wochen und Ihre Mitarbeit.
- – Keine Rechtsberatung. Wir bilden die geltenden Rechnungsformate technisch ab; ob Ihre Belege steuerlich vollständig sind, beurteilt Ihr Steuerbüro.
- – Kein Einsatz vor Ort. Aufbau, Einweisung und Pflege laufen über die Fernwartung, nicht in Ihren Räumen.
- – Keine Erfolgszahlen von uns. Was die Umstellung in Ihrem Betrieb an Zeit spart, messen Sie selbst – wir behaupten keine Werte, die wir nicht erhoben haben.
Weniger Papier, mehr Feierabend
Wir schneiden zunftwerk© auf Ihren Betrieb zu, richten es ein und übergeben Lizenz und Quellcode.
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Häufig gestellte Fragen
Warum heißt das zunftwerk©?
Die Zunft war der Zusammenschluss eines Gewerks, das gemeinsame Regeln, Maße und Nachweise gepflegt hat. Genau darum geht es hier: geordnete Nachweise für das eigene Handwerk. Das Wort ist unser Markenname für diese Betriebssoftware, wir schreiben ihn immer klein mit hochgestelltem Zeichen.
Was passiert mit unseren Daten aus dem bisherigen Programm?
Kunden, Artikel, offene Posten und Preislisten übernehmen wir per CSV. Fast jedes Handwerkerprogramm kann diese Listen ausgeben. Wir prüfen die Daten vor der Übernahme auf Dubletten und fehlende Pflichtfelder und zeigen Ihnen eine Vorschau, bevor produktiv umgestellt wird. Vorgänge aus vielen Jahren übernehmen wir in der Regel nicht vollständig, sondern als abgeschlossene Belege im PDF-Archiv.
Wo läuft die Software?
Auf einem Server Ihrer Wahl. Das kann ein Gerät im eigenen Haus sein oder ein Mietserver bei einem deutschen Anbieter. Wir richten beides ein und richten die Sicherung so ein, dass eine zweite Kopie außerhalb des Servers liegt. Die Anwendung auf Smartphone und Tablet spricht dann mit diesem Server.
Funktioniert das wirklich ohne Internet?
Für die Erfassung ja. Aufträge, Fotos, Stunden, Materialentnahme und Unterschrift werden auf dem Gerät gespeichert und beim nächsten Netzkontakt übertragen. Was Verbindung braucht, ist der Versand von Rechnungen und der Abgleich mit Kollegen. Ändern zwei Personen denselben Vorgang, meldet die Anwendung den Konflikt zur Entscheidung, statt eine Fassung stillschweigend zu verwerfen.
Ist die Unterschrift auf dem Display rechtlich brauchbar?
Es handelt sich um eine einfache elektronische Signatur nach der eIDAS-Verordnung. Zusammen mit Zeitpunkt, Gerät und den zugehörigen Fotos ist sie in der Praxis ein gutes Beweismittel für die Abnahme. Für Vorgänge, bei denen eine qualifizierte elektronische Signatur verlangt wird, ist ein zusätzlicher Vertrauensdienst nötig – das ist selten, wir sagen Ihnen aber vorher, wenn Ihr Fall dazugehört.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Die Stufe Kern liegt bei etwa vier bis sechs Wochen. Baustelle und Material kommen mit jeweils ein bis zwei Wochen dazu, der Vollausbau liegt bei acht bis zehn Wochen. Der größte Zeitfaktor sind nicht die Bausteine, sondern Ihre Vorlagen und die Datenübernahme.
Was passiert, wenn wir die Service-Pflege beenden?
Die Software läuft weiter. Lizenz, Quellcode, Datenbank und Sicherungskonzept liegen bei Ihnen, ebenso die Zugangsdaten zum Server. Sie können einen anderen Dienstleister beauftragen oder selbst weiterarbeiten. Ohne Pflege bekommen Sie allerdings keine Anpassung, wenn sich Rechnungsvorgaben ändern.
Wie viele Mitarbeiter können damit arbeiten?
Es gibt keine Nutzerstaffel. Ob drei oder dreißig Zugänge angelegt werden, ändert nichts an den Kosten der Software. Grenzen setzt nur der Server, und die liegen deutlich über dem, was ein Handwerksbetrieb in dieser Größe erzeugt.
Kann zunftwerk© mit unserem Steuerbüro sprechen?
Ja, über einen Export im gängigen Buchungsformat. Wir stimmen mit Ihrem Steuerbüro ab, welche Felder und Konten benötigt werden, und richten den Export so ein, dass er ohne Nacharbeit eingelesen werden kann. Eine direkte Anbindung an eine Buchhaltungssoftware ist möglich, wenn diese eine Schnittstelle anbietet.
Bekommen wir wirklich den Quellcode?
Ja. Mit der Abnahme erhalten Sie ein Nutzungsrecht an der für Sie gebauten Anwendung sowie den vollständigen Quellcode und die Aufbaudokumentation. Bausteine aus offenen Bibliotheken bleiben unter ihrer jeweiligen Lizenz, das schränkt Ihren Betrieb aber nicht ein. Was genau übergeben wird, steht im Angebot.
Was ist mit Aktualisierungen der Rechnungsformate?
XRechnung und ZUGFeRD werden weiterentwickelt. Innerhalb der Service-Pflege ziehen wir Ihre Anwendung nach, sobald eine neue Fassung verbindlich wird. Ohne Pflege können Sie die Anpassung einzeln beauftragen oder selbst umsetzen lassen.
Wir haben schon eine Website und ein Rechnungsprogramm. Passt das zusammen?
In der Regel ja. Ein Anfrageformular auf Ihrer Website kann direkt einen Vorgang anlegen. Wenn ein vorhandenes Rechnungsprogramm bleiben soll, bauen wir zunftwerk© ohne Rechnungsbaustein und übergeben die Auftragsdaten dorthin. Was sich lohnt, klären wir bei der Aufnahme – doppelte Pflege ist der teuerste Zustand.